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Studienreisen, Exkursionen und Führungen

Einen Rückblick auf eine kleine Auswahl unserer Studienreisen und Exkursionen finden Sie auf unserem -> YouTube-Kanal

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Studienreise: Piemont – Kulturland zwischen Alpengipfeln und Rebhügeln
Mi. 14.10.2026 00:00

Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Piemont heißt wörtlich übersetzt „zu Füßen der Berge“ und in der Tat dehnt sich Piemont von den höchsten Gipfeln der Alpen um den Mont Blanc bis in die weiten Reisfelder der Poebene. Palmen und ewiger Schnee, Weinberge und sumpfige Ebenen, waldreiche Mittelgebirge und endlose Äcker bilden auf engstem Raum eine landschaftliche Szenerie, die an Vielfalt in Europa kaum ihresgleichen hat. Piemont ist aber auch altes Kulturland – von den Zeugnissen römisch-antiker Zivilisation über die Klöster und Burgen des Mittelalters bis hin zum Glanz der barocken Hofhaltungen der savoyischen Herzöge und Könige glänzt das Land um Turin mit bedeutenden Kunstschätzen und reizvollen historischen Stadtbildern. Eine sechstägige Reise mit dem Ausgangspunkt Turin macht allen Facetten des Piemont bekannt. REISETERMIN: Mi., 14.10. –  Mo., 19.10.2026 ABFAHRT: In Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). In Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr. ABLAUF DER REISE (Änderungen vorbehalten): Mittwoch, 14. Oktober 2026 Die Fahrt von Bad Homburg nach Turin führt über den Sankt Gotthard, den Luganer See und die Reisfelder um Novara. Die Fahrtstrecke beträgt ungefähr 750 km, lässt also keine Besichtigungsstopps zu. Gemeinsames Abendessen. Donnerstag, 15. Oktober 2026 Wir widmen uns den ganzen Tag der Metropole des Piemont, Turin. Wir unternehmen eine Zeitreise von den römisch-antiken Wurzeln der Stadt über das mittelalterliche Turin bis hin zu den großzügigen eleganten Ensembles der Barockzeit. Turin ist sicher die schönste Barockstadt Italiens, die Königsschlösser und die zahlreichen eigenwilligen Kirchen verleihen der Stadt ein festliches Gepräge und machen vergessen, dass Turin, die FIAT-Metropole, auch eine der wichtigsten Industriestädte Italiens ist. Zu den besonderen Zielen zählen die beiden Guarini-Kirchen, S. Lorenzo und die Sindone-Kapelle mit dem Turiner Grabtuch, die Palazzi Carigniano und Madama und das Ägyptische Museum. Freitag, 16. Oktober 2026 Ein Ausflug führt uns ins alpine Tal der Dora Riparia. Neben der landschaftlich schönen Strecke von der Ebene ins Hochgebirge locken drei besondere Ziele. Zunächst besuchen wir das einstige Kloster S. Antonio di Ranverso. Die gotische Kirche beeindruckt als wohlerhaltenes Ensemble und mit einer Fülle mittelalterlicher Fresken. Unweit thront auf steilem Fels hoch über dem Tal die faszinierende Klosterburg S. Michele. Nicht zu Unrecht vergleicht man die stilreine mittelalterliche Anlage mit dem Mont-St.-Michel an der normannischen Küste. In der Nähe der Klosterburg sind dann für uns Plätze zum Mittagessen im Bauernhof Cascina die Canonici reserviert. Wichtigste Stadt im Tal ist die über 2000 Jahre alte Stadt Susa. Ihre Bedeutung verdankt sie ihrer günstigen Lage am Fuß mehrer Passrouten, von denen die über den Mont-Cenis die bedeutendste war. Ein Rundgang erschließt eine pittoreske verschlafene Stadt mit vielen Erinnerungen an die Römerzeit. Samstag, 17. Oktober 2026 Zur Abwechselung wird es heute lieblich. Unsere Zielregion sind die Langhe, die Weinhügel im Süden Turins. Auf der Strecke dorthin ist uns Racconigi einen Aufenthalt wert. Das dortige Schloss ist eines der großen Barockschlösser der Savoyer, geplant von Guarino Guarini mit einem Garten nach Plänen des französischen Gartenpapstes Le Notre. Über Bra mit einer schönen Barockkirche, ebenfalls von Guarini, geht es in die Hügellandschaft um Barolo, aus dem die gleichnamigen Weine stammen und die besten Trüffel zu finden sind. Im Gebiet um La Morra, dem Balkon der Langhe, werden wir einen Wein verkosten und dann beschwingt über Alba und das Monferrat nach Turin zurückkehren. Sonntag, 18. Oktober 2026 Da wir mit der Rückreise wieder eine lange Busstrecke vor uns haben, bewegen wir uns heute nur im Umland Turins. Drei Ziele sind besonders besuchenswert. Zunächst besichtigen wir das Jagdschloss Stupinigi. Der gewaltige Bau Filippo Juvarras ist vielleicht das größte Jagdschloss Europas, auf jeden Fall ist das Gesamtensemble außerordentlich beeindruckend. Ebenso großzügig geplant war das Königsschloss Venaria. Vollendet wurde es nie, aber das Vollendete ist imponierend, ebenso die zugehörigen Gartenanlagen. Und die letzte Station des Tages ist die aussichtsreichste: Superga. Die barocke Wallfahrtskirche von Juvarra liegt auf einem Berg über der Stadt und bietet bei gutem Wetter ein schönes Alpenpanorama. Die Kirche allein ist aber auch schon ein lohnendes Ziel unter anderem deswegen, weil sie die Königsgräber der Savoyer birgt. Montag, 19. Oktober 2026 Die Rückreise nach Bad Homburg erfolgt über die gleiche Strecke wie bei der Anreise. ENTHALTENE LEISTUNGEN: - 5 Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbüfett im Hotel Concord Turin - 1 Drei-Gang-Menü in der Nähe des Hotels Concord - Fahrt mit dem Reisebus der Firma Pitz - Sämtliche Straßensteuern, Maut- und Parkgebühren - Reiseleitung und örtliche Führungen durch den Kunsthistoriker Thomas Huth und den lokalen Kollegen Giorgio Nigra - Eintritte: Schlösser Venaria, Stupinigi, Racconigi und Madama, Ägyptisches Museum Turin, Sacra di San Michele, Kloster Ranverso - Weinprobe mit Imbiss im Weingut Cadia in Verduno - Audiosysteme für die ganze Fahrt NICHT IM PREIS ENTHALTEN: Die City Taxe beträgt gegenwärtig für alle Tage zusammen rund 25 Euro pro Person. Sie wird im Bus eingesammelt. HOTEL: Hotel Concord Turin Via Giuseppe Luigi Lagrange, 47, 10123 Torino https://www.hotelconcordtorino.com/ REISEPREIS PRO PERSON: 1.279 Euro im Doppelzimmer;  1.479 Euro im Einzelzimmer Mindestteilnehmerzahl: 20 Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.:  06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars. Die VHS ist Vermittler der Reise und trägt das Anmeldeverfahren.

