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Kunst- und Kulturgeschichte

50 Kurse
Volker Mohn
Fachbereichsleiter Politik, Gesellschaft, Geschichte, Exkursionen, Kunst-/ Kulturgeschichte, Gesundheit

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Tagesfahrt: Fachwerk, Festungen und Glockenklang entlang der Dill
Do. 25.06.2026 08:00
Bad Homburg

Der Dill gehört in den Gurkensalat, aber die Dill unbedingt bereist. Ihr landschaftlich reizvolles Tal am Rande des Westerwaldes beeindruckt mit Zeugnissen der einst großen historischen Bedeutung und der Industriegeschichte im einstigen Herrschaftsbereich der Nassauer und Solmser. Das alte Zentrum des Tales, die kleine Stadt Herborn, überrascht mit einer Fülle schöner Fachwerkhäuser, die sich unter Stiftskirche und ehemaliger Burg scharen. Dillenburg rühmt sich, die Heimat des niederländischen Königshauses, der Oranier, zu sein und beeindruckt mit einem Labyrinth unterirdischer Kasematten, dem einzigen Rest der einst stolzen Festung über dem engen Dilltal. In Sinn besuchen wir die Gießerei der Familie Rincker. Hier werden seit mindestens 1590 Glocken gegossen – einige davon werden uns bald darauf in der Burg Greifenstein begegnen. Dort besichtigen wir die prachtvoll ausstuckierte Burgkirche sowie das Museum Glockenwelt in einem ehemaligen Geschützturm. Sollte es die Zeit erlauben, werfen wir noch einen Blick in die Stadtkirche in Haiger. Sie bewahrt mit einem der größten mittelalterlichen Freskenzyklen Hessens einen ganz besonderen Schatz. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben) Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.

Kursnummer B101149
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Gebühr: 118,00
Friedrichsdorfer Persönlichkeiten – Führung im Philipp-Reis-Haus
So. 06.09.2026 11:00
Friedrichsdorf

Friedrichsdorf wurde von markanten Persönlichkeiten geprägt: vom Landgrafen als Gründer über Hugenottenfamilien, Unternehmer:innen, Forscher:innen bis zu engagierten Bürger:innen. Diese thematische Führung stellt ausgewählte Lebenswege vor und zeigt, wie Ideen, Mut und Tatkraft die Stadtgeschichte beeinflusst haben. Im Mittelpunkt stehen bekannte Namen wie Philipp Reis, Marie Blanc oder Edouard Désor ebenso wie weniger bekannte Menschen, die Friedrichsdorf mitgestaltet haben. Dabei entsteht ein vielseitiges Bild zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Alltag und gesellschaftlichem Wandel.

Kursnummer 262D03-06
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Gebühr: 8,00
studium generale – Von der Entstehung des Menschen bis zum 20. Jahrhundert 2. Semester: Ägypten, Kreta, Mykene und Antike 1. Teil
Di. 08.09.2026 19:30
Bad Homburg
2. Semester: Ägypten, Kreta, Mykene und Antike 1. Teil

