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Literatur und Kreatives Schreiben

In den Literaturkursen entdecken Sie klassische Werke ebenso wie moderne Texte, diskutieren Inhalte und tauschen Ihre Eindrücke aus.

Wer lieber selbst zur Feder greift, kann im Bereich Kreatives Schreiben eigene Texte entwickeln und neue Ausdrucksformen ausprobieren. Ob Kurzgeschichte, Gedicht oder autobiografische Skizze – unsere erfahrenen Kursleitungen geben Anregungen und begleiten den kreativen Prozess.

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Abtauchen und entspannen im Märchenwald
Fr. 19.06.2026 19:30
Bad Homburg

Die Märchenerzählerin lädt Sie zu einem entspannenden Märchen-Spaziergang durch den Tannenwald ein. Sie erzählt Märchen zum Nachdenken und zum Schmunzeln. Wir tauchen ein in verzauberte Wälder, märchenhafte Schlösser und sehen die Welt mit den Augen der Feen und Märchentiere. Viele der uralten Geschichten aus den verschiedensten Ländern geben uns leise Hinweise, wie wir mit Freude durchs Leben gehen können. Bei einem Spaziergang in der Natur entfalten die Märchen ihre besondere Kraft. Treffpunkt: Chinesische Brücke am kleinen Teich, kleiner Tannenwald (Mariannenweg, Bad Homburg) Gabriele Wolff-Starck: Diplom-Pädagogin, Journalistin, Dozentin, Geschichten-Schreiberin und Geschichten-Erzählerin.

Kursnummer B201133
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Französisch A2-B1 – eine kleine Tour de France in vier Etappen Sommer-Spezialität zur Auffrischung und Festigung für fortgeschrittene Teilnehmer:innen
Mo. 06.07.2026 09:45
Bad Homburg
Sommer-Spezialität zur Auffrischung und Festigung für fortgeschrittene Teilnehmer:innen

In diesem Kurs werden wir in den Ardennen, den Alpen, der Haute-Garonne und im Anjou Halt machen. Dabei werden wir viele interessante landeskundliche Entdeckungen machen - wie zum Beispiel in den Bereichen Literatur, Geschichte, Gastronomie oder Tourismus. Wir werden unsere Sprachkompetenzen durch Konversations- und Wortschatzübungen verbessern und unsere Grammatikkenntnisse durch gezielte Übungen festigen. Zur Hilfe bekommen die Teilnehmenden ca. drei Wochen vor Kursbeginn Dokumente und eine Anleitung, mit der sie sich vorbereiten können.

Kursnummer B408592
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Gebühr: 90,00
Ein gutes Buch kommt selten allein: Lesekreis für Literaturbegeisterte
So. 06.09.2026 15:00
Bad Homburg

Sie lesen gerne Romane und moderne Belletristik? Lesen ist Ihr Hobby? Sie würden gerne mit anderen Gleichgesinnten über Ihre Lieblingsbücher reden? Dann sind Sie hier richtig! Jeden Monat lesen wir gemeinsam ein Buch und plaudern darüber in lockerer Runde. Es geht um den Spaß am Lesen und darüber, sich auszutauschen und andere Bücherfreunde kennenzulernen. Die Dozentin wird für die ersten Leserunden die Lektüre vorgeben, anschließend suchen wir gemeinsam unsere neuen Romane aus, gerne auch Krimis, historische Romane etc. Das Buch für den ersten Termin: "Northhanger Abbey" von Jane Austen. Bitte besorgen Sie sich Ihr Exemplar zeitnah vorab, wir lesen im Vorfeld und besprechen das Buch gleich beim ersten Termin! Das Buch für den zweiten Termin: "Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig.

Kursnummer 262D08-50
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Gebühr: 55,00
Englisch B2 Conversation and Literature Salman Rushdie "Knife"
Di. 08.09.2026 09:15
Bad Homburg
Salman Rushdie "Knife"

We will read and discuss newspaper articles together and we will start reading the autobiographical book "Knife" by Salman Rushdie. Mr. Rushdie also calls his book "Meditations after an attempted murder". The attempted murder happened in 2022 in upstate New York.

Kursnummer 262G16-30
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Gebühr: 225,00
studium generale – Von der Entstehung des Menschen bis zum 20. Jahrhundert 2. Semester: Ägypten, Kreta, Mykene und Antike 1. Teil
Di. 08.09.2026 19:30
Bad Homburg
2. Semester: Ägypten, Kreta, Mykene und Antike 1. Teil

