Kurse nach Themen
Der Geologische Arbeitskreis trifft sich regelmäßig zu Vorträgen mit Themen zur Geologie, Mineralogie, Paläontologie und angrenzenden Feldern. Weitere Kursteilnehmende sind herzlich willkommen. Vorträge: Mo., 24.8.: Matthias Stappel – „Bergbau in Wehrheim“ Mo., 21.9.: Jan Wacker – „William Smith - Vater der britischen Geologie?!“ [NEUER TERMIN!!] Mo., 02.11.: Michael Domnick – „Kaliforniens Pazifikküste : von den Baumriesen der Sierra Nevada zum Death Valley“ Mo., 23.11.: Luk Landau – „Riffe der Erdgeschichte mit Einblicken in die aktuelle Forschung“ Für Teilnehmende einzelner Vorträge beträgt der Eintritt 10,00 Euro pro Veranstaltung.
STUDIUM GENERALE Die wichtigsten Epochen der Geschichte von der Entstehung des Menschen bis zum 20. Jahrhundert werden von allen Seiten beleuchtet: Medizin, Geschichte, Kunst, Musik, Literatur, Theologie, Recht, Technik, Philosophie und Wissenschaft sind Themen der einzelnen Vorlesungen. Jeden Dienstag ein neuer Aspekt der Epoche, jedes Semester eine neue Epoche. Das studium generale der Volkshochschule Bad Homburg wendet sich an alle, die als junge Leute einen weiten Blick in die Welt der Geschichte, Kultur und der Wissenschaften werfen, als Berufstätige über ihre Spezialisierung hinausblicken und ihre Allgemeinbildung erweitern oder als nicht (mehr) Berufstätige sich Wissensgebieten zuwenden möchten, mit denen sie sich „schon immer mal“ beschäftigen wollten. Die Dozentinnen und Dozenten kommen von Hochschulen, Universitäten, Museen und aus der Praxis. Anmeldungen sind auch während des laufenden Semesters möglich. Konzept und Organisation: Gero Fuhrmann Kontakt: hgfuhrmann@t-online.de Tel.: 0170 3 49 4040 2. Semester ÄGYPTEN, KRETA, MYKENE und ANTIKE, 1. Teil Eröffnungsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Dienstag, 08. September 2026, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek, Dorotheenstraße 24 Raoul Schrott liest aus seiner Übersetzung der Ilias von Homer Es war die Geburtsstunde des studium generale: Am 1. Februar 2011 las Raoul Schrott in der Stadtbibliothek Bad Homburg zur Eröffnung aus seiner viel diskutierten Übersetzung von Homers Ilias. Der Abend ist für die damaligen Teilnehmenden unvergesslich: Die neue Übersetzung, aus der Schrott vortrug, war in einer Sprache verfasst, die uns Heutigen verständlich macht, warum Homers Epos sich seit über 2500 Jahren schriftlich - und davor schon Jahrhunderte lang mündlich - erhalten hat. Im Vortrag von Raoul Schrott wurde die Ilias zu einem begeisternden Leben erweckt. 15 Jahre später wollen wir das Semester zur Antike mit der gleichen Lesung eröffnen. Einfach, weil es so schön war. Allerdings mit einer kleinen Änderung seiner Übersetzung, die den Text in einem völlig neuen Licht zeigt. Zum Autor Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. 2023 hatte er die Ernst-Jandl-Dozentur der Universität Wien inne. Bei Hanser erschien u.a. »Erste Erde« (Epos, 2016), »Politiken & Ideen« (Essays, 2018), »Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal« (Roman, 2019), »Inventur des Sommers« (Über das Abwesende, 2023) und zuletzt das einzigartige Buchprojekt »Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit« (2024) sowie „Zeitgeist. Ein Plädoyer für die Menschlichkeit“ (2026). 15.09. Priv.-Doz. Alexander Ilin-Tomich Herrschaft, Verwaltung und Gesellschaft im alten Ägypten zur Pharaonenzeit Vieles, wofür das alte Ägypten berühmt ist – von den Pyramiden bis zu Tempeln und Gräbern der Spätzeit – ist auf die effiziente Verwaltung und Organisation auf unterschiedlichen Ebenen zurückzuführen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Macht der Pharaonen, Verwaltungsstrukturen sowie die erkennbaren Berufsgruppen der ägyptischen Gesellschaft vom Alten Reich bis zur Spätzeit (2686–332 v. Chr.): Priester, Militär, Beamte und Landarbeiter. Er liefert zudem Einblicke in die Ideologie des göttlichen Königtums, aktuelle Forschungsmeinungen zum Staatsbegriff in Anwendung auf Altägypten sowie die Pflichten und Abgaben, denen die Mehrheit der Ägypter unterlag. Der Referent ist Privatdozent für Ägyptologe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Personennamen, Bildproduktion – sowohl im großen Format (z. B. Stelen) als auch in kleinem (z. B. Skarabäen) – sowie Verwaltung und Chronologie. Derzeit leitet er in Mainz zwei DFG-Projekte zu Skarabäen der Dritten Zwischenzeit und zur Tradierung der Opferformel. Im Sommersemester vertritt Alexander Ilin-Tomich die Professur für Ägyptologie an der Universität Heidelberg. 22.09. Dr. Nadine Gräßler Zwischen Göttern und Gräbern. Religion und Totenkult im alten Ägypten Prachtvolle Gräber, aufwendig präparierte und kunstvoll gestaltete Mumien sowie umfangreiche, geheimnisvolle religiöse Texte zeugen von einer Kultur, in der Religion und Tod untrennbar miteinander verknüpft waren. Der Vortrag lädt zu einer Reise in die Gedankenwelt der alten Ägypter ein und geht der Frage nach, wie sie Leben, Sterben und das Jenseits verstanden. Anhand aussagekräftiger archäologischer, materieller und schriftlicher Zeugnisse wird aufgezeigt, wie eng religiöse Vorstellungen und Totenkult mit gesellschaftlichen Strukturen und dem altägyptischen Weltbild verbunden waren. Zugleich wird deutlich, dass diese Konzepte keineswegs statisch blieben, sondern sich im Verlauf der mehr als 3000-jährigen Geschichte des alten Ägypten immer wieder wandelten und neu ausgestaltet wurden. Die Referentin war wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs Ägyptologie am Institut für Altertumswissenschaften der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Sie wurde mit einer Arbeit über Konzepte des Auges im Alten Ägypten promoviert. 20.10. Prof. Dr. Kathrin Gabler Mit dem Reliefbildhauer Jpuy einen Blick hinter die Kulissen werfen: Die Arbeitersiedlung Deir el-Medine in Theben-West im Neuen Reich Deir el-Medine gilt als wissenschaftlicher Sonderfall in der Ägyptologie, der mit einem gigantischen erhaltenen Quellenkorpus einen einzigartigen Einblick in die Sozialgeschichte des Alten Ägypten gewährt. In der Arbeitersiedlung auf dem thebanischen Westufer lebten in der 18., 19. und 20. Dynastie (1550 bis 1070 v. Chr.) diejenigen Arbeiter und ihre Familien, die die Gräber im Tal der Könige und im Tal der Königinnen anfertigten, zu welchen der Reliefbildhauer Ipuy zählt. Der Vortrag beleuchtet exemplarisch den Mikrokosmos um die Familie des Reliefbildhauers und lässt einen Blick hinter die Kulissen in das alltägliche Leben der Bewohner:innen in der späten Bronzezeit werfen. Die Dozentin ist seit Juli 2024 Professorin für Ägyptologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, wo sie ihre Forschungsinteressen und -schwerpunkte Theben, Deir el-Medine, Hieratistik, Prosopographie und Materialstudien aktiv in die Lehre einbringt. Sie leitet seit 2021 das Projekt zu TT 217 – the Tomb of the Sculptor Ipuy in Context (Kooperation mit IFAO Kairo) und seit 2026 das Colossi of Memnon and Amenhotep III Temple Conservation Project (Kooperation mit DAI Kairo). Nach dem Studium und der Promotion in München und Leiden war Kathrin Gabler fast zehn Jahre außerhalb Deutschlands in Forschung und Lehre an den Standorten Basel, Kopenhagen, Kairo, Oxford und Uppsala tätig. 