STUDIUM GENERALE Die wichtigsten Epochen der Geschichte von der Entstehung des Menschen bis zum 20. Jahrhundert werden von allen Seiten beleuchtet: Medizin, Geschichte, Kunst, Musik, Literatur, Theologie, Recht, Technik, Philosophie und Wissenschaft sind Themen der einzelnen Vorlesungen. Jeden Dienstag ein neuer Aspekt der Epoche, jedes Semester eine neue Epoche. Das studium generale der Volkshochschule Bad Homburg wendet sich an alle, die als junge Leute einen weiten Blick in die Welt der Geschichte, Kultur und der Wissenschaften werfen, als Berufstätige über ihre Spezialisierung hinausblicken und ihre Allgemeinbildung erweitern oder als nicht (mehr) Berufstätige sich Wissensgebieten zuwenden möchten, mit denen sie sich „schon immer mal“ beschäftigen wollten. Die Dozentinnen und Dozenten kommen von Hochschulen, Universitäten, Museen und aus der Praxis. Anmeldungen sind auch während des laufenden Semesters möglich. Konzept und Organisation: Gero Fuhrmann Kontakt: hgfuhrmann@t-online.de Tel.: 0170 3 49 4040 2. Semester ÄGYPTEN, KRETA, MYKENE und ANTIKE, 1. Teil Eröffnungsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Dienstag, 08. September 2026, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek, Dorotheenstraße 24 Raoul Schrott liest aus seiner Übersetzung der Ilias von Homer   Es war die Geburtsstunde des studium generale: Am 1. Februar 2011 las Raoul Schrott in der Stadtbibliothek Bad Homburg zur Eröffnung aus seiner viel diskutierten Übersetzung von Homers Ilias. Der Abend ist für die damaligen Teilnehmenden unvergesslich: Die neue Übersetzung, aus der Schrott vortrug, war in einer Sprache verfasst, die uns Heutigen verständlich macht, warum Homers Epos sich seit über 2500 Jahren schriftlich - und davor schon Jahrhunderte lang mündlich - erhalten hat. Im Vortrag von Raoul Schrott wurde die Ilias zu einem begeisternden Leben erweckt.  15 Jahre später wollen wir das Semester zur Antike mit der gleichen Lesung eröffnen. Einfach, weil es so schön war. Allerdings mit einer kleinen Änderung seiner Übersetzung, die den Text in einem völlig neuen Licht zeigt.   Zum Autor Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. 2023 hatte er die Ernst-Jandl-Dozentur der Universität Wien inne. Bei Hanser erschien u.a. »Erste Erde« (Epos, 2016), »Politiken & Ideen« (Essays, 2018), »Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal« (Roman, 2019), »Inventur des Sommers« (Über das Abwesende, 2023) und zuletzt das einzigartige Buchprojekt »Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit« (2024) sowie „Zeitgeist. Ein Plädoyer für die Menschlichkeit“ (2026).  15.09. Priv.-Doz. Alexander Ilin-Tomich Herrschaft, Verwaltung und Gesellschaft im alten Ägypten zur Pharaonenzeit Vieles, wofür das alte Ägypten berühmt ist – von den Pyramiden bis zu Tempeln und Gräbern der Spätzeit – ist auf die effiziente Verwaltung und Organisation auf unterschiedlichen Ebenen zurückzuführen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Macht der Pharaonen, Verwaltungsstrukturen sowie die erkennbaren Berufsgruppen der ägyptischen Gesellschaft vom Alten Reich bis zur Spätzeit (2686–332 v. Chr.): Priester, Militär, Beamte und Landarbeiter. Er liefert zudem Einblicke in die Ideologie des göttlichen Königtums, aktuelle Forschungsmeinungen zum Staatsbegriff in Anwendung auf Altägypten sowie die Pflichten und Abgaben, denen die Mehrheit der Ägypter unterlag. Der Referent ist Privatdozent für Ägyptologe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Personennamen, Bildproduktion – sowohl im großen Format (z. B. Stelen) als auch in kleinem (z. B. Skarabäen) – sowie Verwaltung und Chronologie. Derzeit leitet er in Mainz zwei DFG-Projekte zu Skarabäen der Dritten Zwischenzeit und zur Tradierung der Opferformel. Im Sommersemester vertritt Alexander Ilin-Tomich die Professur für Ägyptologie an der Universität Heidelberg.  22.09. Dr. Nadine Gräßler Zwischen Göttern und Gräbern. Religion und Totenkult im alten Ägypten Prachtvolle Gräber, aufwendig präparierte und kunstvoll gestaltete Mumien sowie umfangreiche, geheimnisvolle religiöse Texte zeugen von einer Kultur, in der Religion und Tod untrennbar miteinander verknüpft waren. Der Vortrag lädt zu einer Reise in die Gedankenwelt der alten Ägypter ein und geht der Frage nach, wie sie Leben, Sterben und das Jenseits verstanden. Anhand aussagekräftiger archäologischer, materieller und schriftlicher Zeugnisse wird aufgezeigt, wie eng religiöse Vorstellungen und Totenkult mit gesellschaftlichen Strukturen und dem altägyptischen Weltbild verbunden waren. Zugleich wird deutlich, dass diese Konzepte keineswegs statisch blieben, sondern sich im Verlauf der mehr als 3000-jährigen Geschichte des alten Ägypten immer wieder wandelten und neu ausgestaltet wurden. Die Referentin war wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs Ägyptologie am Institut für Altertumswissenschaften der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Sie wurde mit einer Arbeit über Konzepte des Auges im Alten Ägypten promoviert.  20.10. Prof. Dr. Kathrin Gabler Mit dem Reliefbildhauer Jpuy einen Blick hinter die Kulissen werfen: Die Arbeitersiedlung Deir el-Medine in Theben-West im Neuen Reich Deir el-Medine gilt als wissenschaftlicher Sonderfall in der Ägyptologie, der mit einem gigantischen erhaltenen Quellenkorpus einen einzigartigen Einblick in die Sozialgeschichte des Alten Ägypten gewährt. In der Arbeitersiedlung auf dem thebanischen Westufer lebten in der 18., 19. und 20. Dynastie (1550 bis 1070 v. Chr.) diejenigen Arbeiter und ihre Familien, die die Gräber im Tal der Könige und im Tal der Königinnen anfertigten, zu welchen der Reliefbildhauer Ipuy zählt. Der Vortrag beleuchtet exemplarisch den Mikrokosmos um die Familie des Reliefbildhauers und lässt einen Blick hinter die Kulissen in das alltägliche Leben der Bewohner:innen in der späten Bronzezeit werfen. Die Dozentin ist seit Juli 2024 Professorin für Ägyptologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, wo sie ihre Forschungsinteressen und -schwerpunkte Theben, Deir el-Medine, Hieratistik, Prosopographie und Materialstudien aktiv in die Lehre einbringt. Sie leitet seit 2021 das Projekt zu TT 217 – the Tomb of the Sculptor Ipuy in Context (Kooperation mit IFAO Kairo) und seit 2026 das Colossi of Memnon and Amenhotep III Temple Conservation Project (Kooperation mit DAI Kairo). Nach dem Studium und der Promotion in München und Leiden war Kathrin Gabler fast zehn Jahre außerhalb Deutschlands in Forschung und Lehre an den Standorten Basel, Kopenhagen, Kairo, Oxford und Uppsala tätig.  27.10. Prof. Dr. Diamanis Panagiotopoulos Die Minoer Auf der Insel Kreta entstand um 2000 v. Chr. die erste Hochkultur auf europäischem Boden, die bei den modernen Betrachtern noch immer Staunen hervorruft und die Wissenschaft vor zahlreiche Rätsel stellt. Die Minoer errichteten monumentale Paläste in einer von Erdbeben gefährdeten Region, entwickelten verschiedene Schriftsysteme, schmückten ihre Räume mit herrlichen Wandmalereien, förderten das Kunsthandwerk und dominierten mit ihren Schiffen das ägäische Meer. Im Vortrag wird die Erfolgsgeschichte dieses Inselvolkes, seine Gesellschaftsstruktur und sein prägender Einfluss auf die Mittelmeerwelt nachgezeichnet, wobei die neuesten Erkenntnisse der Forschung einbezogen werden.  03.11. Prof. Dr. Diamantis Panagiotopoulos Die Mykener Der Vortrag beschäftigt sich mit den Mykenern als einer Kultur an der Schwelle der historischen Zeit. Neben einem kurzen Überblick über die wichtigsten Wendepunkte ihrer geschichtlichen Entwicklung werden Leitaspekte ihrer materiellen Kultur, Schriftlichkeit und ihres Beziehungsnetzes mit anderen Kulturregionen inner- und außerhalb der Ägäis behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf aktuellen archäologischen Neufunden und neuen Interpretationsansätzen, die zeigen, inwiefern sich traditionelle Forschungsmeinungen bestätigen oder revidieren lassen. Der Dozent lehrt seit 2003 als Professor am Institut für Klassische Archäologie und Byzantinische Archäologie in Heidelberg. Seit 2018 ist Panagiotopoulos Vorstandsmitglied und stellvertretender Direktor des Heidelberg Center for Cultural Heritage. Er forscht unter anderem zur ägäischen Bronzezeit und dabei vor allem zu Siegelpraxis, Administration, sozialen Strukturen und der Ikonographie. Weiterhin setzt sich Panagiotopoulos mit Themen wie der kulturellen Interaktion im östlichen Mittelmeer, archäologischer Theoriebildung, historischen Landschaften sowie Strategien zur Bewahrung und Erschließung des kulturellen Erbes auseinander. Seine letzte Publikation ist das Handbuch „Das minoische Kreta“ (Stuttgart 2021).  10.11. Prof. Dr. Kai Trampedach Aufbruch zu neuen Ufern – die große griechische Kolonisation (8.-6. Jh. v. Chr.) Die sogenannte große griechische Kolonisation war eine historisch bedeutsame und folgenreiche Bewegung, die dazu führte, daß im Laufe von gut zwei Jahrhunderten, zwischen dem 8. und dem 6. vorchristlichen Jahrhundert, ungefähr 230 griechische Städte an den Küsten des Mittelmeeres und des Schwarzen Meeres entstanden. Im 4. Jahrhundert konnte Platon von den Griechen sagen, daß sie ums Mittelmeer säßen wie Frösche um einen Teich. Nach einer kurzen Erörterung des Begriffs der „Kolonisation“ und der Quellenproblematik geht der Dozent auf die Gründe für die Auswanderung, die Herkunft und Rekrutierung der Siedler, die Auswahl des Siedlungsplatzes sowie den Siedlungsbeginn und die Stadtgründung ein. Anhand von ausgewählten Beispielen beleuchtet er zudem die Beziehungen der neuen Städte zur indigenen Bevölkerung, zu den griechischen Nachbar- und Mutterstädten und den pan-hellenischen Heiligtümern, bevor er abschließend nach Rückwirkungen der Kolonisationsbewegung auf das griechische Mutterland fragen wird.   