Wie entstand unser Sonnensystem, und wie entwickelte es sich? Der Vortrag gibt einen verständlichen Überblick über Aufbau und Entstehung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Planeten. Im Zentrum stehen aktuelle Forschungsfragen: Gibt es Hinweise auf weitere, bislang unentdeckte Planeten jenseits der Neptunbahn? Welche Rolle spielt die Himmelsmechanik bei ihrer Suche? Und welche neuen Möglichkeiten eröffnen moderne Weltraumteleskope wie das James-Webb-Teleskop? Ein kompakter Einblick in die Dynamik unseres Sonnensystems und die laufende Suche nach weiteren Planeten.
Ein Kurs für interessierte Bürger:innen, die lernen möchten, was sie für Angehörige und Freunde am Ende des Lebens tun können und wie „Begleiten und Umsorgen“ in der letzten Lebensphase gelingen kann. Ein Kurs auch für Menschen, die sich bewusst und konkret mit dem Thema „Tod und Sterben“ auseinandersetzen wollen. Wir werden den Teilnehmenden in 4 Modulen Grundwissen und einfache begleitende praktische Maßnahmen vermitteln, damit sie sich den Umgang mit Sterbenden zutrauen und sich ihnen ohne Scheu zuwenden können. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. In Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst Friedrichsdorf e.V. ( https://www.hospizdienst-friedrichsdorf.de/ )
Die amerikanische Malerin Georgia O’Keeffe zählt zu den prägenden Figuren der Moderne in den USA. Bekannt wurde sie durch ihre großformatigen Blumenbilder, eindrucksvolle Landschaften aus New Mexico und eine klare, reduzierte Bildsprache. Der Vortrag stellt Leben und Werk der Künstlerin vor, ordnet ihre Arbeiten in den Kontext der modernen Kunst ein und fragt, warum ihre Motive bis heute so präsent sind. Auch ihr Einfluss auf Fotografie, Design und Popkultur kommt zur Sprache.
Das ist eine Märchenstunde für mutige Schulkinder und ihre Eltern. Wer mag, darf natürlich verkleidet kommen. Selbstverständlich gibt es Süßes und vielleicht auch Saures. Auf jeden Fall aber spannende Märchen und Geschichten über Geister, Gespenster und andere gruselige Wesen! Die Märchenerzählerin erzählt Märchen von finsteren Verstecken, spannenden Mutproben und gruseligen Geistertreffen. Auch Halloween-Profis werden noch einiges Neues über die Flatterwesen erfahren. Gabriele Wolff-Starck: Diplom-Pädagogin, Journalistin, Dozentin, Geschichten-Schreiberin und Geschichten-Erzählerin.
Auf spielerische Weise lernen die Kinder, konzentriert an einem Spiel teilzunehmen, mit Erfolgen und Niederlagen umzugehen und sich an vereinbarte Regeln zu halten. Die Konzentrationsfähigkeit, die sie beim Schach erlernen, ist ein Leben lang nützlich – bei Hausaufgaben ebenso wie später im Berufsleben. Schach fördert die Kreativität: Auf ganz persönliche Art kann man seiner Kreativität durch verschiedene Züge und Taktiken auf dem Schachbrett freien Lauf lassen. Schachspiele sind vorhanden. Der Kurs richtet sich an Kinder ohne bzw. mit sehr geringen Vorkenntnissen. Bei Anmeldung bitte den Namen des Kindes als Teilnehmenden angeben. Bitte Stifte und Radiergummi mitbringen.
Zuhören ist mehr als still und aufmerksam zu sein - es ist eine vertrauensvolle Form der Begegnung; ein Einlassen auf die Welt eines anderen Menschen. Gutes Zuhören verändert Gespräche - im Beruf, in Familie und im Ehrenamt. In diesem Seminar entdecken Sie Ihre eigenen Zuhörgewohnheiten und lernen, wie empathisches und aktives Zuhören Vertrauen schafft und Missverständnisse vermeidet. Mit praktischen Übungen, unter anderem nach dem Ansatz von Carl Rogers, trainieren Sie Techniken wie Paraphrasieren und Spiegeln, reflektieren Ihre Haltung und erleben die Wirkung echten Zuhörens.