Kursnummer 262D02-10
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Gebühr: 1.279,00 €
Anmeldungen bitte schriftlich, Formular-Download im Info-Block unten
Tagesfahrt: Die neue alte Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall feiert Anselm Kiefer
Sa. 24.10.2026 08:00
Bad Homburg

Mit ungewöhnlicher Architektur wurde die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall bedeutend erweitert und bietet nun noch mehr Platz für noch mehr Kunst. Eröffnet wird das neue/alte Haus im September 2026 mit einer opulenten Werkschau von mehr als 70 Arbeiten von Anselm Kiefer. Dieser zählt zu den weltweit renommiertesten deutschen Künstlern und nimmt in der Sammlung von Reinhold Würth einen besonderen Stellenwert ein – nicht zuletzt, weil den Sammler seit vielen Jahren ein enger persönlicher Kontakt mit dem Künstler verbindet. Bei einer Tagesfahrt nach Schwäbisch Hall wird der Besuch der Ausstellung in der Kunsthalle Würth im Mittelpunkt stehen. Darüber sei aber die reizvolle Altstadt von Schwäbisch Hall, die sich zur eindrucksvollen Michaelskirche hinaufstaffelt, nicht vergessen. Bei einem Stadtrundgang erleben wir die liebevoll gepflegten Fachwerkensembles und gönnen uns als Zugabe die besterhaltene Klosterburg Deutschlands, Großcomburg. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr. HINWEIS: Die Tagesfahrt ist aktuell an diesem Termin ausgebucht. Wir haben aber für den Folgetag (So., 25.10.) einen zusätzlichen Termin mit gleichem Ablauf geplant.  Alle weiteren Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.vhs-badhomburg.de/p/474-C-262D02-66