Der Referent ist Professor für Alte Geschichte (unter besonderer Berücksichtigung der griechischen Geschichte) an der Universität Heidelberg. Seine Publikationen beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Verhältnis von Philosophie bzw. Religion/Theologie einerseits und Politik andererseits sowie mit der politischen Anthropologie in der Antike. Konkrete Forschungsfelder sind die athenische Demokratie, die Geschichte des Apollon-Heiligtums von Delphi und des dortigen Orakels, Judäa in hellenistischer und römischer Zeit sowie politische Rituale und Hagiographie in der Spätantike.   17.11. Dr. David Toalster Stadt - Land - Polis Die Polis war in der Antike ab dem frühen 9. Jahrhundert der für Griechenland typische Stadtstaat. Als politisch autonome Gemeinschaft besaß sie eine eigene Verfassung, Rechtsprechung und Regierung, wobei diese anfänglich oft aristokratisch geprägt war. Sowohl Wehrfähigkeit als auch Wirtschaft basierten auf der Teilhabe der Bürger. Zentrale Elemente der Polis waren die Agora (Marktplatz) und die Akropolis (Burg). Trotz der aus der Selbständigkeit (Autarkie) resultierenden politischen Zersplitterung einte die griechischen Stadtstaaten eine gemeinsame Sprache, Religion und Kultur. Die Polis bildete den Kern des griechischen Lebens und prägt mit Begriffen wie „Politik“ noch bis heute unser Verständnis von Staat und Gesellschaft. Der Dozent arbeitet als Lehrkraft an einer Schule für hochbegabte Minderleister sowie als Lehrbeauftragter für antike und mittelalterliche Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. In seiner Freizeit widmet er sich dem Schreiben von Büchern und der Malerei.  24.11. Prof. Dr. Anja Klöckner Von der Anschauung zur Anbetung - die Griechen und ihre Götter(bilder) Ob beim gemeinsamen Essen oder beim Sport, auf dem Marktplatz oder im Theater - die Menschen im antiken Griechenland waren auch außerhalb der großen öffentlichen Heiligtümer im ständigen Kontakt mit ihren Göttern. Dabei spielten die Götterbilder eine zentrale Rolle. Sie waren nicht nur künstlerischer Ausdruck religiöser Vorstellungen, sondern auch Medien für die individuelle und kollektive Erfahrung göttlicher Präsenz. Der Vortrag führt anhand anschaulicher Beispiele in die Welt der Götterkulte ein und visualisiert die verschiedenen Formen religiöser Kommunikation der griechischen Antike. Prof. Dr. Anja Klöckner wurde 2004 habilitiert mit der Arbeit ‚Bilder des Unsichtbaren. Griechische Weihreliefs als Medien religiöser Kommunikation‘. Nach Lehrtätigkeiten in Saarbrücken und Greifswald war sie Visiting Scholar am Getty Research Institute in Los Angeles und ab 2007 Professorin für Klassische Archäologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2016 lehrt sie an der Universität Frankfurt. Sie beschäftigt sich vorrangig mit visuellen Medien der Antike, griechischer und römischer Sepulkralkultur, sakralen Räumen und deren Ästhetisierung sowie mit griechischen Weihreliefs.  01.12. PD Dr. Marion Bolder-Boos Von Kanaan nach Gibraltar – die Phönizier zwischen Ost und West Von den Phöniziern geht eine besondere Faszination aus. In antiken Schriftquellen werden sie wahlweise als ehrbare Handelspartner, verkommene Götzenanbeter, vorzügliche Künstler, treulose Barbaren, fortschrittliche Erfinder oder gierige Gauner beschrieben. Ihr Mutterland liegt überwiegend auf dem Gebiet des heutigen Libanon sowie den angrenzenden Staaten Syrien und Israel. Die berühmteste phönizische Stadt liegt jedoch nicht in der Levante, sondern an der nordafrikanischen Mittelmeerküste: Karthago. Auch etliche weitere, zum Teil bis heute bestehende Städte im zentralen und westlichen Mittelmeerraum weisen ein phönizisches Erbe auf. Im Vortrag soll ein Überblick über die Geschichte und Kultur der Phönizier gegeben werden, der anhand einiger Fallbeispiele auch die phönizische Expansion von ihrem Ursprungsland bis zur iberischen und nordafrikanischen Atlantikküste umfasst. Die Dozentin wurde im Fach Klassische Archäologie an der Technischen Universität Darmstadt mit einer Arbeit über „Phönizische Siedlungen im zentralen und westlichen Mittelmeerraum von der Gründung bis ins 6. Jh. v. Chr. habilitiert. Sie hatte Vertretungsprofessuren in Eichstätt, Leipzig und Bonn inne und leitet zur Zeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein DFG-Projekt zu römischen Kultstätten im republikanischen Italien.  08.12. apl. Prof. Dr. Lilian Maul-Balensiefen Die Werke der Bildhauerkunst in der griechischen Antike: Wozu waren sie eigentlich da? Figürliche Skulpturen bebilderten und belebten in der griechischen Welt die öffentlichen Räume und trugen so maßgeblich zu deren Erscheinungsbild bei. Aus Holz, Ton, Metall oder Stein plastisch geformt, stellten sie einzeln oder in Gruppen Menschen, Gottheiten, Tiere und Mischwesen dar. Das Hervorbringen einer überaus wirkmächtigen Plastik ist eine der Hochleistungen der griechischen Kultur in der Zeit vom 8. bis zum 1. Jh. v. Chr. Der Vortrag behandelt anhand repräsentativer Beispiele die politischen, religiösen und sozialen Funktionen, die den Werken der griechischen Bildhauerkunst zukamen. Er fragt danach, was in solchen Bildern über die formale Gestalt und das dargestellte Thema hinaus noch zu erkennen war. Dabei richtet er den Blick auf die engen Bezüge, die zwischen der Formensprache und Bildthematik auf der einen und dem Aufstellungs- oder Anbringungsort der Skulpturen auf der anderen Seite bestanden. Er wird – so das übergeordnete Ziel – Statuen und Reliefs zum Sprechen bringen über das Leben, Handeln und Denken der Menschen, die sich im antiken Griechenland mit Werken der Plastik umgaben, kurzum deren kulturgeschichtliches Aussagepotential aufzeigen. Die Dozentin habilitierte sich im Fach Klassische Archäologie an der FU Berlin. Sie lehrte dort sowie an den Universitäten in München, Cottbus, Saarbrücken und Gießen. Seit 2008 unterrichtet sie an der Universität Heidelberg, wo sie zur Außerplanmäßigen Professorin ernannt wurde. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie u. a. an der kommentierten Neuedition der Schriften von J. J. Winckelmann beteiligt, der hierzulande als der Begründer der Klassischen Archäologie gilt. Neben der Geschichte des Faches gehören die griechische und römische Ikonographie, insbesondere Bildwerke mit mythologischen Darstellungen, die Bezüge zwischen Skulptur und Architektur sowie die öffentlichen Bibliotheken Roms zu ihren zentralen Forschungsinteressen.  15.12. Dieter Dorth Politische Philosophie der Antike Im 5. Jhdt. v. Chr. begann in der griechischen Antike das philosophische Nachdenken über die Politik. Das folgende 4. Jahrhundert erlebt die Kontroverse Platon / Aristoteles - die Suche nach Gerechtigkeit als ideale theoretische Konstruktion gegen das im Empirisch-Konkreten Gegebene. Im Mittelpunkt dieser Überlegungen stehen u.a. Natur und Ursprung des Staates, das Wesen der Gerechtigkeit, der Gesellschaftsvertrag und die Rolle des Individuums in der politischen und sozialen Gemeinschaft. Prominent sind dabei Sokrates, Platon und Aristoteles in der griechischen, Marcus Tullius Cicero in der römischen Antike. Der Referent war Fachbereichsleiter Geisteswissenschaften und IT an der Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises. Seine Interessen gelten der Vermittlung historischer, philosophischer und literaturgeschichtlicher Themen.  19.01. Dr. Florian Leitmeir Klänge der Vergangenheit – Eine musikarchäologische Spurensuche von der Frühzeit des Menschen bis in die griechische Archaik Das Erzeugen von Musik und Klängen zählt zu den frühesten Kulturtechniken der Menschheit. Ausgehend von den Flöten der jüngeren Altsteinzeit werden wir uns auf eine Reise über die frühen Hochkulturen bis ins archaische Griechenland begeben und mit den archäologischen Überresten von Musik und Klang auseinandersetzen. Der grundlegende Einblick in die musikarchäologische Forschung wird dabei auch mit Rekonstruktionen antiker Musikinstrumente von der Steinzeit über Ägypten, den Vorderen Orient und Griechenland hörbar untermalt. Nach Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek und Lehrtätigkeit am Institut für Klassische Archäologie München ist der Dozent seit 2012 als Akademischer Oberrat wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen das antike Porträt, Antikenrezeption und antike Musik.  26.01. Dr. Volker Benad-Wagenhoff Bewässerungstechnik in der Antike Die Wasserversorgung größerer Siedlungen wird in der Antike zu einer technischen Herausforderung. Die benötigten Mengen müssen meist aus größerer Entfernung herangeführt werden. Der Vortrag beschreibt die dafür errichteten Bauwerke und Systeme an markanten Beispielen (Jerusalem, Samos, Arles) und skizziert die damit verbundenen messtechnischen und baulichen Probleme. Dr. phil. Dipl.-Ing. Volker Benad-Wagenhoff war bis 2014 Konservator am Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim und ist seit 2017 in Projektarbeit und als externer Kurator für das Gutenberg-Museum Mainz tätig. Veröffentlichungen zur Geschichte der industriellen Fertigungstechnik, der Massenproduktion, der frühneuzeitlichen Münztechnik und der Drucktechnik in Europa und Asien. Abschlusskonzert in der Erlöserkirche 2. Februar 2027 um 19:30 Uhr Acis und Galatea Oper von Georg Friedrich Händel Das Libretto von John Gay stützt sich auf die Legende von Acis, Galatea und Polyphem, wie sie Ovid in seinen Metamorphosen aus der griechischen Mythologie überliefert hat. Auch hier endet die Auseinandersetzung von Göttern und Menschen tragisch für den Menschen – Polyphem, Sohn des Poseidon, erschlägt seinen Rivalen um Galatea – und erst durch Acis‘ Verwandlung in eine ewig sprudelnde Quelle kann Händel die Oper in einem Freudengesang enden lassen.   Mitwirkende: Vokalsolisten Kammerchor der Erlöserkirche Barockorchester Leitung: Susanne Rohn Eintritt 30,00 (ermäßigt 20,00) Euro - Für Teilnehmer des studium generale frei. Tickets nur an der Abendkasse und im Internet auf der Seite der Erlöserkirche.  