Zehntausende Zuschauer im Amphitheater, spektakuläre Spiele und kostenlose Getreideverteilungen: Kaum etwas prägte das öffentliche Leben im antiken Rom stärker als „Brot und Spiele“. Die Veranstaltung beleuchtet, wie die römische Führung soziale Stabilität sicherte und die Loyalität der Bevölkerung stärkte. Dabei werden historische Hintergründe und gesellschaftliche Auswirkungen über viele Jahrhunderte anhand von Quellen und Bildmaterial anschaulich dargestellt – und es stellt sich die Frage, welche Rolle solche Strategien politischer Unterhaltung bis heute spielen.
Lust auf gemeinsames Brettspielen in netter Runde? Dann laden wir Sie herzlich zu „Taunus spielt“ ein, einem Wochenende voller Spiel für alle Generationen. Von Klassikern bis zu Neuheiten der Spielemessen steht eine bunte Auswahl an Brettspielen bereit. Eigene Spiele können gerne mitgebracht werden. Falls gewünscht, erklären Spielprofis die Regeln oder spielen selbst mit. Erleben Sie ein Wochenende voller Spaß, Spannung und Strategie und knüpfen Sie neue Kontakte zu Gleichgesinnten. Auch wer nur für ein paar Stunden vorbeischauen möchte, ist herzlich willkommen – eine Teilnahme ist flexibel möglich und lohnt sich! Veranstalter: Usinger Spielerei zusammen mit der VHS Bad Homburg.
Der Taunus und Frankreich teilen sich eine lange und wechselvolle Geschichte. Erste verbindende Elemente finden sich bereits vor über 2.000 Jahren, als die Gebiete als Teil verschiedener Provinzen zum Römischen Reich gehörten. Von den Hugenotten über die Ausläufer der Französischen Revolution bis hin zu den Weltkriegen im 20. Jahrhundert – die Beziehung zu Frankreich hat eine bewegte Vergangenheit. Der beständige Austausch im Herzen von Europa verlief nicht immer friedlich, führte aber doch mit der Zeit zu einem immer stärkeren Zusammenwachsen: Seien es Sprache, Stadtgründungen, Rechtssystem oder Freiheitskämpfe – in der hessischen Geschichte ist Frankreich heute nicht wegzudenken. In diesem Vortrag begeben sich Felix Burghardt und Alexander Maser auf eine kleine Rundfahrt durch die hessisch-französische Geschichte mit einem Fokus auf die Taunusregion. Interessierte können aber unbesorgt sein, denn einer von beiden kann auch kein Französisch. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.
Eine Krankheit oder ein Unfall kann dazu führen, dass wir wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen können. In einem solchen Fall hilft eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung. In seinem Vortrag erklärt Rechtsanwalt Christian Winter, wie diese Dokumente richtig erstellt werden. Vor- und Nachteile, Unterschiede zur gesetzlichen Betreuung sowie die erforderlichen Formalia werden besprochen.
Gedichte sprechen das Gefühl an? Nicht nur das! Große Wortkünstler haben es immer wieder auch verstanden, Satire und Komik im Versform zu verpacken oder mit Reimen auf Ungereimtheiten des Menschlich- Allzumenschlichen hinzuweisen. Poeten wie Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern stehen mit ihren teilweise skurrilen Werken dabei häufig im Schatten berühmter, arrivierter Kollegen wie Wilhelm Busch und Erich Kästner. Abert auch Künstler wie Erich Fried, Eugen Roth, Heinz Erhardt oder Loriot werden oft unterschätzt. Werfen wir einen Blick auf die Dichter, die uns nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Nachdenken bringen!
