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Gesellschaft

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Weltgeschichte im Überblick
Mi. 07.02.2024 10:30
Bad Homburg

Der Kurs beschäftigt sich in diesem Semester schwerpunktmäßig mit Frankreich im 16. Jahrhundert. Neueinsteiger*innen sind herzlich willkommen, keine Vorkenntnisse erforderlich.

Kursnummer F101192
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Gebühr: 120,50
Dozent*in: Sabine Angela Meister
Skat für alle Für Anfänger und erfahrene Skatspieler
Mi. 07.02.2024 19:00
Bad Homburg
Für Anfänger und erfahrene Skatspieler

Hier erfahren Sie nicht nur Grundsätzliches zum Skatspiel, sondern bekommen auch Tipps von erfahrenen Skatspielern, damit Sie am Stammtisch oder zu Hause „mitmischen“ können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, bei einer Skatrunde mitzuspielen. Nach dem ersten Abend findet der Kurs in der Regel 14-täglich nach Vereinbarung statt.

Kursnummer F200010
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Gebühr: 65,50
Dozent*in: Detlev Huber
Lösungsorientierte und selbstorganisatorische Hypnose - Auf der Reise ins Unbewusste
Mo. 19.02.2024 18:30
Wehrheim
Auf der Reise ins Unbewusste

Die lösungsorientierte und selbstorganisatorische Hypnose ist eine moderne Methode ohne jegliche Fremdbestimmung. Hierbei bekommen wir einen freundlichen Zugang zu unserem Unbewussten, um den Selbstindividuationsprozess zu unterstützen und die Selbstheilungstendenzen zu mobilisieren. Das Unbewusste ist kreativ und eröffnet uns Möglichkeiten in unserem praktischen Leben, die im normalen Wachzustand eher blockiert sind. Klarheit und Struktur machen diese Form der Hypnose effizient. Durch die Aktivierung Ihrer inneren Ressourcen werden Veränderung durch ihre eigenen Lösungen positiv unterstützt. Alles entsteht in Ihnen selbst und wird nicht von außen vorgegeben/suggeriert. In diesem VHS-Kurs bekommen Sie durch Anleitung leichter Techniken einen Eindruck davon und können dies im Alltag immer wieder für sich nutzen. Keine Showhypnose! Grundsätzlich ist Hypnose bei Psychosen und Verwirrtheitszuständen, aber auch bei Demenz und starken Ängsten vor Hypnose kontraindiziert. Die Autosystemhypnose® ist ein anerkanntes, wissenschaftlich fundiertes und sehr effizientes Hypnotherapieverfahren, das von Götz Renartz entwickelt wurde. Die Dozentin ist Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Kursnummer F107085
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Gebühr: 54,00
Dozent*in: Silke Stager
Geologischer Arbeitskreis
Mo. 19.02.2024 19:45
Bad Homburg

Geologisches Zentrum Taunus-Wetterau Ausstellung von Mineralien, Fossilien und historischen Bergbauwerkzeugen Volkshochschule Bad Homburg, Elisabethenstraße 4-8 Führungen, z.B. für Schulklassen, sind nach telefonischer Vereinbarung mit Herrn Wacker (06172 8688959) möglich.

Der Geologische Arbeitskreis trifft sich regelmäßig zu Vorträgen mit Themen zur Geologie, Mineralogie, Paläontologie und angrenzenden Feldern. Gäste sind herzlich willkommen. Für Nichtmitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 6,00 Euro pro Veranstaltung.

Kursnummer F112900
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Gebühr: 25,00
Dozent*in: Jan Wacker
Lesen und Verstehen historischer Texte: Das Gordon-Bennett-Rennen von 1904 im Taunus
Di. 20.02.2024 18:30
Bad Homburg

Vor 120 Jahren wurde im Taunus mit dem 5. Gordon-Bennett-Rennen das erste internationale Automobilrennen in Deutschland ausgetragen. Dass beim Austragungsort die Wahl auf den Taunus gefallen war, lag nicht zuletzt an einer entsprechenden Empfehlung Kaiser Wilhelms II., der sich in Deutschland zum Protektor des Automobilsports aufgeschwungen hatte. Ins Gewicht fiel zudem, dass als Start- und Zielort des Rennens das unweit seiner Sommerresidenz Homburg gelegene Limes-Kastell Saalburg bestimmt wurde, an dessen Wiederaufbau der römisch-imperialen Idealen nacheifernde Monarch besonderen Anteil nahm. Die Streckenlänge betrug 137,5 Kilometer und musste viermal durchfahren werden. Gelesen und erläutert werden hierzu handschriftliche Texte aus den Beständen des Stadtarchivs Bad Homburg. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden Transkriptionshilfen sowie Informationen zu wichtigen Hilfsmitteln. Der Kurs wendet sich gleichermaßen an Einsteiger und Fortgeschrittene.

Kursnummer F101186
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Gebühr: 106,50
Dozent*in: Andreas Mengel
Ausstellung: „Der Weg der Sinti und Roma”
Mo. 26.02.2024 09:00
Bad Homburg

Die Ausstellung „Der Weg der Sinti und Roma“ zeigt die Geschichte der Minderheit seit ihrer Ankunft im deutschsprachigen Raum vor über 600 Jahren. Sie thematisiert die Wirkung von Bildern und Zuschreibungen gegen Sinti und Roma vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, die Verfolgungen und Diskriminierungen bis zum Völkermord während des Nationalsozialismus, die Kontinuitäten der Bilder in der Nachkriegszeit und nicht zuletzt den Kampf gegen den Antiziganismus durch die Selbstorganisationen der deutschen Sinti und Roma seit 1980. Dabei werden die Erfolge der Bürgerrechtsarbeit ebenso dargestellt wie die massive Ablehnung durch einen großen Teil der bundesrepublikanischen Bevölkerung. Am Montag, den 26. Februar ab 19:00 Uhr wird die Ausstellung mit der Vorführung des Kurzfilms „Alltagsdiskriminierung“ sowie einer anschließenden Führung eröffnet. Der Eintritt ist frei. In Kooperation mit dem Hessischen Landesverband Deutscher Sinti und Roma sowie mit dem WIR Vielfaltszentrum und Büro für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Ausstellung kann vom 26. Februar bis zum 22. März zu den Öffnungszeiten der VHS besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Gesonderte Führungen (z.B. für Schulklassen) sind möglich: Bitte wenden Sie sich bei Interesse per Mail an: WIR-Vielfaltszentrum@Bad-Homburg.de .

Kursnummer F101510
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Gebühr: kostenlos
Keine Anmeldung erforderlich. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.
Ahnen- und Familienforschung – Den Vorfahren „N“achfahren
Fr. 01.03.2024 18:00
Bad Homburg

Der Kurs vermittelt zahlreiche praktische Tipps, um leicht mit der Ahnenforschung beginnen zu können. Welche Quellen gibt es und wie lassen sich diese kostenfrei nutzen? Lernen Sie durch eigene Recherche, eine Ahnentafel zu erstellen oder eine Familienchronik zu schreiben. Kostenfreie PC- und Internet-Programme helfen Ihnen bei der Erstellung von Stammbäumen und Ahnentafeln. Online recherchieren wir in 39 nationalen und internationalen Archiven und Datenbanken. Zudem helfen Ihnen praktische Tipps und Tricks, alte Urkunden aus Kirchen- und Standesamtsaufzeichnungen zu lesen und zu verstehen. Wer möchte nicht mal in alten Tagebüchern und Briefen seiner Eltern, Großeltern und Ur-Großeltern stöbern? Familienforschung ist nicht schwer. Sie ist spannend, aufregend und kann zu Ihrem schönsten Hobby werden!

Kursnummer F101189
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Gebühr: 59,50
Dozent*in: Andreas Bellersen
Der Nahostkonflikt und seine Auswirkungen in Deutschland und Europa (Online)
Mo. 04.03.2024 19:30
Online

Im Januar 2015 betonte der französische Schriftsteller Michel Houellebecq in einem Interview mit der Zeitung ‚Die Zeit‘, dass der Nahostkonflikt „eine Art Abszess” sei, der „dauernden Hass” in Frankreich und Europa schüre: „Jedes Mal, wenn sich dieser Konflikt verschärft, spürt man das in Frankreich sofort.” Hat Houellebecq Recht? Welche Auswirkungen hat der Nahostkonflikt in Europa und insbesondere in Deutschland und wie wird er dort rezipiert? Markiert die jüngste Eskalation im Gazastreifen und der Krieg zwischen Israel und Hamas eine Zeitenwende? Der Vortrag beleuchtet zunächst zusammenfassend die Geschichte des Nahostkonflikts. Weiterhin stehen die Entwicklung der deutsch-israelischen Beziehungen, die Boykott-Bewegung gegen Israel (BDS), palästinensische Flüchtlinge in Deutschland sowie der in Deutschland und Europa verbreitete israelbezogene Antisemitismus im Fokus. Dr. Alexander Friedman lehrt Zeitgeschichte an der Universität des Saarlandes und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie Politikwissenschaft und Soziologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (Duisburg). In Kooperation mit dem WIR Vielfaltszentrum und Büro für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe sowie Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus. Gefördert von Arbeit und Leben Hessen. Der Kurs findet online statt. Wir schicken allen angemeldeten Teilnehmenden vor der Veranstaltung die Zugangsdaten per Mail zu.

Kursnummer F101231
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Dr. Alexander Friedman
Sütterlin: Die altdeutsche Schrift lesen und verstehen. Eine Einführung
Di. 05.03.2024 18:30
Friedrichsdorf

Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Berliner Graphiker Ludwig Sütterlin entwickelt. In vielen Familien schlummern noch Zeugnisse dieser Schrift aus vergangenen Zeiten: Urkunden, Briefe der Großeltern, Kochrezepte oder Ortschroniken. Doch ohne Vorkenntnisse ist es alles andere als einfach, den Inhalt auch nur ansatzweise zu verstehen. In diesem Einführungskurs erlernen Sie Grundkenntnisse der Sütterlinschrift bzw. verwandter Schriftarten. Teilnehmende, die diese Schrift neu erlernen möchten oder bereits kennen und Erlerntes auffrischen wollen, sind herzlich willkommen.

