studium generale - Das 19. Jahrhundert, Teil 2

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Dienstag, 05. März 2019 um 19:30 Uhr

Kursnummer Q101000
Dozenten Dr. Volker Benad-Wagenhoff
Prof. Dr. Matthias Benad
Dieter Dorth
Dr. Folker Fichtel
Dr. Edeltraut Fröhlich
Gero Fuhrmann
Dr. Dr. Wolfgang Osterhage
Dirk Kurbjuweit
Dr. Eva Raabe
Prof. Dr. Barbara Dölemeyer
Susanne Rohn
Prof. Dr. Bernd Zegowitz
Dr. Anna Märker
Prof. Dr. Norbert Abels
erster Termin Dienstag, 05.03.2019 19:30–21:15 Uhr
letzter Termin Dienstag, 25.06.2019 19:30–21:15 Uhr
Gebühr 220,00 EUR
Ort

Bad Homburg, Hölderlin-Schule
Hessenring 156
61348 Bad Homburg

Bad Homburg, StadtBibliothek
Dorotheenstraße 24
61348 Bad Homburg

Schlosskirche
Schloss
61349 Bad Homburg

Kursort

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Das Abendland
Seine Epochen und Umbrüche in 10 Semestern
Die wichtigsten Epochen werden von allen Seiten beleuchtet, ihre Geschichte, Kunst, Musik, Literatur, Theologie, Recht, Technik, Philosophie und Wissenschaft sind Themen der einzelnen Vorlesungen.
Das studium generale der VHS Bad Homburg wendet sich an alle, die als junge Leute einen weiten Blick in die Welt der Geschichte und der Wissenschaften werfen, als Berufstätige über ihre Spezialisierung hinaus blicken und ihre Allgemeinbildung erweitern oder als nicht (mehr) Berufstätige sich Wissensgebieten zuwenden möchten, für die sie sich „schon immer mal“ interessiert haben. Die Dozenten kommen von Hochschulen, Universitäten, Museen und aus der Praxis.
Auch im 8. Semester ist der Einstieg noch sinnvoll und ist sogar noch möglich, wenn die Vorlesungen schon begonnen haben.

Konzept und Organisation: Gero Fuhrmann
Kontakt: E-Mail Senden, Tel.: 0170 3 49 4040

studium generale, 8. Semester
Das 19. Jahrhundert, Teil 2

Eröffnungsveranstaltung
in Zusammenarbeit mit der StadtBibliothek Bad Homburg
Dienstag, 5. März 2019, 19:30 Uhr in der StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Dirk Kurbjuweit liest aus seinem Roman „Die Freiheit der Emma Herwegh“

Zum Buch:
Alles, was Emma tut, tut sie ganz. Ihre Heirat mit dem revolutionären Dichter Georg Herwegh ist ein Skandal. Sie, die Tochter aus gutem Hause, geht ins Paris von Marx und Heine. Sie reiht sich 1848 als einzige Frau in den bewaffneten Trupp, der die Revolution von Frankreich in die Heimat tragen soll. Doch als Herwegh sich unsterblich in Natalie verliebt, die Frau seines Genossen Alexander Herzen, wird das Programm der freien Liebe zu einem Kampf um Treue und Verrat. Packend, aus größter Nähe erzählt Dirk Kurbjuweit von einer Frau, die sich den Vorurteilen ihrer Zeit nicht beugt. Er macht uns Emma zu unserer Zeitgenossin, eine Frau, die beides will, die ganze Freiheit und das ganz persönliche Glück.

Zum Autor:
Dirk Kurbjuweit, 1962 in Wiesbaden geboren, war von 1990 bis 1999 Redakteur bei der ZEIT, dann beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel als Reporter, stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros, politischer und heute stellvertretender Chefredakteur. Wichtigste Preise: Egon-Erwin-Kisch-Preis (1998 und 2002), Medienpreis des Deutschen Bundestags (2009), Roman-Herzog-Medienpreis (2011), Deutscher Reporterpreis (2012). Mehrere seiner Romane wurden fürs Kino verfilmt und für die Bühne dramatisiert. Bei Hanser zuletzt erschienen: Alternativlos (Merkel, die Deutschen und das Ende der Politik, 2014).

