Einen Rückblick auf eine kleine Auswahl unserer Reisen finden Sie auf unserem -> YouTube-Kanal
Der Dill gehört in den Gurkensalat, aber die Dill unbedingt bereist. Ihr landschaftlich reizvolles Tal am Rande des Westerwaldes beeindruckt mit Zeugnissen der einst großen historischen Bedeutung und der Industriegeschichte im einstigen Herrschaftsbereich der Nassauer und Solmser. Das alte Zentrum des Tales, die kleine Stadt Herborn, überrascht mit einer Fülle schöner Fachwerkhäuser, die sich unter Stiftskirche und ehemaliger Burg scharen. Dillenburg rühmt sich, die Heimat des niederländischen Königshauses, der Oranier, zu sein und beeindruckt mit einem Labyrinth unterirdischer Kasematten, dem einzigen Rest der einst stolzen Festung über dem engen Dilltal. In Sinn besuchen wir die Gießerei der Familie Rincker. Hier werden seit mindestens 1590 Glocken gegossen – einige davon werden uns bald darauf in der Burg Greifenstein begegnen. Dort besichtigen wir die prachtvoll ausstuckierte Burgkirche sowie das Museum Glockenwelt in einem ehemaligen Geschützturm. Sollte es die Zeit erlauben, werfen wir noch einen Blick in die Stadtkirche in Haiger. Sie bewahrt mit einem der größten mittelalterlichen Freskenzyklen Hessens einen ganz besonderen Schatz. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben) Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.
Nach der Machtübertragung an die Nazis 1933 hat das NS-Regime zur Vorbereitung des Zweiten Weltkrieges verstärkt aufgerüstet. Der Grundstein dafür wurde im Vierjahresplan 1936 bis 1940 gelegt. Ziel war neben der Herstellung synthetischer Rohstoffe (Benzin und Gummi) unter anderem auch der Aufbau einer flexiblen und leistungsstarken Sprengstoffindustrie. Zur Tarnung wurden viele neue Rüstungsstandorte in Waldgebieten eingerichtet. So wurden von den drei Teilstreitkräften der Wehrmacht (Heer, Marine und Luftwaffe) ab 1936 dezentral im gesamten Reichsgebiet auch insgesamt 370 Munitionsanstalten aufgebaut und betrieben. Diese staatlichen Einrichtungen hatten die Aufgabe, die bereits fertiggestellte oder angelieferte Munition bis zur Abgabe an die Truppe aufzubewahren und zu verwalten. Dazu sollten auch die dort durchgeführten Munitionsarbeiten mit scharfen und unscharfen Munitionsteilen, Werkstoffen, Munitions- und Betriebsgeräten dienen. – Die Teilnehmenden an unserer Exkursion werden dort direkt am Stacheldrahtzaun über die damalige „Heeres-Neben-Munitionsanstalt Wilhelmsdorf“ informiert, die heute als „Muna Hundstadt“ bekannt ist. Darüber hinaus können die Teilnehmer/innen noch weitere Berichte über das in der Nähe liegende, der „Muna“ angegliederte Zwangsarbeiterlager „Waldfrieden“ erwarten. Sie erhalten aber auch noch Informationen über das ehemalige Lager „Bemelberg“ des Reichsarbeits-dienstes (nebst dem separat daneben liegenden RAD-Führerlager), über das nachfolgende Wehrertüchtigungslager der Hitlerjugend und das anschließend dort auch noch eingerichtete KZ-Außenlager Hundstadt des „Arbeitserziehungslagers“ Frankfurt-Heddernheim mit zwischen 150 und 300 Gefangenen der Gestapo, die am „Hasselborner Tunnel“ eingesetzt wurden. Nach Kriegsende wurde das Lager „Bemelberg“ zuerst zum Zwischenlager für deutsche Kriegsgefangene und danach eine Unterkunft für „Displaced Persons“ (DP). – Ab Mai 1946 wurden in allen vier Lagern (incl. der „Muna“) etwa 300 Sudetendeutsche untergebracht. Aus der „Muna Hundstadt“ wurde nach Kündigung der Bewohner 1958 später ein Lager des Bundesgrenzschutzes, ab Juli 2005 dann das Zentrale Versorgungslager der Bundespolizei. Treffpunkt ist am Samstag, 4. Juli 2026 um 13.45 Uhr die Haltestelle Wilhelmsdorf der Taunusbahn. Der Rundgang (unter Einschluss der Rückkehr ggf. dorthin zurück) wird etwa dreieinhalb Stunden dauern. Bitte an passende Kleidung denken (feste Schuhe anziehen, bei schlechtem Wetter ggf. auch Gummistiefel). Veranstalter: „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“ in Zusammenarbeit mit der vhs Hochtaunus sowie der VHS Bad Homburg. Anmeldungen nimmt die VHS Bad Homburg entgegen.