Kursnummer 262D01-01
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Gebühr: 255,00
Führung: Eine Stadt will hoch hinaus – Frankfurt und seine Skyline
Mi. 09.09.2026 14:00
Frankfurt, Treffpunkt: Am Eurozeichen der alten Europäischen Zentralbank (Neue Mainzer Straße am Willy-Brandt-Platz)

Wie einst die Geschlechtertürme San Gimignanos die Macht der vornehmen Patrizier bezeugten, künden Frankfurts Hochhäuser von der Macht des Geldes. Dabei ist oft bemerkenswerte Architektur entstanden und es lohnt sich, neben dem eindrucksvollen Gesamtbild die einzelnen Wolkenkratzerindividuen eines genaueren Blickes zu würdigen. Wir erkunden die beiden wichtigsten Hochhausviertel entlang der Neuen Mainzer Straße und rund um die Festhalle und verfolgen die Entwicklung dieses Bautyps von den Sechzigerjahren bis zur gerade vollendeten Hochhausgruppe Frankfurt Four. Aktuelle Projekte wie der im Bau befindliche Central Business Tower und die spektakuläre Bebauung des Matthäus-Areals werden ebenfalls Thema sein. Zum Abschluss dieses „Skyline Walks“ begeben wir uns auf den aussichtsreichen Dachgarten des Skyline Plaza.

Kursnummer 262D03-11
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Gebühr: 19,00
Eine kleine Geschichte der Zauberkunst keller.geist.reich. Menschen, Themen und Gespräche
Do. 17.09.2026 19:00
Usingen
keller.geist.reich. Menschen, Themen und Gespräche

Bei der Zauberkunst ging es längst nicht immer um reine Unterhaltung. Im 18. Jahrhundert waren Zaubertricks Mittel der Täuschung und des Betrugs der breiten Bevölkerung. Von Aufklärern wie Johann Christian Wiegleb hingegen wurden naturwissenschaftliche Anleitungen zu Zaubertricks veröffentlicht, um die Gesellschaft vom Joch des Aberglaubens zu befreien. Der Zauberkünstler und Historiker Convin Splettsen nimmt das Publikum mit auf eine spannende Reise in die Geschichte der Magie. In seiner Vortragsperformance kombiniert er wissenschaftlichen Vortrag, Zauberkunst und szenische Lesung, um Geschichte lebendig werden zu lassen. Der Abend ist Teil der Reihe „keller.geist.reich. Menschen, Themen und Gespräche“: In der Oktave7 spukt´s nicht: Hier begegnen sich spannende Themen und ein neugieriges Publikum. Lebendig, überraschend, nie ganz vorhersehbar – aber immer geistreich. Unter dem Titel ‚keller.geist.reich‘ laden wir zu besonderen Abenden in den Usinger Untergrund: Von Lesung bis Musik, von Film bis Diskussion: Wir schaffen Raum für Austausch und gute Gespräche. Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung Hochtaunus, Stadt Usingen und vhs Bad Homburg. Einlass ab 18:30 Uhr.

Kursnummer 262D05-50
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Gebühr: 5,00
Ohne Voranmeldung. Tickets an der Abendkasse erhältlich
Café philosophique – Gesprächsrunde zu großen und kleinen Fragen
Sa. 19.09.2026 10:00
Bad Homburg

Was ist Philosophie – und welchen Platz kann sie im Alltag haben? Dieser Frage gehen wir im offenen Gespräch nach. In lockerer Atmosphäre tauschen wir Gedanken aus, stellen Fragen, hören zu und denken gemeinsam weiter. Neue Interessierte sind willkommen, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Kurze Impulse aus klassischen und aktuellen Texten geben Denkanstöße, im Mittelpunkt stehen die eigenen Fragen und Erfahrungen. Geplante Themen: - Seneca: Über die Ausgeglichenheit der Seele (19.9.) - Religion und Sozialismus (24.10.) - Politische Philosophie (7.11.) - Was ist Gerechtigkeit? (12.12.)

Kursnummer 262D05-25
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Gebühr: 53,00
Bibliotheken der Antike
Sa. 19.09.2026 14:00
Bad Homburg

Ein großer Teil des Wissens der griechischen und römischen Antike befand sich in namhaften Bibliotheken wie Ephesos, Pergamon, Herculaneum und Rom. Die größte von ihnen in Alexandria ist über Jahrhunderte bis zur Zerstörung durch christlichen Fanatismus (391 n. Chr.) der Mittelpunkt aller Bildung im Mittelmeerraum. Abgerundet wird die mit vielen Bildern veranschaulichte Reise durch die Welt antiken Wissens mit der Darstellung spätantiker Bildungsmetropolen wie Nova Roma (Constantinopolis), Berytos (Beirut) und Karthago.

Kursnummer 262D05-19
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Gebühr: 48,00
Patina oder Schaden? Wie Alter sichtbar wird Geschichte hinter den Dingen
Mi. 23.09.2026 19:00
Bad Homburg
Geschichte hinter den Dingen

Ab wann gilt eine Oberfläche als beschädigt, wann als historisch wertvoll? Anhand typischer Materialien geht es um Alterung, Gebrauchsspuren und die Frage, warum „neu machen“ oft mehr zerstört als erhält. Was Dinge uns erzählen, wenn man genau hinschaut: Ein Restaurator aus der Praxis erklärt an konkreten Beispielen, wie Materialien altern, warum Spuren entstehen – und was sie über ihre Zeit verraten.