Vorlesungen zum studium generale
Jeweils um 19:30 in der Hölderlin-Schule, Bad Homburg, Hessenring 156

Dienstag 12. März
Prof. Dr. Matthias Benad
Nation – Religion – Volk
Als die altständischen Verhältnisse und die staatliche Ordnung in Europa um 1800 in Auflösung begriffen sind und Napoleon in weiten Teilen Europas eine französische Fremdherrschaft aufrichtet, tritt die Bindung an die Nation als dynamisches politisches Organisationsprinzip deutlich in den Vordergrund. Das bleibt so bis weit ins 20. Jahrhundert – und wirkt in vieler Hinsicht bis heute.
"Nation" erhält religiöse Prädikate. Von Ewigkeit und erfüllter Zukunft ist die Rede, von Heiligkeit, Brüderlichkeit, Opfer, Martyrium. Dabei bleibt umstritten, in welchem Maße Kultur, Staat oder Volk eine Nation bestimmen. Der Berliner Hofprediger Adolf Stöcker (1835–1909) sprach mit Blick auf die preußisch-kleindeutsche Reichsgründung von 1871 vom Heiligen evangelischen Reich deutscher Nation. Nachdem 1918 die staatliche Ordnung zusammengebrochen war, hatte in Deutschland der Begriff Volk Konjunktur – mit den bekannten Folgen, die den Deutschen bis heute einen unbefangenen Blick in die Vergangenheit erschweren.
In dem Vortrag werden allgemeine Entwicklungslinien gezogen und an historischen Beispielen aus dem Protestantismus vertieft.

Dienstag, 19. März
Dr. Volker Benad-Wagenhoff
London – auch eine Stadt der Industrie
Mit Industriestädten verbindet man im allgemeinen qualmende Schlote, Schmutz und Armut, mit den europäischen Hauptstädten dagegen Schlossanlagen, Ministerien, Firmenzentralen und bürgerliche Wohnpaläste. Am Beispiel von London soll gezeigt werden, dass sich beides nicht trennen lässt. Die führende Großstadt als Herrschaftssitz konzentriert notwendig Handel und Gewerbe. Mit dem Dampfantrieb wächst die Unabhängigkeit von der Wasserkraft, die heranwachsende Industrie durchdringt die Stadt.

Dienstag, 26. März
Prof. Dr. Norbert Abels
Die Oper zwischen Mythos und Geschichte
Symbolismus – Verismus – Impressionismus
Der Stilpluralismus der nachwagnerianischen Epoche zwischen 1870 und 1900 soll das Thema meiner operngeschichtlichen Vorlesung sein. Kaum größere Unterschiede der Formen ,Stoffe und der Tonsprache lassen sich denken. In der Tradition des Bayreuther Meisters schreiben Humperdinck, Smetana, Dvorák und Tschaikowskij ihre Märchenopern. Und genau in der gleichen Epoche entsteht der musikalische Verismus mit Bizet, Puccini, Leoncavallo .Die Entdeckung der Wirklichkeit also , des gewöhnlichen Lebens und der Schicksale der kleinen Leute.
Literarischer Verismus zielte von Anbeginn an auf die „nackten, unverfälschten Tatsachen“; so formulierte es der italienische Dichter Giovanni Verga, auf dessen sizilianischer Erzählung und ihrer Dramatisierung (Cavalleria rusticana) Mascagni als poetische Vorgabe sich stützte. Schließlich noch mit symbolistischem Sujet und impressionistischer Harmonik Debussy und Ravel. Eine bunte Palette von Klangfarben.

Dienstag, 02. April
Dr. Anna Märker
Mensch und Natur im Spiegel der Naturwissenschaften: Darwin und seine Folgen
Fossilfunde und weltweite Expeditionen zur Beobachtung von Flora und Fauna ermöglichten im 19. Jahrhundert die Entwicklung neuer Ideen zur Entstehung biologischer Arten und zur Abstammung des Menschen, die insbesondere biblische Schöpfungsdarstellungen in Frage stellten. Der Vortrag widmet sich der Genese verschiedener Interpretationen der Evolutionstheorie, und untersucht ihre kontroverse Rezeption, aber auch ihren Einfluss auf problematische Theorien der Rassenlehre und Eugenik.


Dienstag, 09. April
Prof. Dr. Barbara Dölemeyer
Reichsgründung und Reichsverfassung
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es mehrfach Versuche, den Deutschen Bund zu reformieren und hin zu einem Bundesstaat auszuformen, was misslang. Die Entwicklung von den sog. „Einigungskriegen“, die das Ende des Deutschen Bundes 1866 zur Folge hatten, über die Gründung des Norddeutschen Bundes 1869 bis zur Gründung des Deutschen Reichs wird in ihren verfassungsrechtlichen Aspekten verfolgt. Die Verfassung des Deutschen Kaiserreichs vom 18.4.1871 ist Gegenstand einer detaillierten Darstellung.