Kursnummer F101183
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Gebühr: 37,50
Dozent*in: Matthias Stappel
Sütterlin: Die altdeutsche Schrift lesen und verstehen. Eine Einführung
Mi. 06.03.2024 19:00
Bad Homburg

Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Berliner Graphiker Ludwig Sütterlin entwickelt. In vielen Familien schlummern noch Zeugnisse dieser Schrift aus vergangenen Zeiten: Urkunden, Briefe der Großeltern, Kochrezepte oder Ortschroniken. Doch ohne Vorkenntnisse ist es alles andere als einfach, den Inhalt auch nur ansatzweise zu verstehen. In diesem Einführungskurs erlernen Sie Grundkenntnisse der Sütterlinschrift bzw. verwandter Schriftarten. Teilnehmende, die diese Schrift neu erlernen möchten oder bereits kennen und Erlerntes auffrischen wollen, sind herzlich willkommen.

Kursnummer F101184
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Gebühr: 37,50
Dozent*in: Matthias Stappel
Der Wein in der Antike
Mi. 06.03.2024 19:30
Bad Homburg

Der Vortrag beleuchtet zunächst die Anfänge des Weines, die mittlerweile im Iran und Nordgriechenland schon in der Jungsteinzeit nachgewiesen sind. Im Mittelpunkt stehen archäologische, literarische und bildliche Quellen zur Weinkultur im antiken Griechenland und Kleinasien. Im Fokus steht zudem die römische Weinkultur, die in nahezu allen römischen Provinzen nachweisbar und heute als sehr gut untersucht zu bezeichnen ist. Würzweine und der berühmte helle Falerner, berühmte Weinliebhaber und sogar Originalfunde aus der Römerzeit werden angesprochen und erläutert.

Kursnummer F101234
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Gebühr: 10,00
Dozent*in: Mario Becker M.A.
Im Blickpunkt: Starke Frauen. Führung durch die Sammlung des Städel
Do. 07.03.2024 17:15
Frankfurt

Madonnen, Musen und Mätressen: Beim Rundgang durch die Städelsammlung erwarten Sie Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Frauen. Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, weshalb Hans Baldung Grien zwei rätselhafte Hexen ins Bild gebracht hat oder welche Funktion mit den so gut wiedererkennbaren Bildnissen von Sandro Botticelli verbunden ist? Welche Rolle spielte Charlotte Behrend Corinth für ihren Mann oder die jeweiligen Lebenspartnerinnen im Werk von Picasso? Welche Frauen kommen Ihnen in den Sinn, wenn Sie gedanklich durch die Sammlung Gegenwart im Städel spazieren? Die Frauen, die wir gemeinsam betrachten werden, sind ebenso vielfältig wie die dahinterstehenden Biographien, Hintergründe und Kontexte. Hinweis: Der Eintritt ins Museum muss vor Ort zusätzlich gezahlt werden (Museumsufercardbesitzer sind frei).

Kursnummer F101163
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Gebühr: 12,50
Dozent*in: Dr. Melanie Damm
Billard
Do. 07.03.2024 19:00
Bad Homburg

Carambolage und Snooker (kein Poolbillard) Für Anfänger und auch für Leute, die schon einmal gespielt haben. Ein neuer Sport, der besonders die Konzentrationsfähigkeit und Motorik schult. Mit netten Leuten werden die Praxis des Spiels und seine Regeln erlernt. In Zusammenarbeit mit dem Billard Sportverein Bad Homburg e.V. – http://www.bsv-bad-homburg.de/ .

Kursnummer F300073
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Gebühr: 45,50
Wie China zur Weltmacht wurde
Do. 07.03.2024 19:30
Bad Homburg

Als Deutschland und China im Jahr 1972 diplomatische Beziehungen aufnahmen, war die Welt noch eine andere: Mitten im Kalten Krieg suchten der Westen und China nach engem Kontakt. Heute baut die Volksrepublik ihre Rolle auch als Militärmacht aus und bedroht aktuell Taiwan. Systematisch knüpft Peking ein enges Geflecht strategischer Partnerschaften rund um den Globus, vor allem mit Russland und dem Globalen Süden. Für den Westen werden diese Entwicklungen und seine starken wirtschaftlichen Abhängigkeiten von China zur Herausforderung. Der Vortrag beleuchtet zudem, was sie für Deutschland bedeuten. Zum Referenten: Der Journalist und Sinologe Johnny Erling lebte bis Ende 2019 mehr als 40 Jahre in der Volksrepublik China. Er hat die dortigen Entwicklungen als Zeitzeuge erlebt und als Korrespondent für deutschsprachige Zeitungen wie ‚Die Welt‘ und für Österreichs ‚Standard‘ beschrieben. HINWEIS: aus organisatorischen Gründen wird der Vortrag ausschließlich in Präsenzform vor Ort in der VHS angeboten.

Kursnummer F101238
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Gebühr: 9,00
bei Voranmeldung, Abendkasse 10,00 EUR
Dozent*in: Johnny Erling
Aufstellungstag zum Thema Gesundheit/Organsprache: Was mir mein Symptom sagen will
Sa. 09.03.2024 10:00
Bad Homburg

Eine Symptomaufstellung kann schnell sichtbar machen, welche unbewussten Mechanismen zu Ihren Beschwerden geführt haben. Das Symptom hat eine bestimmte Aufgabe, bzw. Botschaft, die helfen soll, etwas zu verändern, bzw. aufzulösen. Vielleicht sind Sie einem Familienmitglied treu und wiederholen dessen Leid. Vielleicht haben Sie ein Thema, welches Ihnen nicht bewusst ist. Das Symptom wird Ihnen mitteilen, warum es bei Ihnen ist und was genau es braucht, um wieder gehen zu können. Durch die Symptomaufstellung kann der Sinn (die gute Absicht) der Krankheit erkannt und der Weg zur Gesundung herausgefunden werden. Die Dozentin ist Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin und NLP-Practitioner.

Kursnummer F107030
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Gebühr: 52,00
Dozent*in: Ulrike Trompetter
Narzissmus in Beruf und Partnerschaft – Gaslighting als Manipulationstaktik
Sa. 09.03.2024 10:00
Bad Homburg

Sie befinden sich mitten unter uns: Menschen, die egoistisch handeln, arrogant und selbstverliebt sind, größenwahnsinnig auftreten und manipulativ agieren – kurz: Narzissten. Und scheinbar werden es immer mehr. Angesichts der heutigen gesellschaftlichen Entwicklung, die von Leistungsdruck und Individualisierung geprägt ist, gewinnt die Diskussion über das komplexe Thema des Narzissten zunehmend an Bedeutung. Aber was ist ein Narzisst und sind wir nicht alle ein bisschen selbstverliebt? Wie schaffen es Narzissten, Betroffene durch Gaslighting-Techniken um den Verstand zu bringen? Und wann verschwimmt die Grenze zwischen charismatischer Persönlichkeit und krankhafter Sucht nach Bestätigung? Dieses Seminar informiert u.a. über die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Narzissten, geht auf die Entstehung einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung ein und vermittelt nützliche Handlungsempfehlungen im Umgang mit Narzissten. Die Dozentin ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Psychologische Beraterin und Wirtschaftspsychologin.

Kursnummer F107001
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Gebühr: 29,00
Dozent*in: Monika Stepan
Gelungene Kommunikation mit demenzkranken Menschen
So. 10.03.2024 09:00
Bad Homburg

Wer demenzkranke Angehörige betreut, hat eine verantwortungsvolle und häufig anstrengende Aufgabe. Familien verstehen oft die Veränderungen der betroffenen Angehörigen nur langsam. Unsere Gegenüber reagieren anders, als wir es erwarten; manche Verhaltensweisen erleben wir geradezu als übergriffig. Werden aber unsere Vorstellungen und Erwartungen vom Umgang miteinander nicht erfüllt, sind Konflikte vorprogrammiert. Wir selbst sind gefordert, mit einem veränderten Verhalten einen neuen, entspannteren Zugang zu unseren Mitmenschen zu finden. Im Workshop reflektieren Sie Ihren Umgang mit Ihren Angehörigen und erarbeiten Wege, um leichter, versöhnlicher und effektiver mit ihnen zu kommunizieren. Dazu bietet der Workshop einen Mix aus Informationen, Übungen, Hilfen, Rollenspielen und Werkzeugen. Schwerpunkte sind dabei: – die veränderte Wahrnehmung als Grundlage für basale Kommunikation – nonverbale Kommunikation – „leichte Sprache“ – Wege zu einer guten „Chemie“ und harmonischem Miteinander – der Schutz vor Übergriffen, um uns handlungsfähig zu halten. Eine Kursteilnehmerin schrieb: "Im Nachgang zu der Veranstaltung standen wir vor der Herausforderung, meine Mutter von der Notwendigkeit eines Umzuges in eine Senioren-WG zu überzeugen. Wir haben unter Zuhilfenahme deiner Tipps für Empathie, für Dialog auf der Gefühlsebene und für das Sorge-Tragen um unser eigenes Wohlergehen das Gespräch mit meiner Mutter gesucht. Wir waren erfolgreich, sie freut sich auf ihr neues Zuhause, und wir erleben viel Nähe und Verständnis."

Kursnummer F105010
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Gebühr: 90,00
Dozent*in: Karsten Thiele
Eröffnungsveranstaltung der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Mo. 11.03.2024 17:00
Bad Homburg

Initiiert werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom WIR-Vielfaltszentrum/Büro für Interkulturelle Angelegenheiten der Stadt gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern, darunter auch die VHS. Ziel der Aktionswochen ist es, die Öffentlichkeit für die Themen Rassismus, Diskriminierung und Ungleichheit zu sensibilisieren. Durch verschiedene Aktionen, Veranstaltungen und Initiativen soll ein Bewusstsein für die Auswirkungen von Rassismus geschaffen werden und ein solidarisches Miteinander gefördert werden. Interessierte sind zur Eröffnung der Internationalen Wochen am Montag, den 11. März 2024 im Foyer der Volkshochschule herzlich eingeladen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die Ausstellung „Der Weg der Sinti und Roma“ des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma teilzunehmen. Die Ausstellung ist ebenfalls im Foyer der VHS zu sehen.

