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Huth, Thomas

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Führung: Osthafen und Hanauer Landstraße – Metamorphosen zweier Viertel der Arbeit
Di. 28.04.2026 10:30
Frankfurt

1908 begann man unter Oberbürgermeister Adickes, Frankfurt zu einem bedeutenden Binnenhafen auszubauen. Der damalige Westhafen war schon lange zu klein, und so schuf man bis 1923 auf den Brachflächen östlich der Stadt den Osthafen. Diese Anlage ließ auch die Bedeutung der benachbarten Hanauer Landstraße steigen und machte sie zu einer der wichtigsten Ausfallstraßen Frankfurts. Beides sind Orte, die selten auf dem Programm eines Frankfurt-Besuchs stehen, doch es lohnt, ihrer Geschichte und kontrastreichen Architektur nachzuspüren. Ein Rundgang erschließt den arbeitsreichen Osthafen ebenso wie das Idyll des Schwedlersees, führt zur überraschenden Kunstszene der „Hanauer“ und berichtet von neuer Urbanität wie dem Komplex „Living at the Docks“ des Stararchitekten Hadi Teherani. Und wem danach ist: zur Belohnung eine Gref Völsing!

Kursnummer B101165
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Thomas Huth
Führung: Eine Stadt will hoch hinaus – Frankfurt und seine Skyline
Mi. 06.05.2026 13:00
Frankfurt, Treffpunkt: Am Eurozeichen der alten Europäischen Zentralbank (Neue Mainzer Straße am Willy-Brandt-Platz)

Wie einst die Geschlechtertürme San Gimignanos die Macht der vornehmen Patrizier bezeugten, künden Frankfurts Hochhäuser von der Macht des Geldes. Dabei ist oft bemerkenswerte Architektur entstanden und es lohnt sich, neben dem eindrucksvollen Gesamtbild die einzelnen Wolkenkratzerindividuen eines genaueren Blickes zu würdigen. Wir erkunden die beiden wichtigsten Hochhausviertel entlang der Neuen Mainzer Straße und rund um die Festhalle und verfolgen die Entwicklung dieses Bautyps von den Sechzigerjahren bis zur gerade vollendeten Hochhausgruppe Frankfurt Four. Aktuelle Projekte wie der im Bau befindliche Central Business Tower und die spektakuläre Bebauung des Matthäus-Areals werden ebenfalls Thema sein. Zum Abschluss dieses „Skyline Walks“ begeben wir uns auf den aussichtsreichen Dachgarten des Skyline Plaza.

Kursnummer B101168
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Gebühr: 18,00
Dozent*in: Thomas Huth
Studienreise: Blüten der Kunst in Brabant und Flandern – und die Blütenschau Floraliën 2026 in Gent [>Aktuell ausgebucht, Warteliste möglich]
Fr. 08.05.2026 00:00
Mecheln / Gent
[>Aktuell ausgebucht, Warteliste möglich]

Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Die Floraliën in Gent ist die wohl großartigste Blumenkunstschau der Welt und mit ihrem Ursprung im Jahr 1809 auch eine der ältesten Veranstaltungen dieser Art. 2026 findet sie nach einer längeren Pause wieder statt und wird wie eh und je das Publikum begeistern. Da möchten wir nicht fehlen und nehmen das Ereignis zum Anlass, uns ein paar Tage in Belgiens Kunstlandschaft umzuschauen. Vom Standquartier in der schönen alten Stadt Mecheln besuchen wir in Gent nicht nur die Floraliën, sondern auch den berühmten Genter Altar und die prächtige, mittlerweile bestens restaurierte Altstadt dieser im Mittelalter so reichen und bedeutenden Stadt. Antwerpen wird mit seinem aufwendig restaurierten Königlichen Museum der Schönen Künste und der Kathedrale mit ihren großformatigen Rubensbildern ebenso auf unser Agenda stehen wie die Hauptstadt Brüssel, wo wir uns neben der Stadt im Allgemeinen dem Jugendstil im Besonderen widmen wollen. Darüber sei aber auch unser Standort Mecheln nicht vergessen: Dort werden wir Bekanntschaft mit der belgischen Bierkultur, der gotischen Rombouts-Kathedrale und der berühmten Manufaktur De Wit machen. REISETERMIN: Fr., 08.05. – Di., 12.05.2026 REISEPREIS PRO PERSON: 1.189 Euro im Doppelzimmer; 1.359 Euro im Einzelzimmer ABFAHRT vom Busbahnhof Bad Homburg, Bahnhofsvorplatz: (Die Uhrzeit wird rechtzeitig vorher bekannt gegeben) Zustieg in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) ist möglich (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). ABLAUF DER REISE (Änderungen vorbehalten): Freitag, 8. Mai 2026 Von Bad Homburg erreichen auf direktem Weg Mecheln. Dort wollen wir uns zunächst der Manufaktur De Wit widmen. Die Manufaktur in einem ehemaligen Klosterhof ist eine der wichtigsten Anlaufstellen für die Restaurierung historischer Teppiche, aber auch der Herstellung moderner textiler Kunstwerke. Wir bekommen einen Einblick in die Werkstätten und die Teppichsammlung. Ein Stadtrundgang macht uns mit der schönen Altstadt, in der unser Hotel liegt, bekannt, bevor wir dasselbe beziehen und den Tag mit einer Brauereibesichtigung nebst lokaltypischem Abendessen ausklingen lassen. Samstag, 9. Mai 2026 Der heutige Tag ist Gent gewidmet. Erster Anlaufpunkt werden die Hallen der Floraliën sein. Bei einem individuellen Rundgang erleben wir anspruchsvollste künstlerische Blumenarrangements in seltener Perfektion. Bei einem Rundgang durch das historische Zentrum sehen wir die alte flandrische Grafenburg, die berühmten alten Kais, den „Mammelokker“ und selbstverständlich als zweiten Höhepunkt des Tages das Wunderwerk der Brüder van Eyck, den Altar der Anbetung des Lammes. Danach geht es zurück nach Mecheln. Sonntag, 10. Mai 2026 Nach wenigen Kilometern erreichen wir Belgiens Hauptstadt Brüssel. Die Fülle des Sehenswerten zwingt zu einer Auswahl. Zunächst aber widmen wir uns der Stadt als „Gesamtkunstwerk“. Dazu zählt natürlich die Grand Place, das königliche Viertel auf dem Koudenberg, die höchst ungewöhnliche Kirche Sacre Cœur auf dem Kockelberg und der gewaltige Justizpalast. Besondere Aufmerksamkeit wollen wir aber zwei Stationen widmen: dem Wohnhaus des Jugendstilarchitekten Victor Horta sowie dem Magritte-Museum, das neben vielen originalen Werken des Surrealisten auch eine große Zahl von Filmen des Meisters präsentiert. Rückfahrt ins Hotel nach Mecheln Montag, 11. Mai 2026 Belgiens Tor zur Welt ist unbestritten Antwerpen. Heute ist es wieder einer der bedeutendsten Hafenstädte Europas, fast so wie im späten Mittelalter, als es die wichtigste und reichste Hafenstadt Nord-und Westeuropas war. Davon künden heute noch zahlreiche Bauwerke wie die Kathedrale mit ihren fantastischen Rubens-Werken, eine der größten Kirchen der Welt, sowie eine Reihe stolzer Bürgerhäuser. Wir lernen die Stadt bei einer Kombination aus Rundfahrt und -gang kennen. Höhepunkt wird aber sicher der Besuch des Königlichen Museums der Schönen Künste sein. Nach gut 10 Jahren Renovierung ist es seit drei Jahren wieder geöffnet und zeigt einen Teil seiner fast 8.000 Gemälde umfassenden Sammlung. Zurück zur letzten Nacht in Mecheln. Dienstag, 12. Mai 2026 Die Rückfahrt unterbrechen wir für einen Rundgang durch die älteste Universitätsstadt Belgiens Löwen. Herausragend unter den vielen prächtigen historischen Bauten ist vor allem das Rathaus, das eher wie ein riesiger Reliquienschrein aussieht, als dass es den allgemeinen Vorstellungen von einem Rathaus entspricht. Außerdem besichtigen wir eine Einrichtung, die für die historischen Niederlande sehr wichtig war: einen Beginenhof. In Löwen gibt es nicht nur den größten, sondern auch den am besten erhaltenen dieser Höfe. Danach auf direktem Wege nach Bad Homburg. HOTEL: ****Novotel Centrum in Mecheln (https://novotelmechelencentrum.com-hotel.com/de/ ) Van Beethovenstraat 1, 2800 Mechelen, Belgien ENTHALTENE LEISTUNGEN: - 4 Übernachtungen und Frühstücksbüffet im ****Novotel Centrum in Mecheln - Fahrt mit dem Reisebus der Firma Pitz - Durchgängige Reiseleitung und örtliche Führungen (sofern erlaubt) durch den Kunsthistoriker Thomas Huth - Eintritte und Führungen laut Programm - Abendessen und kleine Bierprobe in der Brauerei Het Anker Mecheln Nicht enthaltene Leistungen: ! Die Bettensteuer der Stadt Mecheln wird auf dem Rückweg in bar eingesammelt. Ihre Höhe für das Jahr 2026 steht noch nicht exakt fest ! MINDESTTEILNEHMERZAHL: 18 Reiserücktrittsversicherung: Abschluss – mit oder ohne Selbstbeteiligung – auf Anfrage über rundum kultur möglich (Mail: info@rundum-kultur.de / Tel.: 069 50696715) Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.: 06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars. Die VHS ist Vermittler der Reise und trägt das Anmeldeverfahren.