Dienstag, 30. April
Prof. Dr. Bernd Zegowitz
Der wilde Osten - Karl Mays "Erzgebirgische Dorfgeschichten"
Karl May hat mehr zu bieten als Winnetou und Kara ben Nemsi. Mit seinen "Erzgebirgischen Dorfgeschichten" greift er am Ende des 19. Jahrhunderts ein in der Zeit um 1848 synchron in ganz Europa entstehendes Phänomen auf, an das sich die Herausbildung einer realistischen Literatur knüpft. Seine Erzählungen sind weit mehr als bloße Heimatliteratur, sie verbinden Elemente der Kriminalerzählung mit denen ethnographischer und sozialer Studien und sind darüber hinaus noch unterhaltsam.

Dienstag, 07. Mai
Dieter Dorth
Der mit dem Wort tanzt: Heinrich Heine
Heine ist in vielen seiner Werke nicht nur letzter Dichter der Romantik, sondern zugleich deren philosophischer und poetischer Überwinder - Literatur sei nicht mehr schöner Trost für die Zukurzgekommenen, sondern engagierter Gefährte der politischen Opposition. Als prominenter Angehöriger des "Jungen Deutschland" karikiert er mit spitzer Feder die konservative Tradition seiner Zeit, propagiert das Aufstehen der "Unterdrückten", wird politisch geächtet und fällt der preußischen Zensur zum Opfer.
Nach Paris emigriert, ist er erklärender Vermittler zwischen französisch-politischer und deutsch-philosophischer Tradition, immer mit der Vision einer humanen, freien deutschen Gesellschaft und Kultur. Durch seine gefühlvolle und zugleich satirische Lyrik (etwa das "Wintermärchen" und den "Tannhäuser") sowie seine exzellente Darstellung deutscher Geistesgeschichte (z.B. "Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland") ist er eine Ikone des literarischen 19. Jahrhunderts.

Dienstag, 14. Mai
Dr. Dr. Wolfgang Osterhage
Physik im 19. Jahrhundert II
Für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts werden die wichtigsten Entwicklungen in den Bereichen der der Thermodynamik (Clausius, Kelvin) und der beginnenden Atomphysik (Thomson, Rutherford, Becquerel, Curie) vorgestellt. Es erfolgt ein Ausblick auf die Weiterentwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Dienstag, 21. Mai
Dieter Dorth
"Völkische" Beobachtungen und "unzeitgemäße Betrachtungen": Friedrich Nietzsche
Nietzsches Ideal ist der starke Mensch, der die grausame Hierachie der Natur abbildet und rücksichtslos seinen Weg geht, die Schmerzen des Lebens kennt und empfindet, das Dasein selbst aber nur um so stärker und freudiger bejaht, wie es auch kommen mag. Sein Denken ist in hohem Maße persönlich, impulsiv und exzentrisch. Nietzsche will nicht bloß Philosoph, sondern auch Künstler, Dichter und dazu noch eifernder Prophet einer neuen Moral und eines autoritären Staates sein.
Nietzsches Denken löst sich eigenwillig aus dem Einfluß Arthur Schopenhauers und Richard Wagners. Evolutionistisch und individualistisch zielt es auf Steigerung und Hebung des einzelnen menschlich-kulturellen Lebens ("Wille zur Macht") im Rahmen einer durch politische Autorität zu züchtenden Lebenskultur. Sie soll die tradierte "demokratische Herden- bzw. Sklavenmoral" (Sokrates, Christentum, Judentum) visionär in einer künftigen Führerkultur korrigieren.

Dienstag, 28. Mai
Dr. Eva Raabe
Von Bismarck bis Queen Emma. Die deutsche Kolonialzeit zwischen 1862 und 1919
In den letzten siebzig Jahren war die deutsche Kolonialzeit kaum im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert. Nur wenige können heute die ehemaligen deutschen Kolonialgebiete in Afrika, China und im Pazifik vollzählig auflisten, und kaum jemand kennt Geschichte und Kultur der betroffenen Länder. Der Vortrag beginnt mit den Anfängen deutscher Kolonialbestrebungen, wechselt dann aber die Perspektive und erzählt anhand von Beispielen aus der Sicht der Kolonisierten. Heute erfährt die deutsche Kolonialzeit eine neue Aufmerksamkeit, denn die ehemaligen Kolonialstaaten bringen ihre eigenen Intellektuellen hervor, die eine Aufarbeitung einfordern. Der Vortrag analysiert auch die Diskussion, die derzeit besonders um kolonialzeitliche Sammlungen ethnologischer Museen geführt wird.

