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Mohn, Dr. Volker

- Studium der Neueren Geschichte, Osteuropäischen Geschichte und Literaturwissenschaften in Düsseldorf.
- Dissertation zum Thema „NS-Kulturpolitik im Protektorat Böhmen und Mähren. Konzepte, Praktiken, Folgen“
- Seit 2016 Tätigkeit für die VHS

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Studienreise: Mährische Kostbarkeiten
Mo. 26.08.2024 00:00
Mähren

Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Für nicht wenige ist die Tschechische Republik Böhmen. Dass dem nicht so ist, verrät allein schon der Blick auf das Staatswappen, denn in ihm tauchen auch der schlesische und der mährische Adler auf. Prag, die berühmten böhmischen Bäder und den Böhmerwald kennen viele. Mähren hingegen ist für viele noch ein weißer Fleck auf der Reiselandkarte. Eine Gelegenheit, diesen Fleck mit vielfältigen Eindrücken zu färben, möchten wir mit einer siebentägigen Reise in die gegenwärtige mährische Hauptstadt Brno (Brünn) und die alte Hauptstadt Olomouc (Olmütz) bieten. Ausgangspunkt für unsere mährischen Entdeckungen wird das quirlige Brünn sein, das geduckt unter die gewaltige Festung Spielberg einen vorzüglich erhaltenen Stadtkern bietet. Von dort aus besuchen wir die UNESCO-Welterbe-Kulturlandschaft Lednice-Valtice mit ihren Schlössern und dem riesigen Landschaftspark der Familie von Liechtenstein, die alte Bischofsresidenz Olmütz, den Mährischen Karst mit seinen unterirdischen Flüssen und Naturwundern, die faszinierende Judenstadt in Trebíc (Trebitsch) und die landschaftlich reizvolle Grenzregion des Thayatals. Nicht zuletzt wird uns südmährischer Wein helfen, die Reise in bester Erinnerung zu behalten. REISETERMIN: Mo., 26.08. – So., 01.09.2024. ABLAUF DER REISE (Änderungen vorbehalten): Montag, 26. August 2024 Von Bad Homburg uns begeben wir uns direkt auf die gut 700 Kilometer lange Strecke über Nürnberg und Prag nach Brünn. Ob sich bei dieser langen Strecke ein kleiner Besichtigungsstopp einschieben lässt, müssen wir dem Verkehrsgeschehen überlassen. In Brünn erwartet uns dann im Hotel ein dreigängiges Menü zum Tagesausklang. Dienstag, 27. August 2024 Wir erkunden heute den ganzen Tag Brünn. Ausgehend von der alles beherrschenden Festung Spielberg sehen wir unter anderem den Dom, die Heilig-Kreuz-Kirche mit ihrer geheimnisvollen Kapuzinergruft, das stattliche Alte Rathaus und das Mahen-Theater. Die Villa Tugendhat werden wir aller Wahrscheinlichkeit nach nur von außen in Augenschein nehmen können, da die neuen Besuchsregelungen für dieses Welterbe-Objekt einen Gruppenbesuch so gut wie unmöglich machen. Am Abend lohnt ein dreigängiges Essen in einer Brünner Bierstube für die Besichtigungsmühen des Tages. Mittwoch, 28. August 2024 Der Mährische Karst ist ein nur sehr kleines Gebiet inmitten der mährischen Hügellandschaft, aber er hat es im wahren Wortsinn in sich! Die unterirdischen Flüsse und die faszinierende Welt der Tropfsteinhöhlen sind unbedingt einen Besuch wert. Außerdem sehen wir mit der Burg Pernštejn (Pernstein) ein Juwel mittelalterlicher Wehrbaukunst. Das malerische Ensemble auf bewaldetem Felssporn diente so häufig wie kaum eine andere Burg als Drehort für Filme, darunter Werner Herzogs „Nosferatu“, Stephen Sommers „Van Helsing“ oder „Luther“ mit Joseph Fiennes als Reformator. Donnerstag, 29. August 2024 Star des heutigen Tages ist die historische Hauptstadt Mährens Olomouc (Olmütz). Der alte Erzbischofssitz beeindruckt durch einen großen wohlerhaltenen Stadtkern, gespickt mit zahlreichen Kirchen und Resten der einst gewaltigen Festungsanlagen. Besondere Ziele sind der Wenzelsdom, das Erzbischöfliche Palais und das Kloster Hradisko (Hradisch), das heute zwar als Militärkrankenhaus dient, aber immer noch den Glanz einer der einst reichsten Abteien Tschechiens erleben lässt. Freitag, 30. August 2024 Einer der größten englischen Landschaftsgärten Europas ist der vom Fürstenhaus Liechtenstein in den Auen der Thaya angelegte Park zwischen Lednice (Eisgrub) und Valtice (Feldsberg). Seit 1996 zählt dieser fast 100 Quadratkilometer (!) große Park zum UNESCO-Welterbe und fasziniert mit seinen originellen Staffagebauten wie kaum ein anderer Landschaftsgarten Mitteleuropas. Wir werden uns den beiden sehr unterschiedlichen Schlössern in Lednice und Valtice widmen, den Park erkunden und im charmanten Mikulov (Nikolsburg) neben einem Altstadtrundgang im Rahmen eines dreigängigen Essens feurige südmährische Weine verkosten. Samstag, 31. August 2024 Der letzte ganze Tag in Mähren führt uns zunächst nach Trebíc (Trebitsch), wo wir uns dem faszinierenden jüdischen Viertel und der Stiftskirche widmen, beides Teile des UNESCO-Welterbes Trebíc. Über die spektakulär in einer Thaya-Schleife gelegene Burg Vranov (Frain), die von den Grafen Althan zum modernen Barockschloss ausgebaut worden ist, geht es nach Znojmo (Znaim). Hier erkunden wir die schöne alte Stadt von oben und von unten, denn der Bergrücken, auf dem diese thront, ist seit dem Mittelalter von einem auf 27 Kilometer angewachsenen Gängesystem auf vier Ebenen durchzogen. Bevor wir wieder Brünn erreichen, besuchen wir noch die Wassermühle in Slup (Zulb). Das schlossähnliche Renaissancegebäude mit seinen vier Mühlrädern ist eines der interessantesten technischen Denkmäler seiner Art. Sonntag, 01. September 2024 Die Heimreise steht nun an und wir werden den gleichen Weg wie auf der Hinfahrt wählen. ENTHALTENE LEISTUNGEN: - Fahrt mit dem modernen Reisebus der Firma Pitz (Offenbach) - 6 Übernachtungen mit Frühstücksbüfett im ****Hotel International Brno - 1x 3-Gänge-Menü im Hotel International in Brno - 1x 3gängiges Abendessen in einer Bierstube in Brno - 1x 3gängiges Mittagessen in Mikulov - Weinprobe in Mikulov - Fahrt mit dem Ökozug zu den Höhlen des Mährischen Karstes - Eintritte und örtliche Führungen laut Programm, Ortstaxe in Brno - Deutschsprachige tschechische Reiseleitung für alle Tage HOTEL: ****Hotel International Brno (Husova 16, Brno, https://www.hotelinternational.cz/ ) REISEPREIS PRO PERSON: Im Doppelzimmer 1670,00 Euro Im Einzelzimmer 1870,00 Euro GRUPPENGRÖSSE: 20-26 Teilnehmende Reiserücktrittsversicherung: Abschluss – mit oder ohne Selbstbeteiligung – auf Anfrage über rundum kultur möglich (Mail: info@rundum-kultur.de / Tel.: 069 50696715) Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.: 06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars. Die VHS ist Vermittler der Reise und trägt das Anmeldeverfahren.