Kursnummer B101140
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Gebühr: 1.189,00
im DZ (EZ-Zuschlag: 170 Euro)
Dozent*in: Dr. Volker Mohn
Tagesfahrt: Cochem und das Geld des Kalten Krieges
Do. 21.05.2026 08:00
Bad Homburg

Ohne Frage zählt das Tal der Mosel zu Deutschlands schönsten Flusslandschaften. Was aber viele nicht wissen: Mitten in dieser weinseligen Moselidylle lagen die finanziellen Überlebensreserven der Bundesrepublik in Zeiten des Kalten Krieges. Im Geheimbunker der Deutschen Bundesbank hortete man 15 Milliarden DM einer geheimen Notstandswährung und dementsprechend war die Anlage bestens gesichert und gut versteckt. Vorteil unserer Tage ist: man kann den Bunker besichtigen. Der Nachteil: Geld findet sich keines mehr. Im Rahmen eines Tagesausflugs an die Mosel interessiert aber nicht nur diese Hochsicherheitsanlage im steilen Moselhang. Wir besuchen auch das ins Neuschwansteinartige tendierende Ensemble der Reichsburg Cochem, das „bescheidene Ferienhaus“ des Berliner Kaufmanns Ravené. Außerdem lernen wir bei einem Rundgang die reizvolle Stadt zu ihren Füßen kennen. Schließlich widmen wir uns noch einem Ort, der deutlich weniger Besucher anzieht als das weitbekannte Cochem – wir unternehmen noch einen Spaziergang durch die fachwerkreichen Gassen des Doppelortes Bruttig-Fankel. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben) Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.

Kursnummer B101147
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Gebühr: 125,00
inkl. Busfahrt und Eintritte laut Programm
Dozent*in: Thomas Huth
Tagesfahrt: Fachwerk, Festungen und Glockenklang entlang der Dill
Do. 25.06.2026 08:00
Bad Homburg

Der Dill gehört in den Gurkensalat, aber die Dill unbedingt bereist. Ihr landschaftlich reizvolles Tal am Rande des Westerwaldes beeindruckt mit Zeugnissen der einst großen historischen Bedeutung und der Industriegeschichte im einstigen Herrschaftsbereich der Nassauer und Solmser. Das alte Zentrum des Tales, die kleine Stadt Herborn, überrascht mit einer Fülle schöner Fachwerkhäuser, die sich unter Stiftskirche und ehemaliger Burg scharen. Dillenburg rühmt sich, die Heimat des niederländischen Königshauses, der Oranier, zu sein und beeindruckt mit einem Labyrinth unterirdischer Kasematten, dem einzigen Rest der einst stolzen Festung über dem engen Dilltal. In Sinn besuchen wir die Gießerei der Familie Rincker. Hier werden seit mindestens 1590 Glocken gegossen – einige davon werden uns bald darauf in der Burg Greifenstein begegnen. Dort besichtigen wir die prachtvoll ausstuckierte Burgkirche sowie das Museum Glockenwelt in einem ehemaligen Geschützturm. Sollte es die Zeit erlauben, werfen wir noch einen Blick in die Stadtkirche in Haiger. Sie bewahrt mit einem der größten mittelalterlichen Freskenzyklen Hessens einen ganz besonderen Schatz. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben) Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.

Kursnummer B101149
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Gebühr: 118,00
inkl. Busfahrt und Eintritte laut Programm
Dozent*in: Dr. Volker Mohn
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31.03.26 12:01:38