Dienstag, 04. Juni
Folker Fichtel
Die erste sexuelle Revolution
Von den vielen Diskursen, welche die Welt im langen 19. Jh. von Grund auf veränderten, ist der, der den Begriff „Sexualität“ hervorgebracht hat, möglicherweise immer noch der aktuellste. "Der Sex", "Die Sexualität“: Diese Begriffe sind so selbstverständlich geworden, dass wir darüber vergessen, dass - wie alle Begriffe - auch diese einen Ort und eine Zeit der Entstehung hatten. Es fällt uns schwer zu glauben, dass Sexualität nicht schon immer in allen Zeiten und Völkern dagewesen sei so, wie wir den Begriff heute verstehen. Es ist das Verdienst Michel Foucaults, die Geschichte des modernen Sexualitätsdiskurses aufgezeigt zu haben. Folgt man seinem Blick, entdeckt man Ende des 19. Jh „sexuelle" Themen nicht nur in den Künsten sondern auch in einer beginnenden Wissenschaft von der Sexualität. Freud, Kraft-Ebing, Hirschfeld, Reich und Kinsey sind vielleicht die bekanntesten Namen in diesem Zusammenhang. Die Entstehung des Sexuellen und die „erste sexuelle Revolution“ um die Wende zum 20. Jh sind Gegenstand der Vorlesung.

Dienstag, 11. Juni
Dr. Edeltraud Fröhlich
Jugendstil – eine internationale Kunstströmung
Der Jugendstil ist die deutsche Bezeichnung für eine international verbreitete Kunstströmung um 1900. Es ist ein Stil zwischen Impressionismus und Expressionismus und umfasst sämtliche Bereiche der angewandten und bildenden Kunst. Der Jugendstil erneuerte Kunsthandwerk, Architektur, Malerei und graphische Künste, Design und Plastik. Er stellte eine echte Erneuerungsbewegung dar und war eine Reaktion auf die in der 2. Hälfte des 19. Jh. vorherrschenden Strömung des Historismus. Er richtete sich gegen die offizielle Salonkunst, die Historienmalerei und gegen das idyllische Genre. Leben und Kunst sollten sich durchdringen, eine Einheit bilden, ohne an die traditionelle Ästhetik historisierender Stile anzuknüpfen.
Die Hauptzentren des Jugendstils finden sich in Wien, Brüssel, Glasgow, Darmstadt, Paris und München.

Dienstag, 18. Juni
Susanne Rohn
Der Impressionismus in der Musik
Der Vortrag erläutert anhand von Klangbeispielen (live und vom Band) die Merkmale des musikalischen Impressionismus und seine Entstehung. Die Hauptwerke der Stilrichtung werden vorgestellt; es wird aber auch aufgezeigt, welchen Einfluss die beiden wichtigsten Komponisten des Impressionismus, die Franzosen Claude Debussy und Maurice Ravel, auf andere europäische Musiker (Respighi, Delius, Karg-Elert, Skrjabin u.v.a.) hatten.

Dienstag, 25. Juni

Abschlusskonzert im Schlosspark

Gefördert vom Kuratorium Bad Homburger Schloss

„Waldesnacht, du wunderkühle“
Chormusik der Romantik
Werke von Schumann, Brahms, Debussy u.a.
Kammerchor Bad Homburg
Leitung: Susanne Rohn

Eintritt 15,00 (erm. 10,00) Euro. Für Teilnehmer des studium generale ist der Eintritt frei. Karten nur an der Abendkasse.

Gebühr für das studium generale (Veranstaltungsnummer 101000)
13 Vorlesungen in der Hölderlinschule, eine Lesung in der StadtBibliothek und ein Konzert
220,00 Euro

Die Dozentinnen und Dozenten:

Prof. Dr. Norbert Abels
studierte Literatur- und Musikwissenschaft, Philosophie und Judaistik. Er ist Autor zahlreicher kulturkritischer Studien und Bücher. Seit 1980 lehrt er als Literaturdozent am Media-Campus Frankfurt. Seit 1985 ist er an der Oper Frankfurt tätig, seit 1997 als Chefdramaturg. 2005 übernahm er eine Professur für Theaterdramaturgie an der Folkwang-Universität der Künste, seit 2006 ist Abels Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Als Gastdramaturg arbeitete er für zahlreiche Produktionen international renommierter Bühnen, u.?a von 2003 bis 2011 bei den Bayreuther Festspielen.