Die Exkursion durch den Naturpark Hochtaunus zeigt seine andere Seite: Der Taunus in der Zeit der Nazi-Herrschaft und im Zweiten Weltkrieg. Hier gab es während des Zweiten Weltkrieges Stätten, die für das Kriegsgeschehen eine besondere Bedeutung hatten: – das frühere Führerhauptquartier „Adlerhorst“ in Ziegenberg (Ober-Mörlen) und Wiesental (Butzbach) – Schloss Kransberg, eine Dependance des „Adlerhorst“ – der „Hasselborner Tunnel“ bei Grävenwiesbach – der frühere Flugplatz Merzhausen (Neu-Anspach und Usingen) Die Rundfahrt vermittelt über den lokalen Bezug hinaus historische Informationen über das NS-Regime, den Zweiten Weltkrieg und das System der Konzentrationslager. Eine Mittagspause ist in einer Gaststätte vorgesehen (auf eigene Kosten). In Kransberg und Ziegenberg kann das jeweilige Gelände zwar nicht betreten werden, wir werden uns die Anlagen aber von außen aus ansehen. Hinweis: Die Rundfahrt ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Abfahrt: 09:00 Uhr Bad Homburg v. d. Höhe, Bahnhof / Busbahnhof (vor dem „Gambrinus“) 09:15 Uhr Oberursel (Taunus), Bahnhof / Bushaltestelle (Richtung Adenauerallee) 09:35 Uhr Wehrheim, gegenüber vom „Alten Rathaus“ (roter Backsteinbau) Rückkehr gegen 17:00 Uhr. Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus, gefördert von Arbeit und Leben Hessen in Zusammenarbeit mit der vhs Hochtaunus sowie der VHS Bad Homburg. Anmeldungen nimmt die VHS Bad Homburg entgegen, Telefon: 06172 23006, E-Mail: info@vhs-badhomburg.de.
Friedrichsdorf wurde von markanten Persönlichkeiten geprägt: vom Landgrafen als Gründer über Hugenottenfamilien, Unternehmer:innen, Forscher:innen bis zu engagierten Bürger:innen. Diese thematische Führung stellt ausgewählte Lebenswege vor und zeigt, wie Ideen, Mut und Tatkraft die Stadtgeschichte beeinflusst haben. Im Mittelpunkt stehen bekannte Namen wie Philipp Reis, Marie Blanc oder Edouard Désor ebenso wie weniger bekannte Menschen, die Friedrichsdorf mitgestaltet haben. Dabei entsteht ein vielseitiges Bild zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Alltag und gesellschaftlichem Wandel.
