Kurse nach Themen
Im Rahmen seiner alljährlichen Sonderausstellung wird der Palmengarten im Winter durch unzählige Lichter erhellt. Feste Lichtobjekte wechseln sich mit beweglichen Lichtinstallationen ab und tauchen den Palmengarten in ein märchenhaftes Licht. Ein außergewöhnliches Open-Air-Lichtereignis, das jedes Jahr viele ambitionierte Fotografierende anzieht - und vor Herausforderungen stellt. Nach einem Einführungsabend in der VHS gehen wir während der Exkursion im Palmengarten ausführlich auf die Besonderheiten der Available Light-Fotografie ein und setzen vielfältige Aufgaben zu den Lichtinstallationen mit der Kamera um. Anhand verschiedener Aufgaben richten wir unseren Blick aufs Motiv, die Ergebnisse besprechen wir am letzten Abend in der VHS. Voraussetzung: Fotografische Grundkenntnisse. Mögliche Fahrgemeinschaften können am Einführungsabend besprochen werden. Bitte mitbringen: Kamera mit Einstellmöglichkeiten für Blende und Belichtungszeit, vollgeladener Akku, leere Speicherkarte, Stativ, kleine (!) Taschen- oder Stirnlampe, Fernauslöser falls vorhanden. Bitte an wetter- und klimagerechte Kleidung und Schuhe denken. Zusatzkosten: Eintritt für den Palmengarten (online zu buchen, Info dazu am 1. Abend)
Auguste Rodin gilt als Wegbereiter der modernen Bildhauerei. Berühmt wurde er mit Skulpturen wie „Der Denker“ oder dem monumentalen „Höllentor“. Anders als viele Bildhauer seiner Zeit strebte Rodin nicht nach glatten, idealisierten Formen. Ihn interessierten Bewegung, Ausdruck und das lebendige Spiel von Licht und Schatten auf der Oberfläche. Seine Figuren wirken oft wie Momentaufnahmen – voller Spannung und innerer Dynamik. Der Vortrag stellt Rodins wichtigste Werke vor und zeigt, warum seine Kunst als Aufbruch in die Moderne gilt.
Nicht die bekannten Ziele wie Acapulco oder die Pyramiden von Yucatán stehen im Mittelpunkt dieser 4.500 Kilometer langen Reise, sondern das Unterwegssein selbst: Begegnungen mit Menschen wie den Tarahumara-Indianern, Eindrücke aus Metropolen wie Mexiko-City und Guadalajara sowie imposante Landschaften – vom Hochland über den Kupfer-Canyon bis nach Baja California. Erzählt wird von abenteuerlichen Bahnfahrten, darunter dem bekannten „Chepe“ von Chihuahua an die Pazifikküste, aber auch dem heruntergekommenen „Honky-Tonk-Train“ No. 13, in dem es um Kopf und Kragen ging. Eine persönliche Rückschau auf ein Land, das sich vom Zug aus ganz anders zeigt.
1988 eröffnete das erste Jüdische Museum in Deutschland im einstigen Palais der Familie Rothschild seine Pforten. Damals ermöglichte es einen Überblick über die Geschichte der traditionsreichen Frankfurter jüdischen Gemeinde. Seit dem großen Um- und Anbau zeigt es deren Geschichte in den letzten gut zweihundert Jahren von der rechtlichen Gleichstellung über Verfolgung und Völkermord bis zur lebendigen Gegenwart der zweitgrößten Gemeinde Deutschlands. Neben einem Schwerpunkt zum Thema Bilder jüdischer Maler wie Daniel Moritz Oppenheim steht vor allem das, was jüdisches Leben in seinen religiösen Wurzeln ausmacht, im Mittelpunkt der Präsentation. Hinweis: Der Eintritt ins Museum muss vor Ort zusätzlich gezahlt werden (Museumsufercardbesitzer sind frei).
Einem Weltmeister ganz nah.... Breakdance/ HipHop ist ganz leicht, wenn man die richtigen Tricks kennenlernt. Diese werden in diesem Kurs von keinem Geringeren als dem Weltmeister Ditto Winterstein vermittelt. Er erforscht gemeinsam mit euch euer Talent, das ihr mit einbringt. Außerdem erlernt ihr nicht nur Basic Moves, sondern erlebt eine mitreißende Choreografie, die Ditto Winterstein euch persönlich beibringt und die ihr beim gemeinsamen Finale präsentieren dürft.