27.10. Dieter Dorth [ Hinweis - Terminänderung: Der für diesen Tag geplante Vortrag von Herrn Prof. Panagiotopoulos findet stattdessen am 15.12. statt ] Politische Philosophie der Antike Im 5. Jhdt. v. Chr. begann in der griechischen Antike das philosophische Nachdenken über die Politik. Das folgende 4. Jahrhundert erlebt die Kontroverse Platon / Aristoteles - die Suche nach Gerechtigkeit als ideale theoretische Konstruktion gegen das im Empirisch-Konkreten Gegebene. Im Mittelpunkt dieser Überlegungen stehen u.a. Natur und Ursprung des Staates, das Wesen der Gerechtigkeit, der Gesellschaftsvertrag und die Rolle des Individuums in der politischen und sozialen Gemeinschaft. Prominent sind dabei Sokrates, Platon und Aristoteles in der griechischen, Marcus Tullius Cicero in der römischen Antike. Der Referent war Fachbereichsleiter Geisteswissenschaften und IT an der Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises. Seine Interessen gelten der Vermittlung historischer, philosophischer und literaturgeschichtlicher Themen. 03.11. Prof. Dr. Diamantis Panagiotopoulos Die Mykener Der Vortrag beschäftigt sich mit den Mykenern als einer Kultur an der Schwelle der historischen Zeit. Neben einem kurzen Überblick über die wichtigsten Wendepunkte ihrer geschichtlichen Entwicklung werden Leitaspekte ihrer materiellen Kultur, Schriftlichkeit und ihres Beziehungsnetzes mit anderen Kulturregionen inner- und außerhalb der Ägäis behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf aktuellen archäologischen Neufunden und neuen Interpretationsansätzen, die zeigen, inwiefern sich traditionelle Forschungsmeinungen bestätigen oder revidieren lassen. Der Dozent lehrt seit 2003 als Professor am Institut für Klassische Archäologie und Byzantinische Archäologie in Heidelberg. Seit 2018 ist Panagiotopoulos Vorstandsmitglied und stellvertretender Direktor des Heidelberg Center for Cultural Heritage. Er forscht unter anderem zur ägäischen Bronzezeit und dabei vor allem zu Siegelpraxis, Administration, sozialen Strukturen und der Ikonographie. Weiterhin setzt sich Panagiotopoulos mit Themen wie der kulturellen Interaktion im östlichen Mittelmeer, archäologischer Theoriebildung, historischen Landschaften sowie Strategien zur Bewahrung und Erschließung des kulturellen Erbes auseinander. Seine letzte Publikation ist das Handbuch „Das minoische Kreta“ (Stuttgart 2021). 10.11. Prof. Dr. Kai Trampedach Aufbruch zu neuen Ufern – die große griechische Kolonisation (8.-6. Jh. v. Chr.) Die sogenannte große griechische Kolonisation war eine historisch bedeutsame und folgenreiche Bewegung, die dazu führte, daß im Laufe von gut zwei Jahrhunderten, zwischen dem 8. und dem 6. vorchristlichen Jahrhundert, ungefähr 230 griechische Städte an den Küsten des Mittelmeeres und des Schwarzen Meeres entstanden. Im 4. Jahrhundert konnte Platon von den Griechen sagen, daß sie ums Mittelmeer säßen wie Frösche um einen Teich. Nach einer kurzen Erörterung des Begriffs der „Kolonisation“ und der Quellenproblematik geht der Dozent auf die Gründe für die Auswanderung, die Herkunft und Rekrutierung der Siedler, die Auswahl des Siedlungsplatzes sowie den Siedlungsbeginn und die Stadtgründung ein. Anhand von ausgewählten Beispielen beleuchtet er zudem die Beziehungen der neuen Städte zur indigenen Bevölkerung, zu den griechischen Nachbar- und Mutterstädten und den pan-hellenischen Heiligtümern, bevor er abschließend nach Rückwirkungen der Kolonisationsbewegung auf das griechische Mutterland fragen wird. Der Referent ist Professor für Alte Geschichte (unter besonderer Berücksichtigung der griechischen Geschichte) an der Universität Heidelberg. Seine Publikationen beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Verhältnis von Philosophie bzw. Religion/Theologie einerseits und Politik andererseits sowie mit der politischen Anthropologie in der Antike. Konkrete Forschungsfelder sind die athenische Demokratie, die Geschichte des Apollon-Heiligtums von Delphi und des dortigen Orakels, Judäa in hellenistischer und römischer Zeit sowie politische Rituale und Hagiographie in der Spätantike. 17.11. Dr. David Toalster Stadt - Land - Polis Die Polis war in der Antike ab dem frühen 9. Jahrhundert der für Griechenland typische Stadtstaat. Als politisch autonome Gemeinschaft besaß sie eine eigene Verfassung, Rechtsprechung und Regierung, wobei diese anfänglich oft aristokratisch geprägt war. Sowohl Wehrfähigkeit als auch Wirtschaft basierten auf der Teilhabe der Bürger. Zentrale Elemente der Polis waren die Agora (Marktplatz) und die Akropolis (Burg). Trotz der aus der Selbständigkeit (Autarkie) resultierenden politischen Zersplitterung einte die griechischen Stadtstaaten eine gemeinsame Sprache, Religion und Kultur. Die Polis bildete den Kern des griechischen Lebens und prägt mit Begriffen wie „Politik“ noch bis heute unser Verständnis von Staat und Gesellschaft. Der Dozent arbeitet als Lehrkraft an einer Schule für hochbegabte Minderleister sowie als Lehrbeauftragter für antike und mittelalterliche Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. In seiner Freizeit widmet er sich dem Schreiben von Büchern und der Malerei. 24.11. Prof. Dr. Anja Klöckner Von der Anschauung zur Anbetung - die Griechen und ihre Götter(bilder) Ob beim gemeinsamen Essen oder beim Sport, auf dem Marktplatz oder im Theater - die Menschen im antiken Griechenland waren auch außerhalb der großen öffentlichen Heiligtümer im ständigen Kontakt mit ihren Göttern. Dabei spielten die Götterbilder eine zentrale Rolle. Sie waren nicht nur künstlerischer Ausdruck religiöser Vorstellungen, sondern auch Medien für die individuelle und kollektive Erfahrung göttlicher Präsenz. Der Vortrag führt anhand anschaulicher Beispiele in die Welt der Götterkulte ein und visualisiert die verschiedenen Formen religiöser Kommunikation der griechischen Antike. Prof. Dr. Anja Klöckner wurde 2004 habilitiert mit der Arbeit ‚Bilder des Unsichtbaren. Griechische Weihreliefs als Medien religiöser Kommunikation‘. Nach Lehrtätigkeiten in Saarbrücken und Greifswald war sie Visiting Scholar am Getty Research Institute in Los Angeles und ab 2007 Professorin für Klassische Archäologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2016 lehrt sie an der Universität Frankfurt. Sie beschäftigt sich vorrangig mit visuellen Medien der Antike, griechischer und römischer Sepulkralkultur, sakralen Räumen und deren Ästhetisierung sowie mit griechischen Weihreliefs. 