Kursnummer E101143
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Gebühr: 1.670,00
im DZ (EZ-Zuschlag: 200,00 Euro)
Dozent*in: Thomas Huth
Tagesfahrt: Ein Stück Hessen in einem vergessenen Winkel der Pfalz – Meisenheim und das Nordpfälzer Bergland
Sa. 21.09.2024 08:30
Bad Homburg

Die Täler von Alsenz, Lauter und Glan gehören zu den stillen Schönheiten in unserem Land. Nur wenige Touristen „verirren“ sich in die reizvolle Landschaft des Nordpfälzer Berglandes, obwohl es neben der schönen Naturkulisse einige kulturelle Höhepunkte zu sehen gibt. Allen voran muss die kleine ehemalige Residenzstadt Meisenheim am Glan genannt werden, die von 1815 bis 1866 zur Landgrafschaft Hessen-Homburg gehörte. Sie bewahrt einen der wenigen unzerstörten historischen Stadtkerne der Pfalz mit vielen Adelshöfen und dem gotischen Wunder der Schlosskirche. Der überaus elegante Bau, der Ende des 15. Jahrhunderts von Mitgliedern der Frankfurter Dombauhütte errichtet wurde, zählt zu den extravagantesten Bauten der Epoche und beeindruckt durch besonders phantasievolle Gewölbeformen. Wir werden diesen wunderbaren Bau aber nicht nur sehen, sondern auch hören, denn ein weiterer Schatz der Schlosskirche ist eine großartige Barockorgel der bekannten Hunsrücker Orgelbauerdynastie Stumm. Als weiteres attraktives Ziel werden wir die herrlich über der Nahe gelegene Klosterruine Disibodenberg besuchen. Sie erinnert an den Einsiedler Disibod, der hier im Jahr 700 verstarb und über dessen Grabstätte eines der frühesten deutschen Klöster errichtet wurde. Richtig bekannt wurde der Disibodenberg aber vor allem durch die heilige Hildegard von Bingen, deren erste klösterliche Wirkungsstätte das einstige Doppelkloster war. Und ein bisschen Offenbach muss auch noch sein. Aber nicht das am Main, sondern das am Glan. Hier fasziniert die ehemalige Benediktinerpropsteikirche, die ein einmaliges Architektur-Juwel des „Übergangsstils“ von der Romanik zur Gotik darstellt. Im Preis der Fahrt enthalten sind die Fahrt im modernen Reisebus der Firma Kaman, Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Thomas Huth, Eintritte laut Programm sowie Orgelkonzert in Meisenheim oder Sobernheim. Hinweis: Alternativ ist auch ein Zustieg in Frankfurt Süd (Diesterwegplatz) möglich. Bitte bei der Anmeldung angeben.

Kursnummer E101150
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Gebühr: 103,50
Dozent*in: Thomas Huth
Tagesfahrt: Neckarstrand – Burgenland
Mi. 02.10.2024 08:00
Bad Homburg

