studium generale - Das 20. Jahrhundert, Teil 1

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Dienstag, 10. September 2019 um 19:30 Uhr

Kursnummer P101000
Dozenten Prof. Dr. Harald Schwalbe
Dr. Volker Benad-Wagenhoff
Prof. Dr. Matthias Benad
Dr. Helmut Gold
Hans Pleschinski
Yorck M.A. Förster
Ursula Illert
Susanne Rohn
Dieter Dorth
Dr. Folker Fichtel
Gero Fuhrmann
Prof. Dr. Barbara Dölemeyer
Joaquim Henriques
Dr. Anna Märker
erster Termin Dienstag, 10.09.2019 19:30–21:15 Uhr
letzter Termin Dienstag, 28.01.2020 19:30–21:15 Uhr
Gebühr 240,00 EUR
Ort

Bad Homburg, StadtBibliothek
Dorotheenstraße 24
61348 Bad Homburg

Bad Homburg, Hölderlin-Schule
Hessenring 156
61348 Bad Homburg

Bad Homburg, Erlöserkirche
Dorotheenstraße 3
61348 Bad Homburg
Raum 1

Kursort

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Das Abendland, seine Epochen und Umbrüche in 10 Semestern
Das 20. Jahrhundert I

Die wichtigsten Epochen werden von allen Seiten beleuchtet, ihre Geschichte, Kunst, Musik, Literatur, Theologie, Recht, Technik, Philosophie und Wissenschaft sind Themen der einzelnen Vorlesungen.

Das studium generale der VHS Bad Homburg wendet sich an alle, die als junge Leute einen weiten Blick in die Welt der Geschichte und der Wissenschaften werfen, als Berufstätige über ihre Spezialisierung hinausblicken und ihre Allgemeinbildung erweitern oder als nicht (mehr) Berufstätige sich Wissensgebieten zuwenden möchten, für die sie sich „schon immer mal“ interessiert haben.
Die Dozenten kommen von Hochschulen, Universitäten, Museen und aus der Praxis.
Auch im 9. Semester ist der Einstieg noch sinnvoll. Anmeldungen sind auch noch möglich, wenn die Vorlesungen schon begonnen haben.

Konzept und Organisation: Gero Fuhrmann
Kontakt: E-Mail Senden, Tel.: 0170 3 49 4040

9. Semester: Das 20. Jahrhundert I

Eröffnungsveranstaltung

in Zusammenarbeit mit der StadtBibliothek Bad Homburg
Dienstag, 10. September 2019, 19:30 Uhr in der StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Hans Pleschinski liest aus seinem Roman „Wiesenstein“

Zum Buch:
Es ist März 1945, das Sanatorium Dr. Weidner liegt im eben zerstörten Dresden und ein Zug fährt nach Osten. Der berühmte Dichter Gerhart Hauptmann und seine Frau nämlich wollen nirgendwo anders hin als nach Schlesien, in ihre Villa „Wiesenstein“, ein prächtiges Anwesen im Riesengebirge. Dort wollen sie weiterleben, in einer hinreißend schönen Landschaft, mit eigenem Masseur und Zofe, Butler und Gärtner, Köchin und Sekretärin, ein immer noch luxuriöses Leben für den Geist führen inmitten der Barbarei.
Hans Pleschinski erzählt in Wiesenstein erschütternd und spannend vom großen, genialen Gerhart Hauptmann, von Liebe und Hoffnung, Verzweiflung und Angst. Er erzählt vom Ende des Krieges, dem Verlust von Heimat, von der großen Flucht, vergegenwärtigt eine Welt, die für uns verloren ist, und das Werk Gerhart Hauptmanns, auch mit unbekannten Tagebuchnotizen.
Zum Autor:
Hans Pleschinski wurde 1956 in Celle geboren. Studienzeit in München, Arbeit am Theater, in Kunstgalerien, bei Film und Hörfunk.
Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen der Bestseller Königsallee, die Literatursatire Gabi Lenz, der Autobiographisch geprägt sind Bücher wie Ostsucht und Bildnis eines Unsichtbaren. Jüngste Romane für Unzufriedene und Glückssucher: Leichtes Licht und Ludwigshöhe. Dazu Übersetzungen von Briefen Voltaires, der Madame de Pompadour und des geheimen Tagebuchs des Herzogs von Croÿ.
Hans Pleschinski lebt in München.