01.12. PD Dr. Marion Bolder-Boos Von Kanaan nach Gibraltar – die Phönizier zwischen Ost und West Von den Phöniziern geht eine besondere Faszination aus. In antiken Schriftquellen werden sie wahlweise als ehrbare Handelspartner, verkommene Götzenanbeter, vorzügliche Künstler, treulose Barbaren, fortschrittliche Erfinder oder gierige Gauner beschrieben. Ihr Mutterland liegt überwiegend auf dem Gebiet des heutigen Libanon sowie den angrenzenden Staaten Syrien und Israel. Die berühmteste phönizische Stadt liegt jedoch nicht in der Levante, sondern an der nordafrikanischen Mittelmeerküste: Karthago. Auch etliche weitere, zum Teil bis heute bestehende Städte im zentralen und westlichen Mittelmeerraum weisen ein phönizisches Erbe auf. Im Vortrag soll ein Überblick über die Geschichte und Kultur der Phönizier gegeben werden, der anhand einiger Fallbeispiele auch die phönizische Expansion von ihrem Ursprungsland bis zur iberischen und nordafrikanischen Atlantikküste umfasst. Die Dozentin wurde im Fach Klassische Archäologie an der Technischen Universität Darmstadt mit einer Arbeit über „Phönizische Siedlungen im zentralen und westlichen Mittelmeerraum von der Gründung bis ins 6. Jh. v. Chr. habilitiert. Sie hatte Vertretungsprofessuren in Eichstätt, Leipzig und Bonn inne und leitet zur Zeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein DFG-Projekt zu römischen Kultstätten im republikanischen Italien. 08.12. apl. Prof. Dr. Lilian Maul-Balensiefen Die Werke der Bildhauerkunst in der griechischen Antike: Wozu waren sie eigentlich da? Figürliche Skulpturen bebilderten und belebten in der griechischen Welt die öffentlichen Räume und trugen so maßgeblich zu deren Erscheinungsbild bei. Aus Holz, Ton, Metall oder Stein plastisch geformt, stellten sie einzeln oder in Gruppen Menschen, Gottheiten, Tiere und Mischwesen dar. Das Hervorbringen einer überaus wirkmächtigen Plastik ist eine der Hochleistungen der griechischen Kultur in der Zeit vom 8. bis zum 1. Jh. v. Chr. Der Vortrag behandelt anhand repräsentativer Beispiele die politischen, religiösen und sozialen Funktionen, die den Werken der griechischen Bildhauerkunst zukamen. Er fragt danach, was in solchen Bildern über die formale Gestalt und das dargestellte Thema hinaus noch zu erkennen war. Dabei richtet er den Blick auf die engen Bezüge, die zwischen der Formensprache und Bildthematik auf der einen und dem Aufstellungs- oder Anbringungsort der Skulpturen auf der anderen Seite bestanden. Er wird – so das übergeordnete Ziel – Statuen und Reliefs zum Sprechen bringen über das Leben, Handeln und Denken der Menschen, die sich im antiken Griechenland mit Werken der Plastik umgaben, kurzum deren kulturgeschichtliches Aussagepotential aufzeigen. Die Dozentin habilitierte sich im Fach Klassische Archäologie an der FU Berlin. Sie lehrte dort sowie an den Universitäten in München, Cottbus, Saarbrücken und Gießen. Seit 2008 unterrichtet sie an der Universität Heidelberg, wo sie zur Außerplanmäßigen Professorin ernannt wurde. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie u. a. an der kommentierten Neuedition der Schriften von J. J. Winckelmann beteiligt, der hierzulande als der Begründer der Klassischen Archäologie gilt. Neben der Geschichte des Faches gehören die griechische und römische Ikonographie, insbesondere Bildwerke mit mythologischen Darstellungen, die Bezüge zwischen Skulptur und Architektur sowie die öffentlichen Bibliotheken Roms zu ihren zentralen Forschungsinteressen. 15.12. Prof. Dr. Diamanis Panagiotopoulos [ Hinweis - Terminänderung: Der für diesen Tag geplante Vortrag von Herrn Dorth findet stattdessen am 27.10. statt ] Die Minoer Auf der Insel Kreta entstand um 2000 v. Chr. die erste Hochkultur auf europäischem Boden, die bei den modernen Betrachtern noch immer Staunen hervorruft und die Wissenschaft vor zahlreiche Rätsel stellt. Die Minoer errichteten monumentale Paläste in einer von Erdbeben gefährdeten Region, entwickelten verschiedene Schriftsysteme, schmückten ihre Räume mit herrlichen Wandmalereien, förderten das Kunsthandwerk und dominierten mit ihren Schiffen das ägäische Meer. Im Vortrag wird die Erfolgsgeschichte dieses Inselvolkes, seine Gesellschaftsstruktur und sein prägender Einfluss auf die Mittelmeerwelt nachgezeichnet, wobei die neuesten Erkenntnisse der Forschung einbezogen werden. 19.01. Dr. Florian Leitmeir Klänge der Vergangenheit – Eine musikarchäologische Spurensuche von der Frühzeit des Menschen bis in die griechische Archaik Das Erzeugen von Musik und Klängen zählt zu den frühesten Kulturtechniken der Menschheit. Ausgehend von den Flöten der jüngeren Altsteinzeit werden wir uns auf eine Reise über die frühen Hochkulturen bis ins archaische Griechenland begeben und mit den archäologischen Überresten von Musik und Klang auseinandersetzen. Der grundlegende Einblick in die musikarchäologische Forschung wird dabei auch mit Rekonstruktionen antiker Musikinstrumente von der Steinzeit über Ägypten, den Vorderen Orient und Griechenland hörbar untermalt. Nach Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek und Lehrtätigkeit am Institut für Klassische Archäologie München ist der Dozent seit 2012 als Akademischer Oberrat wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen das antike Porträt, Antikenrezeption und antike Musik. 26.01. Dr. Volker Benad-Wagenhoff Bewässerungstechnik in der Antike Die Wasserversorgung größerer Siedlungen wird in der Antike zu einer technischen Herausforderung. Die benötigten Mengen müssen meist aus größerer Entfernung herangeführt werden. Der Vortrag beschreibt die dafür errichteten Bauwerke und Systeme an markanten Beispielen (Jerusalem, Samos, Arles) und skizziert die damit verbundenen messtechnischen und baulichen Probleme. Dr. phil. Dipl.-Ing. Volker Benad-Wagenhoff war bis 2014 Konservator am Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim und ist seit 2017 in Projektarbeit und als externer Kurator für das Gutenberg-Museum Mainz tätig. Veröffentlichungen zur Geschichte der industriellen Fertigungstechnik, der Massenproduktion, der frühneuzeitlichen Münztechnik und der Drucktechnik in Europa und Asien. Abschlusskonzert in der Erlöserkirche 2. Februar 2027 um 19:30 Uhr Acis und Galatea Oper von Georg Friedrich Händel Das Libretto von John Gay stützt sich auf die Legende von Acis, Galatea und Polyphem, wie sie Ovid in seinen Metamorphosen aus der griechischen Mythologie überliefert hat. Auch hier endet die Auseinandersetzung von Göttern und Menschen tragisch für den Menschen – Polyphem, Sohn des Poseidon, erschlägt seinen Rivalen um Galatea – und erst durch Acis‘ Verwandlung in eine ewig sprudelnde Quelle kann Händel die Oper in einem Freudengesang enden lassen. Mitwirkende: Vokalsolisten Kammerchor der Erlöserkirche Barockorchester Leitung: Susanne Rohn Eintritt 30,00 (ermäßigt 20,00) Euro - Für Teilnehmer des studium generale frei. Tickets nur an der Abendkasse und im Internet auf der Seite der Erlöserkirche.