Künstliche Intelligenz eröffnet faszinierende neue Wege der Bildgestaltung und digitalen Kreativität! In diesem Workshop entdecken Sie, wie KI aus einfachen Ideen beeindruckende Bilder und Kunstwerke entstehen lässt – von realistisch bis fantasievoll-experimentell. Sie lernen, wie man mit modernen KI-Tools Fotos verwandelt, eigene Bilder erstellt oder fantasievolle Motive generiert – von realistisch bis künstlerisch-experimentell. Dabei erfahren Sie, wie gute „Prompts“ (Texteingaben) entstehen, und wie sich KI-Ergebnisse anschließend kreativ weiterbearbeiten und kombinieren lassen. Der Kurs richtet sich an alle, die Spaß am Gestalten haben und digitale Werkzeuge spielerisch ausprobieren möchten – ob für Hobbys, Social Media oder eigene Projekte. Keine Vorkenntnisse erforderlich! Bringen Sie gerne eigene digitale Bilder mit. In der VHS stehen Ihnen Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Alternativ können Sie Ihr eigenes Tablet oder Notebook mitbringen.
Nach der Zerstörung Karthagos 146 v. Chr. und der Annexion des Nachbarkönigreichs Numidien im 1. Jh. n. Chr. entstanden in Nordafrika die Provinzen Numidia und Africa proconsularis, die rasch romanisiert wurden. Rom profitierte vom landwirtschaftlichen Reichtum, der durch schriftliche und archäologische Quellen gut belegt ist. Zahlreiche gut erhaltene Ruinenstätten wie Cherchel, Dougga und Sbeitla zeugen vom Wohlstand der Region unter römischer Herrschaft. Carthago wurde unter Caesar neu gegründet und entwickelte sich zur Metropole. Der reich bebilderte Vortrag führt in die römische Vergangenheit der heutigen Staaten Libyen, Tunesien und Algerien.
Was kann Design gesellschaftlich bewirken? Die Führung durch die Ausstellung "How to Design a Revolution" im Museum Angewandte Kunst führt in das Chile der frühen 1970er Jahre. Unter Präsident Salvador Allende entstand dort ein außergewöhnlicher Reformprozess – eine seltene Verbindung aus Demokratie, Sozialpolitik und Gestaltung. Gezeigt wird, wie Grafik- und Industriedesign gezielt genutzt wurden: etwa mit Plakaten für kollektives Handeln oder funktionalen Alltagsprodukten für breite Bevölkerungsschichten. Ein besonderer Blickfang ist die Rekonstruktion des futuristischen Cybersyn-Kontrollraums, mit dem Produktion und staatliche Betriebe vernetzt werden sollten. Im Anschluss bleibt Zeit zur individuellen Museumsbesichtigung, auch der Präsentation „Elementarteile“.
Zwei Monate mit dem Rucksack durch Ecuador und Peru: von den schneebedeckten Vulkanen der Anden bis in den Regenwald, von farbenfrohen Märkten bis zu historischen Städten. Die Reise führt zu beeindruckenden Natur- und Kulturlandschaften, darunter die Besteigung des 5.900 Meter hohen Cotopaxi, die Galápagosinseln, Cusco und das legendäre Machu Picchu. Eindrucksvolle Fotos und Filmsequenzen zeigen Begegnungen mit Menschen, der einzigartigen Tierwelt und außergewöhnlichen Landschaften. Ein lebendiger Vortrag über zwei der faszinierendsten Länder Südamerikas.
Wie wurden Farben hergestellt, womit gebunden und warum waren sie oft haltbarer als moderne Anstriche? Ein Blick auf historische Farbwelten zwischen Handwerk, Chemie und überraschenden Nebenwirkungen. Was Dinge uns erzählen, wenn man genau hinschaut: Ein Restaurator aus der Praxis erklärt an konkreten Beispielen, wie Materialien altern, warum Spuren entstehen – und was sie über ihre Zeit verraten.