Das landschaftlich reizvolle Durchbruchstal des Neckars durch den südlichen Odenwald ist dank der Baufreude des hohen und späten Mittelalters zu einem regelrechten Burgenparcours geworden. Militärisch sinnvoll waren wohl nur wenige dieser stolzen Architekturen, aber sie waren als in Stein gegossener Machtanspruch des Adels und der Kirche wichtige Bastionen beim Aufbau ihrer Territorialherrschaften. Bei einer Tagesfahrt an den unteren Neckar erkunden wir typische Burg- und Schlossanlagen des 13. bis 17. Jahrhunderts und lernen zwei planvoll angelegte mittelalterliche Städte kennen. Erste Station unserer Fahrt wird die ehemalige Reichsstadt Eberbach sein. Zu Füßen der Dreifachburg Eberbach gründeten die Staufer im 13. Jahrhundert eine neue, regelmäßig angelegte Stadt. Im Geviert seiner Mauern ist dieser Stadtorganismus bis heute erhalten geblieben. Wenige Kilometer flussabwärts liegt das sicher schönste Ensemble aus Burg und Stadt am Neckarlauf: Hirschhorn. Vom hoch gelegenen Schloss ausgehend durchwandern wir auch die Gassen der alten Stadt, die den begrenzten Raum zwischen Fluss und Burgberg bis auf den letzten Quadratzentimeter ausnutzt. Wieder neckaraufwärts passieren wir die höchst malerische Burg Zwingenberg und die Ruinen der einst stattlichen Minneburg und erreichen schließlich Burg Hornberg. Vom 11. bis zum 18. Jahrhundert baute man an der ausgedehnten Anlage, deren bekanntester Bewohner Götz von Berlichingen war, der hier seine Lebensgeschichte diktierte. Heute gehören Burg und Weingut der freiherrlichen Familie Gemmingen. Von Hornberg aus sieht man zwei weitere Burgen: das Deutschordensschloss Horneck und Burg Guttenberg. Letztere bildet den würdigen Schlusspunkt unserer Burgentour, ist sie doch die einzige der Neckarburgen, die nie zerstört worden ist. Im Preis der Fahrt enthalten sind die Fahrt im modernen Reisebus der Firma Pitz, Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Thomas Huth sowie Eintritte laut Programm. Hinweis: Alternativ ist auch ein Zustieg in Frankfurt Süd (Diesterwegplatz) möglich. Bitte bei der Anmeldung angeben.

Kursnummer E101152
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Gebühr: 109,50
Dozent*in: Dr. Volker Mohn
Tagesfahrt: Wiesbaden oder der „Stilkarneval“ der Goldmarkmillionäre
Mi. 06.11.2024 09:00
Bad Homburg

Das Ansinnen Wiesbadens, in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen zu werden, gründet sich hauptsächlich auf das einzigartig reiche, wohl erhaltene Stadtbild aus der Gründerzeit. Die Stadt sei eine „Bühne der Gesellschaftskultur im 19. Jahrhundert“ gewesen, heißt es in der offiziellen Begründung, und man besitze noch fast das gesamte „Bühnenbild“. In der Tat hat der letzte Weltkrieg nur vergleichsweise wenige Lücken in das Wiesbadener Stadtbild gerissen – die ganze Opulenz großbürgerlicher Baukultur des letzten deutschen Kaiserreichs prägt bis heute viele Straßenzüge und Villenviertel. Da man gegen Ende des Jahrhunderts bevorzugt Stilelemente vergangener Epochen wie vor allem Renaissance, Barock und Romanik recycelte, wirkt ein dergestalt geprägtes Stadtbild ein wenig wie ein kunsthistorischer Kappenabend. Bei einer Tagesfahrt in unsere Landeshauptstadt zeichnen wir die Entwicklung der Baukultur von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum ihrem abrupten Ende mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs nach. Ausgehend von der Marktkirche, einer Ikone des Historismus, sehen wir die Gründerzeitstraßen des Ringviertels, das Villenviertel der Goldmarkmillionäre am Neroberg, die Ringkirche und natürlich Staatstheater und Kurhaus. Die Zeitreise beschließen wir dann im wahren Wortsinn mit dem Aufbruch in ein neues Bauen, für das die Sektkellerei Henkell steht, und lassen dort den Abschied von Wiesbaden und einer ganzen Epoche zu einem prickelnden Erlebnis werden. Im Preis der Fahrt enthalten sind die Fahrt im modernen Reisebus der Firma Pitz, Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Thomas Huth, Eintritte laut Programm, eine Fahrt mit der Nerobergbahn sowie der Besuch der Sektkellerei Henkell mit drei Gläsern Sekt. Hinweis: Alternativ ist auch ein Zustieg in Frankfurt Süd (Diesterwegplatz) möglich. Bitte bei der Anmeldung angeben.

Kursnummer E101154
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Gebühr: 103,50
Dozent*in: Dr. Volker Mohn
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22.07.24 23:09:35