Kursnummer 262D05-31
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Gebühr: 12,00
The Culture Club (1): The Loom of Life: Weaving, Threads, and Time Art, Myth and Creative Reflections
Do. 24.09.2026 19:00
Bad Homburg
Art, Myth and Creative Reflections

Weaving has long served as a powerful metaphor for connection and destiny, from the Greek Fates to medieval tapestries and modern literature. In this session, we explore how threads and patterns in art and myth reflect the interwoven nature of human experience. Through selected examples from ancient Mesopotamia, Greek mythology, and later artistic traditions, we will consider how artists and storytellers have engaged with ideas of time, continuity, and change – and how these themes resonate across cultures. ‘The Culture Club‘ is a series for everyone curious about art, culture, and creativity — and who would like to share their thoughts and reflections in English within a relaxed and supportive atmosphere. Each gathering will focus on a theme and begin with a short presentation illustrated by artworks, stories, and cultural examples. Together we will explore ideas that connect different cultures and historical periods — from ancient myths and artefacts to literature, as well as modern art, music, and film. Through these images and stories, we will uncover the threads of connection that bind human life, and discover how art and myth can inspire fresh perspectives on our own experiences. No previous knowledge is required. ‘The Culture Club‘ offers a welcoming space for dialogue, discovery, and creative reflection. Further information about ‘The Culture Club’ and Dr. Petek Göker Erköse can be found HERE .

Kursnummer 262D05-44
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Gebühr: 10,00
Tagesfahrt: Meiningen – eine Residenz wie eine Theaterkulisse
So. 27.09.2026 08:00
Bad Homburg

Das Jahr 1680 war für die kleine Stadt Meiningen im Werratal ein bis heute im Stadtbild erlebbarer historischer Wendepunkt. Nach einer Erbteilung im Hause Wettin wurde es Residenzstadt eines neugebildeten Herzogtums und von der Herzogsfamilie bis zu deren Abdankung 1918 repräsentativ zu einer „Musenresidenz“ umgeformt. Das macht heute mit der Elisabethenburg, dem Hoftheater und den einstigen Regierungsgebäuden den besonderen Charme der kleinen „fränkischen“ Stadt in Thüringen aus. Im Rahmen einer Tagesfahrt lernen wir neben der Stadt auch die Elisabethenburg, die wunderbare Kulissensammlung aus der Zeit des großen „Theaterherzogs“ und die stattliche Liebfrauenkirche kennen. Unweit von Meiningen liegt Kühndorf mit seiner einzigartigen Burg aus der Blütezeit der Johanniter. Wir werden von der Besitzerfamilie, die seit Jahrzehnten die einst sehr ruinöse Anlage liebevoll restauriert, durch die wichtigsten Bauten geführt. Und sollte es möglich sein, was leider nicht immer der Fall ist, werden wir auch vor unserem Abschied aus Thüringen noch einen Blick in die Wehrkirche in Rohr werfen – ein malerischer Bau mit einer Krypta aus der Zeit der Karolinger. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.

Kursnummer 262D02-60
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Gebühr: 126,00
Brasilianische Rhythmen – Livemusik mit Geovany da Silveira
Mi. 30.09.2026 19:00
Bad Homburg

Rhythmus, Begegnung und ein Hauch Brasilien: Der brasilianische Musiker Geovany da Silveira bringt traditionelle und moderne Stücke aus seiner Heimat auf die Bühne. Die Musik schafft einen entspannten Rahmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und andere Kulturen kennenzulernen. Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen. Veranstalter: WIR-Vielfaltszentrum und Büro für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe sowie VHS Bad Homburg

Kursnummer 262D10-42
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Gebühr: kostenlos
(ohne Voranmeldung)
Führung: Selig dank Emma – Seligenstadt
Sa. 03.10.2026 10:30

Vor beinahe 1200 Jahren gründete Einhard, der Biograph Karls des Großen, ein Kloster im Ort „Ober-Mühlheim“. Von dieser Gründung hat der größte Teil der Abteikirche alle Zeiten bis heute überdauert und damit ist sie der größte karolingische Kirchenbau nördlich der Alpen. Das Kloster selbst hat als Mönchsgemeinschaft die Säkularisation nicht überstanden, die Klostergebäude aber sehr wohl. Bei einem Rundgang durch die Stadt vor den Toren des Klosters werden wir von der kaiserlichen Pfalz am Main bis zum schmucken Marktplatz den historischen Kern der Stadt erkunden und dabei auch erfahren, dass sie ihren schönen Namen angeblich dem Ausspruch Karls des Großen, „selig sei die Stadt genannt, in der ich meine Emma wiederfand“, verdankt.

Kursnummer 262D03-28
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Gebühr: 19,00
Studienreise: Piemont – Kulturland zwischen Alpengipfeln und Rebhügeln
Mi. 14.10.2026 00:00

Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Piemont heißt wörtlich übersetzt „zu Füßen der Berge“ und in der Tat dehnt sich Piemont von den höchsten Gipfeln der Alpen um den Mont Blanc bis in die weiten Reisfelder der Poebene. Palmen und ewiger Schnee, Weinberge und sumpfige Ebenen, waldreiche Mittelgebirge und endlose Äcker bilden auf engstem Raum eine landschaftliche Szenerie, die an Vielfalt in Europa kaum ihresgleichen hat. Piemont ist aber auch altes Kulturland – von den Zeugnissen römisch-antiker Zivilisation über die Klöster und Burgen des Mittelalters bis hin zum Glanz der barocken Hofhaltungen der savoyischen Herzöge und Könige glänzt das Land um Turin mit bedeutenden Kunstschätzen und reizvollen historischen Stadtbildern. Eine sechstägige Reise mit dem Ausgangspunkt Turin macht allen Facetten des Piemont bekannt. REISETERMIN: Mi., 14.10. – Mo., 19.10.2026 ABFAHRT: Zustieg in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) oder am Busbahnhof / Bahnhofsvorplatz Bad Homburg möglich. Die genauen Abfahrtszeiten werden noch bekanntgegeben. ABLAUF DER REISE (Änderungen vorbehalten): Mittwoch, 14. Oktober 2026 Die Fahrt von Bad Homburg nach Turin führt über den Sankt Gotthard, den Luganer See und die Reisfelder um Novara. Die Fahrtstrecke beträgt ungefähr 750 km, lässt also keine Besichtigungsstopps zu. Gemeinsames Abendessen. Donnerstag, 15. Oktober 2026 Wir widmen uns den ganzen Tag der Metropole des Piemont, Turin. Wir unternehmen eine Zeitreise von den römisch-antiken Wurzeln der Stadt über das mittelalterliche Turin bis hin zu den großzügigen eleganten Ensembles der Barockzeit. Turin ist sicher die schönste Barockstadt Italiens, die Königsschlösser und die zahlreichen eigenwilligen Kirchen verleihen der Stadt ein festliches Gepräge und machen vergessen, dass Turin, die FIAT-Metropole, auch eine der wichtigsten Industriestädte Italiens ist. Zu den besonderen Zielen zählen die beiden Guarini-Kirchen, S. Lorenzo und die Sindone-Kapelle mit dem Turiner Grabtuch, die Palazzi Carigniano und Madama und das Ägyptische Museum. Freitag, 16. Oktober 2026 Ein Ausflug führt uns ins alpine Tal der Dora Riparia. Neben der landschaftlich schönen Strecke von der Ebene ins Hochgebirge locken drei besondere Ziele. Zunächst besuchen wir das einstige Kloster S. Antonio di Ranverso. Die gotische Kirche beeindruckt als wohlerhaltenes Ensemble und mit einer Fülle mittelalterlicher Fresken. Unweit thront auf steilem Fels hoch über dem Tal die faszinierende Klosterburg S. Michele. Nicht zu Unrecht vergleicht man die stilreine mittelalterliche Anlage mit dem Mont-St.-Michel an der normannischen Küste. In der Nähe der Klosterburg sind dann für uns Plätze zum Mittagessen im Bauernhof Cascina die Canonici reserviert. Wichtigste Stadt im Tal ist die über 2000 Jahre alte Stadt Susa. Ihre Bedeutung verdankt sie ihrer günstigen Lage am Fuß mehrer Passrouten, von denen die über den Mont-Cenis die bedeutendste war. Ein Rundgang erschließt eine pittoreske verschlafene Stadt mit vielen Erinnerungen an die Römerzeit. Samstag, 17. Oktober 2026 Zur Abwechselung wird es heute lieblich. Unsere Zielregion sind die Langhe, die Weinhügel im Süden Turins. Auf der Strecke dorthin ist uns Racconigi einen Aufenthalt wert. Das dortige Schloss ist eines der großen Barockschlösser der Savoyer, geplant von Guarino Guarini mit einem Garten nach Plänen des französischen Gartenpapstes Le Notre. Über Bra mit einer schönen Barockkirche, ebenfalls von Guarini, geht es in die Hügellandschaft um Barolo, aus dem die gleichnamigen Weine stammen und die besten Trüffel zu finden sind. Im Gebiet um La Morra, dem Balkon der Langhe, werden wir einen Wein verkosten und dann beschwingt über Alba und das Monferrat nach Turin zurückkehren. Sonntag, 18. Oktober 2026 Da wir mit der Rückreise wieder eine lange Busstrecke vor uns haben, bewegen wir uns heute nur im Umland Turins. Drei Ziele sind besonders besuchenswert. Zunächst besichtigen wir das Jagdschloss Stupinigi. Der gewaltige Bau Filippo Juvarras ist vielleicht das größte Jagdschloss Europas, auf jeden Fall ist das Gesamtensemble außerordentlich beeindruckend. Ebenso großzügig geplant war das Königsschloss Venaria. Vollendet wurde es nie, aber das Vollendete ist imponierend, ebenso die zugehörigen Gartenanlagen. Und die letzte Station des Tages ist die aussichtsreichste: Superga. Die barocke Wallfahrtskirche von Juvarra liegt auf einem Berg über der Stadt und bietet bei gutem Wetter ein schönes Alpenpanorama. Die Kirche allein ist aber auch schon ein lohnendes Ziel unter anderem deswegen, weil sie die Königsgräber der Savoyer birgt. Montag, 19. Oktober 2026 Die Rückreise nach Bad Homburg erfolgt über die gleiche Strecke wie bei der Anreise. ENTHALTENE LEISTUNGEN: - 5 Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbüfett im Hotel Concord Turin - 1 Drei-Gang-Menü in der Nähe des Hotels Concord - Fahrt mit dem Reisebus der Firma Pitz - Sämtliche Straßensteuern, Maut- und Parkgebühren - Reiseleitung und örtliche Führungen durch den Kunsthistoriker Thomas Huth und den lokalen Kollegen Giorgio Nigra - Eintritte: Schlösser Venaria, Stupinigi, Racconigi und Madama, Ägyptisches Museum Turin, Sacra di San Michele, Kloster Ranverso - Weinprobe mit Imbiss im Weingut Cadia in Verduno - Audiosysteme für die ganze Fahrt NICHT IM PREIS ENTHALTEN: Die City Taxe beträgt gegenwärtig für alle Tage zusammen rund 25 Euro pro Person. Sie wird im Bus eingesammelt. HOTEL: Hotel Concord Turin Via Giuseppe Luigi Lagrange, 47, 10123 Torino https://www.hotelconcordtorino.com/ REISEPREIS PRO PERSON: 1.279 Euro im Doppelzimmer; 1.479 Euro im Einzelzimmer Mindestteilnehmerzahl: 20 Reiserücktrittsversicherung: Abschluss – mit oder ohne Selbstbeteiligung – auf Anfrage über rundum kultur möglich (Mail: info@rundum-kultur.de / Tel.: 069 50696715) Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.: 06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars. Die VHS ist Vermittler der Reise und trägt das Anmeldeverfahren.

Kursnummer 262D02-10
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Gebühr: 1.279,00
Anmeldungen bitte schriftlich, Formular-Download im Info-Block unten
The Culture Club (2): The Art of Impermanence and Life’s Fleeting Beauty Art, Myth and Creative Reflections
Mi. 21.10.2026 19:00
Bad Homburg
Art, Myth and Creative Reflections

This gathering explores impermanence as a central theme in art and culture. Across different periods and traditions, artists have reflected on change, transience, and the fragile nature of beauty. We will move through a range of artistic expressions, from Vanitas still lifes and Impressionism to Abstract Expressionism and performance-based works, examining how impermanence appears as both loss and transformation, and by connecting visual art with literary and cultural examples, we will consider how shifting states such as growth, decay, and renewal shape both artistic creation and human experience. ‘The Culture Club‘ is a series for everyone curious about art, culture, and creativity — and who would like to share their thoughts and reflections in English within a relaxed and supportive atmosphere. Each gathering will focus on a theme and begin with a short presentation illustrated by artworks, stories, and cultural examples. Together we will explore ideas that connect different cultures and historical periods — from ancient myths and artefacts to literature, as well as modern art, music, and film. Through these images and stories, we will uncover the threads of connection that bind human life, and discover how art and myth can inspire fresh perspectives on our own experiences. No previous knowledge is required. ‘The Culture Club‘ offers a welcoming space for dialogue, discovery, and creative reflection. Further information about ‘The Culture Club’ and Dr. Petek Göker Erköse can be found HERE .

Kursnummer 262D05-45
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Gebühr: 10,00
Die „Selbstbetrachtungen“ eines Philosophenkaisers – Marcus Aurelius und sein Buch Neu-Anspacher Kulturabende
Mi. 21.10.2026 19:00
Neu-Anspach
Neu-Anspacher Kulturabende

Der römische Kaiser Marcus Aurelius nimmt in der Ideengeschichte der Antike eine Sonderstellung ein. Als „Philosoph auf dem Kaiserthron“ verkörpert er die seltene Verbindung höchster politischer Macht mit der philosophischen Verpflichtung zur stoischen Ethik. Seine „Selbstbetrachtungen“ bieten keine systematische Theorie der Stoa, sondern die Selbstvergewisserung einer praktischen Haltung: Philosophisches Denken dient hier als Instrument zur Bewältigung krisenhafter Realitäten – von Grenzkriegen bis zur Antoninischen Pest. Gerade darin liegt bis heute die besondere Wirkung dieses Textes.