Gute Portraits leben vom Zusammenspiel aus Licht, Stimmung und Kommunikation. Die Herausforderung dabei ist, den richtigen Moment einzufangen, der meist sehr kurz ist. Dazu kommen die optimale Körperhaltung und eine ausdrucksstarke Mimik. In diesem Kurs gehen wir darauf ein, mit welchen Mitteln wir ein gutes Portrait erreichen können. Dafür sind die richtigen Einstellungen an der Kamera genauso wichtig, wie der Einsatz verschiedener Lichtquellen. Wir arbeiten im Kurs sowohl mit Tageslicht (drinnen und draußen), wie auch mit Dauerlicht. Dazu kommt die richtige Kommunikation mit der portraitierten Person sowie die Wirkung auf das Bild durch unterschiedliche Hintergründe. Wir werden uns im Kurs gegenseitig fotografieren - so können wir die Perspektive des Models einnehmen und leichter verstehen, wie die wechselseitige Kommunikation in der Portraitfotografie funktioniert. Die entstandenen Bilder besprechen wir im Kurs. Dieser Fotokurs ist für Einsteiger:innen und Fortgeschrittene geeignet. Fotografische Grundkenntnisse sowie die Kenntnis der eigenen Kamera werden für diesen Kurs vorausgesetzt. Bitte mitbringen: Kamera mit Einstellmöglichkeiten für Blende und Belichtungszeit, vollgeladener Akku, leere Speicherkarte, Stativ.
Sie möchten unvergängliche Eindrücke und Momente mit Ihrer Kamera einfangen. Sie wollen fotografieren und sich nicht mit umfangreichen Bedienungsanleitungen beschäftigen müssen, um Ihre Kamera bedienen zu können. Es werden die grundlegenden Parameter besprochen und praktisch mit Ihnen geübt, die für das Gelingen Ihrer Aufnahmen wichtig sind. Zum Abschluss des Workshops werden Sie Ihre Kamera so einstellen können, dass Ihnen Bilder gelingen, wie Sie sich das vorgestellt haben. In dem Kurs werden ausführlich behandelt: Einstellung von Zeit, Blende und ISO (Empfindlichkeit) - die drei Parameter, die für die richtige Belichtung entscheidend sind Auswahl der Halbautomatik-Funktionen Ihrer Kamera, um kreativ Momente und Eindrücke spontan einfangen zu können Korrektur der Belichtung bei schwierigen Lichtverhältnissen Gestaltung von Schärfe und Unschärfe mit der Einstellung der Blendenvorwahl, um Ihr Motiv von Vordergrund und Hintergrund hervorzuheben Schnelle Bewegungen einfrieren oder verwischen lassen mit der Einstellung der Zeitvorwahl Korrektur von Farbstichen bei Tageslicht und Kunstlicht Kreative Bildgestaltung mit dem Einsatz Ihres Kamerablitzes oder mit dem Aufsteckblitz Bitte mitbringen: Kamera mit frisch geladenem Akku Genügend Speicherplatz Aufsteckblitz (sofern vorhanden)
Kaum zu glauben, aber wahr: Johann Wolfgang von Goethe hätte die Fotografie noch kennenlernen können. Denn sechs Jahre vor seinem Tod gelang dem heute weitgehend unbekannten Nicéphore Niépce das erste Bild, das man als Foto bezeichnen kann. Sogar dieses erste „geschossene“ Foto – eine Heliografie – ist bis heute erhalten. Es zeigt den Blick aus seinem Arbeitszimmer, die Belichtungszeit dauerte allerdings eine halbe Ewigkeit. Über Daguerre und Talbot entwickelte sich daraus die Fotografie, wie viele Generationen sie kannten – heute weitgehend abgelöst durch digitales Fotografieren. Der Vortrag erzählt die Geschichte der Fotografie von ihren Anfängen bis in die Gegenwart und stellt bekannte Fotograf:innen wie Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Edward Steichen, Bernd und Hilla Becher oder Andreas Gursky vor.
In Zusammenarbeit mit der StadtBibliothek sowie dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bad Homburg v.d. Höhe Kolumbien zählt zu den vielfältigsten Ländern Südamerikas. Andenhochland, tropischer Regenwald und Karibikküste prägen Landschaft und Leben ebenso wie lebendige Städte und eine reiche kulturelle Mischung. In den vergangenen Jahren hat sich das Land stark verändert und ist für viele Reisende neu interessant geworden. An diesem Abend stellt Ihnen Federico Marín-Vargas sein Heimatland vor. In Bad Homburg und Umgebung sind Menschen aus allen fünf Kontinenten zu Hause. In dieser Reihe stellen einige von ihnen sich und ihr Land auf kreative Weise vor. Die Abende sind alles andere als trockene Landeskunde – lassen Sie sich überraschen!