Kursnummer F101515
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Gebühr: kostenlos
Starke Finanzen für Frauen
Mo. 11.03.2024 18:30
Bad Homburg

Frauen haben viele Entscheidungen zu treffen, die alle Auswirkungen auf Ihre Finanzen haben: Die Wahl des richtigen Berufs, die Entscheidung, Kinder zu bekommen und wie viel Zeit sie mit ihnen verbringen. Gesellschaftliche Stolpersteine machen diese Entscheidungen noch schwerer: etwa die Gender-Pay-Gap oder unbewusste Glaubenssätze, die uns durch Erziehung und durch Familie, Freunde und Bekannte vermittelt werden. Aber wie können wir Frauen mit all dem umgehen? In diesem Seminar erarbeiten wir die spezifischen Themen der Teilnehmerinnen in Bezug auf Finanzen und erarbeiten Strategien, um diesen Fallen zu entgehen. Dabei nehmen wir Bezug auf Grundlagen der Finanzwirtschaft und auf staatliche Förderungen, die beim Vermögensaufbau helfen. Bitte beachten Sie, dass eine individuelle Finanzberatung im Rahmen des Kurses nicht geleistet werden kann.

Kursnummer F103100
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Gebühr: 19,00
Dozent*in: Katharina Drechsel
studium generale – Von der Entstehung der Erde bis zum 20. Jahrhundert in 10 Semestern 6. Semester: Das 18. Jahrhundert
Di. 12.03.2024 19:30
Bad Homburg
6. Semester: Das 18. Jahrhundert