Vorlesungen zum studium generale
jeweils dienstags um 19:30 in der Hölderlin-Schule, Bad Homburg, Hessenring 156

17. September
Susanne Rohn
Die Musik der Klassischen Moderne I
„Wo die Entwicklungstendenz der okzidentalen Musik nicht rein sich durchgesetzt hat“, so schrieb Theodor W. Adorno in seiner „Philosophie der neuen Musik“ 1948, „wie in manchen agrarischen Gebieten Südosteuropas, ließ bis in die jüngste Vergangenheit tonales Material ohne Schande noch sich verwenden.“ Die Begriffe „Tonalität“ und „Schande“ mit einander in Verbindung zu bringen, liegt uns mittlerweile glücklicherweise fern, und so enthält ein „Kanon“, der sich auch für die „Klassische Moderne“ etabliert hat, Werke so unterschiedlicher Komponisten wie Béla Bartók und Zoltán Kodály (aus den „agrarischen Gebieten Südosteuropas“…), Skrjabin, Prokofiew, Strawinsky, Schostakowitsch, Janácek, Sibelius, Bernstein… die allesamt tonale Musik schrieben. Dennoch sollen auch die Komponisten der 2. Wiener Schule, welche als erste den Schritt in die Atonalität gewagt haben (das Dreigestirn Schönberg, Berg und Webern), besprochen werden. Ein Überblick über die verschiedenen Strömungen und die Vielfalt und Schönheit der „Klassischen Moderne“ im 20. Jahrhundert ist Ziel der Vorlesung.

24. September
Prof. Dr. Harald Schwalbe
Die Revolution naturwissenschaftlichen Denkens in Physik und Chemie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Zur Sprache kommen in der Physik die Quantenmechanik (Schrödinger und Heisenberg und Stern) und die spezielle Relativitätstheorie (Einstein) und in der Chemie die Wirkstoffentwicklung: Salvarsan (P. Ehrlich), Vakzinierung (R. Koch, P. Ehrlich) und Antibiotika (A. Fleming)

15. Oktober
Yorck Förster
Tendenzen der Architektur in Deutschland in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts
Der Fortschritt der Technik, neue konstruktive Möglichkeiten und das rasante Wachstum der Städte haben ab dem Ende des 19. Jahrhunderts eine rasante Entwicklung der Architektur in Gang gesetzt. Der Weg zur modernen Architektur war aber nicht der Weg in »die« Moderne. Auch wenn die allgemeinste Wurzel dieses neuen Bauens in den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts die Abgrenzung vom Historismus war, überlagerten sich traditionelle und progressive Reformbestrebungen, technische Innovation und expressive ästhetische Überhöhung des Handwerks, radikal reduzierter Modernismus und exquisit luxuriöse Raumkonzepte. Der Vortrag wird Beispiele dieser vielgestaltigen Entwicklung vorstellen.

22. Oktober
Dieter Dorth
Die Sprachphilosophie und ihre Geschichte
1. Teil: Rolle und Geschichte der Sprache in der Philosophie
Die Sprachphilosophie beschäftigt sich mit dem sprachlichen Verstehen. Damit ist sie ein Teil neben anderen Bereichen der Philosophie, z. B. der Erkenntnistheorie, die den Begriff des Wissens, oder der Rechtsphilosophie, die den Begriff einer gerechten gesetzlichen Ordnung zu klären suchen.
Im Mittelpunkt steht dabei immer das Verhältnis von Denken und Sprechen: Dieses ist inneres Sprechen mit sich selbst, jenes seine 'Äußerung'.
Da Denken nichts Anderes ist als Ordnung im Kopf, ist Sprache seine vernehmbare und entsprechend überzeugende Verständlichkeit für andere.
Mit der Sprache gliedert und erklärt sich der Mensch die äußere Welt. Aber sie ist sein eigenes erworbenes Werk. Er versteht die Dinge also mit seinem Werkzeug; ob er sie damit tatsächlich objektiv trifft, ist ungewiss.