STUDIUM GENERALE Die wichtigsten Epochen der Geschichte von der Entstehung des Menschen bis zum 20. Jahrhundert werden von allen Seiten beleuchtet: Medizin, Geschichte, Kunst, Musik, Literatur, Theologie, Recht, Technik, Philosophie und Wissenschaft sind Themen der einzelnen Vorlesungen. Jeden Dienstag ein neuer Aspekt der Epoche, jedes Semester eine neue Epoche. Das studium generale der Volkshochschule Bad Homburg wendet sich an alle, die als junge Leute einen weiten Blick in die Welt der Geschichte, Kultur und der Wissenschaften werfen, als Berufstätige über ihre Spezialisierung hinausblicken und ihre Allgemeinbildung erweitern oder als nicht (mehr) Berufstätige sich Wissensgebieten zuwenden möchten, mit denen sie sich „schon immer mal“ beschäftigen wollten. Die Dozentinnen und Dozenten kommen von Hochschulen, Universitäten, Museen und aus der Praxis. Anmeldungen sind auch während des laufenden Semesters möglich. Konzept und Organisation: Gero Fuhrmann Kontakt: hgfuhrmann@t-online.de Tel.: 0170 3 49 4040 2. Semester ÄGYPTEN, KRETA, MYKENE und ANTIKE, 1. Teil Eröffnungsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Dienstag, 08. September 2026, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek, Dorotheenstraße 24 Raoul Schrott liest aus seiner Übersetzung der Ilias von Homer   Es war die Geburtsstunde des studium generale: Am 1. Februar 2011 las Raoul Schrott in der Stadtbibliothek Bad Homburg zur Eröffnung aus seiner viel diskutierten Übersetzung von Homers Ilias. Der Abend ist für die damaligen Teilnehmenden unvergesslich: Die neue Übersetzung, aus der Schrott vortrug, war in einer Sprache verfasst, die uns Heutigen verständlich macht, warum Homers Epos sich seit über 2500 Jahren schriftlich - und davor schon Jahrhunderte lang mündlich - erhalten hat. Im Vortrag von Raoul Schrott wurde die Ilias zu einem begeisternden Leben erweckt.  15 Jahre später wollen wir das Semester zur Antike mit der gleichen Lesung eröffnen. Einfach, weil es so schön war. Allerdings mit einer kleinen Änderung seiner Übersetzung, die den Text in einem völlig neuen Licht zeigt.   Zum Autor Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. 2023 hatte er die Ernst-Jandl-Dozentur der Universität Wien inne. Bei Hanser erschien u.a. »Erste Erde« (Epos, 2016), »Politiken & Ideen« (Essays, 2018), »Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal« (Roman, 2019), »Inventur des Sommers« (Über das Abwesende, 2023) und zuletzt das einzigartige Buchprojekt »Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit« (2024) sowie „Zeitgeist. Ein Plädoyer für die Menschlichkeit“ (2026).  15.09. Priv.-Doz. Alexander Ilin-Tomich Herrschaft, Verwaltung und Gesellschaft im alten Ägypten zur Pharaonenzeit Vieles, wofür das alte Ägypten berühmt ist – von den Pyramiden bis zu Tempeln und Gräbern der Spätzeit – ist auf die effiziente Verwaltung und Organisation auf unterschiedlichen Ebenen zurückzuführen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Macht der Pharaonen, Verwaltungsstrukturen sowie die erkennbaren Berufsgruppen der ägyptischen Gesellschaft vom Alten Reich bis zur Spätzeit (2686–332 v. Chr.): Priester, Militär, Beamte und Landarbeiter. Er liefert zudem Einblicke in die Ideologie des göttlichen Königtums, aktuelle Forschungsmeinungen zum Staatsbegriff in Anwendung auf Altägypten sowie die Pflichten und Abgaben, denen die Mehrheit der Ägypter unterlag. Der Referent ist Privatdozent für Ägyptologe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Personennamen, Bildproduktion – sowohl im großen Format (z. B. Stelen) als auch in kleinem (z. B. Skarabäen) – sowie Verwaltung und Chronologie. Derzeit leitet er in Mainz zwei DFG-Projekte zu Skarabäen der Dritten Zwischenzeit und zur Tradierung der Opferformel. Im Sommersemester vertritt Alexander Ilin-Tomich die Professur für Ägyptologie an der Universität Heidelberg.  22.09. Dr. Nadine Gräßler Zwischen Göttern und Gräbern. Religion und Totenkult im alten Ägypten Prachtvolle Gräber, aufwendig präparierte und kunstvoll gestaltete Mumien sowie umfangreiche, geheimnisvolle religiöse Texte zeugen von einer Kultur, in der Religion und Tod untrennbar miteinander verknüpft waren. Der Vortrag lädt zu einer Reise in die Gedankenwelt der alten Ägypter ein und geht der Frage nach, wie sie Leben, Sterben und das Jenseits verstanden. Anhand aussagekräftiger archäologischer, materieller und schriftlicher Zeugnisse wird aufgezeigt, wie eng religiöse Vorstellungen und Totenkult mit gesellschaftlichen Strukturen und dem altägyptischen Weltbild verbunden waren. Zugleich wird deutlich, dass diese Konzepte keineswegs statisch blieben, sondern sich im Verlauf der mehr als 3000-jährigen Geschichte des alten Ägypten immer wieder wandelten und neu ausgestaltet wurden. Die Referentin war wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs Ägyptologie am Institut für Altertumswissenschaften der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Sie wurde mit einer Arbeit über Konzepte des Auges im Alten Ägypten promoviert.  20.10. Prof. Dr. Kathrin Gabler Mit dem Reliefbildhauer Jpuy einen Blick hinter die Kulissen werfen: Die Arbeitersiedlung Deir el-Medine in Theben-West im Neuen Reich Deir el-Medine gilt als wissenschaftlicher Sonderfall in der Ägyptologie, der mit einem gigantischen erhaltenen Quellenkorpus einen einzigartigen Einblick in die Sozialgeschichte des Alten Ägypten gewährt. In der Arbeitersiedlung auf dem thebanischen Westufer lebten in der 18., 19. und 20. Dynastie (1550 bis 1070 v. Chr.) diejenigen Arbeiter und ihre Familien, die die Gräber im Tal der Könige und im Tal der Königinnen anfertigten, zu welchen der Reliefbildhauer Ipuy zählt. Der Vortrag beleuchtet exemplarisch den Mikrokosmos um die Familie des Reliefbildhauers und lässt einen Blick hinter die Kulissen in das alltägliche Leben der Bewohner:innen in der späten Bronzezeit werfen. Die Dozentin ist seit Juli 2024 Professorin für Ägyptologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, wo sie ihre Forschungsinteressen und -schwerpunkte Theben, Deir el-Medine, Hieratistik, Prosopographie und Materialstudien aktiv in die Lehre einbringt. Sie leitet seit 2021 das Projekt zu TT 217 – the Tomb of the Sculptor Ipuy in Context (Kooperation mit IFAO Kairo) und seit 2026 das Colossi of Memnon and Amenhotep III Temple Conservation Project (Kooperation mit DAI Kairo). Nach dem Studium und der Promotion in München und Leiden war Kathrin Gabler fast zehn Jahre außerhalb Deutschlands in Forschung und Lehre an den Standorten Basel, Kopenhagen, Kairo, Oxford und Uppsala tätig.  