Sie überlegen, eine Immobilie zu kaufen, und fragen sich: Kann ich mir das wirklich leisten? Sie möchten besser verstehen, welche Kosten, aber auch welche Chancen und welches Potenzial zum Vermögensaufbau mit dem Kauf einer Immobilie verbunden sind? Wenn es Ihnen wichtig ist, eine so große Entscheidung informiert zu treffen, dann ist dieser Kurs richtig für Sie. Er richtet sich sowohl an Einsteiger:innen ohne Vorkenntnisse als auch an Personen mit ersten Vorerfahrungen. Im Mittelpunkt steht ein klar strukturiertes Berechnungsmodell (excelbasiert), mit dem Sie anhand von Beispielen Schritt für Schritt die Wirtschaftlichkeit einer Immobilie analysieren. Das Modell wird den Teilnehmenden im Anschluss an den Kurs für eigene Berechnungen zur Verfügung gestellt. An ausgewählten Stellen werden die Ergebnisse mit Empfehlungen des Verbraucherschutzes eingeordnet. Das lernen Sie: - Finanzierung und monatliche Belastung realistisch einschätzen - Eigenkapitalbedarf ermitteln - Cashflow und Gesamtkosten nachvollziehen - Steuern und Abschreibung (AfA) verstehen - Immobilienangebote fundiert vergleichen Der Kurs findet in Kooperation mit der vhs Hochtaunus statt.
Ein Reiskorn auf dem Schachbrett, das sich Feld für Feld verdoppelt – am Ende entstehen unvorstellbar große Zahlen. Solche Beispiele zeigen, wie sehr Zahlen unsere Vorstellungskraft herausfordern. Der Vortrag verbindet anschauliche Gedankenexperimente mit der Geschichte der Zahlen: von frühen Zahlensystemen über die Einführung der Null bis zu grundlegenden Ideen der Mathematik. Auch das Unendliche wird thematisiert – verbunden mit der Frage, ob es nur ein Unendliches gibt oder gar mehrere. „Alles ist Zahl“, meinte Pythagoras. Zahlen sind dabei längst nicht nur Werkzeuge, sondern auch ein Schlüssel zum Verständnis der Welt.
In Zusammenarbeit mit der StadtBibliothek sowie dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bad Homburg v.d. Höhe Singapur zählt zu den dynamischsten Stadtstaaten der Welt – kompakt, multikulturell und voller Kontraste. In wenigen Jahrzehnten entwickelte sich das Land zum wirtschaftlichen Kraftzentrum der Region. Moderne Skyline und traditionelle Viertel liegen dabei auf engem Raum dicht beieinander. An diesem Abend stellt Ihnen Catherine Chen-Fliege ihr Heimatland vor und erklärt auch, was man unter „Singlish“ versteht. In Bad Homburg und Umgebung sind Menschen aus allen fünf Kontinenten zu Hause. In dieser Reihe stellen einige von ihnen sich und ihr Land auf kreative Weise vor. Die Abende sind alles andere als trockene Landeskunde – lassen Sie sich überraschen!
Mathematik steckt in vielen Alltagssituationen – beim Einkaufen, beim Planen, beim Vergleichen von Preisen oder Mengen. In diesem Kurs geht es um praktische Rechenwege und einfache Strategien, die im Alltag wirklich helfen. Anhand ausgewählter Beispiele werden grundlegende Zusammenhänge verständlich gemacht und typische Stolperstellen beim Rechnen aufgezeigt. Kleine Rechentricks unterstützen dabei, Zahlen schneller einzuordnen und Ergebnisse besser zu überprüfen. Der Kurs richtet sich an alle, die ihren sicheren Umgang mit Zahlen auffrischen oder stärken möchten.
Ob Sie zum ersten Mal einen Queue in der Hand halten oder bereits etwas Erfahrung haben: Dieser Kurs ist für alle geeignet, die das Snooker-Spiel ausprobieren oder ihre Fähigkeiten verbessern möchten. Billard ist nicht nur unterhaltsam, sondern fördert auf besondere Weise Konzentration, Präzision und Feinmotorik. In entspannter Atmosphäre tauchen Sie in die spannende Welt des Spiels ein und werden Schritt für Schritt mit den Techniken und Regeln vertraut gemacht. Bei Interesse kann auch ein Exkurs zum Carambolage-Billard gemacht werden. In Zusammenarbeit mit dem Billard Sportverein Bad Homburg e.V.