Die wichtigsten Epochen der Geschichte von der Entstehung der Erde bis zum 20. Jahrhundert werden von allen Seiten beleuchtet: Ihre Geschichte, Kunst, Musik, Literatur, Theologie, Recht, Technik, Philosophie und Wissenschaft sind Themen der einzelnen Vorlesungen. Jedes Semester eine neue Epoche, jeden Dienstag ein neuer Aspekt der Epoche. Das studium generale der Volkshochschule Bad Homburg wendet sich an alle, die als junge Leute einen weiten Blick in die Welt der Geschichte, Kultur und der Wissenschaften werfen, als Berufstätige über ihre Spezialisierung hinausblicken und ihre Allgemeinbildung erweitern oder als nicht (mehr) Berufstätige sich Wissensgebieten zuwenden möchten, mit denen sie sich „schon immer mal“ beschäftigen wollten.  Die Dozentinnen und Dozenten kommen von Hochschulen, Universitäten, Museen und aus der Praxis.  Anmeldungen sind auch während des laufenden Semesters noch möglich. Konzept und Organisation: Gero Fuhrmann  Kontakt: hgfuhrmann@t-online.de, Tel.: 0170 3 49 4040 DAS 18. JAHRHUNDERT Eröffnungsveranstaltung  in Zusammenarbeit mit der StadtBibliothek Bad Homburg Dienstag,12. März 2024, 19:30 Uhr in der StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24 Angela Steidele liest aus ihrem Roman „Aufklärung“ Leipzig im 18. Jahrhundert, in seiner glänzendsten Zeit. Von den Messen tragen die Händler nicht nur Waren, sondern auch Ideen nach ganz Europa. Johann Sebastian Bach vermisst das Universum in Tönen, unterstützt von seiner Frau, der Kammersängerin Anna Magdalena, und seiner ältesten Tochter Dorothea. Derweil erforscht das Ehepaar Gottsched die deutsche Sprache und verbreitet unermüdlich das Licht der Aufklärung. Empört über die Biographie, die Johann Christoph Gottsched nach dem frühen Tod seiner Frau Luise veröffentlicht, beschließt Dorothea Bach, ihre eigenen Erinnerungen zu Papier zu bringen. Es war doch alles ganz anders mit Voltaire, Lessing und dem jungen Goethe! Schließlich leben wir im Zeitalter des hochgelahrten Frauenzimmers! „Jauchzet, frohlocket über dieses Buch!“ (FAZ) Wissenschaftlich recherchieren – literarisch schreiben ist Angela Steideles Markenzeichen in Werken wie „Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens“ (2010), „Anne Lister. Eine erotische Biographie“ (2017), „Zeitreisen“ (2018), „Poetik der Biographie“ (2019) und „In Männerkleidern. Catharina Linck alias Anastasius Rosenstengel, hingerichtet 1721“ (2021). Für ihren Roman „Rosenstengel“ (2015) erhielt sie den Bayerischen Buchpreis. „Aufklärung. Ein Roman“ war 2023 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und wurde mit dem Klopstock-Preis für neue Literatur ausgezeichnet. Die Autorin, geboren 1968, lebt in Köln. Die Vorlesungen  Dienstags, 19:30 bis ca. 21:15 Uhr (inkl. Pause) in der Hölderlin-Schule, Hessenring 156 19. März 2024 Prof. Dr. Matthias Benad Rechts- und Herrschaftsverhältnisse im 18. Jahrhundert Herdgeld, Kopfsteuer, Besthaupt, Grundzins, Zehnt, Hand- und Spanndienste, Fron und anderes mehr: Das sind Bezeichnungen für bäuerliche Abgaben am Ende des Alten Reiches. Da in unterschiedlichen Regionen verschiedene Ausdrücke gebraucht wurden, ist aus heutiger Sicht kaum mehr verstehbar, welche Leistungen weshalb für wen zu erbringen waren. Auf welche Weise (Dienstleistung, Naturalabgabe, Geldzahlung) wurden die erbracht? Welche Gegenleistungen der Herrschaft, möglicherweise auch einer Genossenschaft, erhielten die Pflichtigen dafür? Wie hoch war die Belastung? Anhand von wirtschaftlichen, politischen und weltanschaulich-religiösen Entwicklungen in deutschen Herrschaftsgebieten wird in dem Vortrag insbesondere auf Gerichtsherrschaft, Grundherrschaft, Leibherrschaft und Kirchenherrschaft geachtet. Viele Rechtsverhältnisse gingen auf das frühe und hohe Mittelalter zurück. Sie blieben in modifizierten Formen in der frühen Neuzeit in Kraft – bis in Folge der französischen Revolution und der Feldzüge Napoleons die alten Verhältnisse umgestürzt wurden. Der im Spätmittelalter begonnene Prozess der Bildung einigermaßen einheitlicher Territorien ging im 19. Jahrhundert in die Bildung moderner, großflächiger Verwaltungsstaaten über. Große Entwicklungslinien und exemplarische Mikroprozesse sollen aufeinander bezogen werden. Der Referent lehrt als evangelischer Theologe seit über 40 Jahren Kirchengeschichte, mit einem Schwerpunkt auf Diakonie- und Sozialgeschichte. Von 1992 bis zu seiner Emeritierung 2017 war er an der Kirchlichen Hochschule in Bielefeld-Bethel ordentlicher Professor für neuere Kirchengeschichte. 16. April Prof. Dr. Axel Helmstädter Die Entwicklung der Pharmazie und Chemie im 18. Jahrhundert Das 18. Jahrhundert ist eine Zeit des Aufbruchs und der aufstrebenden Naturwissenschaften. Hieran hatten Apotheker, die ja über ein Labor verfügten, beispielsweise als Entdecker chemischer Elemente, großen Anteil. In dieser Zeit vollzieht sich auch die Entwicklung der Chemie zur Naturwissenschaft. Der Arzneischatz wird zunehmend rationaler und die Ausbildung des Apothekers wandelt sich von der handwerklichen Tradition zur wissenschaftlichen Lehre. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts kommt es schließlich zur sogenannten „Chemischen Revolution“ (1789, zeitgleich mit der „Französischen Revolution“), die, verbunden mit der Person Antoine Laurent Lavoiser, als Geburtsstunde der modernen Chemie gilt.  Prof. Dr. Axel Helmstädter ist Apotheker und habilitierter Pharmaziehistoriker, er verfügt über Berufserfahrung im Verlagswesen, der Universität und der Apotheke. Er hat langjährige Lehrerfahrung an den Universitäten Frankfurt und Marburg. 2018 bis 2022 war er Präsident der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. 23. April 2024 Dr. Sebastian Becker Wirtschaftspolitik im 18. Jahrhundert Vor dem Hintergrund der Diskussionen um die amerikanische Wirtschaftspolitik unter US-Präsident Donald Trump hat der Begriff „Merkantilismus“ in jüngerer Zeit eine Renaissance erlebt. Was „der“ Merkantilismus aber eigentlich war, darüber streitet die historische Forschung seit vielen Jahrzehnten. Einvernehmen besteht nur dahingehend, dass der Begriff „Merkantilismus“ eigentlich eine terminologische Schöpfung der Gegner dieses Wirtschaftskonzepts war, denn er geht auf Adam Smith und andere frühliberale Nationalökonomen des 18. Jahrhundert zurück. Sie kritisierten eine Wirtschaftspolitik, die einseitig auf die Erzeugung von Handelsüberschüssen fixiert war. Im Zentrum der Vorlesung wird die Frage nach den Hintergründen dieser Kritik und damit nach dem Verhältnis von Staat und Wirtschaft im 18. Jahrhundert stehen. Dabei soll beleuchtet werden, auf welche Art und Weise Regierungen und Verwaltungen in der Frühen Neuzeit in das wirtschaftliche Geschehen eingriffen und warum sich Unterschiede in den Herrschafts- und Wirtschaftsbedingungen zwischen den großen Handelsnationen und den Territorien des Heiligen Römischen Reichs, in denen sich der so genannte Kameralismus entwickelte, sehr konkret auf die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der unterschiedlichen Regierungen auswirkten. Dr. Sebastian Becker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo er derzeit zur Zirkulation technisch-ökonomischen Wissens im Alten Reich (16.–18. Jahrhundert) forscht. Neben Wissens-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit beschäftigt er sich mit der Geschichte italienischer Dynastien, des Papsttums, Roms und des Kirchenstaats sowie transalpinen Transferprozessen. 30. April 2024 Prof. Dr. Robert Seidel Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm und Drang: Familienkonstellationen im Drama des 18. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der Epochendiskussion Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm und Drang: Sind das drei aufeinanderfolgende Literaturepochen im 18. Jahrhundert, oder sind Empfindsamkeit und Sturm und Drang eher als 'Sprossformen' der Aufklärung zu verstehen? Der Vortrag wird dieser Frage nachgehen, vor allem aber zentrale Theaterstücke aus der betreffenden Zeit behandeln. Die Dramen Sterbender Cato von Gottsched, Emilia Galotti und Nathan der Weise von Lessing sowie Die Räuber von Schiller decken einen Zeitraum von 1732 bis 1781 ab. Sie sind formal höchst unterschiedlich angelegt, und daneben spiegeln sie auf hochinteressante Weise Wandlungen und Kontinuitäten des Familienbildes über ein halbes Jahrhundert hinweg. Wenn ausgerechnet in der 'empfindsamen' Literatur die Väter als Bezugspersonen eine wichtigere Rolle zu spielen scheinen als die Mütter, wenn gerade bei den 'aufsässigen' Stürmern und Drängern ein schwacher Vater zum Problem wird, dann zeigt sich, dass auf dem Theater offenbar Probleme verhandelt wurden, die in der Gesellschaft virulent waren. Der Vortrag nimmt das Wechselverhältnis von sozialgeschichtlichen Befunden und Bühnenhandlung in den Blick und versucht von daher die Brisanz dieser kanonischen Texte zu erschließen. Prof. Dr. Robert Seidel ist Inhaber der Professur für Frühe Neuzeit und Rhetorik am Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik der Universität Frankfurt. 7. Mai 2024 Dr. Volker Benad-Wagenhoff Das Längenproblem Mit dem Umbruch des Weltbildes im 16./17. Jahrhundert tritt das exakte Messen ins Zentrum wissenschaftlicher und technischer Bemühungen. Große astronomische Peilinstrumente und bald auch Fernrohre erschließen den Himmel, Mikroskope die Welt des Kleinen. Die genaue Zeitmessung mir Räderuhren gewinnt an Bedeutung. Präzise Ortsbestimmung auf See erwies sich bei der europäischen Expansion nach 1500 als ein Kernproblem. Sie scheiterte bis ins 18. Jahrhundert an der mangelhaften Bestimmbarkeit der geographischen Länge. Erst mit der Entwicklung von Uhren und Winkelmessgeräten, die auch auf hoher See einwandfrei funktionierten, gelang in Verbindung mit genauen Sternkarten und Tabellen der Planetenbewegung eine Lösung des Längenproblems. Die dabei angewandten Prüf- und Fertigungsverfahren bildeten eine Grundlage für die Technik der bald einsetzenden Industrialisierung. Dr. phil. Dipl.-Ing. Volker Benad-Wagenhoff war bis 2014 Konservator am Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim und seit 2017 in Projektarbeit und als externer Kurator für das Gutenberg-Museum Mainz tätig. Veröffentlichungen zur Geschichte der industriellen Fertigungstechnik, der Massenproduktion, der frühneuzeitlichen Münztechnik und der Drucktechnik in Europa und Asien. 14. Mai 2024 Prof. Dr. Michael Maaser Universitäten im 18. Jahrhundert Im 18. Jahrhundert gab es im deutschsprachigen Raum 43 Universitäten. Die meisten von ihnen hatte ein Landesfürst aus einer Laune heraus oder aus Prestigegründen gegründet. In vielen dieser Hochschulen waren weniger als 200 Studenten eingeschrieben. Die Vorlesung geht der Frage nach, welche Rolle diese Universitäten im Reich spielten und welchen Einfluss ihre Professoren auf die Debatten und Kontroversen der Aufklärung hatten. Schließlich geht es um das Verhältnis zwischen Hof und Universität und zwischen Zivilisation und Kultur. Der Referent ist Archivar der Goethe-Universität Frankfurt am Main und lehrt dort als Privatdozent am Historischen Seminar  Neuere Geschichte. Er ist Mitglied der Historischen Kommission für Hessen und der Frankfurter historischen Kommission und außerdem Präsident der Gesellschaft für Kulinaristik. 21. Mai 2024 Dr. Manfred Geier Immanuel Kant Immanuel Kant, an dessen 300. Geburtstag 2024 erinnert wird, ist der Philosoph der Moderne. Sein kritisches Denken nimmt die Impulse der neuzeitlichen Wissenschaften und der bürgerlichen Aufklärungsbewegung auf und führt sie an ihre Grenzen. Der Vortrag folgt vor allem Kants politisch-moralischer Intention in weltbürgerlicher Hinsicht, die von einem zentralen Gedanken bestimmt war: Die Welt wäre eine bloß faktische Tatsachenwelt, wenn wir als moralische Wesen nicht selbst etwas Normatives mit ihr verbinden würden. Deshalb muss die erkenntniskritische Frage „Was können wir wissen?“ verbunden sein mit der praktisch-moralischen Frage „Was sollen wir tun?“ und der geschichtlich-politischen Perspektive „Was dürfen wir hoffen?“. Am Ende des Vortrags geht es um den aktuellen Woke-Vorwurf, dass Kant trotz seines universalistischen Denkens ein Rassist gewesen sein soll. Manfred Geier lehrte als Professor Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Hannover. Seit 1998 ist er freiberuflich als Sachbuchautor tätig, Schwerpunkt Philosophiegeschichte. Zu seinen zahlreichen Büchern zählt auch eine Trilogie der Aufklärung: „Kants Welt“ (2003); „Die Brüder Humboldt“ (2009) und „Aufklärung. Das europäische Projekt“ (2012). Zuletzt erschien 2022: „Philosophie der Rassen. Der Fall Immanuel Kant“. 28. Mai 2024 Dieter Dorth Philosophische Aufklärung und bürgerliche Revolution Die französische Aufklärung reagiert sehr deutlich auf die politischen, kirchlichen und sozialen Verhältnisse ihres Landes. Die Leitgedanken, dereinst in der Französischen Revolution überall auf den umkämpften Straßen gegenwärtig, sind in wachsender Deutlichkeit Ergebnisse der philosophischen Aufklärung – u. a. Jean Meslier, Rousseau, Voltaire, d'Holbach, Helvétius und Diderot stehen dafür. Zugleich bilanziert die große Französische Enzyklopädie von Diderot und d'Alembert ein vom höheren theologischen Nebel der Theologie befreites Wissen und buchstabiert eine neue säkulare Zeit. Die philosophische Loslösung von den tradierten „Religionssachen“ (Kant) und den Losungen der alten überkommenen Gesellschaftsordnung bis hin zur martialischen Entscheidung 1789 erfährt eine anschauliche Darstellung. Der Referent war Fachbereichsleiter Geisteswissenschaften und IT an der Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises. Seine Interessen gelten der Vermittlung historischer, philosophischer und literaturgeschichtlicher Themen. 4. Juni 2024 Thomas Huth Als den Barock die Kraft verließ: Rokoko Klassischer Barock trumpft auf, verkörpert Macht und Stärke, ist kurzum ein bisschen die Rampensau unter den Stilen der europäischen Kunstgeschichte. Doch irgendwann um 1730 begann in Frankreich der Wunsch nach mehr Intimität und Privatsphäre zu wachsen und die sehr architektonischen und zugleich pathetischen Formen des Barocks empfand man als geradezu erdrückend. Die Zeit war reif für etwas Neues, Leichtes, Verspieltes, fast schon unseriös Heiteres und so entwickelte man einen neuen Dekorationsstil, der sich hauptsächlich aus dem asymmetrischen Schmuckelement der Muschel, der Rocaille, herleitet. Dass man als Träger dieser Dekorationen weiterhin typisch barocke Architekturelemente verwandte, störte nicht, da das neue Dekor dessen schwere Formen nicht nur überspielte, sondern geradezu parodierte und dabei Gesamtkunstwerke entstehen ließ, die wahre Raumwunder wie die berühmte Wieskirche hervorbrachte. Was den Wesenskern dieses heute meist falsch verstandenen Stils ausmacht, beleuchten wir in seiner Entwicklung aus dem französischen Régence bis hin zu den originellsten Leistungen dieser Epoche in Süddeutschland mit charakteristischen Beispielen. Thomas Huth ist Kunsthistoriker und Volkskundler und als Studienreiseleiter und Reiseveranstalter sowie Autor von kultur- und kunstgeschichtlichen Sachbüchern tätig. Im Zusammenhang mit dieser Vorlesung bietet die Volkshochschule eine Reise mit dem Referenten an: Vom Barock zum Rokoko ins Land der Gebrüder Asam 20.–23. Juni 2024, zu finden unter der Kursnummer F101145 11. Juni 2024 Prof. Dr. Michael Maaser Friedrich II. von Preußen – ein Großer? Die Biographie Friedrichs II. von Preußen ist oft dargestellt worden, Bücher über ihn füllen Bibliotheken. Ihnen gemeinsam ist, dass sie das Leben des Königs als Bildungs- oder Entwicklungsroman erzählen und dabei immer einem gleichen Muster folgen.   In der Vorlesung schauen wir uns das Leben und Werk Friedrichs genauer an und diskutieren, inwiefern sich unser tradiertes Bild vom preußischen König mit den zeitgenössischen Quellen deckt. 18. Juni 2024 Dr. Timothy Attanucci Inselglück: Robinsonaden der Aufklärung Mit der Veröffentlichung seines Romans Robinson Crusoe im Jahr 1719 traf der englische Autor Daniel Defoe den Nerv der Zeit. Er wurde schnell zum weltweiten Bestseller – nur die Bibel wurde öfter übersetzt. Defoes Roman wurde so oft imitiert, dass man dafür den Gattungsbegriff ‚Robinsonade‘ erfinden musste. In diesem Vortrag wird gefragt, wie sich die Epoche der Aufklärung zu ihrer Lieblingsgeschichte verhält, und vor allem: welche Ideen und Ideale der Aufklärung werden in den jeweiligen Robinsonaden sichtbar? Dr. Timothy Attanucci war Gastwissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin, Lecturer für Germanistik in Princeton und lehrt zurzeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 25. Juni 2024, 19:30 Uhr in der Erlöserkirche (!) Marc Lohse und Thomas Huth Der Klang der Aufklärung: Haydn und Beethoven Texte der Aufklärer gibt es ohne Zahl, man kann sich diese Epoche erlesen. Kann man sie aber auch hören? Gewiss, es wurden keine Grundsatzschriften vertont, aber die beiden Komponisten Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven waren nicht nur Anhänger der Ideen der Aufklärung, sie lieferten auch den „Sound“ dazu. Haydns „Die Schöpfung“ gilt als klingendes Manifest der Aufklärung und der Schlusschor von Beethovens 9. Symphonie ist der wohl prominenteste Lobgesang auf eine Humanität, die sich aus dem Geist der Aufklärung speist.   In der Hoffnung, dass dereinst tatsächlich einmal „alle Menschen Brüder werden“, spielt der junge Pianist Marc Lohse Haydns Sonate in D, Hob. XVI:19 und Beethovens Sonate Nr. 15 in D-Dur, Opus 28 und dazu liest Thomas Huth kurze zeitgenössische Texte über die beiden Komponisten. Joseph Haydn (1732–1809) Sonate in D, Hob.:XVI:19 I. Moderato II. Andante III. Finale: Allegro assai Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sonate Nr. 15 in D-Dur, Op. 28 (Pastorale) I. Allegro II. Andante III. Scherzo: Allegro vivace – Trio IV. Rondo: Allegro ma non troppo Der Konzertpianist und Klavierpädagoge Marc Lohse studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Nach erfolgreichem Abschluss des Grundstudiums nahm er im September 2022 sein Masterstudium an der Manhattan School of Music (MSM) in New York auf. Er ist viermaliger Bundespreisträger bei Jugend-Musiziert und gewann im April 2023 die Lillian Fuchs Chamber Music Competition in New York. Weiterhin spielte er Aufnahmen für die Radiosender Deutschlandfunk Kultur und SWR2 ein. Im Mai 2022 gab er sein Debüt bei den Schwetzinger SWR Festspielen. 2016 zeichnete ihn die Pfälzische Musikgesellschaft mit dem Bruno-Herrmann-Preis aus. Er unterrichtet seit 2023 am Bronx Conservatory of Music in New York. Diese Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt: 20,00 Euro, ermäßigt 16,00 Euro, Karten nur an der Abendkasse. Für Teilnehmer des studium generale ist der Eintritt kostenlos. 2. Juli 2024 Dr. Volker Benad-Wagenhoff Die Industrielle Revolution Mitte des 18. Jh. bahnte sich der zweite große Umbruch in der Entwicklung der menschlichen Gattung an – nach der vor etwa 10.000 Jahren beginnenden Agrarischen Revolution nun die Industrielle Revolution. Ihr technischer Kern ist die Maschinisierung der Produktion. Auf Grund besonderer Bedingungen nimmt sie ihren Ausgang in England und erfasst von dort aus Kontinentaleuropa, Nordamerika und mit deutlicher Verspätung auch andere Weltregionen. Der anhaltende Industrialisierungsprozess, den sie auslöst, ist janusköpfig: er eröffnet ungeheure Möglichkeiten, führt aber auch zu einer existentiellen Bedrohung der Gattung.   Konzert zum Semesterabschluss Dienstag, 09. Juli 2024, 19:30 Uhr in der Erlöserkirche Bad Homburg In Zusammenarbeit von Erlöserkirche und Volkshochschule Wolfgang Amadeus Mozart Missa in honorem Sanctissimae Trinitatis (Missa in C-Dur KV 167, 1773) Generalprobe mit Erläuterungen Kammerchor der Erlöserkirche Instrumentalensemble Leitung: Susanne Rohn Prof. Susanne Rohn ist als ausgebildete Kirchenmusikerin Kantorin an der Erlöserkirche in Bad Homburg und lehrt Dirigieren an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Ihre Arbeitsschwerpunkte: Orgel, Chorleitung und die Erarbeitung von Werken jenseits des Standardrepertoirs. Eintritt 20,00 Euro, ermäßigt 16,00 Euro Für Teilnehmende des studium generale ist der Eintritt kostenlos. Karten an der Abendkasse und im Vorverkauf nur über www.erlöserkirche-badhomburg.de. Die Messe ist im Gottesdienst am Sonntag, 14. Juli, 10:00 Uhr in der Erlöserkirche ein weiteres Mal zu hören. Gebühr für das studium generale (Veranstaltungsnummer 101000): 255,00 Euro für 13 Vorlesungen in der Hölderlin-Schule, die Eröffnungslesung in der Stadtbibliothek und das Abschlusskonzert in der Erlöserkirche.