27.10. Prof. Dr. Diamanis Panagiotopoulos Die Minoer Auf der Insel Kreta entstand um 2000 v. Chr. die erste Hochkultur auf europäischem Boden, die bei den modernen Betrachtern noch immer Staunen hervorruft und die Wissenschaft vor zahlreiche Rätsel stellt. Die Minoer errichteten monumentale Paläste in einer von Erdbeben gefährdeten Region, entwickelten verschiedene Schriftsysteme, schmückten ihre Räume mit herrlichen Wandmalereien, förderten das Kunsthandwerk und dominierten mit ihren Schiffen das ägäische Meer. Im Vortrag wird die Erfolgsgeschichte dieses Inselvolkes, seine Gesellschaftsstruktur und sein prägender Einfluss auf die Mittelmeerwelt nachgezeichnet, wobei die neuesten Erkenntnisse der Forschung einbezogen werden.  03.11. Prof. Dr. Diamantis Panagiotopoulos Die Mykener Der Vortrag beschäftigt sich mit den Mykenern als einer Kultur an der Schwelle der historischen Zeit. Neben einem kurzen Überblick über die wichtigsten Wendepunkte ihrer geschichtlichen Entwicklung werden Leitaspekte ihrer materiellen Kultur, Schriftlichkeit und ihres Beziehungsnetzes mit anderen Kulturregionen inner- und außerhalb der Ägäis behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf aktuellen archäologischen Neufunden und neuen Interpretationsansätzen, die zeigen, inwiefern sich traditionelle Forschungsmeinungen bestätigen oder revidieren lassen. Der Dozent lehrt seit 2003 als Professor am Institut für Klassische Archäologie und Byzantinische Archäologie in Heidelberg. Seit 2018 ist Panagiotopoulos Vorstandsmitglied und stellvertretender Direktor des Heidelberg Center for Cultural Heritage. Er forscht unter anderem zur ägäischen Bronzezeit und dabei vor allem zu Siegelpraxis, Administration, sozialen Strukturen und der Ikonographie. Weiterhin setzt sich Panagiotopoulos mit Themen wie der kulturellen Interaktion im östlichen Mittelmeer, archäologischer Theoriebildung, historischen Landschaften sowie Strategien zur Bewahrung und Erschließung des kulturellen Erbes auseinander. Seine letzte Publikation ist das Handbuch „Das minoische Kreta“ (Stuttgart 2021).  10.11. Prof. Dr. Kai Trampedach Aufbruch zu neuen Ufern – die große griechische Kolonisation (8.-6. Jh. v. Chr.) Die sogenannte große griechische Kolonisation war eine historisch bedeutsame und folgenreiche Bewegung, die dazu führte, daß im Laufe von gut zwei Jahrhunderten, zwischen dem 8. und dem 6. vorchristlichen Jahrhundert, ungefähr 230 griechische Städte an den Küsten des Mittelmeeres und des Schwarzen Meeres entstanden. Im 4. Jahrhundert konnte Platon von den Griechen sagen, daß sie ums Mittelmeer säßen wie Frösche um einen Teich. Nach einer kurzen Erörterung des Begriffs der „Kolonisation“ und der Quellenproblematik geht der Dozent auf die Gründe für die Auswanderung, die Herkunft und Rekrutierung der Siedler, die Auswahl des Siedlungsplatzes sowie den Siedlungsbeginn und die Stadtgründung ein. Anhand von ausgewählten Beispielen beleuchtet er zudem die Beziehungen der neuen Städte zur indigenen Bevölkerung, zu den griechischen Nachbar- und Mutterstädten und den pan-hellenischen Heiligtümern, bevor er abschließend nach Rückwirkungen der Kolonisationsbewegung auf das griechische Mutterland fragen wird.   Der Referent ist Professor für Alte Geschichte (unter besonderer Berücksichtigung der griechischen Geschichte) an der Universität Heidelberg. Seine Publikationen beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Verhältnis von Philosophie bzw. Religion/Theologie einerseits und Politik andererseits sowie mit der politischen Anthropologie in der Antike. Konkrete Forschungsfelder sind die athenische Demokratie, die Geschichte des Apollon-Heiligtums von Delphi und des dortigen Orakels, Judäa in hellenistischer und römischer Zeit sowie politische Rituale und Hagiographie in der Spätantike.   17.11. Dr. David Toalster Stadt - Land - Polis Die Polis war in der Antike ab dem frühen 9. Jahrhundert der für Griechenland typische Stadtstaat. Als politisch autonome Gemeinschaft besaß sie eine eigene Verfassung, Rechtsprechung und Regierung, wobei diese anfänglich oft aristokratisch geprägt war. Sowohl Wehrfähigkeit als auch Wirtschaft basierten auf der Teilhabe der Bürger. Zentrale Elemente der Polis waren die Agora (Marktplatz) und die Akropolis (Burg). Trotz der aus der Selbständigkeit (Autarkie) resultierenden politischen Zersplitterung einte die griechischen Stadtstaaten eine gemeinsame Sprache, Religion und Kultur. Die Polis bildete den Kern des griechischen Lebens und prägt mit Begriffen wie „Politik“ noch bis heute unser Verständnis von Staat und Gesellschaft. Der Dozent arbeitet als Lehrkraft an einer Schule für hochbegabte Minderleister sowie als Lehrbeauftragter für antike und mittelalterliche Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. In seiner Freizeit widmet er sich dem Schreiben von Büchern und der Malerei.  24.11. Prof. Dr. Anja Klöckner Von der Anschauung zur Anbetung - die Griechen und ihre Götter(bilder) Ob beim gemeinsamen Essen oder beim Sport, auf dem Marktplatz oder im Theater - die Menschen im antiken Griechenland waren auch außerhalb der großen öffentlichen Heiligtümer im ständigen Kontakt mit ihren Göttern. Dabei spielten die Götterbilder eine zentrale Rolle. Sie waren nicht nur künstlerischer Ausdruck religiöser Vorstellungen, sondern auch Medien für die individuelle und kollektive Erfahrung göttlicher Präsenz. Der Vortrag führt anhand anschaulicher Beispiele in die Welt der Götterkulte ein und visualisiert die verschiedenen Formen religiöser Kommunikation der griechischen Antike. Prof. Dr. Anja Klöckner wurde 2004 habilitiert mit der Arbeit ‚Bilder des Unsichtbaren. Griechische Weihreliefs als Medien religiöser Kommunikation‘. Nach Lehrtätigkeiten in Saarbrücken und Greifswald war sie Visiting Scholar am Getty Research Institute in Los Angeles und ab 2007 Professorin für Klassische Archäologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2016 lehrt sie an der Universität Frankfurt. Sie beschäftigt sich vorrangig mit visuellen Medien der Antike, griechischer und römischer Sepulkralkultur, sakralen Räumen und deren Ästhetisierung sowie mit griechischen Weihreliefs.  