29. Oktober
Dieter Dorth
2. Teil: Sprachphilosophie des 20. Jahrhunderts
Da Denken und Sprache nur zusammen gedacht werden können, konzentriert sich die Philosophie des 20. Jahrhunderts primär auf die Analyse der Sprache (v.a. Wittgenstein).
Insgesamt geben die Untersuchungen über den Ursprung der Sprache, aber auch deren Möglichkeiten und Grenzen grundsätzliche Klarheit. In diesem Zusammenhang wird über Ernst Cassirer, Charles Sanders Peirce, Gottlob Frege u.a. gesprochen.

05. November
Dr. Folker Fichtel
Geschichte der Sexualität im 20 Jahrhundert
Von der ersten zur zweiten sexuellen Revolution – und darüber hinaus.
Zwischen Hedonismus, Wissenschaft und Repression: Die „goldenen“ zwanziger Jahre und die Entwicklung des Sexualitätsdiskurses.
Zwischen Repression und Sexualisierung: Das Zeitalter des Nationalsozialismus in Deutschland.
Die Nachkriegszeit: Von der Normierung des Begehrens (Master und Johnson) und dem Aufkommen einer empirischen Sexualwissenschaft.
Die zweite sexuelle Revolution: Gewinner und Verlierer, das Verschwinden der Sexualmoral.
Die Deutung des Diskurses: Michel Foucaults Geschichte der Sexualität.
Heutige Standpunkte: Neo-Sexualität im Zeitalter des Narzissmus, Fragmentierung, Sex und Gewalt, transkulturelle Perspektiven.

12. November
Dr. Helmut Gold
Vom Pferd, das keinen Gurkensalat fraß, bis zum Smartphone - Eine Kulturgeschichte des Telefons
So rasant die Mobiltelefonie sich innerhalb weniger Jahre entwickelt hat - wir haben heute fast doppelt so viele Mobiltelefonanschlüsse (137 Mio Ende 2018) wie Einwohner - so zögernd hatte die Geschichte des Telefons Ende des 19. Jahrhunderts begonnen: Es dauerte über hundert Jahre, bis zumindest die Haushalte halbwegs flächendeckend versorgt waren.
In einer Kulturgeschichte des Mediums wird besonders von den Anfängen der Erfindung die Rede sein, der Rolle des Telefons im ersten Weltkrieg, der Rezeption des neuen Mediums in der Literatur in den zwanziger Jahren sowie den zu dieser Zeit neuen Berufen in der Vermittlung – die sogenannten „Fräulein vom Amt“. Als Ausblick wird der Bogen über die Nachkriegsentwicklung (DDR/BRD) bis zur Gegenwart gespannt, wo Smartphones immer weniger zum Telefonieren benutzt werden.

19. November
Prof. Dr. Barbara Dölemeyer
Von der Weimarer Republik zum NS-Staat
Die Zeit der „Weimarer Republik“, von 1919 bis 1933, so benannt nach der Weimarer Reichsverfassung vom 14.8.1919 (WRV), der ersten demokratischen Verfassung Deutschlands, endete nach der Phase einer „Präsidialdiktatur“ (1930-1933) mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 sowie dem sog. Ermächtigungsgesetz vom 24.3.1933. Die Vorlesung behandelt die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen, die zu dieser Entwicklung beitrugen.