Kursnummer F101000
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Gebühr: 255,00
Dozent*in: Prof. Dr. Michael Maaser
Swing-Tanz statt Gleichschritt: Die Geschichte einer rebellischen Jugendbewegung während der NS-Zeit Die Szene in Frankfurt und ihre berüchtigten Taunusfahrten
Mi. 13.03.2024 19:30
Neu-Anspach
Die Szene in Frankfurt und ihre berüchtigten Taunusfahrten

„Wem der Swing in den Gliedern steckt, der kann nicht strammstehen oder die Hacken zusammenschlagen!“ (Wolfgang Lauinger) Nicht alle Jugendlichen konnten mit dem autoritären Jugendkult der Nazis etwas anfangen. Auch unter den Bedingungen der NS-Diktatur entwickelten Jugendliche alternative Vorstellungen vom Leben. Zu jenen, die sich dem Regime widersetzten, gehörten die sogenannten Swing-Kids. Zu den Städten, in denen die Szene besonders aktiv war, zählte auch Frankfurt. Der Vortrag beleuchtet das Thema am Beispiel des Gallusviertels. Welche Lebenshaltung transportierte der Swing als neue Jugend-Mode? Wie fanden swingbegeisterte Jugendliche Zugang? Was hatte es mit den berüchtigten Wochenendfluchten in den Taunus auf sich? Welche Folgen hatte der massive Verfolgungsdruck von Seiten des Regimes? Begleitet wird die historische Spurensuche von Schicksalsbeschreibungen einiger Swing-Orchester jener Zeit.

Kursnummer F101246
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Gebühr: 8,00
Dozent*in: Markus Henning
Erleben Sie die Kunst als besonderen Erfahrungsschatz. Impulse, Inspirationen und Lösungsschritte für die Umsetzung Ihres Veränderungswunsches.
Do. 14.03.2024 18:30
Frankfurt am Main
Impulse, Inspirationen und Lösungsschritte für die Umsetzung Ihres Veränderungswunsches.

Sie möchten beruflich oder auch privat einen neuen Weg einschlagen oder stehen vor einer Entscheidungssituation? Was ist hilfreich und kann nachhaltig dabei unterstützen Ihren Veränderungswunsch voranzubringen? Im ersten Teil unseres Workshops kommt die Kunst ins Spiel: Wir treffen uns im Museum – dieser Ortswechsel schafft Abstand zum Alltag und bietet Raum für neue Denkanstöße. Dieses inspirierende Umfeld gibt Ihnen Impulse, öffnet den Blick über den Tellerrand und lädt zum Perspektiv- oder Rollenwechsel ein. Bilder berühren, sie sprechen Gefühle an. Für eine erfolgreiche Veränderung ist dies wichtig, dass Kopf und Bauch zusammenspielen. Mit den Erlebnissen aus der gemeinsamen Bildbetrachtung starten wir in den zweiten Workshoptag. Hier steht Ihr Veränderungsthema im Fokus – Mit passenden Methoden entwickeln Sie Lösungsmöglichkeiten, ein Gespür für Ihre wertvollen Ressourcen bis hin zu konkreten Handlungsschritten für die Zielerreichung und Umsetzung im Alltag. Natürlich stellt sich auch nochmals die Frage, welche Anregungen Sie vom Museumsbesuch für sich nutzbar machen können und welches Bild Sie auf dem Weg zum Ziel beflügeln könnte. Museumsbesuch Eintrittsticket Selbstzahler, Treffpunkt Foyer Städel Museum (Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main) Die Dozentin ist Systemischer Coach und Kunsthistorikerin.

Kursnummer F107023
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Gebühr: 39,00
Dozent*in: Dr. Melanie Damm
Anwalt und Philosoph in einer sterbenden Republik: Cicero – ein Portrait
Sa. 16.03.2024 10:00
Bad Homburg

Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.) ist eine der schillerndsten Gestalten der ausgehenden römischen Republik: Jurist, Redner, Schriftsteller, Philosoph und nicht zuletzt Politiker – aufgrund seiner steilen Ämterkarriere ist er ein herausragender global Player seiner Zeit, der nicht nur als gerissener Anwalt, Politiker und Redner auftritt, sondern auch bedeutende Schriften publiziert wie „De re publica“ (Über den Staat), „Disputationes Tusculanae“ (Tusculanische Gespräche) oder „De officiis“ (Über die Pflichten). Das Portrait spannt einen historisch und kulturgeschichtlich unterhaltsamen Bogen zwischen der geschichtlichen, politischen und philosophischen Gestalt Cicero, in der sich die dem Untergang geweihte römische Republik in einer letzten Größe abgebildet findet.

Kursnummer F101194
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Gebühr: 38,50
Dozent*in: Dieter Dorth
Spuren der Vergangenheit – Der Flugplatz Merzhausen
So. 17.03.2024 15:00
Usingen

In der östlichen Taunusregion gab es während des Zweiten Weltkrieges Stätten, die für das Kriegsgeschehen eine besondere Bedeutung hatten, die aber heute fast niemand mehr kennt. Auch unsere nähere Heimat war in das strategische Denken und Handeln der Nationalsozialisten einbezogen. Mit diesem Vortrag soll eine dieser Stätten des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte und deren Bedeutung dem Vergessen entrissen werden. Der Flugplatz Merzhausen wurde ab 1937 als Einsatzhafen der Luftwaffe für den vorgesehenen Überfall auf die westlichen Nachbarländer gebaut. Die dafür notwendigen Gebäude wurden als landwirtschaftliches Anwesen getarnt, die Start- und Landebahn als Schafwiese. Im Herbst 1939 erfolgte die erste Belegung mit einer Einheit der Luftwaffe, der dann während des Kriegs noch weitere folgten. Zur Verlängerung der Start- und Landebahn wurde im Sommer 1944 ein Außenlager des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert im Hunsrück mit 30 Luxemburger politischen Gefangenen auf den Flugplatz verlegt, die mit der Vereinnahmung ihres kleinen Landes durch das NS-Regime nicht einverstanden waren und sich dagegen auf unterschiedliche Weise gewehrt hatten. Ab Frühjahr 1944 wurde das Gelände mehrfach Schauplatz von Kampfhandlungen, und verschiedene alliierte Luftangriffe galten dem Flugplatz, wobei am 24.12.1944 massive Bombenabwürfe auch den Ort Merzhausen erheblich trafen. Zu Neujahr 1945 erfolgte der letzte große Angriff der deutschen Luftwaffe, auch von Merzhausen aus. Ende März 1945 war aber dann der Krieg auch hier endlich zu Ende. Darüber hinaus beleuchtet dieser Vortrag auch noch die interessante Nachkriegsgeschichte des Geländes bis heute. Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus, gefördert von Arbeit und Leben Hessen in Zusammenarbeit mit der vhs Hochtaunus sowie der VHS Bad Homburg.