Dr. Volker Benad-Wagenhoff
hat an der TH Darmstadt das Ingenieurdiplom im Maschinenbau erworben und dort später in Technikgeschichte promoviert. Er war lange Jahre Konservator am Technoseum - Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. Thematische Schwerpunkte: Geschichte der Fertigungstechniken u. a. im Maschinenbau und im Münzwesen, Entwicklung der Massenproduktion und Techniksystematik.

Prof. Dr. Matthias Benad
studierte Evangelische Theologie und Germanistik und war als Pfarrer tätig. Er promovierte 1981 und wurde 1987 an der Universität Frankfurt mit einer Untersuchung zur Ketzerinquisition in Südfrankreich habilitiert. Nach fünf Jahren als Privatdozent kam er 1992 nach Bethel an die Kirchliche Hochschule und gründete dort 1993 das von ihm geleitete Institut für Diakonie- und Sozialgeschichte. Er ist seit Herbst 2017 emeritiert.

Prof. Dr. Barbara Dölemeyer
Nach einem Dolmetschstudium in Französisch (Diplom 1968) an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien studierte sie dort Rechtswissenschaft bis zu ihrer Promotion 1970. 1972-2011 war sie wiss. Referentin am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. 1995 erfolgte die Ernennung zur Honorarprofessorin an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Seit 1997 ist sie Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg v.d. Höhe; 1998 wurde sie Mitglied der Hessischen Historischen Kommission, Darmstadt, 2004 der Historischen Kommission für Nassau, 2006 der Frankfurter Historischen Kommission, 2012 der Historischen Kommission für Hessen, Marburg. Seit 2006 ist sie im Beirat der Hölderlin-Gesellschaft, seit 2009 Mitglied des Kuratoriums der Gemeinnützige Kulturfonds FrankfurtRheinMain GmbH.

Dieter Dorth
studierte Germanistik, Geschichte, Politik und Philosophie in Marburg. An der Vhs Main-Taunus war er Fachbereichsleiter für „Arbeit und Beruf“ und „Geisteswissenschaften“, sowie Qualitätsmanager. Darüber hinaus konzipierte er mehrere Reihen des „studium generale" im Main-Taunus-Kreis, an deren Durchführung er als Dozent beteiligt war.

Dr. Folker Fichtel
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Medizin an den Universitäten Bamberg, München und Frankfurt. Promotion im Fach Geschichte der Medizin über Vesal und die Geschichte der Anatomischen Abbildung in der frühen Neuzeit. Mitarbeiter am Institut für Sexualwissenschaft der Uni Frankfurt. Als Supervisor und Gutachter in Berlin tätig.

Dr. Edeltraut Fröhlich
Nach dem Studium der Kunstgeschichte (M.A.), klass. Archäologie und Germanistik (neuere deutsche Literatur) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Promotion an der Universität Saarbrücken über Anselm Feuerbach. Anschließend Lehrtätigkeit an der VHS und der Universität Frankfurt (U3L, seit 1996) für Kunstgeschichte; Schwerpunkte Malerei und Skulptur des 19. und 20. Jahrhunderts. Daneben Führungs- und Vortragstätigkeit für die Altana Kulturstiftung – Museum Sinclair Haus, Bad Homburg und die „Blickachsen“ Bad Homburg.

Dr. Anna Märker
arbeitet als Senior Lecturer in History of Medicine am Kings College, London. Sie hat Physik und Wissenschaftsgeschichte in Regensburg studiert. In Cambridge machte sie den MPhil in History and Philosophy of Science und an der Cornell University, Ithaca, NY den MA/PHD in Science & Technology Studies. Bevor sie an das Kings College in London ging, arbeitete sie am Max-Plank-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin und lehrte an der Oxford Brookes University.