26. November
Prof. Dr. Matthias Benad
„Schwerter zu Pflugscharen“ (Jesaja 2,4)?
Protestantismus und Kriegserfahrung im 20. Jahrhundert
Die pazifistische Opposition gegen die SED-Herrschaft in der DDR war mit den ostdeutschen evangelischen Kirchen ebenso verbunden wie die Unterstützung von Kriegsdienstverweigerern und Begeisterung für die bundesdeutsche Friedensbewegung mit den evangelischen Landeskirchen im Westen. So entstand bei vielen Zeitgenossen der Eindruck einer prinzipiellen Distanz des deutschen Protestantismus zum Krieg.
Der Blick in die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg ergibt ein anderes Bild. Friedrich v. Bodelschwingh der Ältere (1831–1910) schrieb 1909 in einem Brief, er glaube nicht, dass aller Krieg vor der Wiederkunft Christi ein Ende haben werde. Bis dahin brauche Gott nämlich diese Geisel für die sündigen Menschen. Die an die deutsche Jugend gerichtete Frage sei deshalb: „‚Wo geht einem deutschen Soldaten die Kugel durch?‘ […] und die Antwort lautet einstimmig: ‚Mitten durch die Brust‘.“
In diesem Sinne brannte am Anfang des Zweiten Weltkrieges der Fähnrich zur See Martin Niemöller darauf, endlich zur U-Boot-Waffe abkommandiert zu werden und kämpfen zu können. Nach dem Krieg entschied er sich fürs Theologiestudium – und schloss sich dem Schweizer Professor Karl Barth an, der als systematischer Theologe eine ganz eigene Verarbeitung der Kriegserfahrung bot. Seinen Weg ins Pfarramt beschrieb er 1934 in dem Bestseller „Vom U-Boot zur Kanzel“, 1939 meldete er sich als persönlicher Gefangener Adolf Hitlers aus dem KZ heraus für den Kriegsdienst, der ihm verwehrt wurde. Nach dem Krieg führte er, inzwischen Kirchenpräsident in Hessen-Nassau, die Kampagne gegen die atomare Bewaffnung der Bundesrepublik mit an.
In dem Vortrag werden allgemeine Entwicklungslinien gezogen und an historischen Beispielen aus dem Protestantismus vertieft.

03. Dezember
Ursula Illert, Lesung - Anka Hirsch, Musik
An die Nachgeborenen
Texte. Gedichte und Lieder von Bertold Brecht
Statt einer Vorlesung über die Literatur Bert Brechts diesmal die Texte selbst, interpretiert durch Stimme und Musik.
Das Duo Text.Ton / Illert.Hirsch bietet ein vielseitiges und anspruchsvolles musikalisch-literarisches Programm. Aus einer glücklichen Begegnung im Jahr 1991 entwickelte sich eine äußerst anregende künstlerische Partnerschaft. Sie ist gekennzeichnet von Respekt und gegenseitiger Inspiration. Sensibel, mit Neugier und Begeisterung stellen sich die beiden Künstlerinnen auf die jeweiligen Themen ein.

10. Dezember
Dr. Anna Märker
Der Mensch der Moderne im Spiegel der Wissenschaften - Von der Vererbungslehre bis zur Verhaltensforschung
Die Evolutionstheorie Darwins revolutionierte zwar das Verständnis von Mensch und Natur, ließ aber viele Fragen offen, insbesondere zu den eigentlichen Mechanismen von Vererbung und natürlicher Variation. Die Vererbungslehre des frühen 20. Jahrhunderts versucht, diese Geheimnisse zu enträtseln. Gleichzeitig wird jedoch auch die menschliche Seele zum Gegenstand konkurrierender Forschungsansätze, insbesondere in der Psychoanalyse Sigmund Freuds und im Behaviorismus."