01.12. PD Dr. Marion Bolder-Boos Von Kanaan nach Gibraltar – die Phönizier zwischen Ost und West Von den Phöniziern geht eine besondere Faszination aus. In antiken Schriftquellen werden sie wahlweise als ehrbare Handelspartner, verkommene Götzenanbeter, vorzügliche Künstler, treulose Barbaren, fortschrittliche Erfinder oder gierige Gauner beschrieben. Ihr Mutterland liegt überwiegend auf dem Gebiet des heutigen Libanon sowie den angrenzenden Staaten Syrien und Israel. Die berühmteste phönizische Stadt liegt jedoch nicht in der Levante, sondern an der nordafrikanischen Mittelmeerküste: Karthago. Auch etliche weitere, zum Teil bis heute bestehende Städte im zentralen und westlichen Mittelmeerraum weisen ein phönizisches Erbe auf. Im Vortrag soll ein Überblick über die Geschichte und Kultur der Phönizier gegeben werden, der anhand einiger Fallbeispiele auch die phönizische Expansion von ihrem Ursprungsland bis zur iberischen und nordafrikanischen Atlantikküste umfasst. Die Dozentin wurde im Fach Klassische Archäologie an der Technischen Universität Darmstadt mit einer Arbeit über „Phönizische Siedlungen im zentralen und westlichen Mittelmeerraum von der Gründung bis ins 6. Jh. v. Chr. habilitiert. Sie hatte Vertretungsprofessuren in Eichstätt, Leipzig und Bonn inne und leitet zur Zeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein DFG-Projekt zu römischen Kultstätten im republikanischen Italien.  08.12. apl. Prof. Dr. Lilian Maul-Balensiefen Die Werke der Bildhauerkunst in der griechischen Antike: Wozu waren sie eigentlich da? Figürliche Skulpturen bebilderten und belebten in der griechischen Welt die öffentlichen Räume und trugen so maßgeblich zu deren Erscheinungsbild bei. Aus Holz, Ton, Metall oder Stein plastisch geformt, stellten sie einzeln oder in Gruppen Menschen, Gottheiten, Tiere und Mischwesen dar. Das Hervorbringen einer überaus wirkmächtigen Plastik ist eine der Hochleistungen der griechischen Kultur in der Zeit vom 8. bis zum 1. Jh. v. Chr. Der Vortrag behandelt anhand repräsentativer Beispiele die politischen, religiösen und sozialen Funktionen, die den Werken der griechischen Bildhauerkunst zukamen. Er fragt danach, was in solchen Bildern über die formale Gestalt und das dargestellte Thema hinaus noch zu erkennen war. Dabei richtet er den Blick auf die engen Bezüge, die zwischen der Formensprache und Bildthematik auf der einen und dem Aufstellungs- oder Anbringungsort der Skulpturen auf der anderen Seite bestanden. Er wird – so das übergeordnete Ziel – Statuen und Reliefs zum Sprechen bringen über das Leben, Handeln und Denken der Menschen, die sich im antiken Griechenland mit Werken der Plastik umgaben, kurzum deren kulturgeschichtliches Aussagepotential aufzeigen. Die Dozentin habilitierte sich im Fach Klassische Archäologie an der FU Berlin. Sie lehrte dort sowie an den Universitäten in München, Cottbus, Saarbrücken und Gießen. Seit 2008 unterrichtet sie an der Universität Heidelberg, wo sie zur Außerplanmäßigen Professorin ernannt wurde. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie u. a. an der kommentierten Neuedition der Schriften von J. J. Winckelmann beteiligt, der hierzulande als der Begründer der Klassischen Archäologie gilt. Neben der Geschichte des Faches gehören die griechische und römische Ikonographie, insbesondere Bildwerke mit mythologischen Darstellungen, die Bezüge zwischen Skulptur und Architektur sowie die öffentlichen Bibliotheken Roms zu ihren zentralen Forschungsinteressen.  15.12. Dieter Dorth Politische Philosophie der Antike Im 5. Jhdt. v. Chr. begann in der griechischen Antike das philosophische Nachdenken über die Politik. Das folgende 4. Jahrhundert erlebt die Kontroverse Platon / Aristoteles - die Suche nach Gerechtigkeit als ideale theoretische Konstruktion gegen das im Empirisch-Konkreten Gegebene. Im Mittelpunkt dieser Überlegungen stehen u.a. Natur und Ursprung des Staates, das Wesen der Gerechtigkeit, der Gesellschaftsvertrag und die Rolle des Individuums in der politischen und sozialen Gemeinschaft. Prominent sind dabei Sokrates, Platon und Aristoteles in der griechischen, Marcus Tullius Cicero in der römischen Antike. Der Referent war Fachbereichsleiter Geisteswissenschaften und IT an der Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises. Seine Interessen gelten der Vermittlung historischer, philosophischer und literaturgeschichtlicher Themen.  19.01. Dr. Florian Leitmeir Klänge der Vergangenheit – Eine musikarchäologische Spurensuche von der Frühzeit des Menschen bis in die griechische Archaik Das Erzeugen von Musik und Klängen zählt zu den frühesten Kulturtechniken der Menschheit. Ausgehend von den Flöten der jüngeren Altsteinzeit werden wir uns auf eine Reise über die frühen Hochkulturen bis ins archaische Griechenland begeben und mit den archäologischen Überresten von Musik und Klang auseinandersetzen. Der grundlegende Einblick in die musikarchäologische Forschung wird dabei auch mit Rekonstruktionen antiker Musikinstrumente von der Steinzeit über Ägypten, den Vorderen Orient und Griechenland hörbar untermalt. Nach Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek und Lehrtätigkeit am Institut für Klassische Archäologie München ist der Dozent seit 2012 als Akademischer Oberrat wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen das antike Porträt, Antikenrezeption und antike Musik.  26.01. Dr. Volker Benad-Wagenhoff Bewässerungstechnik in der Antike Die Wasserversorgung größerer Siedlungen wird in der Antike zu einer technischen Herausforderung. Die benötigten Mengen müssen meist aus größerer Entfernung herangeführt werden. Der Vortrag beschreibt die dafür errichteten Bauwerke und Systeme an markanten Beispielen (Jerusalem, Samos, Arles) und skizziert die damit verbundenen messtechnischen und baulichen Probleme. Dr. phil. Dipl.-Ing. Volker Benad-Wagenhoff war bis 2014 Konservator am Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim und ist seit 2017 in Projektarbeit und als externer Kurator für das Gutenberg-Museum Mainz tätig. Veröffentlichungen zur Geschichte der industriellen Fertigungstechnik, der Massenproduktion, der frühneuzeitlichen Münztechnik und der Drucktechnik in Europa und Asien. Abschlusskonzert in der Erlöserkirche 2. Februar 2027 um 19:30 Uhr Acis und Galatea Oper von Georg Friedrich Händel Das Libretto von John Gay stützt sich auf die Legende von Acis, Galatea und Polyphem, wie sie Ovid in seinen Metamorphosen aus der griechischen Mythologie überliefert hat. Auch hier endet die Auseinandersetzung von Göttern und Menschen tragisch für den Menschen – Polyphem, Sohn des Poseidon, erschlägt seinen Rivalen um Galatea – und erst durch Acis‘ Verwandlung in eine ewig sprudelnde Quelle kann Händel die Oper in einem Freudengesang enden lassen.   Mitwirkende: Vokalsolisten Kammerchor der Erlöserkirche Barockorchester Leitung: Susanne Rohn Eintritt 30,00 (ermäßigt 20,00) Euro - Für Teilnehmer des studium generale frei. Tickets nur an der Abendkasse und im Internet auf der Seite der Erlöserkirche.  