Kursnummer F204071
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Bernd Vorlaeufer-Germer
Der Glauberg: Ursprünge und Entwicklung einer faszinierenden Anlage
Mo. 18.03.2024 19:30
Wehrheim

Einen einzigartigen Fund machten Archäologen in den 1990er Jahren am Glauberg: Neben mehreren Fürstengräbern legten sie die lebensgroße Statue eines Keltenfürsten frei. Seit dieser Entdeckung kennt man die Glauburg als Zentrum der keltischen Kultur in der Region. Doch nicht erst die Kelten besiedelten den Berg: Seit der Steinzeit bis ins Hochmittelalter spielte er permanent eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt die kaum bekannten Besiedlungsphasen beleuchtet dieser Vortrag.

Kursnummer F101261
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Gebühr: 10,00
Dozent*in: Michael Schmidt
Die Römer im Haus: Über einen Zufallsfund, eine Ausgrabung im eigenen Keller und was man dabei alles entdecken kann
Mi. 20.03.2024 19:00
Bad Homburg

Los ging alles mit einer Hand voll römischer Scherben – geendet hat es mit einer Ausgrabung und einer Ausstellung mit dem Prunkstück, einem römischen Trinkbecher mit Jagdmotiven. Matthias Stappel, seit 2001 im Freilichtmuseum Hessenpark als Chefrestaurator tätig, berichtet von der Geschichte eines unverhofften Fundes und dessen Folgen. Aus den Grabungsergebnissen lassen sich zudem interessante Einblicke in das römische Alltagsleben ableiten.

Kursnummer F101264
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Gebühr: 10,00
Dozent*in: Matthias Stappel
Führung: Kunst der Gegenwart im Städel
Do. 21.03.2024 18:30
Frankfurt am Main

HINWEIS - TERMINÄNDERUNG: Bitte beachten Sie, dass die Führung nun am Do, 21. März stattfindet (also einen Tag früher als ursprünglich angekündigt). Es war mehr als ein Glücksfall, dass der Städeldirektor Max Hollein 2008 ein großzügiges Präsent von der Deutschen Bank, 600 Werke zeitgenössischer Kunst, für sein Haus in Empfang nehmen konnte. Damit gelang dem altehrwürdigen Städel der Sprung in die Moderne, die in Frankfurt bis dahin nur im MMK ein Zuhause hatte. Seither glänzt das Städel nicht nur mit alten Meistern, die aktuelle Kunst hat nun auch ihren Platz im eigens dafür geschaffenen Erweiterungsbau unter dem Garten. Nach der großen van Gogh-Schau ist nun dieser Erweiterungsbau mit 230 Arbeiten von mehr als 150 Künstlern neu konzipiert worden und gewährt Einblicke in die Kunstgeschichte der letzten 60 Jahre. Wir laden zu einem ebenso spannenden wie erkenntnisreichen Rundgang zu Baselitz, Kiefer, Bacon, Rauch, Richter und Co ein. Hinweis: Der Eintritt für das Städel muss vor Ort zusätzlich gezahlt werden.

Kursnummer F101165
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Gebühr: 13,00
Dozent*in: Thomas Huth
Workshop: Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg Hybrid-Veranstaltung
Sa. 23.03.2024 09:30
Bad Homburg
Hybrid-Veranstaltung

Der Workshop bietet einen Einblick in die Methode der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in Verbindung mit Elementen der Mediation – die selbstbestimmte außergerichtliche Konfliktbeilegung – und fördert die innere Haltung zu einer wertschätzenden Kommunikation. Interessant für alle, die Techniken der Konfliktbewältigung und -vermeidung selbst erlernen und zukünftig selbstständig und erfolgreich anwenden möchten. Erlernen Sie die Methode der gewaltfreien Kommunikation und drücken Sie zukünftig Ihre Gefühle und Bedürfnisse ohne Vorwurf dem Anderen gegenüber aus und erleben Sie die positive Reaktion auf Ihr Verhalten. Die Dozentin ist Assessorin jur. und Mediatorin (FernUniversität Hagen). Der Kurs wird in hybrider Form durchgeführt: Sie können in der VHS oder von zu Hause aus teilnehmen. Beachten Sie bitte die Hinweise zur Teilnahme an Hybrid-Kursen auf Seite 2.

Kursnummer F107022
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Gebühr: 34,00
Dozent*in: Elke Klein
Reise: Genua – die schöne Dogenrepublik an der ligurischen Küste
Di. 02.04.2024 07:30
Genua

HINWEIS: Diese Reise ist bereits ausgebucht. Eintragungen auf der Warteliste sind möglich. Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Dogen gab es nicht nur in Venedig, auch die Stadtrepublik Genua wurde von einem Dogen regiert und der Handel treibende Stadtadel bestimmte die Interessen der reichen Stadt, die über mehrere Jahrhunderte ärgste Rivalin Venedigs im östlichen Mittelmeer war. Natürlich ist Genuas Stadtbild nicht so einzigartig wie die Lagunenstadt an der Adria. Was aber die Prachtentfaltung der Paläste und Kirchen angeht, muss Genua den Vergleich nicht scheuen. Im Gegensatz zu Venedig ist Genua immer noch eine ausgesprochen reiche Stadt, die durch eine rege zeitgenössische Kulturszene glänzt und nicht zur reinen Touristenkulisse „verkommen“ ist. Bei einer einwöchigen Fahrt nach Genua widmen wir uns natürlich intensiv der Stadt, die eine der größten erhaltenen Altstädte Europas aufweist. Aber auch das Hinterland der Seerepublik, die italienische Riviera und die landschaftlich reizvolle Küste bis zur toskanischen Grenze stehen auf unserem Programm. REISETERMIN: Dienstag, 2. April – Montag, 8. April 2024 PROGRAMM (Änderungen vorbehalten): Dienstag, 02.04.2024 Die Anreise per Bus von Bad Homburg ist zwar ein kleiner Kraftakt, aber dafür haben wir einen Bus zur ständigen Verfügung und können auch auf kurzfristige Veränderungen reagieren. Wir nehmen die Route über das Tessin, Mailand und den Apennin an die ligurische Küste. Unser Hotel liegt sehr zentral – sollten wir nicht zu spät in Genua eintreffen, unternehmen wir noch einen Orientierungsspaziergang. Mittwoch, 03.04.2024 Der heutige Tag ist gänzlich der Handels- und Hafenstadt Genua gewidmet. Ohne den großen Naturhafen und die relativ kurzen Wege in die Poebene wäre an der Stelle, an der heute Genua liegt, nie eine größere Stadt entstanden, sind doch die topographischen Voraussetzungen mit dem schmalen, zwischen Meer und steilem Gebirge eingezwängten Siedlungsgrund für eine größere Siedlung denkbar ungünstig. Dennoch entwickelte sich seit vorchristlicher Zeit ein reges Handelstreiben und die Stadt wuchs zu einer zeitweise mit Venedig um die Vorherrschaft im Mittelmeer ringenden Stadtrepublik heran. Im 16. Jahrhundert ist Genua dann aber auch wegen seiner zahllosen Bankhäuser eine der reichsten Städte Europas. All das hat sich in einem teils überaus prächtigen Stadtbild niedergeschlagen, das wir heute in weiten Teilen besichtigen wollen. Zu den Stationen zählen unter anderem die Prachtstraße Via Balbi mit ihren Palästen, der Palazzo del Principe, in dem der wohl bekannteste Genueser Doge, Andrea Doria, residierte, das alte Hafenviertel und die große romanische Kathedrale San Lorenzo. Donnerstag, 04.04.2024 Über die Autobahn machen wir uns auf den Weg zur Palmen- und Blumenriviera. Unter den zahlreichen reizvollen alten Orten an der Küste und im Hinterland muss man natürlich eine Auswahl treffen. Also begeben wir uns zunächst an den weitest entfernten Punkt kurz vor der französischen Grenze. Dort besuchen wir unweit von Ventimiglia die prachtvollen Gärten des englischen Exzentrikers Hanbury. Der 40 Hektar große Park um die Villa des Marchese Orengo prunkt mit 2000 verschiedenen Pflanzenarten und schönsten Ausblicken auf das Mittelmeer. Auf der Rückfahrt nach Genua wird Albenga mit einem der schönsten mittelalterlichen Stadtbilder der Region einen Stopp wert sein. Größter Schatz der Stadt ist eines der ältesten Baptisterien der Christenheit aus der Zeit um 420. Außerdem werden wir bei einem kurzen Abstecher nach Dolceaqua einen sehr reizvollen alten Ort in den Ausläufern der Seealpen kennenlernen und die Gelegenheit haben, die sehr raren ligurischen Rotweine zu kosten. Freitag, 05.04.2024 Heute machen wir uns auf den Weg, um einen der spektakulärsten Abschnitte der italienischen Küste zu erkunden, die Cinque Terre. Selbst in dieser Landschaft, die für menschliche Ansiedlung denkbar ungeeignet erscheint, entstanden schon im Mittelalter Dörfer, die kühn Felsen besetzten oder sich in engste Talfalten zwängten. Bedeutende Kunstwerke finden sich hier begreiflicherweise nicht, aber die ungemein malerischen Dorfensembles sind einen Besuch wert. Wir werden die Cinque Terre per Schiff und per Bahn erkunden und dabei auch die wohlerhaltene mittelalterliche Stadt Porto Venere inmitten ihrer gewaltigen Festungsmauern besichtigen. Samstag, 06.04.2024 Noch einmal steht Genua im Mittelpunkt des Interesses. Zu den heutigen Zielen zählen die vielleicht bedeutendste Palaststraße Italiens, die Via Garibaldi (UNESCO-Welterbe), mit ihren Renaissance- und Barockpalästen, von denen wir auch zwei im Inneren besichtigen werden, das malerische Castello-Viertel, das Genua des 19. Jahrhunderts und der Cimitero di Staglieno, einer der opulentesten Friedhofsanlagen Europas. An diesem Tag soll aber auch noch Freizeit für eigene Erkundungen bleiben. Sonntag, 07.04.2024 Wir beginnen den Tag im Genueser Nobelvorort Nervi. Die Sehnsucht nach repräsentativen Sommervillen füllte im 19. Jahrhundert die Hänge über dem langen Strand. Wir werden die in einer der Villen untergebrachte Wolfson Collection besuchen. Sie illustriert aufs Schönste den gehobenen Lebensstil der Hautevolee mit vielen Werken des Jugendstils und des Art Deco. Danach erleben wir die Symphonie in Rot, Ocker und Gelb in Camogli. Die kleinen alten „Wolkenkratzer“ rund um die Bucht gehören zu den eindrucksvollsten Bildern Liguriens. Außerdem besuchen wir noch die Bucht von Rapallo und vor allem Chiavari, wo die unverdorben mittelalterliche Basilica dei Fieschi ein eindrucksvolles Ziel darstellt. Danach geht es über die Autobahn zurück nach Genua. Montag, 08.04.2024 Wie wir gekommen sind, fahren wir auch wieder auf schnellstem Weg über Mailand zurück nach Bad Homburg. ABFAHRT UND RÜCKKEHR: Abfahrt am Bad Homburger Busbahnhof am 02.04.2024 um 7:30 Uhr Rückkehr am 08.04.2024 gegen 19/20 Uhr GRUPPENGRÖSSE: 20-25 Teilnehmende ENTHALTENE LEISTUNGEN: - Fahrt im modernen Reisebus der Firma Dürrnagel (Uettingen) - 6 Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbüfett im zentral gelegenen ****Best Western Genova City Hotel - 3-Gang-Menü mit Wasser, Kaffee und einem Glas Wein am Ankunftstag im Restaurant PEScelino unweit des Hotels - Reiseleitung und Führungen vor Ort (wenn gestattet) durch den Kunsthistoriker Thomas Huth - Eintritte laut Programm - Tageskarte für die Schiffe von La Spezia zu den Cinque Terre - Kultursteuer Genua - Marco Polo Reiseführer Ligurien REISEPREIS PRO PERSON: - 1398,00 Euro im DZ - 1598,00 Euro im EZ (begrenzte Verfügbarkeit!) - 1685,00 Euro im DZ zur Einzelnutzung (begrenzte Verfügbarkeit!) Reiserücktrittsversicherung: Abschluss – mit oder ohne Selbstbeteiligung – auf Anfrage über rundum kultur möglich. Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.: 06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars.