14. Januar 2020
Dr. Volker Benad-Wagenhoff
Henry Ford oder: Ein Kapitalismus mit menschlichem Antlitz?
Ford brachte es als Farmerssohn zum Industriemagnaten, bündelte dabei die Erfahrungen der amerikanischen Massenproduktion des 19.Jahrhunderts und machte das Automobil für breite Schichten zum Mittel des Individualverkehrs und der Selbstdarstellung. Überschätzt wird seine Anwendung des Fließbandes, die manchen als technisches Kernstück einer „2. Industriellen Revolution“ gilt. Dagegen werden seine sozialpolitischen Vorstellungen und Praktiken zu Recht als Elemente eines Gesellschaftsmodells gesehen, das Massenproduktion mit friedlichem Massenkonsum verbinden will. Dieser „Fordismus“ ist allerdings seit einigen Jahrzehnten in eine Krise geraten, die ihn als realitätsfremde Utopie zu entlarven scheint.

21. Januar
Susanne Rohn
Die Musik der Klassischen Moderne II
Weitere Kompositionen und Kompositionsprinzipien aus dem „Kanon“ der „Klassischen Moderne“ werden vorgestellt. Wie stark die politischen Verhältnisse im „verrückten“ 20. Jahrhundert die Komponisten beeinflussten, lässt sich an vielen Beispielen zeigen. Dabei soll ein Komponist besonders berücksichtigt werden: Hugo Distler, der sich 1942 im Alter von 34 Jahren das Leben nahm, und dessen „Totentanz“ zusammen mit anderen Werken der „Klassischen Moderne“ am folgenden Dienstag beim Abschlusskonzert des Semesters aufgeführt werden wird. Die Vorlesung dient auch als Werkeinführung für dieses Konzert.

Dienstag, 28. Januar, 19.30 Uhr
Chorkonzert zum Semesterabschluss in der Erlöserkirche
„DIE SEELE, WEIL SIE IST GEBORN ZUR EWIGKEIT…“

Werke von Hugo Distler („Totentanz“), Béla Bartók, Aaron Copland u.a.
Markus Flaig (Bariton)
Kammerchor Bad Homburg
Leitung: Susanne Rohn

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Bad Homburg in Zusammenarbeit mit der Erlöserkirche.
EINTRITT 16,00 EURO, ERMÄßIGT 14,00 EURO. FÜR TEILNEHMER DES STUDIUM GENERALE IST DER EINTRITT FREI. KARTEN NUR ÜBER  WWW.ERLOESERKIRCHEBADHOMBURG.DE ODER AN DER ABENDKASSE. FREIE PLATZWAHL.

GEBÜHR FÜR DAS STUDIUM GENERALE (VERANSTALTUNGSNUMMER 101000): 13 VORLESUNGEN IN DER HÖLDERLINSCHULE, EINE LESUNG IN DER STADTBIBLIOTHEK UND EIN KONZERT 240,00 EURO



Die Dozenten:

Prof. Dr. Matthias Benad
studierte Evangelische Theologie und Germanistik und war als Pfarrer tätig. Er promovierte 1981 und wurde 1987 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit einer Untersuchung zur Ketzerinquisition in Südfrankreich habilitiert. Nach fünf Jahren als Privatdozent kam er 1992 nach Bethel an die Kirchliche Hochschule und gründete dort 1993 das von ihm geleitete Institut für Diakonie- und Sozialgeschichte. Er ist seit Herbst 2017 emeritiert.

Dr. Volker Benad-Wagenhoff
hat an der TH Darmstadt das Ingenieurdiplom im Maschinenbau erworben und dort später in Technikgeschichte promoviert. Er war lange Jahre Konservator am Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. Thematische Schwerpunkte: Geschichte der Fertigungstechniken u. a. im Maschinenbau und im Münzwesen, Entwicklung der Massenproduktion und Techniksystematik.