Wie einst die Geschlechtertürme San Gimignanos die Macht der vornehmen Patrizier bezeugten, künden Frankfurts Hochhäuser von der Macht des Geldes. Dabei ist oft bemerkenswerte Architektur entstanden und es lohnt sich, neben dem eindrucksvollen Gesamtbild die einzelnen Wolkenkratzerindividuen eines genaueren Blickes zu würdigen. Wir erkunden die beiden wichtigsten Hochhausviertel entlang der Neuen Mainzer Straße und rund um die Festhalle und verfolgen die Entwicklung dieses Bautyps von den Sechzigerjahren bis zur gerade vollendeten Hochhausgruppe Frankfurt Four. Aktuelle Projekte wie der im Bau befindliche Central Business Tower und die spektakuläre Bebauung des Matthäus-Areals werden ebenfalls Thema sein. Zum Abschluss dieses „Skyline Walks“ begeben wir uns auf den aussichtsreichen Dachgarten des Skyline Plaza.
Spazierengehen und ins Gespräch kommen: Bei dieser leichten Wanderung treffen sich Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen – und alle, die hier zuhause sind. Die Strecke (ca. 7–8 km) ist gut machbar. Unterwegs gibt es Zeit für Austausch, beim gemeinsamen Picknick können mitgebrachte Snacks geteilt werden – gerne auch etwas Landestypisches aus der eigenen Küche. Bitte Getränk und Besteck mitbringen. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung erforderlich. In Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung internationaler Beziehungen Neu-Anspach e.V. (VzFiB).
Viele haben die helle Felswand im Wald aus der Ferne gesehen. Von außen kaum zu erahnen sind jedoch die gewaltigen Dimensionen des Quarzitwerks. Die Führung bietet die seltene Gelegenheit, das Gelände aus nächster Nähe kennenzulernen. Das 1899 gegründete Werk ist heute der größte Quarzitbruch Europas. Das Gestein, das auch andernorts im Taunus vorkommt, ist zwischen Köppern und Wehrheim besonders homogen und aufgrund seiner Zusammensetzung unter anderem hitzebeständig und vielseitig nutzbar. Sie erfahren mehr über Geologie, Industriegeschichte und moderne Rohstoffgewinnung: von Sprengungen und Großmaschinen bis zur Verarbeitung des hellen, harten Gesteins. Es gibt im Taunus versteckte Orte, die man auf gewöhnlichem Wege kaum erreicht. Spannendes und Einzigartiges liegt oft im Verborgenen, fernab der üblichen Wege. Auch schätzen kreative Köpfe für ihr Schaffen häufig ein stilles Kämmerlein, ihr eigenes Atelier oder andere Rückzugsorte. Die vhs lädt Sie ein, diese besonderen Orte und Menschen kennenzulernen. Entdecken Sie ihre Geschichten und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen – ermöglicht durch die, die sich dort auskennen und ihre Türen für uns öffnen.
Viele haben die helle Felswand im Wald aus der Ferne gesehen. Von außen kaum zu erahnen sind jedoch die gewaltigen Dimensionen des Quarzitwerks. Die Führung bietet die seltene Gelegenheit, das Gelände aus nächster Nähe kennenzulernen. Das 1899 gegründete Werk ist heute der größte Quarzitbruch Europas. Das Gestein, das auch andernorts im Taunus vorkommt, ist zwischen Köppern und Wehrheim besonders homogen und aufgrund seiner Zusammensetzung unter anderem hitzebeständig und vielseitig nutzbar. Sie erfahren mehr über Geologie, Industriegeschichte und moderne Rohstoffgewinnung: von Sprengungen und Großmaschinen bis zur Verarbeitung des hellen, harten Gesteins. Es gibt im Taunus versteckte Orte, die man auf gewöhnlichem Wege kaum erreicht. Spannendes und Einzigartiges liegt oft im Verborgenen, fernab der üblichen Wege. Auch schätzen kreative Köpfe für ihr Schaffen häufig ein stilles Kämmerlein, ihr eigenes Atelier oder andere Rückzugsorte. Die vhs lädt Sie ein, diese besonderen Orte und Menschen kennenzulernen. Entdecken Sie ihre Geschichten und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen – ermöglicht durch die, die sich dort auskennen und ihre Türen für uns öffnen.