Gelesen und erläutert werden Texte zur Errichtung und Erweiterung des ersten Kurhauses (1841–1858) sowie zum Bau und zur Unterhaltung des im März 1945 zerstörten zweiten Kurhauses (1861-1867). Ergänzend erhalten die Teilnehmenden wieder Transkriptionshilfen sowie Informationen zu wichtigen Hilfsmitteln. Der Kurs eignet sich gleichermaßen für Einsteiger wie Fortgeschrittene. Der Kurs baut auf dem vorangegangenen Kurs im Frühjahrssemester auf – neue Interessierte sind herzlich willkommen.
Hier erfahren Sie nicht nur Grundsätzliches zum Skatspiel, sondern bekommen auch Tipps von erfahrenen Skatspielern, damit Sie am Stammtisch oder zu Hause „mitmischen“ können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, bei einer Skatrunde mitzuspielen.
Sie kennen die Grundregeln des Schachs und möchten Ihre Spielstärke weiterentwickeln? In diesem fortlaufenden Kurs treffen sich Einsteiger:innen mit ersten Vorkenntnissen, um gemeinsam zu üben, zu spielen und voneinander zu lernen. Neue Teilnehmende sind willkommen. Im Mittelpunkt stehen typische Eröffnungsprinzipien, taktische Motive wie Gabeln, Spieße, Abzüge und einfache Kombinationen sowie grundlegende Endspiele. Ergänzt wird der Kurs durch gemeinsames Spielen, kurze Analysen und Einblicke in die Schachgeschichte und aktuelle Entwicklungen im Schach. Das nötige Spielmaterial wird gestellt.
Troja gilt heute als historisch belegt – doch was lässt sich über die Stadt und einen möglichen historischen Kern des Trojanischen Krieges tatsächlich sagen? Am ersten Termin des Kurses (28.9.) steht das archäologische Troja im Mittelpunkt: Ausgrabungen, Befunde und aktuelle Deutungen. Der zweite Termin (26.10.) richtet den Blick auf das homerische Troja: die Welt der Ilias, ihre Figuren und ihre Wirkungsgeschichte. Für alle, die Mythos und Geschichte differenziert einordnen möchten. Auch eine Teilnahme an einem einzelnen Termin (Abendkasse, 10 Euro) ist möglich.
Pilze gehören weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren – sie bilden eine ganz eigene Gruppe. Sie zersetzen totes Material und räumen so den Wald auf. Einige Arten arbeiten als Symbionten mit Bäumen und Pflanzen zusammen. Auf einem zweieinhalbstündigen Spaziergang machen wir uns auf die Suche nach typischen Arten. Auch Pilz-Neulinge sind willkommen! Die Wanderung dient NICHT dem Sammeln von Speisepilzen. Vielmehr wird anhand der Pilzfunde besprochen, was die wichtigsten Bestimmungsmerkmale von Pilzen sind und worauf man beim Sammeln achten muss. Bitte mitbringen: luftdurchlässiges Körbchen, Taschenmesser, wetterangepasste Kleidung und feste Schuhe.
Wie ist das Weltall entstanden? Woher kommen Sterne, Planeten und unsere Erde? In diesem Ferienkurs gehen wir auf Zeitreise durch Milliarden Jahre Kosmosgeschichte. Wir schauen auf den Urknall, ferne Galaxien, die Entstehung unseres Sonnensystems und darauf, wie sich die Erde entwickelt hat. Mit spannenden Bildern, kleinen Experimenten und kreativen Aktionen wird Wissen anschaulich und altersgerecht vermittelt.
Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Piemont heißt wörtlich übersetzt „zu Füßen der Berge“ und in der Tat dehnt sich Piemont von den höchsten Gipfeln der Alpen um den Mont Blanc bis in die weiten Reisfelder der Poebene. Palmen und ewiger Schnee, Weinberge und sumpfige Ebenen, waldreiche Mittelgebirge und endlose Äcker bilden auf engstem Raum eine landschaftliche Szenerie, die an Vielfalt in Europa kaum ihresgleichen hat. Piemont ist aber auch altes Kulturland – von den Zeugnissen römisch-antiker Zivilisation über die Klöster und Burgen des Mittelalters bis hin zum Glanz der barocken Hofhaltungen der savoyischen Herzöge und Könige glänzt das Land um Turin mit bedeutenden Kunstschätzen und reizvollen historischen Stadtbildern. Eine sechstägige Reise mit dem Ausgangspunkt Turin macht allen Facetten des Piemont bekannt. REISETERMIN: Mi., 14.10. – Mo., 19.10.2026 ABFAHRT: In Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). In Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr. ABLAUF DER REISE (Änderungen vorbehalten): Mittwoch, 14. Oktober 2026 Die Fahrt von Bad Homburg nach Turin führt über den Sankt Gotthard, den Luganer See und die Reisfelder um Novara. Die Fahrtstrecke beträgt ungefähr 750 km, lässt also keine Besichtigungsstopps zu. Gemeinsames Abendessen. Donnerstag, 15. Oktober 2026 Wir widmen uns den ganzen Tag der Metropole des Piemont, Turin. Wir unternehmen eine Zeitreise von den römisch-antiken Wurzeln der Stadt über das mittelalterliche Turin bis hin zu den großzügigen eleganten Ensembles der Barockzeit. Turin ist sicher die schönste Barockstadt Italiens, die Königsschlösser und die zahlreichen eigenwilligen Kirchen verleihen der Stadt ein festliches Gepräge und machen vergessen, dass Turin, die FIAT-Metropole, auch eine der wichtigsten Industriestädte Italiens ist. Zu den besonderen Zielen zählen die beiden Guarini-Kirchen, S. Lorenzo und die Sindone-Kapelle mit dem Turiner Grabtuch, die Palazzi Carigniano und Madama und das Ägyptische Museum. Freitag, 16. Oktober 2026 Ein Ausflug führt uns ins alpine Tal der Dora Riparia. Neben der landschaftlich schönen Strecke von der Ebene ins Hochgebirge locken drei besondere Ziele. Zunächst besuchen wir das einstige Kloster S. Antonio di Ranverso. Die gotische Kirche beeindruckt als wohlerhaltenes Ensemble und mit einer Fülle mittelalterlicher Fresken. Unweit thront auf steilem Fels hoch über dem Tal die faszinierende Klosterburg S. Michele. Nicht zu Unrecht vergleicht man die stilreine mittelalterliche Anlage mit dem Mont-St.-Michel an der normannischen Küste. In der Nähe der Klosterburg sind dann für uns Plätze zum Mittagessen im Bauernhof Cascina die Canonici reserviert. Wichtigste Stadt im Tal ist die über 2000 Jahre alte Stadt Susa. Ihre Bedeutung verdankt sie ihrer günstigen Lage am Fuß mehrer Passrouten, von denen die über den Mont-Cenis die bedeutendste war. Ein Rundgang erschließt eine pittoreske verschlafene Stadt mit vielen Erinnerungen an die Römerzeit. Samstag, 17. Oktober 2026 Zur Abwechselung wird es heute lieblich. Unsere Zielregion sind die Langhe, die Weinhügel im Süden Turins. Auf der Strecke dorthin ist uns Racconigi einen Aufenthalt wert. Das dortige Schloss ist eines der großen Barockschlösser der Savoyer, geplant von Guarino Guarini mit einem Garten nach Plänen des französischen Gartenpapstes Le Notre. Über Bra mit einer schönen Barockkirche, ebenfalls von Guarini, geht es in die Hügellandschaft um Barolo, aus dem die gleichnamigen Weine stammen und die besten Trüffel zu finden sind. Im Gebiet um La Morra, dem Balkon der Langhe, werden wir einen Wein verkosten und dann beschwingt über Alba und das Monferrat nach Turin zurückkehren. Sonntag, 18. Oktober 2026 Da wir mit der Rückreise wieder eine lange Busstrecke vor uns haben, bewegen wir uns