Der Geist der Goethezeit – Die Ästhetik des Klassischen in vier Teilen Teil I: Weimar in der Goethezeit – Wie lebten die „Klassiker“?

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Weimar, die Kulturhauptstadt der deutschen Klassik, ist Residenzstadt und Hauptstadt eines der ältesten und kleinsten Thüringer Fürstentümer – und mit etwa 6000 Einwohnern vergleichsweise klein.
Der Fürstenhof, namentlich unter der Herzogin Anna Amalia, bestimmt die soziale Struktur der Stadt. Weit mehr als ein Viertel der Bewohner gehört zum Hof (v.a. Hofbedienstete, Beamte und Pensionäre). Handwerk und Gewerbe sind als Personenkreis ebenfalls dem Hof zugeordnet und arbeiten überwiegend für ihn.
Nur eine Handvoll der Schriftsteller ist erfolgreich; die überwiegende Mehrheit kann von literarischer Arbeit nicht leben und verdient damit allenfalls ein Zubrot: „Unglücklicherweise muss ich als Schriftsteller schanzen und verhungern. […] Der Himmel behüte Dich vor dem desparaten Einfall, Dich an die Schriftstellergaleere zu schmieden.“ (Friedrich Schiller).
Aber die prominenten Literaten Weimars, v.a. Goethe, Schiller, Herder und Wieland, leben und arbeiten aufgrund vielerlei fürstlicher Gnaden privilegiert.
Das Seminar stellt anschaulich die sozialen und kulturellen Lebensumstände der „Weimarer Klassik“ dar.
Um Voranmeldung wird gebeten.


Die Veranstaltungsreihe beleuchtet einige Höhepunkte der Weimarer Klassik. Im Mittelpunkt steht das ästhetisch-literarische Schönheitsideal dieser Zeit, repräsentiert vor allem durch Schiller, Herder und Goethe. Weimar war eine gesponserte Oase inmitten einer fürstlich-aristokratisch beherrschten deutschen Welt. Wer die Utopien dieser Ausnahmewelt bezüglich einer human gebildeten Freiheit verstehen will, kommt um die Klärung der historischen Umstände, in denen die „Klassiker“ in Weimar lebten und arbeiteten, nicht herum.
Auch die Teilnahme an einzelnen Terminen ist möglich und sinnvoll.

Weitere Kurse der Modulreihe



Dieter Dorth Dozent

Studium Germanistik, Philosophie, Geschichte, Politik, Theologie

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