Die Saalburg dürfte fast jeder schon einmal besucht haben. Doch finden sich in den Wäldern im Umfeld des alles überstrahlenden Römerkastells gleich mehrere eher unbekannte, jedoch hochinteressante archäologische Denkmäler, Unter anderem werden wir uns im Rahmen der Exkursion die Preußenschanze, die Gickelsburg, die Limesanlagen zwischen Saalburg und Lochmühle sowie die Schanze beim Kloster Thron ansehen. Bitte Proviant und festes Schuhwerk mitnehmen.
Das Jahr 1680 war für die kleine Stadt Meiningen im Werratal ein bis heute im Stadtbild erlebbarer historischer Wendepunkt. Nach einer Erbteilung im Hause Wettin wurde es Residenzstadt eines neugebildeten Herzogtums und von der Herzogsfamilie bis zu deren Abdankung 1918 repräsentativ zu einer „Musenresidenz“ umgeformt. Das macht heute mit der Elisabethenburg, dem Hoftheater und den einstigen Regierungsgebäuden den besonderen Charme der kleinen „fränkischen“ Stadt in Thüringen aus. Im Rahmen einer Tagesfahrt lernen wir neben der Stadt auch die Elisabethenburg, die wunderbare Kulissensammlung aus der Zeit des großen „Theaterherzogs“ und die stattliche Liebfrauenkirche kennen. Unweit von Meiningen liegt Kühndorf mit seiner einzigartigen Burg aus der Blütezeit der Johanniter. Wir werden von der Besitzerfamilie, die seit Jahrzehnten die einst sehr ruinöse Anlage liebevoll restauriert, durch die wichtigsten Bauten geführt. Und sollte es möglich sein, was leider nicht immer der Fall ist, werden wir auch vor unserem Abschied aus Thüringen noch einen Blick in die Wehrkirche in Rohr werfen – ein malerischer Bau mit einer Krypta aus der Zeit der Karolinger. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.
Vor beinahe 1200 Jahren gründete Einhard, der Biograph Karls des Großen, ein Kloster im Ort „Ober-Mühlheim“. Von dieser Gründung hat der größte Teil der Abteikirche alle Zeiten bis heute überdauert und damit ist sie der größte karolingische Kirchenbau nördlich der Alpen. Das Kloster selbst hat als Mönchsgemeinschaft die Säkularisation nicht überstanden, die Klostergebäude aber sehr wohl. Bei einem Rundgang durch die Stadt vor den Toren des Klosters werden wir von der kaiserlichen Pfalz am Main bis zum schmucken Marktplatz den historischen Kern der Stadt erkunden und dabei auch erfahren, dass sie ihren schönen Namen angeblich dem Ausspruch Karls des Großen, „selig sei die Stadt genannt, in der ich meine Emma wiederfand“, verdankt.
Mit ungewöhnlicher Architektur wurde die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall bedeutend erweitert und bietet nun noch mehr Platz für noch mehr Kunst. Eröffnet wird das neue/alte Haus im September 2026 mit einer opulenten Werkschau von mehr als 70 Arbeiten von Anselm Kiefer. Dieser zählt zu den weltweit renommiertesten deutschen Künstlern und nimmt in der Sammlung von Reinhold Würth einen besonderen Stellenwert ein – nicht zuletzt, weil den Sammler seit vielen Jahren ein enger persönlicher Kontakt mit dem Künstler verbindet. Bei einer Tagesfahrt nach Schwäbisch Hall wird der Besuch der Ausstellung in der Kunsthalle Würth im Mittelpunkt stehen. Darüber sei aber die reizvolle Altstadt von Schwäbisch Hall, die sich zur eindrucksvollen Michaelskirche hinaufstaffelt, nicht vergessen. Bei einem Stadtrundgang erleben wir die liebevoll gepflegten Fachwerkensembles und gönnen uns als Zugabe die besterhaltene Klosterburg Deutschlands, Großcomburg. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.