heute nur im Umland Turins. Drei Ziele sind besonders besuchenswert. Zunächst besichtigen wir das Jagdschloss Stupinigi. Der gewaltige Bau Filippo Juvarras ist vielleicht das größte Jagdschloss Europas, auf jeden Fall ist das Gesamtensemble außerordentlich beeindruckend. Ebenso großzügig geplant war das Königsschloss Venaria. Vollendet wurde es nie, aber das Vollendete ist imponierend, ebenso die zugehörigen Gartenanlagen. Und die letzte Station des Tages ist die aussichtsreichste: Superga. Die barocke Wallfahrtskirche von Juvarra liegt auf einem Berg über der Stadt und bietet bei gutem Wetter ein schönes Alpenpanorama. Die Kirche allein ist aber auch schon ein lohnendes Ziel unter anderem deswegen, weil sie die Königsgräber der Savoyer birgt. Montag, 19. Oktober 2026 Die Rückreise nach Bad Homburg erfolgt über die gleiche Strecke wie bei der Anreise. ENTHALTENE LEISTUNGEN: - 5 Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbüfett im Hotel Concord Turin - 1 Drei-Gang-Menü in der Nähe des Hotels Concord - Fahrt mit dem Reisebus der Firma Pitz - Sämtliche Straßensteuern, Maut- und Parkgebühren - Reiseleitung und örtliche Führungen durch den Kunsthistoriker Thomas Huth und den lokalen Kollegen Giorgio Nigra - Eintritte: Schlösser Venaria, Stupinigi, Racconigi und Madama, Ägyptisches Museum Turin, Sacra di San Michele, Kloster Ranverso - Weinprobe mit Imbiss im Weingut Cadia in Verduno - Audiosysteme für die ganze Fahrt NICHT IM PREIS ENTHALTEN: Die City Taxe beträgt gegenwärtig für alle Tage zusammen rund 25 Euro pro Person. Sie wird im Bus eingesammelt. HOTEL: Hotel Concord Turin Via Giuseppe Luigi Lagrange, 47, 10123 Torino https://www.hotelconcordtorino.com/ REISEPREIS PRO PERSON: 1.279 Euro im Doppelzimmer; 1.479 Euro im Einzelzimmer Mindestteilnehmerzahl: 20 Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.: 06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars. Die VHS ist Vermittler der Reise und trägt das Anmeldeverfahren.
Improvisation heißt, dem Moment zu vertrauen! Wenn Pläne scheitern und alles anders läuft, entsteht Raum für Kreativität und Überraschung. Das Improvisationstheater lebt genau davon: spontane Entscheidungen, aus denen berührende, witzige und unvergessliche Szenen entstehen – auf der Bühne wie im Leben. In diesem Workshop erleben Sie die Freude am Improvisieren, stärken Achtsamkeit und Spontaneität und entdecken neue Seiten an sich selbst. Frei nach dem Motto: „Scheiter heiter und mach weiter!“ – mit Leichtigkeit, Humor und Offenheit für das Unerwartete. Die Dozentin ist Theaterpädagogin (BuT), Sozialpädagogin (BuT), Spoken Word Künstlerin (fraeuleinimproesie.de), Improvisationsschauspielerin und -trainerin.
Stellen Sie die Bedürfnisse anderer oftmals über ihre eigenen? Sagen Sie häufig „Ja“, obwohl Sie eigentlich „Nein“ meinen? Viele Menschen geraten in die sogenannte People-Pleasing-Falle und das auf Kosten der eigenen Energie, Zufriedenheit und Gesundheit. In diesem Workshop beschäftigen wir uns damit, warum es uns so schwerfällt, es anderen nicht recht zu machen, und wie wir lernen können, unsere eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen ohne Beziehungen zu gefährden. Gemeinsam schauen wir auf typische Muster hinter People Pleasing, z. B. die Angst vor Ablehnung, überhöhte Verantwortungsgefühle oder das Bedürfnis nach Harmonie. Durch kurze Impulse aus der Psychologie, Selbstreflexion und praktische Übungen entwickeln Sie mehr Klarheit über Ihre eigenen Verhaltensmuster und gewinnen neue Perspektiven, um authentischer für sich selbst einzustehen. Die Dozentin ist Psychologin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Psychologische Beraterin mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen in belastenden Beziehungsmustern. .
Die Varusschlacht im Jahr 9 n. Chr. gehört zu den bekanntesten Ereignissen der römisch-germanischen Geschichte. Doch viele Fragen sind bis heute offen. Der Vortrag stellt neuere archäologische Funde und aktuelle Forschungsansätze vor und beleuchtet die Rollen von Arminius und Varus differenziert. Wie verlässlich sind die antiken Quellen? Und was lässt sich über Verlauf und Bedeutung der Schlacht tatsächlich sagen?
Der römische Kaiser Marcus Aurelius nimmt in der Ideengeschichte der Antike eine Sonderstellung ein. Als „Philosoph auf dem Kaiserthron“ verkörpert er die seltene Verbindung höchster politischer Macht mit der philosophischen Verpflichtung zur stoischen Ethik. Seine „Selbstbetrachtungen“ bieten keine systematische Theorie der Stoa, sondern die Selbstvergewisserung einer praktischen Haltung: Philosophisches Denken dient hier als Instrument zur Bewältigung krisenhafter Realitäten – von Grenzkriegen bis zur Antoninischen Pest. Gerade darin liegt bis heute die besondere Wirkung dieses Textes.
Das Jahr 260 n. Chr. gilt oft als Zeitpunkt, an dem Rom den obergermanisch-raetischen Limes aufgab und sich an Rhein und Donau zurückzog. Schriftquellen und archäologische Funde zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild: Statt einer einfachen Räumung zeigt sich eine Phase tiefgreifender Neuordnung.Der Kurs setzt die Veranstaltung aus dem Frühjahrssemester fort und vertieft offene Fragen zu Ursachen, Ablauf und Akteuren dieser Entwicklungen. Neue Interessierte sind willkommen – ein kurzer Überblick zu Beginn erleichtert den Einstieg.
Unser gutes Recht begleitet uns tagein, tagaus. Es beschützt, es straft, es richtet und nicht selten gibt es uns große Rätsel auf, etwa: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich – aber was soll das eigentlich bedeuten? Und wie sieht es so neben, hinter oder unter dem Gesetz aus? Wie damit umgehen, wenn Recht und Gerechtigkeit miteinander übereinstimmen sollen, es aber nicht tun? Und erspart der Blick ins Gesetz tatsächlich immer dummes Geschwätz, wie es eine Juristenwahrheit sagt, oder geht es damit gerade erst los? Felix Burghardt macht sich auf eine literarische Spurensuche; vom Paragraphendschungel bis zu den Irrgärten der Justiz. Die Lesung „Fast alles, was Recht ist“ wagt einen Einblick in die juristische Welt – sowohl aus der Perspektive derjenigen, die sie geschaffen haben, als auch aus der derjenigen, die sie zu erleiden haben. Mal ernst, mal augenzwinkernd führt der Streifzug durch eine Vielzahl literarischer Formate: von Romanauszügen, Briefen und Kurzgeschichten über Novellen und Flugschriften bis hin zur Justizpoesie selbst, denn gerade Juristen neigen nicht selten zu prosaischen Stilblüten. Goethe, Kafka, Flaubert und Kleist kommen im Lauf der Veranstaltung zu Wort, aber ebenso Heinrich Heine, Mark Twain und auch das eine oder andere Gericht, das sich literarisch verewigt hat. Denn schon der amerikanische Rechtsanwalt Clarence Seward Darrow hielt fest, dass in jedem Juristen das Wrack eines Poeten stecke – und traf es damit ziemlich gut.