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken. Gesprächsgäste: Lisa Trebs, Tim Eisenlohr, Moderation: Miriam Menzel Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990. Angesprochen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Reihe ist es, Wissen zu vermitteln, Verständigung zwischen Ost und West zu fördern und Gesprächsangebote zu schaffen, die zur konstruktiven Auseinandersetzung über gemeinsame Herausforderungen der Gegenwart anregen.
Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Berliner Graphiker Ludwig Sütterlin entwickelt. In vielen Familien schlummern noch Zeugnisse dieser Schrift aus vergangenen Zeiten: Urkunden, Briefe der Großeltern, Kochrezepte oder Ortschroniken. Doch ohne Vorkenntnisse ist es alles andere als einfach, den Inhalt auch nur ansatzweise zu verstehen. In diesem Einführungskurs erlernen Sie Grundkenntnisse der Sütterlinschrift bzw. verwandter Schriftarten. Teilnehmende, die diese Schrift neu erlernen möchten oder bereits kennen und Erlerntes auffrischen wollen, sind herzlich willkommen.
Kurz nach dem Ersten Weltkrieg hatte Hans Prinzhorn in Heidelberg die Idee, „künstlerische Patientenwerke zum Aufbau eines Museums für psychopathologische Kunst“ zu sammeln. Die daraus resultierende Sammlung wurde von den Nationalsozialisten zur Diffamierung der von ihnen so deklarierten „Entarteten Kunst“ missbraucht und geriet in Vergessenheit, bis sie 1963 vom Ausstellungsmacher Harald Szeemann wiederentdeckt wurde. Seither ist sie auf rund 40.000 Werke angewachsen und zeigt Kunst von „Menschen mit psychischen Ausnahme-Erfahrungen“. Ein unerhört spannendes Thema, das anlässlich des 25. Geburtstags des Museums mit einer Ausstellung gewürdigt wird. Zeitgleich präsentiert das Kurpfälzische Museum aus seinem reichen Bestand selten ausgestellte Kostbarkeiten unter dem verheißungsvollen Titel „Unschätzbar – Vom Wert der Dinge“. Über diese beiden Museen soll aber Heidelberg als wohlerhaltenes Stadtdenkmal nicht vergessen werden. Bei einem Rundgang durch barocke Gassen besuchen wir unter anderem die elegante Heiliggeistkirche und die Alte Universität. Das Schloss lassen wir auf seinem Berg und betrachten es von unten – es ist ohnehin kaputt… Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 8:00 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:30 Uhr.
Der Taunus und Frankreich teilen sich eine lange und wechselvolle Geschichte. Erste verbindende Elemente finden sich bereits vor über 2.000 Jahren, als die Gebiete als Teil verschiedener Provinzen zum Römischen Reich gehörten. Von den Hugenotten über die Ausläufer der Französischen Revolution bis hin zu den Weltkriegen im 20. Jahrhundert – die Beziehung zu Frankreich hat eine bewegte Vergangenheit. Der beständige Austausch im Herzen von Europa verlief nicht immer friedlich, führte aber doch mit der Zeit zu einem immer stärkeren Zusammenwachsen: Seien es Sprache, Stadtgründungen, Rechtssystem oder Freiheitskämpfe – in der hessischen Geschichte ist Frankreich heute nicht wegzudenken. In diesem Vortrag begeben sich Felix Burghardt und Alexander Maser auf eine kleine Rundfahrt durch die hessisch-französische Geschichte mit einem Fokus auf die Taunusregion. Interessierte können aber unbesorgt sein, denn einer von beiden kann auch kein Französisch. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.
Ein Reiskorn auf dem Schachbrett, das sich Feld für Feld verdoppelt – am Ende entstehen unvorstellbar große Zahlen. Solche Beispiele zeigen, wie sehr Zahlen unsere Vorstellungskraft herausfordern. Der Vortrag verbindet anschauliche Gedankenexperimente mit der Geschichte der Zahlen: von frühen Zahlensystemen über die Einführung der Null bis zu grundlegenden Ideen der Mathematik. Auch das Unendliche wird thematisiert – verbunden mit der Frage, ob es nur ein Unendliches gibt oder gar mehrere. „Alles ist Zahl“, meinte Pythagoras. Zahlen sind dabei längst nicht nur Werkzeuge, sondern auch ein Schlüssel zum Verständnis der Welt.