Dieser Kurs bietet optimale Möglichkeiten, sich mit dem Drehen intensiv auseinander zu setzen und Freude am schnellen Arbeiten mit Ton zu erleben. Anfänger:innen erlernen das Drehen mit seinen vielen kleinen Schritten: zuerst das Zentrieren, dann Aufbrechen, Hochziehen und das Formen von Gefäßen. Für Fortgeschrittene besteht die Möglichkeit, kleine Serien, größere Gefäße oder Deckelgefäße zu fertigen. Ein zusätzlicher Termin von ca. 2 Stunden zum Glasieren der hergestellten Ware wird im Kurs verabredet. Es entstehen Kosten für Ton, Glasuren und Brennen. Bitte Arbeitskleidung mitbringen!
Die Fotografie kann in diesem Jahr auf zweihundert Jahre Belichtungsgeschichte zurückblicken und Wetzlar hat mit der Firma Leica einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Geschichte des Mediums geleistet. Bei einem Besuch in der Firma Leica erleben wir im Ernst Leitz Museum die Geschichte der Fotografie und sehen in ausgewählten Fotos, was sich mit diesem „Rolls-Royce“ unter den Kameras abbilden lässt. Die Firma Leitz gehört mit Buderus zu den Schrittmachern auf dem Weg der altehrwürdigen, aber auch extrem verschnarchten Reichsstadt zur Industriestadt. Das Nebeneinander von Industrie- und historischer Fachwerkaltstadt verleiht Wetzlar seinen unverwechselbaren Charakter. Rund um den sogenannten Dom, der eines der besten Beispiele mittelalterlichen Bauens in der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik in Deutschland ist, schart sich eines der reizvollsten Altstadtensembles Hessens. Dom und Altstadt werden wir bei einem Rundgang kennenlernen. Und es wäre ein großer Zufall, liefe uns dabei nicht auch ein gewisser Assessor Goethe über den Weg – oder zumindest sein Andenken. Im Lottehaus beschäftigen wir uns mit seiner „Wetzlarer Affäre“ und seinem größten Erfolg auf der Bestsellerliste des 18. Jahrhunderts, mit dem „Werther“. Wenn es die Zeit zulässt, werden wir im Stadtteil Hermannstein noch einen Blick auf den einzigen erhaltenen „Donjon“ Deutschlands, einen mittelalterlichen Wehr- und Wohnturm französischer Prägung, werfen. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 8:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 9:00 Uhr.
Professionell fotografieren mit der Kamera, die Sie immer begleitet: der Smartphone-Kamera. Das Smartphone ist das Werkzeug, mit dem Sie von der Dokumentation über kreative Fotos bis hin zu Reisereportagen (fast) alles festhalten können. Dank intuitiver Apps lassen sich Bilder im Anschluss direkt bearbeiten und in sozialen Medien teilen. Dabei ist der Weg zu guten Bildern wichtig, um wahrgenommen zu werden. Sie lernen in diesem Bildungsurlaub, Motive zu erkennen und mit der Kamera optimal abzubilden. Dabei entstehen Bilder zuerst in der eigenen Vorstellung. Für die Bildkomposition werden dann bewusst Perspektive und Bildausschnitt gewählt, damit sich die Wirkung des Bildes entfalten kann. Welche Einstellungen Sie vornehmen müssen, um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen und wie Sie die Bilder anschließend bearbeiten, erfahren Sie in diesem Bildungsurlaub. Inhalte Fotografie: Belichtungszeit, ISO, Belichtungskorrektur, Weißabgleich und Histogramm, Autofokus/manueller Fokus, Bildgestaltung, Goldener Schnitt Bildbearbeitung: Daten-Export, Bildbearbeitungs Apps, Farb- und Stilanpassung, Dateiformate und ihre Bedeutung, Organisation und Archivierung der Bilder, Bilderversand Rechtliches: DSGVO, Urheberrecht, Veröffentlichungsrecht, Soziale Netzwerke Voraussetzung: Erfahrung im Umgang mit dem Smartphone, Computer-Kenntnisse Bitte mitbringen: Smartphone mit Lade- und Datenkabel und möglichst leerem Speicherplatz, USB-Stick sowie Handbuch oder Bedienungsanleitung als PDF. Die Anerkennung der Veranstaltung als Bildungsurlaub ist beantragt. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden die entsprechende Bescheinigung für den Arbeitgeber. Die Stornofrist für Kurse, die als Bildungsurlaub angeboten werden, endet vier Wochen vor Kursbeginn.