Tauchen Sie ein in die spannende Welt der Ahnen- und Familienforschung! In diesem Kurs erhalten Sie praktische Tipps und maßgeschneiderte Lösungen. Sie lernen, gezielt und effektiv online zu recherchieren und dabei kostenfreie Quellen, Datenbanken, Archive sowie Genealogie-Programme zu nutzen, um Ihre eigene Ahnentafel oder Familienchronik zu erstellen. Gemeinsam erkunden wir alte Urkunden, Kirchenbücher und Standesamtsaufzeichnungen, zum Beispiel aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Sie erhalten wertvolle Unterstützung beim Lesen und Verstehen.
Mit ungewöhnlicher Architektur wurde die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall bedeutend erweitert und bietet nun noch mehr Platz für noch mehr Kunst. Eröffnet wird das neue/alte Haus im September 2026 mit einer opulenten Werkschau von mehr als 70 Arbeiten von Anselm Kiefer. Dieser zählt zu den weltweit renommiertesten deutschen Künstlern und nimmt in der Sammlung von Reinhold Würth einen besonderen Stellenwert ein – nicht zuletzt, weil den Sammler seit vielen Jahren ein enger persönlicher Kontakt mit dem Künstler verbindet. Bei einer Tagesfahrt nach Schwäbisch Hall wird der Besuch der Ausstellung in der Kunsthalle Würth im Mittelpunkt stehen. Darüber sei aber die reizvolle Altstadt von Schwäbisch Hall, die sich zur eindrucksvollen Michaelskirche hinaufstaffelt, nicht vergessen. Bei einem Stadtrundgang erleben wir die liebevoll gepflegten Fachwerkensembles und gönnen uns als Zugabe die besterhaltene Klosterburg Deutschlands, Großcomburg. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr. HINWEIS: Die Tagesfahrt ist aktuell an diesem Termin ausgebucht. Wir haben aber für den Folgetag (So., 25.10.) einen zusätzlichen Termin mit gleichem Ablauf geplant. Alle weiteren Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.vhs-badhomburg.de/p/474-C-262D02-66
Der Buddhismus prägt seit über 2.000 Jahren Gesellschaften in Asien und findet auch im Westen wachsende Beachtung. Der Kurs bietet eine kompakte Einführung in zentrale Lehren, wichtige Strömungen und kulturelle Unterschiede – von frühen Schulen bis zu heutigen Formen. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich buddhistische Praxis von verbreiteten westlichen Vorstellungen unterscheidet. Im Anschluss wird die Thai Sala im Kurpark Bad Homburg besucht. Vor Ort werden Architektur, Symbolik und die Rolle des Buddhismus in Thailand erläutert.
Geborgenheit, Verbundenheit, Erfüllung und Sinn zu erfahren, ist wohl die tiefe Sehnsucht eines jeden Menschen. Die meisten suchen danach vor allem in der äußeren Welt. Sei es in Beziehungen, beruflichem Erfolg, Anerkennung oder einem gefüllten Bankkonto. Ein tiefes dauerhaftes Gefühl des Angekommenseins braucht jedoch etwas anderes, nämlich unseren mitfühlenden Blick nach innen. Nur die aufrichtige und liebevolle Annahme unserer selbst lässt uns wahrhaft in uns ruhen. Innerer Mangel lässt sich niemals dauerhaft im außen befriedigen. Mit Hilfe der Methode Focusing üben wir innezuhalten, den Blick achtsam in die eigene Körpermitte zu richten und eine gute Beziehung zu uns selbst aufzubauen. Indem wir Moment für Moment mit dem sind, was jetzt gerade in uns lebendig ist, erkunden wir unser inneres Zuhause und lernen uns selbst das zu geben, was uns am meisten fehlt. Die Dozentin ist Diplom-Pädagogin, Focusing-Trainerin und erlebensbezogener Concept-Coach.
Pandastark ist ein Achtsamkeits- und Resilienztraining für Kinder. Es stärkt Selbstwahrnehmung, innere Ruhe und emotionale Kompetenz. Durch spielerische Übungen, Fantasiereisen und Meditationen in Form kleiner Geschichten, erlernen die Kinder wie sie bei sich selbst bleiben, Ruhe finden und in schwierigen Situationen gelassen reagieren. Sie lernen Grenzen zu spüren, für sich einzustehen und respektvoll miteinander umzugehen. Ziele des Pandastark-Programms: • Gefühle erkennen und verstehen • Innere Ruhe und emotionale Stärke entwickeln • Selbstvertrauen aufbauen • Grenzen wahrnehmen und respektvoll handeln • Details: Achtsamkeitsübungen, Fantasiereisen, Atemübungen, Gesprächs- und Reflexionsmethoden Elterninfo: 25.10.2026, 14:00 – 14:30 Uhr Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Yogamatte, Sitzkissen, Wasser und Pausensnack Das Training der Kinder findet ohne Eltern statt. Zur Elterninformation am Ende des Trainings sind alle Eltern herzlich eingeladen. Hier erhalten Sie wichtige Informationen und ein Handout für zuhause. Die Dozentin ist zertifizierte Trainerin für Resilienz und Selbstbehauptung, staatlich anerkannte Erzieherin sowie Trainerin für Achtsamkeit, Meditation und Fantasiereisen. .
Verbringen Sie einen Tag im alten Rom! Das Seminar verbindet Einblicke in Geschichte, Kultur und Alltag mit einem leichten Zugang zur lateinischen Sprache. Auch wer sein Schul-Latein längst vergessen hat, ist hier richtig: Gemeinsam nehmen wir einen kurzen Originaltext in den Blick und entdecken die Sprache im Kontext ihrer Zeit.
Mit ungewöhnlicher Architektur wurde die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall bedeutend erweitert und bietet nun noch mehr Platz für noch mehr Kunst. Eröffnet wird das neue/alte Haus im September 2026 mit einer opulenten Werkschau von mehr als 70 Arbeiten von Anselm Kiefer. Dieser zählt zu den weltweit renommiertesten deutschen Künstlern und nimmt in der Sammlung von Reinhold Würth einen besonderen Stellenwert ein – nicht zuletzt, weil den Sammler seit vielen Jahren ein enger persönlicher Kontakt mit dem Künstler verbindet. Bei einer Tagesfahrt nach Schwäbisch Hall wird der Besuch der Ausstellung in der Kunsthalle Würth im Mittelpunkt stehen. Darüber sei aber die reizvolle Altstadt von Schwäbisch Hall, die sich zur eindrucksvollen Michaelskirche hinaufstaffelt, nicht vergessen. Bei einem Stadtrundgang erleben wir die liebevoll gepflegten Fachwerkensembles und gönnen uns als Zugabe die besterhaltene Klosterburg Deutschlands, Großcomburg. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.