Vorgestellt werden die Ergebnisse intensiver Quellenforschung in deutschen, britischen, israelischen und amerikanischen Archiven über Orte im Taunus, die im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle spielten. Die Bauwerke und Infrastruktur dieser Orte sind u. a. durch Zwangsarbeit von Häftlingen aus Konzentrationslagern entstanden. Anhand von konkreten Beispielen wird das menschenverachtende Nazi-Programm der „Vernichtung durch Arbeit“ dargestellt. Im Einzelnen wird berichtet über das KZ-Außenlager „Tannenwald“ neben Schloß Kransberg (Stammlager: Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar/Thüringen), damals als Teil des ehemaligen Führerhauptquartiers „Adlerhorst“ ein Hauptquartier von Himmler und Göring; weiterhin über das KZ-Außenlager Merzhausen auf dem ehemaligen Flugplatz des Führerhauptquartiers (SS-Sonderlager/KZ Hinzert im Hunsrück) und über das KZ-Außenlager Hundstadt am Hasselborner Tunnel („Arbeitserziehungslager“ der Gestapo in Frankfurt-Heddernheim). Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus, gefördert von Arbeit und Leben Hessen in Zusammenarbeit mit der vhs Hochtaunus sowie der VHS Bad Homburg. Anmeldungen nimmt die vhs Hochtaunus entgegen (Tel.: 06171/5848-0, www.vhs-hochtaunus.de ).
Namen wie Franz Marc, August Macke und Wassily Kandinsky stehen bis heute für den „Blauen Reiter“. Weniger bekannt sind die Künstlerinnen, die diese Avantgardebewegung mitprägten und wichtige Impulse für die Moderne gaben. Das Landesmuseum Wiesbaden widmet ihnen nun erstmals eine eigene Ausstellung. Der Vortrag gibt Einblick in die gezeigten Werke und stellt zentrale Positionen dieser Künstlerinnen vor.
Warum gehen Zimmerpflanzen trotz guter Pflege ein? In diesem praxisorientierten Workshop geht es um Standortwahl, richtiges Gießen, Düngen und um typische Pflegefehler. Anhand konkreter Beispiele werden häufige Schadbilder erklärt und einfache Diagnosemethoden vorgestellt. Der Kursleiter zeigt mit Pflanzen, Messgeräten und Tools, wie man Probleme erkennt und gezielt gegensteuert. Eine eigene „Problempflanze“ kleiner oder mittlerer Größe kann mitgebracht und gemeinsam besprochen werden. Ziel ist ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse von Zimmerpflanzen – kompakt, alltagstauglich und direkt umsetzbar. Nach Kursende erhalten Sie als digitales Extra ein Anti-Pflanzenpanik-Set für zu Hause. Mit kompakter Kurs-Zusammenfassung und praktischem Zimmerpflanzen-Check bleiben Sie auch bei späteren Pflanzenfragen nicht allein. So lösen gelbe Blätter, braune Spitzen, Schädlinge & Co. künftig kein Rätselraten mehr aus – und Sie finden mit Ihren Sorgenblättern wieder zurück zum Wohlfühl-Dschungel.
Wenn es im Herbst früher dunkel wird, bekommt Feuer eine besondere Bedeutung. In diesem Outdoor-Kurs lernen Sie, wie Menschen früher Feuer entfacht haben, ganz ohne Feuerzeug. Wir sprechen über die Voraussetzungen für ein gutes Feuer, sammeln Holz, testen Zunder und probieren verschiedene Zündtechniken aus. Schritt für Schritt entsteht so ein echtes Lagerfeuer. Zum Abschluss backen wir Stockbrot am eigenen Feuer. Der Kurs findet draußen statt, wetterfest gekleidet sind auch kühle Herbsttage kein Hindernis.