Kursnummer 262D05-58
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Gebühr: 10,00
Fast alles, was Recht ist Unterwegs im Paragraphendschungel und Justizirrgarten
Do. 22.10.2026 19:00
Bad Homburg
Unterwegs im Paragraphendschungel und Justizirrgarten

Unser gutes Recht begleitet uns tagein, tagaus. Es beschützt, es straft, es richtet und nicht selten gibt es uns große Rätsel auf, etwa: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich – aber was soll das eigentlich bedeuten? Und wie sieht es so neben, hinter oder unter dem Gesetz aus? Wie damit umgehen, wenn Recht und Gerechtigkeit miteinander übereinstimmen sollen, es aber nicht tun? Und erspart der Blick ins Gesetz tatsächlich immer dummes Geschwätz, wie es eine Juristenwahrheit sagt, oder geht es damit gerade erst los? Felix Burghardt macht sich auf eine literarische Spurensuche; vom Paragraphendschungel bis zu den Irrgärten der Justiz. Die Lesung „Fast alles, was Recht ist“ wagt einen Einblick in die juristische Welt – sowohl aus der Perspektive derjenigen, die sie geschaffen haben, als auch aus der derjenigen, die sie zu erleiden haben. Mal ernst, mal augenzwinkernd führt der Streifzug durch eine Vielzahl literarischer Formate: von Romanauszügen, Briefen und Kurzgeschichten über Novellen und Flugschriften bis hin zur Justizpoesie selbst, denn gerade Juristen neigen nicht selten zu prosaischen Stilblüten. Goethe, Kafka, Flaubert und Kleist kommen im Lauf der Veranstaltung zu Wort, aber ebenso Heinrich Heine, Mark Twain und auch das eine oder andere Gericht, das sich literarisch verewigt hat. Denn schon der amerikanische Rechtsanwalt Clarence Seward Darrow hielt fest, dass in jedem Juristen das Wrack eines Poeten stecke – und traf es damit ziemlich gut.

Kursnummer 262D05-59
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Gebühr: 12,00
Pompeii und Herculaneum
Fr. 23.10.2026 10:30
Bad Homburg

Die Katastrophe von 79 n. Chr. konservierte Pompeii und Herculaneum in einem einzigartigen Erhaltungszustand. Pompeji bietet als ausgedehntes Wirtschaftszentrum wertvolle Einblicke in die Handelsstrukturen und das typische römische Alltagsleben. Das wohlhabendere, am Meer gelegene Herculaneum erlaubt eine detaillierte Rekonstruktion luxuriöser privater Lebenswelten. Die umfangreichen Quellen und Ausgrabungen zeigen sie als bunte Spiegel lebendiger römischer Lebensweise. Besonders die Entzifferung der verkohlten Papyri aus der Villa dei Papiri in Herculaneum markiert einen Meilenstein der aktuellen Forschung.

Kursnummer 262D05-21
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Gebühr: 24,00
Tagesfahrt: Die neue alte Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall feiert Anselm Kiefer
Sa. 24.10.2026 08:00
Bad Homburg

Mit ungewöhnlicher Architektur wurde die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall bedeutend erweitert und bietet nun noch mehr Platz für noch mehr Kunst. Eröffnet wird das neue/alte Haus im September 2026 mit einer opulenten Werkschau von mehr als 70 Arbeiten von Anselm Kiefer. Dieser zählt zu den weltweit renommiertesten deutschen Künstlern und nimmt in der Sammlung von Reinhold Würth einen besonderen Stellenwert ein – nicht zuletzt, weil den Sammler seit vielen Jahren ein enger persönlicher Kontakt mit dem Künstler verbindet. Bei einer Tagesfahrt nach Schwäbisch Hall wird der Besuch der Ausstellung in der Kunsthalle Würth im Mittelpunkt stehen. Darüber sei aber die reizvolle Altstadt von Schwäbisch Hall, die sich zur eindrucksvollen Michaelskirche hinaufstaffelt, nicht vergessen. Bei einem Stadtrundgang erleben wir die liebevoll gepflegten Fachwerkensembles und gönnen uns als Zugabe die besterhaltene Klosterburg Deutschlands, Großcomburg. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.

Kursnummer 262D02-65
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Gebühr: 126,00
Einblick in den Buddhismus – mit Besuch der Thai Sala im Kurpark
Sa. 24.10.2026 09:30
Bad Homburg

Der Buddhismus prägt seit über 2.000 Jahren Gesellschaften in Asien und findet auch im Westen wachsende Beachtung. Der Kurs bietet eine kompakte Einführung in zentrale Lehren, wichtige Strömungen und kulturelle Unterschiede – von frühen Schulen bis zu heutigen Formen. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich buddhistische Praxis von verbreiteten westlichen Vorstellungen unterscheidet. Im Anschluss wird die Thai Sala im Kurpark Bad Homburg besucht. Vor Ort werden Architektur, Symbolik und die Rolle des Buddhismus in Thailand erläutert.

Kursnummer 262D05-27
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Gebühr: 26,00
Ein Tag im alten Rom. Alltag, Kultur – und ein bisschen Latein
Sa. 24.10.2026 13:00
Bad Homburg

Verbringen Sie einen Tag im alten Rom! Das Seminar verbindet Einblicke in Geschichte, Kultur und Alltag mit einem leichten Zugang zur lateinischen Sprache. Auch wer sein Schul-Latein längst vergessen hat, ist hier richtig: Gemeinsam nehmen wir einen kurzen Originaltext in den Blick und entdecken die Sprache im Kontext ihrer Zeit.

Kursnummer 262D05-15
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Gebühr: 23,00
Führung: Der Schinderhannes und andere dunkle Geschichten aus dem Taunus Eine räuberische Zeitreise im Herbstwald
So. 25.10.2026 10:00
Eine räuberische Zeitreise im Herbstwald

Räuber und Gesetzlose prägten über Jahrhunderte auch den Taunus. Diese Wanderung führt in eine Zeit, in der die Wälder Rückzugsraum, Handelsweg und gefährliches Terrain zugleich waren. Zuerst werden wir das frühe Räubertum im Allgemeinen beleuchten und untersuchen, warum gerade dann die Taunus-Region besonders günstige Bedingungen bot. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Schinderhannes und seiner Gefolgsleute im späten 18. Jahrhundert. Die Führung verbindet lebendig, anschaulich und authentisch historische Fakten mit atmosphärischen Einblicken in die damalige Zeit. Gut begehbare Wanderstrecke (ca. 5 km) – bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und eine kleine Flasche Wasser denken.

Kursnummer 262D03-30
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Gebühr: 28,00
Georgia O’Keeffe – Eine Pionierin der modernen Kunst in den USA
Do. 29.10.2026 19:15
Bad Homburg

Die amerikanische Malerin Georgia O’Keeffe zählt zu den prägenden Figuren der Moderne in den USA. Bekannt wurde sie durch ihre großformatigen Blumenbilder, eindrucksvolle Landschaften aus New Mexico und eine klare, reduzierte Bildsprache. Der Vortrag stellt Leben und Werk der Künstlerin vor, ordnet ihre Arbeiten in den Kontext der modernen Kunst ein und fragt, warum ihre Motive bis heute so präsent sind. Auch ihr Einfluss auf Fotografie, Design und Popkultur kommt zur Sprache.

Kursnummer 262D05-61
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Gebühr: 10,00
Panem et circenses – Brot und Spiele
So. 01.11.2026 09:30
Bad Homburg

Zehntausende Zuschauer im Amphitheater, spektakuläre Spiele und kostenlose Getreideverteilungen: Kaum etwas prägte das öffentliche Leben im antiken Rom stärker als „Brot und Spiele“. Die Veranstaltung beleuchtet, wie die römische Führung soziale Stabilität sicherte und die Loyalität der Bevölkerung stärkte. Dabei werden historische Hintergründe und gesellschaftliche Auswirkungen über viele Jahrhunderte anhand von Quellen und Bildmaterial anschaulich dargestellt – und es stellt sich die Frage, welche Rolle solche Strategien politischer Unterhaltung bis heute spielen.