Der Bildungsurlaub „Portraitfotografie – Der veränderte Umgang mit dem Bild vom Ich seit dem Auftreten der Selfies“ verbindet fotografische Praxis mit gesellschaftlicher Reflexion. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit der Entwicklung des Portraits von klassischen Darstellungsformen bis zur heutigen Selfie-Kultur in sozialen Medien. Neben Grundlagen der Portraitfotografie wie Licht, Perspektive und Bildkomposition stehen die Wirkung von Bildern sowie Fragen nach Selbstbild, Fremdwahrnehmung und digitaler Inszenierung im Mittelpunkt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Analyse medialer Rollenbilder und der unterschiedlichen Darstellung von Männern und Frauen in Berichterstattung und Öffentlichkeit. In praktischen Übungen und einem eigenen Fotoprojekt werden die erarbeiteten Inhalte kreativ umgesetzt. Der Kurs stärkt fotografische Kompetenzen, Medienkritik und die Fähigkeit, Bilder im gesellschaftlichen Kontext bewusst zu lesen und einzuordnen. Peter Giefer unterrichtet seit mehr als 16 Jahren Fotografie, u.a. als Lehrbeauftragter/Dozent für Fotojournalismus an der FH Darmstadt, der Kölner Journalistenschule oder der Friedrich-Ebert-Stiftung Journalisten Akademie. Als Reisejournalist hat er bereits mehrere Bücher über Länder und Leute geschrieben. Seinen fotografischen Schwerpunkt hat er in der Street Photography gefunden. Anouchka Olszewski ist Fotografin, Medienpädagogin und Autorin aus Frankfurt am Main. Ihr fotografischer Fokus liegt auf der Event, Reise-, und Sozialfotografie. Ausstellungen ihrer Fotografien sind regelmäßig an verschiedenen Orten zu sehen. Ihr Fokus als Medienpädagogin liegt auf Workshops und Exkursionen, in denen sie Fotografie praxisorientiert erklärt und zum bewussten Fotografieren anregt. Hinweis: Die Stornofrist für Bildungsurlaube endet vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Material: Bitte mitbringen: Kamera, analog oder digital, mit ausreichend Speicher sowie geladene Akkus. Die Anerkennung der Veranstaltung als Bildungsurlaub ist beantragt. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden die entsprechende Bescheinigung für den Arbeitgeber.
Die Fotografie gilt seit jeher als Medium der Wahrheit—objektiv, dokumentarisch und unbestechlich. Doch Bilder werden seit Anbeginn manipuliert: durch Inszenierung, Auswahl, Retusche oder Bearbeitung. Die Frage bleibt: Beginnt Manipulation nicht schon mit der Bearbeitung eines Fotos? Heute ermöglichen digitale Techniken und KI umfangreiche Veränderungen. Begriffe wie Fake Pictures und KI-generierte Bilder prägen unseren Umgang mit Wirklichkeit. Im Bildungsurlaub untersuchen wir die historische und gesellschaftliche Dimension fotografischer Manipulation. An bekannten und unbekannten Bildbeispielen analysieren wir gefälschte, bearbeitete und inszenierte Fotografien, auch aus dem fotografischen Katastrophenjournalismus, und diskutieren aktuelle Entwicklungen im Bereich KI-generierter Bilder. Um zu verstehen, wie manipulative Bilder entstehen und welche Chancen die Fotografie bietet, betrachten wir auch das fotografische Gerät. Wir schauen auf Technik von Kamera, Objektiven und Filtern und lernen, wie schon einfache Mittel—Brennweite, Zeit und Blende—ein Motiv manipulieren können. So verstellen wir die Realität auch ohne Bearbeitung, fern vom Original. Ziel des Bildungsurlaubs ist, dass Teilnehmende mithilfe von Bildmaterial, Vorträgen und Videos eine differenzierte Position zum Umgang mit Bildern, Wahrheit und Manipulation entwickeln, die sie in praktischen Arbeiten umsetzen können. Die Anerkennung der Veranstaltung nach dem Hessichen Bildungsurlaubsgesetz ist beantragt. Die Stornofrist für Kurse, die als Bildungsurlaub angeboten werden, endet vier Wochen vor Kursbeginn.