Schon vor Jahren hat Anuschka Dinter-Mathei sich in Grönland verliebt. Die eisige Insel im hohen Norden fasziniert: Ob mit dem Kajak zwischen den Eisbergen paddeln, Besuche bei Grönlands wilden Schlittenhunden oder ein Spaziergang zwischen den bunten Häusern der Siedlungen. An diesem Abend geht es aber nicht nur um beeindruckende Bilder, sondern auch um die Begegnungen mit den Grönländern und ihrer spannenden, zum Teil sehr bewegenden Geschichte.
Kriegsfotografie ist fast so alt wie das Medium Fotografie. Die ersten Aufnahmen entstehen schon im amerikanisch-mexikanischen Krieg. Danach werden alle Kriege mehr oder weniger umfangreich fotografisch dokumentiert. Und so kommt es, dass viele der wichtigsten Bilder des 20. Jahrhunderts Kriegsaufnahmen sind, so wie die vom „Napalm-Mädchen“ oder dem Foto, auf dem Marines das Sternenbanner auf der japanischen Insel Iwo Jima hissen. Sie haben sich in das kollektive Bildgedächtnis unlöschbar eingeprägt. Der Vortrag von Michael Ebert liefert ein umfassendes Bild über die Geschichte der Kriegsfotografie von ihren Anfängen bis in die Jetztzeit.
Die Bezeichnungen „Stilikone“, „Schauspielerin“, „Sängerin“ werden ihr nur zum kleinsten Teil gerecht. Marlene Dietrich war eine - nicht nur künstlerische – Jahrhundert-Persönlichkeit. Vor 125 Jahren begann ihr eindrucksvoller und beeindruckender Lebensweg, der sie zur Filmpartnerin von Stars wie Emil Jannings, Gary Cooper, James Stewart, Spencer Tracy und Charles Laughton werden ließ, zur bekannten Interpretin von Liedern Pete Seegers und Burt Bacharachs. Ihre Gegnerschaft zum Nationalsozialismus, ihre aktive Unterstützung der Alliierten und ihre ambivalent aufgenommene Rückkehr nach Europa machen sie zu einer facettenreichen Zeitzeugin des 20. Jahrhunderts. Aber warum besaß Marlene Dietrich 1947 ein Uhrenfachgeschäft in Berlin? Wie kam sie im Zweiten Weltkrieg zur Truppenbetreuung der amerikanischen Streitkräfte? Folgen wir den Spuren einer Frau, die vom „Blauen Engel“ zur „Zeugin der Anklage“ wurde und nicht nur in diesen Rollen unvergessen bleibt.
Eine Krankheit oder ein Unfall kann dazu führen, dass wir wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen können. In einem solchen Fall hilft eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung. In seinem Vortrag erklärt Rechtsanwalt Christian Winter, wie diese Dokumente richtig erstellt werden. Vor- und Nachteile, Unterschiede zur gesetzlichen Betreuung sowie die erforderlichen Formalia werden besprochen.
Der Film führt in den Südwesten Libyens, in die Sahara-Region Fezzan. Im Djebel Akakus befindet sich die bedeutendste Felskunst-Region Nordafrikas: bis zu 10.000 Jahre alte Malereien und Gravuren zeugen von einer Zeit der Savannen, Seen und reichen Tierbestände. Sie dokumentieren eindrucksvoll den Wandel von einer grünen Landschaft zur heutigen Wüste. Inmitten hoher Dünen liegen die Mandara-Seen – stille Oasen der Ewigkeit
Indien ist mehr als ein Land – es ist ein Subkontinent der Kulturen, Religionen, Imperien und Ideen. Dieses Kompaktseminar vermittelt einen gut verständlichen Überblick über mehr als 4000 Jahre Geschichte: von frühen Hochkulturen über prägende religiöse und philosophische Traditionen bis zur Kolonialzeit unter dem British Empire und der Unabhängigkeit unter Mahatma Gandhi. Im Fokus stehen zentrale Umbrüche und Kontinuitäten, die das heutige Indien prägen. Beleuchtet werden politische, gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Entwicklungen.