Räuber und Gesetzlose prägten über Jahrhunderte auch den Taunus. Diese Wanderung führt in eine Zeit, in der die Wälder Rückzugsraum, Handelsweg und gefährliches Terrain zugleich waren. Zuerst werden wir das frühe Räubertum im Allgemeinen beleuchten und untersuchen, warum gerade dann die Taunus-Region besonders günstige Bedingungen bot. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Schinderhannes und seiner Gefolgsleute im späten 18. Jahrhundert. Die Führung verbindet lebendig, anschaulich und authentisch historische Fakten mit atmosphärischen Einblicken in die damalige Zeit. Gut begehbare Wanderstrecke (ca. 5 km) – bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und eine kleine Flasche Wasser denken.
Sie wünschen sich mehr Leichtigkeit, mehr Gelassenheit in Alltag und Beruf? Dann nehmen Sie’s doch mit Humor! Denn der stärkt die mentale Gesundheit, macht resilienter, beugt Stress vor und ermutigt uns, Neues auszuprobieren und das Leben und uns selbst nicht ganz so ernst zu nehmen. In vielen praktischen Übungen und im Austausch miteinander erkunden wir an diesem Sonntag verschiedene Möglichkeiten humorvoller Selbstfürsorge und lernen dabei auch vom Clown, denn der bleibt spielerisch leicht, auch wenn’s mal schwierig wird. Und nicht zuletzt werden wir viel gemeinsam lachen. Bitte mitbringen: bewegungsfreundliche Kleidung, Schreibzeug. Die Dozentin ist Trainerin und Beraterin für Humor und Clownerie, Klinikclown und Sozialwissenschaftlerin. .
Stellen Sie sich vor, Sie könnten dem ständigen Gedankenkarussell einen Moment der Ruhe schenken. Im Acht-Wochen-MBSR-Kurs nach Dr. Jon Kabat-Zinn lernen Sie, achtsam mit Stress, Gedanken und Emotionen umzugehen. Durch Meditation, sanfte Körperübungen und gemeinsamen Austausch entwickeln Sie mehr Gelassenheit, Klarheit und Präsenz im Alltag. An acht Terminen mit je 2,5 Stunden erforschen wir Wahrnehmung, üben den Umgang mit angenehmen und unangenehmen Momenten, beleuchten Kommunikationsmuster und wenden uns dem Thema Stress auf achtsame Weise zu. Vor allem aber tauchen wir gemeinsam in die Praxis der Achtsamkeit ein – mit allem, was gerade da ist. Ein „Tag der Achtsamkeit“ in Stille vertieft diese Erfahrung zusätzlich. Begleitende Übungen für zu Hause fördern eine nachhaltige Integration in den Alltag. Bitte Yogamatte, Meditationskissen, Decke und ein Getränk mitbringen. Hinweis: Der Kurs ersetzt keine Therapie und ist bei akuten psychischen Krisen, unbehandelten Depressionen oder Traumafolgestörungen nicht geeignet. Die Kursgebühr enthält 15,- Euro für ein Handbuch und Audio-Dateien. Die Dozentin ist studierte Ergotherapeutin (B.Sc.), Achtsamkeits- und MBSR-Lehrerin.
Wie entstand unser Sonnensystem, und wie entwickelte es sich? Der Vortrag gibt einen verständlichen Überblick über Aufbau und Entstehung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Planeten. Im Zentrum stehen aktuelle Forschungsfragen: Gibt es Hinweise auf weitere, bislang unentdeckte Planeten jenseits der Neptunbahn? Welche Rolle spielt die Himmelsmechanik bei ihrer Suche? Und welche neuen Möglichkeiten eröffnen moderne Weltraumteleskope wie das James-Webb-Teleskop? Ein kompakter Einblick in die Dynamik unseres Sonnensystems und die laufende Suche nach weiteren Planeten.
Ein Kurs für interessierte Bürger:innen, die lernen möchten, was sie für Angehörige und Freunde am Ende des Lebens tun können und wie „Begleiten und Umsorgen“ in der letzten Lebensphase gelingen kann. Ein Kurs auch für Menschen, die sich bewusst und konkret mit dem Thema „Tod und Sterben“ auseinandersetzen wollen. Wir werden den Teilnehmenden in 4 Modulen Grundwissen und einfache begleitende praktische Maßnahmen vermitteln, damit sie sich den Umgang mit Sterbenden zutrauen und sich ihnen ohne Scheu zuwenden können. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. In Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst Friedrichsdorf e.V. ( https://www.hospizdienst-friedrichsdorf.de/ )
Auf spielerische Weise lernen die Kinder, konzentriert an einem Spiel teilzunehmen, mit Erfolgen und Niederlagen umzugehen und sich an vereinbarte Regeln zu halten. Die Konzentrationsfähigkeit, die sie beim Schach erlernen, ist ein Leben lang nützlich – bei Hausaufgaben ebenso wie später im Berufsleben. Schach fördert die Kreativität: Auf ganz persönliche Art kann man seiner Kreativität durch verschiedene Züge und Taktiken auf dem Schachbrett freien Lauf lassen. Schachspiele sind vorhanden. Der Kurs richtet sich an Kinder ohne bzw. mit sehr geringen Vorkenntnissen. Bei Anmeldung bitte den Namen des Kindes als Teilnehmenden angeben. Bitte Stifte und Radiergummi mitbringen.
Toxische Beziehungen entwickeln sich oft schleichend – aus anfänglicher Nähe wird emotionale Instabilität, aus Vertrauen entsteht Verunsicherung. In solchen Beziehungsmustern geraten Betroffene immer stärker in ein Netz aus Schuldgefühlen, Selbstzweifeln und psychischer Abhängigkeit. Besonders betroffen sind Menschen, die ein starkes Bedürfnis nach Harmonie, Anerkennung oder Zugehörigkeit haben. Das Seminar beleuchtet die psychologischen Mechanismen toxischer Beziehungen – sei es in Partnerschaft, Familie oder Beruf – und bietet Orientierung bei der Frage: Wo liegt die Grenze zwischen gesunder Bindung und emotionaler Abhängigkeit? Neben der theoretischen Einordnung erhalten die Teilnehmenden Impulse, wie sie Manipulationsmuster erkennen, sich abgrenzen und schrittweise zu mehr Selbstwirksamkeit und innerer Klarheit zurückfinden können. Die Dozentin ist Psychologin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Psychologische Beraterin mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen in belastenden Beziehungsmustern. .
Egal, was genau Sie in Ihrer Partnerschaft oder Ihrem Single-Dasein verändern möchten, mit einer systemischen Aufstellung können Sie herausfinden, was mögliche Blockaden sind und welche unbewussten Mechanismen bei Ihnen wirken. Ähnlich einem Rollenspiel spielen Stellvertreter Ihr inneres Bild zu Ihrer Thematik heraus. So ist erkennbar, welches Thema dahinterliegt. Ob Sie z.B. einem Familienmitglied treu sind, ob Sie Angst vor Nähe haben, welche Glaubenssätze bezüglich Partnerschaft Ihnen das Glück verwehren oder was in Ihrer Partnerschaft wirklich los ist. Sobald dies durch die Aufstellung sichtbar wird, kann die Lösung herbeigeführt werden. Die Aufstellung erfolgt nach dem Ansatz von Dr. Virginia Satir. Die Dozentin ist Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin und NLP-Practitioner. Es erwartet Sie ein bereichernder und spannender Tag. Die Aufstellung erfolgt nach dem Ansatz von Dr. Virginia Satir. Die Dozentin ist Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin und NLP-Practitioner.