Dr. Dr. Wolfgang Werner Osterhage
Dipl.-Ing. Maschinenbau, Promotionen in Physik und Informationswissenschaften,
von 1973-1976 Forschungsaufenthalt in Schottland, 1976-1989 Arbeitsaufenthalt in Frankreich, Beratertätigkeit für die OECD, Internationale Energiebehörde und IAEO sowie namhafte Unternehmen im gesamten europäischen Ausland, in Nordamerika und in Ländern des ehemaligen COMECON, Lehrbeauftragter für Physik / Informationswissenschaften an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt am Main/U3L, Umfangreiche publizistische Tätigkeit als Buchautor und Herausgeber.

Dr. Eva Raabe
(*1957) studierte an der Georg-August Universität in Göttingen Ethnologie. Sie ist seit 1985 Ozeanien-Kustodin und seit 2015 kommissarische Direktorin des Weltkulturen Museums Frankfurt am Main. 1991 bis 2000 unterrichtete sie auch als Lehrbeauftragte an der Universität Marburg. 1998/99 war sie International Research Fellow am Centre of Cross-Cultural Research an der Australian National University in Canberra und arbeitete mit Künstlern in Papua Neuguinea. Am Museum befasst sie sich mit Fragen von Repatriierung und der Präsentation sensibler Sammlungen.

Susanne Rohn
studierte evangelische Kirchenmusik in Freiburg im Breisgau sowie Orgel und Cembalo als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Toulouse. Ihre Aufbaustudien Orgel (Solistendiplom) in Basel bei Guy Bovet und Dirigieren in Freiburg (bei Hans Michael Beuerle und Peter Gülke) schloss sie jeweils mit Auszeichnung ab.
Seit 1998 ist Susanne Rohn Kantorin der Erlösergemeinde in Bad Homburg. Mit drei Orgeln und zwei leistungsfähigen Chören gestaltet sie dort ein reichhaltiges und anspruchsvolles Musikprogramm.
Susanne Rohn nahm erfolgreich an nationalen und internationalen Orgelwettbewerben teil und gibt regelmäßig Orgelkonzerte. Ihr Dirigierrepertoire umfasst die verschiedensten Epochen und Stilistiken und enthält viele Werke, die über das Standard-Repertoire hinausgehen. Nach Lehraufträgen für Orgel oder Dirigieren an verschiedenen Musikhochschulen war sie von 2006 bis 2009 als Professorin für Chorleitung an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf tätig. Seit Oktober 2011 lehrt sie Dirigieren an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.

Prof. Dr. Bernd Zegowitz studierte Germanistik und Geschichte sowie Politische Wissenschaften in Heidelberg und Wien. Promotion 2000 mit einer Arbeit über „Richard Wagners unvertonte Opern“. Von 2000 bis 2003 arbeitete er als Lehrer für Deutsch und Geschichte in Heidelberg, seit 2003 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik an der Goethe-Universität in Frankfurt. Dort 2010 Habilitation („Der Dichter und der Komponist“). 2015 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor. Daneben Gastdozenturen in Tromsø (Norwegen), Pécs (Ungarn) und Modena (Italien).

Dr. Volker Benad-Wagenhoff Konservator i.R.

Dr. phil. Dipl.-Ing. Volker Benad Wagenhoff

Prof. Dr. Matthias Benad Professor für Kirchengeschichte


Dieter Dorth Dozent

Studium Germanistik, Philosophie, Geschichte, Politik, Theologie

Dr. Edeltraut Fröhlich Dozentin


Dr. Dr. Wolfgang Osterhage Dozent

Dr. Dr. Wolfgang W. Osterhage ist Physiker und Informationswissenschaftler, hat bei jahrelangen Auslandsaufenthalten u.a. für die OECD und die Internationale...

Prof. Dr. Barbara Dölemeyer Dozentin


Prof. Dr. Bernd Zegowitz Dozentin


Prof. Dr. Norbert Abels Dozent

Norbert Abels ist seit 1997/98 der Chefdramaturg an der Oper Frankfurt, wo er erstmals 1985 beschäftigt wurde. Gastdramaturgien führten ihn an die großen...

Kurstermine

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vergangene Termine

# Datum Ort
1. Di., 05.03.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, StadtBibliothek
2. Di., 12.03.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
3. Di., 19.03.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
4. Di., 26.03.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
5. Di., 02.04.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
6. Di., 09.04.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule

anstehende Termine

# Datum Ort
7. Di., 30.04.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
8. Di., 07.05.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
9. Di., 14.05.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
10. Di., 21.05.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
11. Di., 28.05.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
12. Di., 04.06.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
13. Di., 11.06.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
14. Di., 18.06.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
15. Di., 25.06.2019 19:30–21:15 Uhr Schlosskirche

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