Hieroglyphen sind weit mehr als alte Schriftzeichen – sie öffnen ein Fenster in die Welt des alten Ägypten. Der Kurs vermittelt, wie dieses komplexe Schriftsystem entstand und funktionierte. Anhand ausgewählter Inschriften von Tempeln und Gräbern wird gezeigt, welche Geschichten und Bedeutungen sich hinter den Zeichen verbergen. Die Teilnehmenden versuchen sich selbst an einfachen Beispielen – ein Einblick in Sprache und Kultur einer faszinierenden Zivilisation. Die Ägyptologin Dr. Nadine Gräßler war 15 Jahre lang wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Altertumswissenschaften der Universität Mainz, wo sie momentan das Studienbüro für überfachliche Studiengänge leitet.
Wo liegt eigentlich New York? Wie weit ist es von Europa nach Afrika? Auf einer großen Weltkarte am Boden erkunden die Kinder spielerisch Länder, Städte und Kontinente. Sie lösen Rätsel, finden Orte und üben erste Schritte, um mit Karte und Kompass umzugehen. Dabei erfahren sie Spannendes über unsere Erde und lernen, sich gemeinsam zu orientieren. Wissen, Bewegung und Teamgeist sorgen für zwei abwechslungsreiche Stunden rund um unseren Planeten. Wer möchte, kann als Begleitperson dabeibleiben.
Wer demenzkranke Angehörige betreut, hat eine verantwortungsvolle und häufig anstrengende Aufgabe. Familien verstehen oft die Veränderungen der betroffenen Angehörigen nur langsam. Unsere Gegenüber reagieren anders, als wir es erwarten; manche Verhaltensweisen erleben wir geradezu als übergriffig. Werden aber unsere Vorstellungen und Erwartungen vom Umgang miteinander nicht erfüllt, sind Konflikte vorprogrammiert. Wir selbst sind gefordert, mit einem veränderten Verhalten einen neuen, entspannteren Zugang zu unseren Mitmenschen zu finden. Im Workshop reflektieren Sie Ihren Umgang mit Ihren Angehörigen und erarbeiten Wege, um leichter, versöhnlicher und effektiver mit ihnen zu kommunizieren. Dazu bietet der Workshop einen Mix aus Informationen, Übungen, Hilfen, Rollenspielen und Werkzeugen. Schwerpunkte sind dabei: – die veränderte Wahrnehmung als Grundlage für basale Kommunikation – nonverbale Kommunikation – „leichte Sprache“ – Wege zu einer guten „Chemie“ und harmonischem Miteinander – der Schutz vor Übergriffen, um uns handlungsfähig zu halten. Eine Kursteilnehmerin schrieb: "Im Nachgang zu der Veranstaltung standen wir vor der Herausforderung, meine Mutter von der Notwendigkeit eines Umzuges in eine Senioren-WG zu überzeugen. Wir haben unter Zuhilfenahme deiner Tipps für Empathie, für Dialog auf der Gefühlsebene und für das Sorge-Tragen um unser eigenes Wohlergehen das Gespräch mit meiner Mutter gesucht. Wir waren erfolgreich, sie freut sich auf ihr neues Zuhause, und wir erleben viel Nähe und Verständnis."
War früher wirklich alles besser gebaut? Der Vortrag ordnet gängige Mythen ein und zeigt, welche Materialien und Techniken tatsächlich langlebig waren – und wo wir uns heute selbst im Weg stehen. Was Dinge uns erzählen, wenn man genau hinschaut: Ein Restaurator aus der Praxis erklärt an konkreten Beispielen, wie Materialien altern, warum Spuren entstehen – und was sie über ihre Zeit verraten.
„Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst“. Dieses Zitat gilt in unserer visuellen Welt stärker als je zuvor – und das ganz besonders auch für Fotos. Bereits im amerikanischen Bürgerkrieg wurden gefälschte Fotocollagen zur politischen Einflussnahme genutzt. Also zieht sich der Foto-Fake wie ein roter Faden durch die Geschichte der Kriegsfotografie. Heute sehen wir uns durch KI, unkontrollierte soziale Medien und die digitale Verbreitung mit massenhaften Bildfälschungen konfrontiert. Eine Entwicklung, die erst am Anfang steht. In dem reich bebilderten Vortrag beleuchtet der Hochschuldozent, Fotograf und Kurator Michael Ebert die Geschichte des Fakes in der Kriegsfotografie.