Kursnummer 262D01-01
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Gebühr: 255,00
Englisch B2 English Literature Salman Rushdie "Knife"
Fr. 11.09.2026 09:15
Bad Homburg
Salman Rushdie "Knife"

We'll read and talk about the autobiographical book "Knife" by Salman Rushdie. Mr. Rushdie also calls his book "Meditations after an attempted murder". The attempted murder happened in 2022 in upstate New York.

Kursnummer 262G16-35
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Gebühr: 120,00
Waldworte - Kreatives Schreiben in der Natur
17.10.26 und 18.10.26, jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr
Bad Homburg

Der Wald steckt voller Eindrücke, doch wie lassen sie sich in Worte fassen? Auf einer gemeinsamen Wanderung verbinden wir Naturerfahrung mit kreativem Schreiben. Mit einfachen Schreibübungen, kleinen Ritualen und Impulsen aus der Natur entstehen Texte, Gedichte oder kurze Gedankenstücke. Dabei geht es nicht um „richtig“ oder „falsch“, sondern um Ausdruck und Wahrnehmung. Die Gruppe wird zur Resonanzfläche für unterschiedliche Eindrücke und Perspektiven. Am Ende nehmen Sie neue Schreibideen und einen kleinen Werkzeugkasten für kreatives Schreiben im Alltag mit. Treffpunkt: Christuskirche Berliner Siedlung, Stettiner Straße 48, 61348 Bad Homburg v.d. Höhe Herr Guggenbichler ist Sozialpädagoge, Wildnis-und Erlebnispädagoge sowie Natur- und Landschaftsführer.

Kursnummer 262E30-50
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Gebühr: 22,00
Bücher, die bewegen: Literatur gemeinsam entdecken im Lesekreis Wehrheim
So. 13.09.2026 15:00
Wehrheim

Sie lesen gerne Romane und moderne Belletristik? Lesen ist Ihr Hobby? Sie würden gerne mit anderen Gleichgesinnten über Ihre Lieblingsbücher reden? Dann sind Sie hier richtig! Jeden Monat lesen wir gemeinsam ein Buch und plaudern darüber in lockerer Runde. Es geht um den Spaß am Lesen und darüber, sich auszutauschen und andere Bücherfreunde kennenzulernen. Die Dozentin wird für die ersten beiden Termine die Lektüre vorgeben, anschließend suchen wir gemeinsam unsere neuen Romane aus, gerne auch Krimis, historische Romane etc. Die Bücher: „Neujahr“ von Julia Zeh (im September, erschienen 2018 bei Luchterhand Verlag), „Dreimeterdreißig“ von Jaqueline Scheiber (im Oktober, erschienen 2025 bei Leykam Verlag). Bitte besorgen Sie sich und lesen Sie die Romane zeitnah vorab, damit wir sie bei den Treffen besprechen können!