Räuber und Gesetzlose prägten über Jahrhunderte auch den Taunus. Diese Wanderung führt in eine Zeit, in der die Wälder Rückzugsraum, Handelsweg und gefährliches Terrain zugleich waren. Zuerst werden wir das frühe Räubertum im Allgemeinen beleuchten und untersuchen, warum gerade dann die Taunus-Region besonders günstige Bedingungen bot. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Schinderhannes und seiner Gefolgsleute im späten 18. Jahrhundert. Die Führung verbindet lebendig, anschaulich und authentisch historische Fakten mit atmosphärischen Einblicken in die damalige Zeit. Gut begehbare Wanderstrecke (ca. 5 km) – bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und eine kleine Flasche Wasser denken.
Kurz nach dem Ersten Weltkrieg hatte Hans Prinzhorn in Heidelberg die Idee, „künstlerische Patientenwerke zum Aufbau eines Museums für psychopathologische Kunst“ zu sammeln. Die daraus resultierende Sammlung wurde von den Nationalsozialisten zur Diffamierung der von ihnen so deklarierten „Entarteten Kunst“ missbraucht und geriet in Vergessenheit, bis sie 1963 vom Ausstellungsmacher Harald Szeemann wiederentdeckt wurde. Seither ist sie auf rund 40.000 Werke angewachsen und zeigt Kunst von „Menschen mit psychischen Ausnahme-Erfahrungen“. Ein unerhört spannendes Thema, das anlässlich des 25. Geburtstags des Museums mit einer Ausstellung gewürdigt wird. Zeitgleich präsentiert das Kurpfälzische Museum aus seinem reichen Bestand selten ausgestellte Kostbarkeiten unter dem verheißungsvollen Titel „Unschätzbar – Vom Wert der Dinge“. Über diese beiden Museen soll aber Heidelberg als wohlerhaltenes Stadtdenkmal nicht vergessen werden. Bei einem Rundgang durch barocke Gassen besuchen wir unter anderem die elegante Heiliggeistkirche und die Alte Universität. Das Schloss lassen wir auf seinem Berg und betrachten es von unten – es ist ohnehin kaputt… Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 8:00 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:30 Uhr.
Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Eines der schönsten Feste Ostfrankreichs ist das Fest zu Ehren des lothringischen Landespatrons, des heiligen Nikolaus. Unzählige Veranstaltungen unterschiedlichster Art sind ihm gewidmet und den Höhepunkt dieser Festivitäten bildet das Défilé de St-Nicolas. Es ist der abendliche Einzug des Heiligen mit einem phantasievollen Umzug von Musikgruppen, Künstlern, Artisten und aufwendig gebauter Wägen. Auf Europas wohl schönstem Barockplatz, der Place Stanislas, endet er mit dem Gruß des Patrons vom Rathausbalkon, einer Lichtshow und einem Feuerwerk. Phantasievoller und volkstümlicher kann man einen Heiligen wohl kaum ehren. Bei einer dreitägigen Fahrt nach Nancy soll es aber nicht nur um dieses Ereignis gehen, auch die Stadt selbst mit ihren schönen Jugendstilbauten, dem alten Herzogspalast und der großen Kathedrale wird bei dieser Gelegenheit erkundet. Auf dem Weg nach Nancy unterbrechen wir die Fahrt in Metz, wo die Kathedrale und das Centre Pompidou auf jeden Fall einen Halt rechtfertigen. Außerdem lockt die grandiose gotische Wallfahrtskirche zu Ehren des Heiligen Nikolaus ins Nachbarstädtchen St-Nicolas-de-Port und auch das unweit gelegene Toul wird uns ebenfalls einen Abstecher wert sein. REISETERMIN: Fr., 04.12. – So., 06.12.2026 ABFAHRT: Zustieg in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 8:00 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben) vom Busbahnhof Bad Homburg, Bahnhofsvorplatz: 8:30 Uhr ABLAUF DER REISE (Änderungen vorbehalten): Freitag, 04. Dezember 2026 Von Bad Homburg geht es über die Autobahn auf kürzestem Wege nach Metz. Dort interessieren vor allem zwei Ziele: zum einen das Centre Pompidou, das eine Ausstellung mit höchst originellen Werken des italienischen Multi-Künstlers Maurizio Catellan präsentiert, und zum anderen die Kathedrale Saint-Etienne, die mittelalterliche Kirche mit dem größten Bestand an Glasfenstern von der Gotik bis zu Chagall in Europa. Danach begeben wir uns ins Herz Lothringens nach St-Nicolas-de-Port. Die kleine Stadt um die riesige Wallfahrtskirche feiert natürlich auch Lothringens Landespatron, aber wir wollen uns in erster Linie die sehr elegante gotische Hallenkirche, die Reliquien des beliebten Heiligen birgt, ansehen. Danach geht es nach Nancy und nach dem Bezug der Zimmer wartet in einem der schönsten Jugendstilrestaurants Frankreichs, der Brasserie L’Excelsior, ein Abendessen auf uns. Samstag, 05. Dezember 2026 Nancy feiert heute den ganzen Tag den heiligen Nikolaus und wir feiern mit. Zuvor widmen wir uns aber der Stadt, die mit ihren Plätzen zu den schönsten Barockstädten Europas zählt und natürlich auch mit den Werken der Ecole de Nancy glänzt. Bei einem Rundgang lernen wir das Herz der Stadt kennen, schauen in das Museum der Schönen Künste mit seiner Gemäldegalerie und besuchen das Jugendstilmuseum in der Villa des Unternehmers und Mäzens Eugène Corbin. Nach Einbruch der Dunkelheit wohnen wir dem großen Defilee des heiligen Nikolaus bei, einem Umzug mit vielen Künstlern, Artisten und phantasievollen Wagen, der mit dem Gruß des Nikolaus vom Rathausbalkon und einem Feuerwerk vom Dach desselben endet. Sonntag, 06. Dezember 2026 Zwei Höhepunkte hat Lothringen noch für uns: wir besuchen die Villa des berühmten Jugendstilkünstlers Louis Majorelle und sehen uns in der alten Bischofsstadt Toul mit ihrer großartigen Kathedrale um. Danach geht es über die Autobahn zurück nach Bad Homburg. ENTHALTENE LEISTUNGEN: - 2 Übernachtungen mit Frühstücksbüfett im Hotel Mercure Nancy Centre Gare - Ortstaxe Nancy - 3-Gang-Abendessen mit einem Glas Wein, Wasser und Kaffee in der Brasserie L’Excelsior in Nancy - Fahrt mit einem Reisebus der Firma Pitz (Offenbach) - Alle Straßensteuern und Parkgebühren - Eintritte: Centre Pompidou Metz, Museum der Schönen Künste Nancy, Villa Majorelle Nancy, Museum der Schule von Nancy - Audiosysteme für die ganze Reise - Lokale Führungen im Centre Pompidou und im Museum der Schönen Künste Nancy - Stadtführungen in Metz, Nancy und Toul sowie Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Thomas Huth HOTEL: Hotel Mercure Nancy Centre Gare 11 Rue Raymond Poincaré, 54000 Nancy REISEPREIS PRO PERSON: 672 Euro im Doppelzimmer; 799 Euro im Einzelzimmer Mindestteilnehmerzahl: 20 Reiserücktrittsversicherung: Abschluss – mit oder ohne Selbstbeteiligung – auf Anfrage über rundum kultur möglich (Mail: info@rundum-kultur.de / Tel.: 069 50696715) Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.: 06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars. Die VHS ist Vermittler der Reise und trägt das Anmeldeverfahren.