Lust auf gemeinsames Brettspielen in netter Runde? Dann laden wir Sie herzlich zu „Taunus spielt“ ein, einem Tag voller Spiele für alle Generationen. Von Klassikern bis zu Neuheiten der Spielemessen steht eine bunte Auswahl an Brettspielen bereit. Eigene Spiele können gerne mitgebracht werden. Falls gewünscht, erklären Spielprofis die Regeln oder spielen selbst mit. Erleben Sie einen Tag voller Spaß, Spannung und Strategie und knüpfen Sie neue Kontakte zu Gleichgesinnten. Auch wer nur für ein paar Stunden vorbeischauen möchte, ist herzlich willkommen – eine Teilnahme ist flexibel möglich und lohnt sich! Veranstalter: Usinger Spielerei zusammen mit der VHS Bad Homburg. Hinweis: Im Zuge von „Taunus spielt" ist auch ein Catan-Turnier geplant. Wer daran teilnehmen möchte, meldet sich bitte rechtzeitig vorher HIER an. Ansonsten ist für „Taunus spielt" keine Voranmeldung erforderlich und der Eintritt ist frei.
Der Taunus und Frankreich teilen sich eine lange und wechselvolle Geschichte. Erste verbindende Elemente finden sich bereits vor über 2.000 Jahren, als die Gebiete als Teil verschiedener Provinzen zum Römischen Reich gehörten. Von den Hugenotten über die Ausläufer der Französischen Revolution bis hin zu den Weltkriegen im 20. Jahrhundert – die Beziehung zu Frankreich hat eine bewegte Vergangenheit. Der beständige Austausch im Herzen von Europa verlief nicht immer friedlich, führte aber doch mit der Zeit zu einem immer stärkeren Zusammenwachsen: Seien es Sprache, Stadtgründungen, Rechtssystem oder Freiheitskämpfe – in der hessischen Geschichte ist Frankreich heute nicht wegzudenken. In diesem Vortrag begeben sich Felix Burghardt und Alexander Maser auf eine kleine Rundfahrt durch die hessisch-französische Geschichte mit einem Fokus auf die Taunusregion. Interessierte können aber unbesorgt sein, denn einer von beiden kann auch kein Französisch. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.
Eine Krankheit oder ein Unfall kann dazu führen, dass wir wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen können. In einem solchen Fall hilft eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung. In seinem Vortrag erklärt Rechtsanwalt Christian Winter, wie diese Dokumente richtig erstellt werden. Vor- und Nachteile, Unterschiede zur gesetzlichen Betreuung sowie die erforderlichen Formalia werden besprochen.
Sie überlegen, eine Immobilie zu kaufen, und fragen sich: Kann ich mir das wirklich leisten? Sie möchten besser verstehen, welche Kosten, aber auch welche Chancen und welches Potenzial zum Vermögensaufbau mit dem Kauf einer Immobilie verbunden sind? Wenn es Ihnen wichtig ist, eine so große Entscheidung informiert zu treffen, dann ist dieser Kurs richtig für Sie. Er richtet sich sowohl an Einsteiger:innen ohne Vorkenntnisse als auch an Personen mit ersten Vorerfahrungen. Im Mittelpunkt steht ein klar strukturiertes Berechnungsmodell (excelbasiert), mit dem Sie anhand von Beispielen Schritt für Schritt die Wirtschaftlichkeit einer Immobilie analysieren. Das Modell wird den Teilnehmenden im Anschluss an den Kurs für eigene Berechnungen zur Verfügung gestellt. An ausgewählten Stellen werden die Ergebnisse mit Empfehlungen des Verbraucherschutzes eingeordnet. Das lernen Sie: - Finanzierung und monatliche Belastung realistisch einschätzen - Eigenkapitalbedarf ermitteln - Cashflow und Gesamtkosten nachvollziehen - Steuern und Abschreibung (AfA) verstehen - Immobilienangebote fundiert vergleichen Der Kurs findet in Kooperation mit der vhs Hochtaunus statt.
Ein Reiskorn auf dem Schachbrett, das sich Feld für Feld verdoppelt – am Ende entstehen unvorstellbar große Zahlen. Solche Beispiele zeigen, wie sehr Zahlen unsere Vorstellungskraft herausfordern. Der Vortrag verbindet anschauliche Gedankenexperimente mit der Geschichte der Zahlen: von frühen Zahlensystemen über die Einführung der Null bis zu grundlegenden Ideen der Mathematik. Auch das Unendliche wird thematisiert – verbunden mit der Frage, ob es nur ein Unendliches gibt oder gar mehrere. „Alles ist Zahl“, meinte Pythagoras. Zahlen sind dabei längst nicht nur Werkzeuge, sondern auch ein Schlüssel zum Verständnis der Welt.
In Zusammenarbeit mit der StadtBibliothek sowie dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bad Homburg v.d. Höhe Singapur zählt zu den dynamischsten Stadtstaaten der Welt – kompakt, multikulturell und voller Kontraste. In wenigen Jahrzehnten entwickelte sich das Land zum wirtschaftlichen Kraftzentrum der Region. Moderne Skyline und traditionelle Viertel liegen dabei auf engem Raum dicht beieinander. An diesem Abend stellt Ihnen Catherine Chen-Fliege ihr Heimatland vor und erklärt auch, was man unter „Singlish“ versteht. In Bad Homburg und Umgebung sind Menschen aus allen fünf Kontinenten zu Hause. In dieser Reihe stellen einige von ihnen sich und ihr Land auf kreative Weise vor. Die Abende sind alles andere als trockene Landeskunde – lassen Sie sich überraschen!
Mathematik steckt in vielen Alltagssituationen – beim Einkaufen, beim Planen, beim Vergleichen von Preisen oder Mengen. In diesem Kurs geht es um praktische Rechenwege und einfache Strategien, die im Alltag wirklich helfen. Anhand ausgewählter Beispiele werden grundlegende Zusammenhänge verständlich gemacht und typische Stolperstellen beim Rechnen aufgezeigt. Kleine Rechentricks unterstützen dabei, Zahlen schneller einzuordnen und Ergebnisse besser zu überprüfen. Der Kurs richtet sich an alle, die ihren sicheren Umgang mit Zahlen auffrischen oder stärken möchten.
Ob Sie zum ersten Mal einen Queue in der Hand halten oder bereits etwas Erfahrung haben: Dieser Kurs ist für alle geeignet, die das Snooker-Spiel ausprobieren oder ihre Fähigkeiten verbessern möchten. Billard ist nicht nur unterhaltsam, sondern fördert auf besondere Weise Konzentration, Präzision und Feinmotorik. In entspannter Atmosphäre tauchen Sie in die spannende Welt des Spiels ein und werden Schritt für Schritt mit den Techniken und Regeln vertraut gemacht. Bei Interesse kann auch ein Exkurs zum Carambolage-Billard gemacht werden. In Zusammenarbeit mit dem Billard Sportverein Bad Homburg e.V.
Hektik, Stress, Reizüberflutung und der Druck steigender Anforderungen bestimmen oft unseren Alltag. Umso wichtiger ist es, kurze Zeiten für sich zu nehmen und neue Kraft zu tanken. Meditation bietet die Möglichkeit, bewusst innezuhalten, Abstand vom Alltag zu gewinnen und innere Ruhe zu entwickeln. Einfache, alltagstaugliche Übungen fördern Achtsamkeit, Gelassenheit und mentale Regeneration. Der Kurs eignet sich für alle, die sich mehr Balance und bewusste Erholung wünschen. Die Dozentin ist Psychologin (M.Sc.) und zertifizierte Mediationstrainerin.
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken. Gesprächsgäste: Lisa Trebs, Tim Eisenlohr, Moderation: Miriam Menzel Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990. Angesprochen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Reihe ist es, Wissen zu vermitteln, Verständigung zwischen Ost und West zu fördern und Gesprächsangebote zu schaffen, die zur konstruktiven Auseinandersetzung über gemeinsame Herausforderungen der Gegenwart anregen.