Kursnummer 262D08-52
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Gebühr: 55,00
Moderne Literatur im Gespräch - Texte aus Lateinamerika
Montag, 14.09.2026, 18:00 –19:30 Uhr Montag, 05.10.2026, 18:00 –19:30 Uhr Montag, 16.11.2026, ...
Bad Homburg

Lateinamerika ist ein Kulturraum mit vielfältigen Ressourcen und auch Problemen, beides verankert in der Geschichte und in der Gegenwart. Wie spiegelt sich das in der gegenwärtigen Literatur? Dieser Frage gehen wie anhand von vier Romanen nach, die unterschiedliche Länder und Erfahrungen zum Gegenstand haben. Miguel Beonnefoy, Der Traum des Jaguars (2024) Miguel Bonnefoy nimmt uns mit in die Geschichte Venezuelas. Bei diesem Familienroman fühlt man sich an die Zeiten des magischen Realismus erinnert, als die Literatur Lateinamerikas auch bei uns einen breiten Leserkreis fand. Rodrigo Hasbún, Die Affekte (2015) Rodrigo Hasbún zeichnet die Geschichte der Familie Ertl nach und erinnert damit daran, dass aus Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unterschiedliche Flüchtlinge und Auswanderer in Lateinamerika ankamen. Alia Trabuco Zerán, Mein Name ist Estela (2022) Aus der Ich-Perspektive erzählt Alia Trabuco Zerán von der beklemmenden Situation einer Hausangestellten in einem reichen Haushalt. Aura Xilonen, Gringo Champ (2015) In einem rasant geschriebenen Roman macht uns Aura Xilonen mit der Lage derer bekannt, die von Mexiko aus die Grenze in die USA illegal übertreten haben.

Kursnummer 262D08-62
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Gebühr: 44,00
Bunte Blätter – die Bücher dieses Herbstes
Mi. 16.09.2026 19:30
Neu-Anspach

„Ich teile alle Bücher in zwei Sorten ein: solche, die mir gefallen, und solche, die mir nicht gefallen. Ein anderes Kriterium habe ich nicht!“ (Anton Tschechow) Das soll das Motto unseres Kurses sein. Aus dem Meer der Neuerscheinungen wählen wir gemeinsam lesenswerte Lektüre. Die Schriftstellerin Virginia Woolf schrieb einmal, sie denke, der Himmel bestehe aus ununterbrochenem Lesen – eine wunderbare Vorstellung. Es gibt nur sehr wenige Beschäftigungen im Leben, die so unterhaltsam, abwechslungsreich, spannend, lustig oder auch traurig und berührend sein können wie das Lesen eines richtig guten Buches. Diese Blätter wollen wir auflesen. Die Veranstaltung findet alle vierzehn Tage statt.

Kursnummer 262D08-64
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Gebühr: 52,00
Schreibwerkstatt: Erinnerungen an das eigene Leben
Do. 17.09.2026 15:30
Bad Homburg

Dieser Kurs möchte längst Zurückliegendes, aber auch erst kürzlich Erlebtes in die Gegenwart zurückholen, es aufschreiben und ihm eine literarische Form geben. Beispiele aus der autobiografischen Literatur und Sachtexte über das Ich-Schreiben helfen dabei, Beweggründe und Methoden des Erzählens über sich selbst kennenzulernen und sie für das eigene Schreiben zu erschließen. Zu den Kursinhalten gehört auch, erzähltem Leben Gerüst und Struktur bis hin zur Buchform zu geben. Der Kurs steht Anfängerinnen und Anfängern wie Fortgeschrittenen offen.

Kursnummer 262E30-52
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Gebühr: 138,00
Bibliotheken der Antike
Sa. 19.09.2026 14:00
Bad Homburg

Ein großer Teil des Wissens der griechischen und römischen Antike befand sich in namhaften Bibliotheken wie Ephesos, Pergamon, Herculaneum und Rom. Die größte von ihnen in Alexandria ist über Jahrhunderte bis zur Zerstörung durch christlichen Fanatismus (391 n. Chr.) der Mittelpunkt aller Bildung im Mittelmeerraum. Abgerundet wird die mit vielen Bildern veranschaulichte Reise durch die Welt antiken Wissens mit der Darstellung spätantiker Bildungsmetropolen wie Nova Roma (Constantinopolis), Berytos (Beirut) und Karthago.

Kursnummer 262D05-19
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Gebühr: 48,00
Besser lesen mit Literaturwissenschaft
Freitag, 25.09.2026, 18:00 - 21:00 Uhr Samstag, 21.11.2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Bad Homburg

Wie lesen wir, und könnten wir besser lesen? Oder zumindest anders? Der Kurs „Besser lesen mit Literaturwissenschaft” versucht, eine Antwort auf diese Fragen in gemeinsamem Gespräch über Bücher zu geben. Wer privat liest, liest anders, als Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftler lesen; nicht besser oder schlechter, sondern einfach anders. Die Literaturwissenschaft versucht in der Diskussion herauszufinden, welche Bedeutung – für das Leben, die Gesellschaft, die Literatur oder andere Sinnfelder – ein Text hat: Sie diskutiert offen, mit direktem Bezug zum Text, auf der Suche nach Einigung über die Textbedeutung. PD Dr. Tim Lanzendörfer, Amerikanist an der Goethe-Universität Frankfurt, versucht, das literaturwissenschaftliche Lesen als Möglichkeit zu vermitteln, mit der man auch – anders – über Bücher reden kann. Gemeinsam werden wir uns Bücher aussuchen und mit literaturwissenschaftlichem Zugriff diskutieren, um etwas über Herangehensweisen und Nützlichkeit von Literaturwissenschaft zu erfahren. Lesen können wir vieles, von Klassikern der deutschen oder amerikanischen Literatur wie Faust oder Moby Dick zu Gegenwartsliteratur von Frank Schätzing bis Monika Maron, von Dan Brown bis Toni Morrison. Was wir lesen, entscheiden wir gemeinsam. Die Veranstaltung ist kostenfrei. PD Dr. Tim Lanzendörfer, Amerikanist an der Goethe-Universität Frankfurt

Kursnummer 262D08-56
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Gebühr: kostenlos
Szenisches Lesen der "Wunderübung" Lebensgeister wecken mit unserer einzigartigen Stimme
17.10.26 und 18.10.26, jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr
Bad Homburg
Lebensgeister wecken mit unserer einzigartigen Stimme