Begeben Sie sich mit Stadtführer Andreas Hofmann auf einen nächtlichen Spaziergang durch die Gassen Usingens. Er schlüpft in die Rolle des ehemaligen Turmwächters Hanns Christian Zinckeisen, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Usingen seinen Dienst versah. Begleitet wird er dabei von der Magd Sybilla, die ihm humorvoll auf die Finger schaut und Acht gibt, dass niemand vom Wege abkommt. Lassen Sie sich überraschen von wissenswerten Fakten und zahlreichen Anekdoten, die die beiden mit im Gepäck haben. In Zusammenarbeit mit der Stadt Usingen und dem Geschichtsverein Usingen. Hinweis: Weitere von der Stadt Usingen angebotene Veranstaltungen und Termine finden Sie unter www.mein-usi.de .
1988 eröffnete das erste Jüdische Museum in Deutschland im einstigen Palais der Familie Rothschild seine Pforten. Damals ermöglichte es einen Überblick über die Geschichte der traditionsreichen Frankfurter jüdischen Gemeinde. Seit dem großen Um- und Anbau zeigt es deren Geschichte in den letzten gut zweihundert Jahren von der rechtlichen Gleichstellung über Verfolgung und Völkermord bis zur lebendigen Gegenwart der zweitgrößten Gemeinde Deutschlands. Neben einem Schwerpunkt zum Thema Bilder jüdischer Maler wie Daniel Moritz Oppenheim steht vor allem das, was jüdisches Leben in seinen religiösen Wurzeln ausmacht, im Mittelpunkt der Präsentation. Hinweis: Der Eintritt ins Museum muss vor Ort zusätzlich gezahlt werden (Museumsufercardbesitzer sind frei).
Was kann Design gesellschaftlich bewirken? Die Führung durch die Ausstellung "How to Design a Revolution" im Museum Angewandte Kunst führt in das Chile der frühen 1970er Jahre. Unter Präsident Salvador Allende entstand dort ein außergewöhnlicher Reformprozess – eine seltene Verbindung aus Demokratie, Sozialpolitik und Gestaltung. Gezeigt wird, wie Grafik- und Industriedesign gezielt genutzt wurden: etwa mit Plakaten für kollektives Handeln oder funktionalen Alltagsprodukten für breite Bevölkerungsschichten. Ein besonderer Blickfang ist die Rekonstruktion des futuristischen Cybersyn-Kontrollraums, mit dem Produktion und staatliche Betriebe vernetzt werden sollten. Im Anschluss bleibt Zeit zur individuellen Museumsbesichtigung, auch der Präsentation „Elementarteile“.
Die Fotografie kann in diesem Jahr auf zweihundert Jahre Belichtungsgeschichte zurückblicken und Wetzlar hat mit der Firma Leica einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Geschichte des Mediums geleistet. Bei einem Besuch in der Firma Leica erleben wir im Ernst Leitz Museum die Geschichte der Fotografie und sehen in ausgewählten Fotos, was sich mit diesem „Rolls-Royce“ unter den Kameras abbilden lässt. Die Firma Leitz gehört mit Buderus zu den Schrittmachern auf dem Weg der altehrwürdigen, aber auch extrem verschnarchten Reichsstadt zur Industriestadt. Das Nebeneinander von Industrie- und historischer Fachwerkaltstadt verleiht Wetzlar seinen unverwechselbaren Charakter. Rund um den sogenannten Dom, der eines der besten Beispiele mittelalterlichen Bauens in der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik in Deutschland ist, schart sich eines der reizvollsten Altstadtensembles Hessens. Dom und Altstadt werden wir bei einem Rundgang kennenlernen. Und es wäre ein großer Zufall, liefe uns dabei nicht auch ein gewisser Assessor Goethe über den Weg – oder zumindest sein Andenken. Im Lottehaus beschäftigen wir uns mit seiner „Wetzlarer Affäre“ und seinem größten Erfolg auf der Bestsellerliste des 18. Jahrhunderts, mit dem „Werther“. Wenn es die Zeit zulässt, werden wir im Stadtteil Hermannstein noch einen Blick auf den einzigen erhaltenen „Donjon“ Deutschlands, einen mittelalterlichen Wehr- und Wohnturm französischer Prägung, werfen. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 8:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 9:00 Uhr.