Prof. Dr. Barbara Dölemeyer
Nach einem Dolmetschstudium in Französisch (Diplom 1968) an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien studierte sie dort Rechtswissenschaft bis zu ihrer Promotion 1970. 1972–2011 war sie wiss. Referentin am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. 1995 erfolgte die Ernennung zur Honorarprofessorin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 1997 ist sie Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg v.d. Höhe; 1998 wurde sie Mitglied der Hessischen Historischen Kommission, Darmstadt, 2004 der Historischen Kommission für Nassau, 2006 der Frankfurter Historischen Kommission, 2012 der Historischen Kommission für Hessen, Marburg. Seit 2006 ist sie im Beirat der Hölderlin-Gesellschaft, seit 2009 Mitglied des Kuratoriums der Gemeinnützige Kulturfonds FrankfurtRheinMain GmbH. Dieter Dorth studierte Germanistik, Geschichte, Politik und Philosophie in Marburg. An der Vhs Main-Taunus war er Fachbereichsleiter für „Arbeit und Beruf“ und „Geisteswissenschaften“, sowie Qualitätsmanager. Darüber hinaus konzipierte er mehrere Reihen des „studium generale“ im Main-Taunus-Kreis, an deren Durchführung er als Dozent beteiligt war.

Dieter Dorth
studierte Germanistik, Geschichte, Politik und Philosophie in Marburg. An der Vhs Main-Taunus war er Fachbereichsleiter für „Arbeit und Beruf“ und „Geisteswissenschaften“, sowie Qualitätsmanager. Darüber hinaus konzipierte er mehrere Reihen des „studium generale" im Main-Taunus-Kreis, an deren Durchführung er als Dozent beteiligt war.

Dr. Folker Fichtel
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Medizin an den Universitäten Bamberg, München und Frankfurt. Promotion im Fach Geschichte der Medizin über Vesal und die Geschichte der Anatomischen Abbildung in der frühen Neuzeit. Mitarbeiter am Institut für Sexualwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Als Supervisor und Gutachter in Berlin tätig.

Yorck Förster
Studium der Philosophie, Soziologie und Kunstpädagogik an der Universität Frankfurt am Main. Kurator und Publizist. Zahlreiche Vorträge, Publikationen und Ausstellungen. Für das Deutsche Architekturmuseum u.a. „Gewahrsam. Räume der Überwachung“ (2007), „Heterotopia. Arbeiten von Willem van Genk und anderen“ (2008), „Johannes Peter Hölzinger. Psychodynamische Raumstrukturen“ (2012). In Zusammenarbeit mit Coop Himmelblau „Frankfurt, Lyon, Dalian“ (2015) sowie 2018 „Große Oper - Viel Theater!“ über aktuelle Bühnenbauten in Europa. Partner der kuratorenwerkstatt Förster Gräwe Winkelmann.

Dr. Helmut Gold
studierte Geschichte und Germanistik in Gießen und promovierte 1989 in Frankfurt über „Erkenntnisse unter Tage. Bergbaumotive in der Literatur der Romantik“. Von 1985 bis 1987 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Literaturarchiv in Marbach, anschließend bis 1991 freiberuflich als Leiter von Ausstellungsprojekten am Verkehrsmuseum Nürnberg und dem Deutschen Postmuseum Frankfurt tätig.
1993 wechselte er als Referatsleiter nach Köln zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Seit Februar 1997 ist er Direktor am Museum für Kommunikation in Frankfurt, das zur öffentlich-rechtlichen Museumsstiftung Post und Telekommunikation gehört. Von Januar 2005 bis April 2017 wirkte Gold als ständiger Vertreter der Stiftungsleitung, seit Mai 2017 als Kurator der Museumsstiftung Post und Telekommunikation.
Von 2007 bis 2013 war er Vorstandsmitglied im Deutschen Museumsbund. Weiterhin ist er Mitbegründer der CECOM (European Communication Museums) und des NCM (Network Company Museums), Mitglied des Beirats der Stiftung Technoseums in Mannheim sowie Kuratoriumssprecher des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven.
Darüber hinaus leitet er seit 1998 als Geschäftsführer die Deutsche Gesellschaft für Post und Telekommunikationsgeschichte e.V. Außerdem hatte er Lehraufträge an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Anka Hirsch
ist Musikerin. Studium an der Hochschule der Künste in Berlin mit den Fächern Cello, Klavier, Komposition und Musikpädagogik. Freiberufliche Arbeit mit den Schwerpunkten Jazz und Theater. Musikerin sowie Komponistin mit verschiedenen Bands und an Theatern. Workshops zu div. Themen als Musik- und Theaterpädagogin.