Kursnummer 262D02-65
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Gebühr: 126,00 €
Tagesfahrt: Die neue alte Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall feiert Anselm Kiefer (Zusatztermin wegen großer Nachfrage)
So. 25.10.2026 08:00
Bad Homburg
(Zusatztermin wegen großer Nachfrage)

Mit ungewöhnlicher Architektur wurde die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall bedeutend erweitert und bietet nun noch mehr Platz für noch mehr Kunst. Eröffnet wird das neue/alte Haus im September 2026 mit einer opulenten Werkschau von mehr als 70 Arbeiten von Anselm Kiefer. Dieser zählt zu den weltweit renommiertesten deutschen Künstlern und nimmt in der Sammlung von Reinhold Würth einen besonderen Stellenwert ein – nicht zuletzt, weil den Sammler seit vielen Jahren ein enger persönlicher Kontakt mit dem Künstler verbindet. Bei einer Tagesfahrt nach Schwäbisch Hall wird der Besuch der Ausstellung in der Kunsthalle Würth im Mittelpunkt stehen. Darüber sei aber die reizvolle Altstadt von Schwäbisch Hall, die sich zur eindrucksvollen Michaelskirche hinaufstaffelt, nicht vergessen. Bei einem Stadtrundgang erleben wir die liebevoll gepflegten Fachwerkensembles und gönnen uns als Zugabe die besterhaltene Klosterburg Deutschlands, Großcomburg. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.

Kursnummer 262D02-66
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Gebühr: 126,00 €
Führung: Der Schinderhannes und andere dunkle Geschichten aus dem Taunus Eine räuberische Zeitreise im Herbstwald
So. 25.10.2026 10:00
Eine räuberische Zeitreise im Herbstwald

Räuber und Gesetzlose prägten über Jahrhunderte auch den Taunus. Diese Wanderung führt in eine Zeit, in der die Wälder Rückzugsraum, Handelsweg und gefährliches Terrain zugleich waren. Zuerst werden wir das frühe Räubertum im Allgemeinen beleuchten und untersuchen, warum gerade dann die Taunus-Region besonders günstige Bedingungen bot. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Schinderhannes und seiner Gefolgsleute im späten 18. Jahrhundert. Die Führung verbindet lebendig, anschaulich und authentisch historische Fakten mit atmosphärischen Einblicken in die damalige Zeit. Gut begehbare Wanderstrecke (ca. 5 km) – bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und eine kleine Flasche Wasser denken.

Kursnummer 262D03-30
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Gebühr: 28,00 €
Studienreise: Nancy feiert Lothringens Patron und natürlich sich selbst
Fr. 04.12.2026 00:00

Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Eines der schönsten Feste Ostfrankreichs ist das Fest zu Ehren des lothringischen Landespatrons, des heiligen Nikolaus. Unzählige Veranstaltungen unterschiedlichster Art sind ihm gewidmet und den Höhepunkt dieser Festivitäten bildet das Défilé de St-Nicolas. Es ist der abendliche Einzug des Heiligen mit einem phantasievollen Umzug von Musikgruppen, Künstlern, Artisten und aufwendig gebauter Wägen. Auf Europas wohl schönstem Barockplatz, der Place Stanislas, endet er mit dem Gruß des Patrons vom Rathausbalkon, einer Lichtshow und einem Feuerwerk. Phantasievoller und volkstümlicher kann man einen Heiligen wohl kaum ehren. Bei einer dreitägigen Fahrt nach Nancy soll es aber nicht nur um dieses Ereignis gehen, auch die Stadt selbst mit ihren schönen Jugendstilbauten, dem alten Herzogspalast und der großen Kathedrale wird bei dieser Gelegenheit erkundet. Auf dem Weg nach Nancy unterbrechen wir die Fahrt in Metz, wo die Kathedrale und das Centre Pompidou auf jeden Fall einen Halt rechtfertigen. Außerdem lockt die grandiose gotische Wallfahrtskirche zu Ehren des Heiligen Nikolaus ins Nachbarstädtchen St-Nicolas-de-Port und auch das unweit gelegene Toul wird uns ebenfalls einen Abstecher wert sein. REISETERMIN: Fr., 04.12. – So., 06.12.2026 ABFAHRT: Zustieg in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 8:00 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben) vom Busbahnhof Bad Homburg, Bahnhofsvorplatz: 8:30 Uhr ABLAUF DER REISE (Änderungen vorbehalten): Freitag, 04. Dezember 2026 Von Bad Homburg geht es über die Autobahn auf kürzestem Wege nach Metz. Dort interessieren vor allem zwei Ziele: zum einen das Centre Pompidou, das eine Ausstellung mit höchst originellen Werken des italienischen Multi-Künstlers Maurizio Catellan präsentiert, und zum anderen die Kathedrale Saint-Etienne, die mittelalterliche Kirche mit dem größten Bestand an Glasfenstern von der Gotik bis zu Chagall in Europa. Danach begeben wir uns ins Herz Lothringens nach St-Nicolas-de-Port. Die kleine Stadt um die riesige Wallfahrtskirche feiert natürlich auch Lothringens Landespatron, aber wir wollen uns in erster Linie die sehr elegante gotische Hallenkirche, die Reliquien des beliebten Heiligen birgt, ansehen. Danach geht es nach Nancy und nach dem Bezug der Zimmer wartet in einem der schönsten Jugendstilrestaurants Frankreichs, der Brasserie L’Excelsior, ein Abendessen auf uns. Samstag, 05. Dezember 2026 Nancy feiert heute den ganzen Tag den heiligen Nikolaus und wir feiern mit. Zuvor widmen wir uns aber der Stadt, die mit ihren Plätzen zu den schönsten Barockstädten Europas zählt und natürlich auch mit den Werken der Ecole de Nancy glänzt. Bei einem Rundgang lernen wir das Herz der Stadt kennen, schauen in das Museum der Schönen Künste mit seiner Gemäldegalerie und besuchen das Jugendstilmuseum in der Villa des Unternehmers und Mäzens Eugène Corbin. Nach Einbruch der Dunkelheit wohnen wir dem großen Defilee des heiligen Nikolaus bei, einem Umzug mit vielen Künstlern, Artisten und phantasievollen Wagen, der mit dem Gruß des Nikolaus vom Rathausbalkon und einem Feuerwerk vom Dach desselben endet. Sonntag, 06. Dezember 2026 Zwei Höhepunkte hat Lothringen noch für uns: wir besuchen die Villa des berühmten Jugendstilkünstlers Louis Majorelle und sehen uns in der alten Bischofsstadt Toul mit ihrer großartigen Kathedrale um. Danach geht es über die Autobahn zurück nach Bad Homburg. ENTHALTENE LEISTUNGEN: - 2 Übernachtungen mit Frühstücksbüfett im Hotel Mercure Nancy Centre Gare - Ortstaxe Nancy - 3-Gang-Abendessen mit einem Glas Wein, Wasser und Kaffee in der Brasserie L’Excelsior in Nancy - Fahrt mit einem Reisebus der Firma Pitz (Offenbach) - Alle Straßensteuern und Parkgebühren - Eintritte: Centre Pompidou Metz, Museum der Schönen Künste Nancy, Villa Majorelle Nancy, Museum der Schule von Nancy - Audiosysteme für die ganze Reise - Lokale Führungen im Centre Pompidou und im Museum der Schönen Künste Nancy - Stadtführungen in Metz, Nancy und Toul sowie Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Thomas Huth HOTEL: Hotel Mercure Nancy Centre Gare 11 Rue Raymond Poincaré, 54000 Nancy REISEPREIS PRO PERSON: 672 Euro im Doppelzimmer; 799 Euro im Einzelzimmer Mindestteilnehmerzahl: 20 Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.: 06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars. Die VHS ist Vermittler der Reise und trägt das Anmeldeverfahren.