Wenn es draußen kälter wird und die Adventszeit näher rückt, wird es drinnen umso gemütlicher. Der Duft von Gewürzen, Gebäck und winterlichen Kräutern erfüllt die Küche – eine schöne Zeit, um gemeinsam kreativ zu werden. In diesem Workshop backen wir Plätzchen mit wilden Kräutern, stellen einfache Pralinen her und entdecken, wie heimische Kräuter süße Leckereien verfeinern können. Freuen Sie sich auf neue Ideen für die Weihnachtszeit und viele selbstgemachte Köstlichkeiten zum Mitnehmen. Bitte mitbringen: Messer, Küchenhandtuch, Behälter, Nudelholz, Ausstechformen
Today's event focuses on the idea of unity and interconnectedness as expressed in art, literature, and music. From prehistoric cave paintings to the works of Vincent van Gogh, Hilma af Klint, and Andy Goldsworthy, we will explore how artists have sought to represent the relationship between human beings and the wider world. The session also draws on literary voices such as Walt Whitman and Stefan Zweig, alongside musical works by Gustav Mahler and Arvo Pärt, to trace how different disciplines approach the idea of belonging to a greater whole. ‘The Culture Club‘ is a series for everyone curious about art, culture, and creativity — and who would like to share their thoughts and reflections in English within a relaxed and supportive atmosphere. Each gathering will focus on a theme and begin with a short presentation illustrated by artworks, stories, and cultural examples. Together we will explore ideas that connect different cultures and historical periods — from ancient myths and artefacts to literature, as well as modern art, music, and film. Through these images and stories, we will uncover the threads of connection that bind human life, and discover how art and myth can inspire fresh perspectives on our own experiences. No previous knowledge is required. ‘The Culture Club‘ offers a welcoming space for dialogue, discovery, and creative reflection. Further information about ‘The Culture Club’ and Dr. Petek Göker Erköse can be found HERE .
Dieser Workshop bietet eine kompakte Orientierung im globalen KI-Wettlauf zwischen USA, China und Europa. Während Tech-Konzerne und Investoren in den USA sowie staatliche Programme in China enorme Innovationsgeschwindigkeit erzeugen, setzt Europa auf Datenschutz, Grundrechte und Regulierung – mit dem Risiko, technologisch zurückzufallen. Wir diskutieren, was diese Dynamik für unsere Arbeitswelt, Bildung, Medien und demokratischen Werte bedeutet. Anhand internationaler Beispiele benennen wir Stärken und Defizite, prüfen, ob unsere Qualifizierungsangebote ausreichen, und entwickeln Ansätze, wie wir den Nachholbedarf verringern und den Anschluss halten können. Der Workshop richtet sich an alle, die die Zukunft aktiv mitgestalten und die Auswirkungen der KI verstehen möchten. Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus, gefördert von Arbeit und Leben Hessen in Zusammenarbeit mit der vhs Hochtaunus sowie der VHS Bad Homburg. Anmeldungen nimmt die vhs Hochtaunus entgegen (Tel.: 06171/5848-0, www.vhs-hochtaunus.de ).
Es wärmt das Herz, wenn man an einem kalten Abend bei Kerzenschein und einer Tasse warmem Tee Märchen hört. Die uralten Geschichten vom Leben in Schnee und Eis, von der Dunkelheit aber auch von der vorweihnachtlichen Stimmung helfen dabei, den Alltag hinter sich zu lassen und geben uns Anregungen zum Nachdenken. So lädt die Geschichte von der Christrose dazu ein, vieles unter einem anderen Blickwinkel sehen. Ebenso die Gedanken der Tannenbäume und die Erlebnisse der Mistel. Hier liegt Adventszauber in der Luft. Gabriele Wolff-Starck: Diplom-Pädagogin, Journalistin, Dozentin, Geschichten-Schreiberin und Geschichten-Erzählerin.