Kursnummer F101140
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Gebühr: 1.398,00
im DZ (1598,00 Euro im EZ, 1685,00 Euro im DZ zur Einzelnutzung)
Dozent*in: Thomas Huth
Anmeldungen bitte schriftlich, Formular-Download im Info-Block unten
Führung: Denkmäler für Wasserquellen – Brunnen im Bad Homburger Kurpark
So. 07.04.2024 13:30
Bad Homburg

Wasser – lebensspendendes Elixier und wirtschaftliche Triebfeder, inszeniert und präsentiert auf höchstem künstlerischem Niveau im Kurpark Bad Homburgs. Auf diesem Rundgang zu den neun Heilquellen erkunden wir die einzigartigen bildhauerischen und architektonischen Brunnenfassungen inmitten der reizvollen Grünanlagen. Am bekanntesten ist der grandiose kaiserliche Rundtempel des Elisabethenbrunnens und am ältesten der nach Landgraf Friedrich V. Ludwig benannte Ludwigsbrunnen, geschaffen 1809/10. Innerhalb von rund 100 Jahren stieg die Stadt der heilenden Quellwasser auf zum weltweit bekannten Kurort, zuerst unter den Landgrafen Hessen-Homburg und dann als kaiserliche Sommerresidenz. Entdecken Sie mehr auf einem anregenden Kunst-Spaziergang mit der Möglichkeit, anschließend das kostenlose sonntägliche Kurkonzert im Café der Orangerie zu besuchen. Hinweis - Änderung: Die Führung wird nicht wie ursprünglich angekündigt von Frau Dr. Lanzl, sondern von Frau Heidi Delle geleitet.

Kursnummer F101167
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Gebühr: 12,50
Dozent*in: Heidi Delle
Faustlos – Fit für das Leben Selbstbehauptung und Resilienztraining für Kinder von 8 bis 11 Jahren
Mo. 08.04.2024 13:15
Neu Anspach
Selbstbehauptung und Resilienztraining für Kinder von 8 bis 11 Jahren

Das lernst du in meinem Training:   Strategien für die fünf Hauptkonflikte (Beleidigungen, Provokation, Wegnahme von Gegenständen, ungewolltes Anfassen, Hilfe holen („ABER RICHTIG“) bei Gewaltandrohung.   – Klare Kommunikation, um Konflikte sicher und ohne Gewalt zu lösen. – Wie werde und wirke ich stark und mutig? – Grenzen setzen und die Grenzen anderer respektieren. – Mit hoher Energie an etwas dranbleiben. – Deine Gedanken positiv beeinflussen. – Dich selbst wahrnehmen und auf die eigenen Gefühle hören. – Dir Hilfe holen, „ABER RICHTIG“ !   Mein Training ist spielerisch, abwechslungsreich und praxisnah, es knüpft direkt an die Lebenswirklichkeit der Kinder an. Mit viel Spaß lernen Sie direkt anwendbare Strategien, Verhaltensweisen und Reaktionsmöglichkeiten, um entsprechend zu agieren und reagieren. Durch die Wiederholungen der Übungen in meinem Training sind die Kinder in der Lage, es dann in Stresssituationen direkt abrufen zu können. Das Ziel ist es, mit den Kindern den Grundstein für eine bessere Zukunft zu legen. Die Kinder darin zu bestärken, besser miteinander umzugehen, sozial kompetenter zu werden, um sich in der Schule und in ihrem privaten Umfeld sicherer und wohler zu fühlen. Details:  Elterninfo: Von 17:15 - 17:30 Uhr Mitzubringen: Wasser und ein Pausensnack Das Training der Kinder findet ohne Eltern statt. Zur Elterninformation am Ende des Trainings sind alle Eltern herzlich eingeladen. Sie erhalten hier die Möglichkeit Fragen zu stellen, eine kurze Information der Kursinhalte und ein Handout der wichtigsten Inhalte und Übungen für zuhause. Die Dozentin ist zertifizierte Trainerin für Resilienz und Selbstbehauptung sowie Gesundheitsförderin für das Präventionsprogramm „Klasse 2000“ an Grundschulen.

Kursnummer F107005
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Gebühr: 31,00
Dozent*in: Daisy Orthwein
Faustlos – Fit für das Leben Selbstbehauptung und Resilienztraining für Kinder von 8 bis 11 Jahren
Do. 11.04.2024 13:45
Bad Homburg
Selbstbehauptung und Resilienztraining für Kinder von 8 bis 11 Jahren

Das lernst du in meinem Training:   Strategien für die fünf Hauptkonflikte (Beleidigungen, Provokation, Wegnahme von Gegenständen, ungewolltes Anfassen, Hilfe holen („ABER RICHTIG“) bei Gewaltandrohung.   – Klare Kommunikation, um Konflikte sicher und ohne Gewalt zu lösen. – Wie werde und wirke ich stark und mutig? – Grenzen setzen und die Grenzen anderer respektieren. – Mit hoher Energie an etwas dranbleiben. – Deine Gedanken positiv beeinflussen. – Dich selbst wahrnehmen und auf die eigenen Gefühle hören. – Dir Hilfe holen, „ABER RICHTIG“ !   Mein Training ist spielerisch, abwechslungsreich und praxisnah, es knüpft direkt an die Lebenswirklichkeit der Kinder an. Mit viel Spaß lernen Sie direkt anwendbare Strategien, Verhaltensweisen und Reaktionsmöglichkeiten, um entsprechend zu agieren und reagieren. Durch die Wiederholungen der Übungen in meinem Training sind die Kinder in der Lage, es dann in Stresssituationen direkt abrufen zu können. Das Ziel ist es, mit den Kindern den Grundstein für eine bessere Zukunft zu legen. Die Kinder darin zu bestärken, besser miteinander umzugehen, sozial kompetenter zu werden, um sich in der Schule und in ihrem privaten Umfeld sicherer und wohler zu fühlen. Details:  Elterninfo: Von 17:45–18:00 Uhr Mitzubringen: Wasser und ein Pausensnack Das Training der Kinder findet ohne Eltern statt. Zur Elterninformation am Ende des Trainings sind alle Eltern herzlich eingeladen. Sie erhalten hier die Möglichkeit Fragen zu stellen, eine kurze Information der Kursinhalte und ein Handout der wichtigsten Inhalte und Übungen für zuhause. Die Dozentin ist zertifizierte Trainerin für Resilienz und Selbstbehauptung sowie Gesundheitsförderin für das Präventionsprogramm „Klasse 2000“ an Grundschulen.