Kursnummer 262D02-25
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Gebühr: 672,00 €
Anmeldungen bitte schriftlich, Formular-Download im Info-Block unten
Führung: Deutschlands ältestes Jüdisches Museum
Sa. 12.12.2026 11:00
Frankfurt am Main

1988 eröffnete das erste Jüdische Museum in Deutschland im einstigen Palais der Familie Rothschild seine Pforten. Damals ermöglichte es einen Überblick über die Geschichte der traditionsreichen Frankfurter jüdischen Gemeinde. Seit dem großen Um- und Anbau zeigt es deren Geschichte in den letzten gut zweihundert Jahren von der rechtlichen Gleichstellung über Verfolgung und Völkermord bis zur lebendigen Gegenwart der zweitgrößten Gemeinde Deutschlands. Neben einem Schwerpunkt zum Thema Bilder jüdischer Maler wie Daniel Moritz Oppenheim steht vor allem das, was jüdisches Leben in seinen religiösen Wurzeln ausmacht, im Mittelpunkt der Präsentation. Hinweis: Der Eintritt ins Museum muss vor Ort zusätzlich gezahlt werden (Museumsufercardbesitzer sind frei).

Kursnummer 262D03-34
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Gebühr: 14,00 €
Führung: Chile in den 1970ern – Design für eine gerechtere Welt? Museum Angewandte Kunst, Frankfurt
Mi. 13.01.2027 17:30
Frankfurt am Main
Museum Angewandte Kunst, Frankfurt

Was kann Design gesellschaftlich bewirken? Die Führung durch die Ausstellung "How to Design a Revolution" im Museum Angewandte Kunst führt in das Chile der frühen 1970er Jahre. Unter Präsident Salvador Allende entstand dort ein außergewöhnlicher Reformprozess – eine seltene Verbindung aus Demokratie, Sozialpolitik und Gestaltung. Gezeigt wird, wie Grafik- und Industriedesign gezielt genutzt wurden: etwa mit Plakaten für kollektives Handeln oder funktionalen Alltagsprodukten für breite Bevölkerungsschichten. Ein besonderer Blickfang ist die Rekonstruktion des futuristischen Cybersyn-Kontrollraums, mit dem Produktion und staatliche Betriebe vernetzt werden sollten. Im Anschluss bleibt Zeit zur individuellen Museumsbesichtigung, auch der Präsentation „Elementarteile“.

Kursnummer 262D03-46
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Gebühr: 11,00 €
Tagesfahrt: Wetzlar – eine Revolution in der Fotografie, ein unfertiger Dom und der unvermeidbare Goethe
Sa. 30.01.2027 09:00
Bad Homburg

Die Fotografie kann in diesem Jahr auf zweihundert Jahre Belichtungsgeschichte zurückblicken und Wetzlar hat mit der Firma Leica einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Geschichte des Mediums geleistet. Bei einem Besuch in der Firma Leica erleben wir im Ernst Leitz Museum die Geschichte der Fotografie und sehen in ausgewählten Fotos, was sich mit diesem „Rolls-Royce“ unter den Kameras abbilden lässt. Die Firma Leitz gehört mit Buderus zu den Schrittmachern auf dem Weg der altehrwürdigen, aber auch extrem verschnarchten Reichsstadt zur Industriestadt. Das Nebeneinander von Industrie- und historischer Fachwerkaltstadt verleiht Wetzlar seinen unverwechselbaren Charakter. Rund um den sogenannten Dom, der eines der besten Beispiele mittelalterlichen Bauens in der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik in Deutschland ist, schart sich eines der reizvollsten Altstadtensembles Hessens. Dom und Altstadt werden wir bei einem Rundgang kennenlernen. Und es wäre ein großer Zufall, liefe uns dabei nicht auch ein gewisser Assessor Goethe über den Weg – oder zumindest sein Andenken. Im Lottehaus beschäftigen wir uns mit seiner „Wetzlarer Affäre“ und seinem größten Erfolg auf der Bestsellerliste des 18. Jahrhunderts, mit dem „Werther“. Wenn es die Zeit zulässt, werden wir im Stadtteil Hermannstein noch einen Blick auf den einzigen erhaltenen „Donjon“ Deutschlands, einen mittelalterlichen Wehr- und Wohnturm französischer Prägung, werfen. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 8:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 9:00  Uhr.

Kursnummer 262D02-75
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Gebühr: 112,00 €
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05.10.26 12:49:26