In Daniel Glattauers höchst amüsanter Komödie „Die Wunderübung“ fliegen die Fetzen, denn Valentin und Joana Dorek führen während der Paartherapie im Beisein der zunehmend verzweifelten Therapeutin ihren Ehekrieg einfach weiter. Wir lesen szenisch in verteilten Rollen aus dem Stück. Schafft die Therapeutin es, die Eheleute mit einer „Wunderübung“ näher zueinander zu bringen? Das erfahren wir in diesem Wochenende ebenso wie die Antwort auf Fragen literarischer und schauspielerischer Art: Was ist Subtext? Wie führt man einen Dialog? Wie spiele ich Emotionen? Anhand einfacher Schauspiel- und Improvisationsübungen finden wir den richtigen Einstieg in den Text und in unsere Rolle. Ganz nebenbei trainieren wir unsere Lachmuskulatur und genießen unsere Kreativität als Wunderübung für die Seele. Bitte mitbringen: Schreibutensilien, gute Laune, Lust sich zu zeigen. Die Kosten für ein ausführliches Materialheft sind in der Kursgebühr enthalten. Patrick Henckens ist studierter Sänger (Tenor), Dirigent, Schriftsteller und verfügt über langjährige Gesangs- und Sprechunterrichtserfahrung.

Kursnummer 262D08-58
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Gebühr: 88,00
Vom Tellerwäscher zum Millionär: Der "American Dream" in Literatur und Wirklichkeit Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA
Fr. 23.10.2026 19:30
Bad Homburg
Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA

Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA stellt der Vortrag die vielleicht stabilste Erzählung dar, die wir von den USA haben: den „American Dream.“ Der Traum hat viele Facetten: vom Leibeigenen zum freien Landbesitzer´, vom Tellerwäscher zum Millionär, vom Immigranten zum reichsten Mann der Welt. Wir schauen uns das Spannungsverhältnis von Erzählung und Wirklichkeit an, werfen einen Blick in wichtige Texte und bekommen so einen Eindruck davon, wie die USA über sich denken, wie sie von anderen wahrgenommen werden und wahrgenommen werden wollen. PD Dr. Tim Lanzendörfer ist Amerikanist an der Goethe-Universität Frankfurt.

Kursnummer 262D08-54
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Gebühr: 12,00
Wie schreibt man einen spannenden Roman und entwickelt dazu authentische Fguren? Geschichten, die packen - Figuren, die bleiben
Samstag, 24.10.2026, 14:00 - 17:00 Uhr Samstag, 07.11.2026, 14:00 - 17:00 Uhr
Weilrod-Altweilnau
Geschichten, die packen - Figuren, die bleiben

Gute Romane zeichnen sich neben einer originellen Idee durch eine Kombination aus inhaltlicher Tiefe, sprachlicher Qualität und emotionaler Resonanz aus. Die Geschichte muss schließlich die Leser fesseln und nachhaltig beschäftigen. Um das zu erreichen, bedient man sich bestimmter Hilfsmittel. Dazu sollte man die Story vor dem Schreiben in einem Plot klar strukturieren und sich Gedanken machen, wie man die Spannung aufrechterhält und mit welchen Charakteren man seine Protagonisten ausstattet. Dies wollen wir in diesem Kurs vertiefen, indem wir uns an guten Beispielen anderer Autoren orientieren. Eine Verköstigung ist, falls gewünscht, in der Weinrot-Lounge möglich. Karl-Heinz Harpf schreibt seit vielen Jahren Romane und Erzählungen unter dem Pseudonym Marco Moreno. In seiner Eigenschaft als Autor ist Herr Harpf auch Vorsitzender des Autorentreff Bad Camberg e.V. Mehr Infos über ihn unter: www.marco-moreno.de

Kursnummer 262E30-54
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Gebühr: 44,00
Es ist Halloween – Gruselmärchen sind angesagt
Fr. 30.10.2026 18:00
Bad Homburg

Das ist eine Märchenstunde für mutige Schulkinder und ihre Eltern. Wer mag, darf natürlich verkleidet kommen. Selbstverständlich gibt es Süßes und vielleicht auch Saures. Auf jeden Fall aber spannende Märchen und Geschichten über Geister, Gespenster und andere gruselige Wesen! Die Märchenerzählerin erzählt Märchen von finsteren Verstecken, spannenden Mutproben und gruseligen Geistertreffen. Auch Halloween-Profis werden noch einiges Neues über die Flatterwesen erfahren. Gabriele Wolff-Starck: Diplom-Pädagogin, Journalistin, Dozentin, Geschichten-Schreiberin und Geschichten-Erzählerin.

Kursnummer 262D08-70
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Gebühr: 12,00
Lyrische Lästereien Humorvolle Dichterlesung mit Heinz Erhardt. Erich Käster, Wilhelm Busch und anderen ...
Mi. 04.11.2026 19:30
Bad Homburg
Humorvolle Dichterlesung mit Heinz Erhardt. Erich Käster, Wilhelm Busch und anderen ...

Gedichte sprechen das Gefühl an? Nicht nur das! Große Wortkünstler haben es immer wieder auch verstanden, Satire und Komik im Versform zu verpacken oder mit Reimen auf Ungereimtheiten des Menschlich- Allzumenschlichen hinzuweisen. Poeten wie Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern stehen mit ihren teilweise skurrilen Werken dabei häufig im Schatten berühmter, arrivierter Kollegen wie Wilhelm Busch und Erich Kästner. Abert auch Künstler wie Erich Fried, Eugen Roth, Heinz Erhardt oder Loriot werden oft unterschätzt. Werfen wir einen Blick auf die Dichter, die uns nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Nachdenken bringen!