Ursula Illert
ist Schauspielerin, Studium an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. 16 Jahre im festen Engagement an verschiedenen Theatern. Entdeckte 1986 die Liebe zum Mikrophon, den Spaß an der Wirkung nur durch Stimme. Arbeit an verschiedenen Rundfunk- und Fernsehanstalten als Sprecherin, öffentliche Lesungen, Hörbücher.

Dr. Anna Märker
arbeitet als Senior Lecturer in History of Medicine am Kings College, London. Sie hat Physik und Wissenschaftsgeschichte in Regensburg studiert. In Cambridge machte sie den MPhil in History and Philosophy of Science und an der Cornell University, Ithaca, NY den MA/PHD in Science & Technology Studies. Bevor sie an das Kings College in London ging, arbeitete sie am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin und lehrte an der Oxford Brookes University.

Susanne Rohn
studierte evangelische Kirchenmusik in Freiburg/Breisgau sowie Orgel/Cembalo als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Toulouse. Ihre Aufbaustudien Orgel in Basel und Dirigieren in Freiburg schloss sie jeweils mit Auszeichnung ab. Seit 1998 ist Susanne Rohn Kantorin der Erlösergemeinde in Bad Homburg. Mit drei Orgeln und zwei leistungsfähigen Chören gestaltet sie dort ein reichhaltiges, anspruchsvolles Musikprogramm. Sie nahm erfolgreich an nationalen/internationalen Orgelwettbewerben teil und gibt regelmäßig Konzerte. Ihr Dirigierrepertoire umfasst die verschiedensten Epochen und Stilistiken und enthält viele Werke, die über das Standardrepertoire hinausgehen. Nach Lehraufträgen für Orgel oder Dirigieren war sie von 2006 bis 2009 als Professorin für Chorleitung an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf tätig. Seit Oktober 2011 lehrt sie Dirigieren an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.

Prof. Dr. H. Schwalbe
hat seit 2002 eine Professur für Organische Chemie an der Goethe-Universität Frankfurt inne. Seine Gruppe beschäftigt sich mit der Strukturbestimmung der wesentlichen Moleküle in unseren Zellen: Proteine, RNA und DNA. Diese Forschung ist wichtig zum Verständnis fundamentaler biologischer Regulationsmechanismen, aber auch ein wichtiger Bestandteil der struktur-basierten Entwicklung neuer Medikamente. Für diese interdisziplinäre Forschungsrichtung arbeiten Biologen, Biochemiker, Chemiker und Biophysiker in einer großen internationalen Forschungsgruppe am Zentrum für biomolekulare magnetische Resonanz der Universität zusammen.


Dr. Volker Benad-Wagenhoff Konservator i.R.

Dr. phil. Dipl.-Ing. Volker Benad Wagenhoff

Prof. Dr. Matthias Benad Professor für Kirchengeschichte


Dieter Dorth Dozent

Studium Germanistik, Philosophie, Geschichte, Politik, Theologie

Prof. Dr. Barbara Dölemeyer Dozentin

Kurstermine

Dieser Kurs läuft bereits. Vergangene Termine einblenden.

vergangene Termine

# Datum Ort
1. Di., 10.09.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, StadtBibliothek
2. Di., 17.09.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
3. Di., 24.09.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
4. Di., 15.10.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
5. Di., 22.10.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
6. Di., 29.10.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
7. Di., 05.11.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
8. Di., 12.11.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
9. Di., 19.11.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule

anstehende Termine

# Datum Ort
10. Di., 26.11.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
11. Di., 03.12.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
12. Di., 10.12.2019 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
13. Di., 14.01.2020 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
14. Di., 21.01.2020 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Hölderlin-Schule
15. Di., 28.01.2020 19:30–21:15 Uhr Bad Homburg, Erlöserkirche

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