Kursnummer F107004
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Gebühr: 31,00
Dozent*in: Daisy Orthwein
Spuren der Vergangenheit – Schloss Kransberg
Fr. 12.04.2024 18:30
Wehrheim

In der östlichen Taunusregion gab es während des Zweiten Weltkrieges Stätten, die für das Kriegsgeschehen eine besondere Bedeutung hatten, die aber heute fast niemand mehr kennt. Auch unsere nähere Heimat war in das strategische Denken und Handeln des Nationalsozialismus einbezogen. Mit diesem Vortrag soll eine dieser Stätten des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte und deren Bedeutung dem Vergessen entrissen werden. Schloss Kransberg war 1939/40 als Dependance vom Führerhauptquartier „Adlerhorst“ und als Hauptquartier „Heinrich“ für „Reichsführer-SS“ Himmler, Reichsaußenminister von Ribbentrop und Reichskanzleiminister Lammers vorgesehen. Während der „Ardennenoffensive“ im Dezember 1944 wurde es dann jeweils als Hauptquartier mit der Tarnbezeichnung „Tannenwald“ von Himmler und „Reichsmarschall“ Göring genutzt. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges sollten hier zudem noch Häftlinge vom Außenkommando „Tannenwald“ des Konzentrationslagers Buchenwald 1944/45 einen Fluchtstollen in das Bergmassiv unter Schloss Kransberg treiben. Nach Kriegsende wurde hier 1945/46 das anglo-amerikanische Vernehmungszentrum „Dustbin“ für deutsche Wissenschaftler und Techniker eingerichtet, danach zog dort unter anderem eine Filiale der „Organisation Gehlen“ und des späteren Bundesnachrichtendienstes ein. Anschließend waren noch Teile der deutschen Luftwaffe und des V. Corps der US Armee im Schloss Kransberg untergebracht, bevor es ab Ende 1994 wieder zivil genutzt werden konnte. Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus, gefördert von Arbeit und Leben Hessen in Zusammenarbeit mit der vhs Hochtaunus sowie der VHS Bad Homburg.

Kursnummer F204073
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Bernd Vorlaeufer-Germer
Bedürfnisse verstehen, Konflikte bewältigen: Die Grundlagen für erfüllte Beziehungen und Partnerschaften
So. 14.04.2024 10:00
Bad Homburg

In diesem Seminar wird beleuchtet, wie unerfüllte Bedürfnisse unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und Partnerschaften beeinflussen und wie wir sie erkennen und ansprechen können, um tiefere Verbindungen zu schaffen. Konflikte spielen in Beziehungen eine ganz besondere Rolle, denn sie sind ein natürlicher Teil jeder Beziehung, so dass der Umgang mit Konflikten den Unterschied zwischen Zerbrechen und Festigen bedeuten kann. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie die Kunst der effektiven Konfliktlösung beherrschen können. Sie lernen, wie Sie nonverbale Signale deuten, verborgene Bedürfnisse erkennen und klare Kommunikation fördern können, um Konflikte zu entschärfen und Bindungen zu stärken. Durch leicht verständliche Psychologie und praktische Beispiele wird aufgezeigt, wie wir unsere eigenen Bedürfnisse verstehen können und gleichzeitig lernen, die Bedürfnisse unserer Partner wahrzunehmen. Das Seminar bietet wertvolle Einblicke und konkrete Tipps, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, Beziehungen zu stärken und erfüllter zu gestalten. Die Dozentin ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Psychologische Beraterin und Wirtschaftspsychologin.

Kursnummer F107002
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Gebühr: 29,00
Dozent*in: Monika Stepan
Frühjahrs-Führung durch den Botanischen Garten der Stadt Frankfurt
So. 14.04.2024 11:00
Treffpunkt: Frankfurt, Garteneingang am Ende der Siesmayerstraße

Der Botanische Garten bezaubert durch seine naturnah gestalteten Landschaften mit heimischen und nichtheimischen Wild- und Kulturpflanzen aus Europa und Übersee. Im Frühjahr sind es vor allem die Frühblüher im Buchenwald, die uns mit einem farbigen Blütenrausch begeistern. Aber auch seltene Stauden und Gehölze aus Nordamerika und Ostasien machen eine Führung im April zu einem besonderen Erlebnis.

Kursnummer F101169
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Gebühr: 9,00
Dozent*in: Manfred Wessel
ASTRONOMIE – DAS SONNENSYSTEM II Die erdähnlichen Planeten
Di. 16.04.2024 19:45
Bad Homburg
Die erdähnlichen Planeten

Unser Sonnensystem besteht aus ganz verschiedenen Objekten, wie Planeten, Monde usw. Ein genauere Blick zeigt, dass sich die Planeten des Sonnensystem wesentlich unterscheiden und man sie deswegen in zwei Gruppen einteilt. Die erdähnlichen Planeten und ihre Erforschung werden in dem Kurs näher betrachtet und neueste Forschungsergebnisse präsentiert. Zu dem Besuch des Kurses sind keine astronomischen Vorkenntnisse nötig.

Kursnummer F112908
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Gebühr: 46,00
Dozent*in: Oliver Debus
Führung: Finanzplatz Frankfurt
Mi. 17.04.2024 18:00
Treffpunkt: Frankfurt, Willy-Brandt-Platz, an der Euro-Skulptur

Auch wenn in Frankfurt schon immer Bankhäuser wie Metzler, Bethmann und Rothschild ihren Firmensitz hatten, wurde die Stadt erst ab 1948 mit der Gründung der Bank Deutscher Länder und der KfW in Westdeutschland zu einer Bankenmetropole. Die EZB hat Ihren Sitz seit 1998 ebenfalls in der Stadt und natürlich gehört auch die Frankfurter Börse in diese Finanzlandschaft. Hören Sie spannende Geschichten über Geld, Gold, D-Mark und Euro. Wir besuchen bei dieser Führung u.a. die Wiege der Deutschen Mark und die erste Ausgabestelle des Euros im Dezember 2001. In Zusammenarbeit mit „Frankfurter Stadtgeschichten“.

Kursnummer F101172
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Gebühr: 16,00
Dozent*in: Frank Seibold
Die Germanenkriege des Augustus
Mi. 17.04.2024 19:30
Bad Homburg

Im Jahre 12 v.Chr. marschierten römische Truppen unter ihrem Feldherren Drusus in Germanien ein. Es war nicht der erste rechtsrheinische Vorstoß dieser Art. Und doch war diesmal alles anders: Fanden zuvor nur Erkundungs- oder Strafexpeditionen statt, sollten Drusus Feldzüge die Provinzialisierung Germaniens einleiten. Warum sich Kaiser Augustus hierfür entschied und welche Folgen dies für Mitteleuropa haben sollte, beleuchtet dieser Kurs.

Kursnummer F101195
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Gebühr: 45,50
Dozent*in: Michael Schmidt
Zwischen Fakten und Fiktion, Wahrheit und Mythen: Wie gehen wir mit Desinformation um? Musik, die sich einmischt. Politische Gesprächsabende mit Live-Musik
Do. 18.04.2024 19:00
Neu-Anspach
Musik, die sich einmischt. Politische Gesprächsabende mit Live-Musik

Zeitgeist, zum Monster mutiert, erntet jetzt, was er gesät. Fake-News, gezielt eingesetzt, Algorithmen, Twitter, alternative Facts. (Aus: BAP: „Ruhe vor’m Sturm“, 2020) Bizarrste Theorien aller Art erreichen im Internet nach wie vor ein Millionenpublikum. Von „Pizzagate“ bis „Deep State“: Manchmal sind die absurdesten Falschmeldungen nur wenige Mausklicks entfernt. Mit der Fülle von „alternativen Fakten“ kann jeder seine eigene Wirklichkeit konstruieren und in ihr einfache Erklärungen und Halt finden. Ob Klimaleugner, Impfgegnerin oder QAnon-Anhänger: Die Zahl der Menschen, die einer alternativen Wahrheit folgen, ist erstaunlich groß. Zum Teil haben die verbreiteten Unterstellungen und mitunter aberwitzigen Gerüchte einen kaum verborgenen rassistischen und antisemitischen Charakter. Welchen Einfluss üben Verschwörungsmythen und Falschinformationen im Taunus aus? Inwieweit sickern sie in unseren Alltag ein und beeinflussen das Zusammenleben der Menschen? Und wie sollten wir uns gegenüber alternativen Wahrheiten verhalten? Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgt LUVA. „Musik, die sich einmischt“: In einer sechsteiligen Veranstaltungsreihe sind Menschen aus Neu-Anspach und der Region eingeladen, aktuelle politische Themen zu diskutieren. Neben anregenden Gesprächen dürfen die Besucherinnen und Besucher sich auf hochkarätige Live-Musik freuen. Bands spielen bekannte und weniger bekannte Musiktitel, die das Thema des jeweiligen Abends aufgreifen. Akteur*innen aus der Region, die sich im Themenbereich engagieren, erzählen von ihren Erfahrungen und diskutieren mit. Die Abende werden moderiert von Petra Boberg. Sie ist Redakteurin und Moderatorin beim Hessischen Rundfunk und wurde 2022 für ihre journalistische Arbeit mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Die Reihe ist ein Projekt im Rahmen des Programms MITEINANDER REDEN der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Kursnummer F101425
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: LUVA
Führung: Zwieback, Hüte & Co – ein Streifzug durch die Friedrichsdorfer Wirtschaftsgeschichte
Fr. 19.04.2024 17:30
Treffpunkt: Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Haus, Hugenottenstraße 93

Friedrichsdorf blickt auf eine bewegte Wirtschaftsgeschichte zurück, die in ihren Anfängen von den Hugenotten und ihrem Arbeitssinn bestimmt wurde. Die französischen Glaubensflüchtlinge waren es, die in die überwiegend landwirtschaftlich geprägte Landgrafschaft Hessen-Homburg neue Handwerkskünste mitbrachten. So stellten sie zunächst Leinen und Strümpfe, später in erster Linie Flanell her, den sie vor allem nach Holland verkauften. Der Färberei von Wolle und Stoffen kam ebenfalls eine große Bedeutung zu. Davon zeugen die kleinen Färbhäuschen, die sich entlang der Hugenottenstraße reihen. In der Zeit der wirtschaftlichen Blüte im 19. Jahrhundert entstanden viele mittelständische Familienunternehmen. Mit großem Erfolg stellten sie Hüte, Nudeln oder Leder her. Weltbekannt wurde Friedrichsdorf jedoch durch den Zwieback. Um 1900 produzierten mehr als ein Dutzend Zwiebackbäckereien die süße Speise, die Exporte gingen in alle Welt. Die Führung beleuchtet die ereignisreiche wirtschaftliche Entwicklung im Stadtbild.

Kursnummer F101174
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Gebühr: 9,00
Dozent*in: Karin Halfmann
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