Kursnummer 262D08-72
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Gebühr: 12,00
Französisch B1+ Ein Wochenende – ein Buch: Vercors "Le Silence de la mer" Lektüre-Spezialität für fortgeschrittene Teilnehmer*innen
Sa. 14.11.2026 10:00
Bad Homburg
Lektüre-Spezialität für fortgeschrittene Teilnehmer*innen

L’action de cette courte nouvelle, écrite par Vercors (Jean Bruller) en 1942 et publiée clandestinement, commence en juin 1940. La France vient de capituler et les Allemands occupent le pays. Dans la maison d’un bourg où habitent un vieil homme et sa nièce, une chambre est réquisitionnée pour un officier allemand, Werner von Ebrennac. Dès son arrivée, il tente d’établir le contact, mais le vieil homme et sa nièce décident d’un commun accord de ne jamais lui adresser la parole. Le texte très dense et très nuancé aborde de nombreux thèmes, comme par exemple, celui de la Résistance (avec ou sans majuscule), de la conscience ou de la dignité. Les participant.e.s recevront, comme d’habitude, quelques semaines avant l’atelier littéraire une feuille de route pour se préparer.

Kursnummer 262G24-65
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Gebühr: 81,00
125 Jahre Marlene Dietrich Filmstar, Sängerin, Zeitzeugin – ein Leben zwischen Glamour und Widerstand
Mi. 18.11.2026 19:30
Bad Homburg
Filmstar, Sängerin, Zeitzeugin – ein Leben zwischen Glamour und Widerstand

Die Bezeichnungen „Stilikone“, „Schauspielerin“, „Sängerin“ werden ihr nur zum kleinsten Teil gerecht. Marlene Dietrich war eine - nicht nur künstlerische – Jahrhundert-Persönlichkeit. Vor 125 Jahren begann ihr eindrucksvoller und beeindruckender Lebensweg, der sie zur Filmpartnerin von Stars wie Emil Jannings, Gary Cooper, James Stewart, Spencer Tracy und Charles Laughton werden ließ, zur bekannten Interpretin von Liedern Pete Seegers und Burt Bacharachs. Ihre Gegnerschaft zum Nationalsozialismus, ihre aktive Unterstützung der Alliierten und ihre ambivalent aufgenommene Rückkehr nach Europa machen sie zu einer facettenreichen Zeitzeugin des 20. Jahrhunderts. Aber warum besaß Marlene Dietrich 1947 ein Uhrenfachgeschäft in Berlin? Wie kam sie im Zweiten Weltkrieg zur Truppenbetreuung der amerikanischen Streitkräfte? Folgen wir den Spuren einer Frau, die vom „Blauen Engel“ zur „Zeugin der Anklage“ wurde und nicht nur in diesen Rollen unvergessen bleibt.

Kursnummer 262D08-74
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Gebühr: 12,00
Winter ist Märchenzeit - schöne Geschichten in der Adventszeit
Fr. 27.11.2026 19:00
Bad Homburg

Es wärmt das Herz, wenn man an einem kalten Abend bei Kerzenschein und einer Tasse warmem Tee Märchen hört. Die uralten Geschichten vom Leben in Schnee und Eis, von der Dunkelheit aber auch von der vorweihnachtlichen Stimmung helfen dabei, den Alltag hinter sich zu lassen und geben uns Anregungen zum Nachdenken. So lädt die Geschichte von der Christrose dazu ein, vieles unter einem anderen Blickwinkel sehen. Ebenso die Gedanken der Tannenbäume und die Erlebnisse der Mistel. Hier liegt Adventszauber in der Luft. Gabriele Wolff-Starck: Diplom-Pädagogin, Journalistin, Dozentin, Geschichten-Schreiberin und Geschichten-Erzählerin.

Kursnummer 262D08-66
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Gebühr: 12,00
Leben wie Gott in Frankreich Eine Reise zwischen Barock, Bühne und persönlichem Erleben
Mi. 02.12.2026 19:00
Bad Homburg
Eine Reise zwischen Barock, Bühne und persönlichem Erleben

Kennen Sie die Eurovisionshymne aus dem Fernsehen? Kennen Sie auch das grandiose Musikwerk, dass sich hinter dieser bekannten Melodie verbirgt? Der Tenor Patrick Henckens nimmt Sie in diesem Vortrag mit in das Frankreich des 17. Jahrhunderts sowie des Jahres 1997, und erzählt anhand seines eigenhändig verfassten Reiseberichts von seinen Eindrücken und Erlebnissen während einer Konzerttournee und CD-Aufnahme des Te Deum von Marc- Antoine Charpentier. Natürlich hören wir dabei auch dieses abwechslungsreiche, zwanzigminütige Werk, aus dem die Eurovisionshymne stammt. Was Ludwig XIV, die fiktive Person Eric der Trompetenspieler und Maria Callas mit all dem zu tun haben, erfahren Sie in diesen zwei Stunden ebenso wie manche Anekdote aus dem Leben eines Sängers. Patrick Henckens ist studierter Sänger (Tenor), Dirigent, Schriftsteller und verfügt über langjährige Gesangs- und Sprechunterrichtserfahrung.

Kursnummer 262D08-60
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Gebühr: 15,00
Nikolaus – Geschichten und Geschichtliches
Fr. 04.12.2026 19:00
Bad Homburg

Viele von uns sind mit den Gaben des Nikolaus aufgewachsen, und auch sein Begleiter Knecht Ruprecht ist uns seit Kindheitstagen vertraut. In der Vorweihnachtszeit begegnet uns der Nikolaus heute zudem überall – oft Seite an Seite mit dem Weihnachtsmann in den Regalen der Geschäfte. An diesem Abend begeben wir uns auf eine spannende Reise zurück ins vierte Jahrhundert und werfen einen Blick auf das Wirken des Bischofs Nikolaus von Myra. Dabei entdecken wir, welche Aspekte seines Lebens und Handelns bis heute Bedeutung haben und hören besinnliche Geschichten rund um die Figur des Nikolaus. Gabriele Wolff-Starck: Diplom-Pädagogin, Journalistin, Dozentin, Geschichten-Schreiberin und Geschichten-Erzählerin.

Kursnummer 262D08-68
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Gebühr: 12,00
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