Kursnummer 262D05-23
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Gebühr: 48,00
Taunus anno dazumal: Bembel, Bleu und Bajonett
Mi. 04.11.2026 19:00
Neu-Anspach

Der Taunus und Frankreich teilen sich eine lange und wechselvolle Geschichte. Erste verbindende Elemente finden sich bereits vor über 2.000 Jahren, als die Gebiete als Teil verschiedener Provinzen zum Römischen Reich gehörten. Von den Hugenotten über die Ausläufer der Französischen Revolution bis hin zu den Weltkriegen im 20. Jahrhundert – die Beziehung zu Frankreich hat eine bewegte Vergangenheit. Der beständige Austausch im Herzen von Europa verlief nicht immer friedlich, führte aber doch mit der Zeit zu einem immer stärkeren Zusammenwachsen: Seien es Sprache, Stadtgründungen, Rechtssystem oder Freiheitskämpfe – in der hessischen Geschichte ist Frankreich heute nicht wegzudenken. In diesem Vortrag begeben sich Felix Burghardt und Alexander Maser auf eine kleine Rundfahrt durch die hessisch-französische Geschichte mit einem Fokus auf die Taunusregion. Interessierte können aber unbesorgt sein, denn einer von beiden kann auch kein Französisch. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.

Kursnummer 262D05-64
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Gebühr: 12,00
Bad Homburg international – Nachbarn aus aller Welt: Singapur Zwischen futuristischer Architektur und grünen Oasen
Do. 05.11.2026 19:00
Bad Homburg
Zwischen futuristischer Architektur und grünen Oasen

In Zusammenarbeit mit der StadtBibliothek sowie dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bad Homburg v.d. Höhe Singapur zählt zu den dynamischsten Stadtstaaten der Welt – kompakt, multikulturell und voller Kontraste. In wenigen Jahrzehnten entwickelte sich das Land zum wirtschaftlichen Kraftzentrum der Region. Moderne Skyline und traditionelle Viertel liegen dabei auf engem Raum dicht beieinander. An diesem Abend stellt Ihnen Catherine Chen-Fliege ihr Heimatland vor und erklärt auch, was man unter „Singlish“ versteht. In Bad Homburg und Umgebung sind Menschen aus allen fünf Kontinenten zu Hause. In dieser Reihe stellen einige von ihnen sich und ihr Land auf kreative Weise vor. Die Abende sind alles andere als trockene Landeskunde – lassen Sie sich überraschen!

Kursnummer 262D10-45
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Gebühr: 5,00
Sütterlin: Die altdeutsche Schrift lesen und verstehen. Eine Einführung
Di. 10.11.2026 18:30
Wehrheim

Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Berliner Graphiker Ludwig Sütterlin entwickelt. In vielen Familien schlummern noch Zeugnisse dieser Schrift aus vergangenen Zeiten: Urkunden, Briefe der Großeltern, Kochrezepte oder Ortschroniken. Doch ohne Vorkenntnisse ist es alles andere als einfach, den Inhalt auch nur ansatzweise zu verstehen. In diesem Einführungskurs erlernen Sie Grundkenntnisse der Sütterlinschrift bzw. verwandter Schriftarten. Teilnehmende, die diese Schrift neu erlernen möchten oder bereits kennen und Erlerntes auffrischen wollen, sind herzlich willkommen.

Kursnummer 262D05-10
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Gebühr: 38,00
Tagesfahrt: Heidelberg – ohne Schloss, dafür mit der weltberühmten Sammlung Prinzhorn und dem Kurpfälzischen Museum
Mi. 11.11.2026 08:30
Bad Homburg

Kurz nach dem Ersten Weltkrieg hatte Hans Prinzhorn in Heidelberg die Idee, „künstlerische Patientenwerke zum Aufbau eines Museums für psychopathologische Kunst“ zu sammeln. Die daraus resultierende Sammlung wurde von den Nationalsozialisten zur Diffamierung der von ihnen so deklarierten „Entarteten Kunst“ missbraucht und geriet in Vergessenheit, bis sie 1963 vom Ausstellungsmacher Harald Szeemann wiederentdeckt wurde. Seither ist sie auf rund 40.000 Werke angewachsen und zeigt Kunst von „Menschen mit psychischen Ausnahme-Erfahrungen“. Ein unerhört spannendes Thema, das anlässlich des 25. Geburtstags des Museums mit einer Ausstellung gewürdigt wird. Zeitgleich präsentiert das Kurpfälzische Museum aus seinem reichen Bestand selten ausgestellte Kostbarkeiten unter dem verheißungsvollen Titel „Unschätzbar – Vom Wert der Dinge“. Über diese beiden Museen soll aber Heidelberg als wohlerhaltenes Stadtdenkmal nicht vergessen werden. Bei einem Rundgang durch barocke Gassen besuchen wir unter anderem die elegante Heiliggeistkirche und die Alte Universität. Das Schloss lassen wir auf seinem Berg und betrachten es von unten – es ist ohnehin kaputt… Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 8:00 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:30 Uhr.

Kursnummer 262D02-70
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Gebühr: 116,00
Taunus anno dazumal: Bembel, Bleu und Bajonett
Do. 12.11.2026 19:00
Bad Homburg

Der Taunus und Frankreich teilen sich eine lange und wechselvolle Geschichte. Erste verbindende Elemente finden sich bereits vor über 2.000 Jahren, als die Gebiete als Teil verschiedener Provinzen zum Römischen Reich gehörten. Von den Hugenotten über die Ausläufer der Französischen Revolution bis hin zu den Weltkriegen im 20. Jahrhundert – die Beziehung zu Frankreich hat eine bewegte Vergangenheit. Der beständige Austausch im Herzen von Europa verlief nicht immer friedlich, führte aber doch mit der Zeit zu einem immer stärkeren Zusammenwachsen: Seien es Sprache, Stadtgründungen, Rechtssystem oder Freiheitskämpfe – in der hessischen Geschichte ist Frankreich heute nicht wegzudenken. In diesem Vortrag begeben sich Felix Burghardt und Alexander Maser auf eine kleine Rundfahrt durch die hessisch-französische Geschichte mit einem Fokus auf die Taunusregion. Interessierte können aber unbesorgt sein, denn einer von beiden kann auch kein Französisch. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.

Kursnummer 262D05-65
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Gebühr: 12,00
Kultur aktuell: Die Blauen Reiterinnen
Fr. 13.11.2026 19:00
Bad Homburg

Namen wie Franz Marc, August Macke und Wassily Kandinsky stehen bis heute für den „Blauen Reiter“. Weniger bekannt sind die Künstlerinnen, die diese Avantgardebewegung mitprägten und wichtige Impulse für die Moderne gaben. Das Landesmuseum Wiesbaden widmet ihnen nun erstmals eine eigene Ausstellung. Der Vortrag gibt Einblick in die gezeigten Werke und stellt zentrale Positionen dieser Künstlerinnen vor.

Kursnummer 262D05-68
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Gebühr: 12,00
Grönland: Im Reich der Eisberge Neu-Anspacher Kulturabende
Di. 17.11.2026 19:00
Neu-Anspach
Neu-Anspacher Kulturabende

Schon vor Jahren hat Anuschka Dinter-Mathei sich in Grönland verliebt. Die eisige Insel im hohen Norden fasziniert: Ob mit dem Kajak zwischen den Eisbergen paddeln, Besuche bei Grönlands wilden Schlittenhunden oder ein Spaziergang zwischen den bunten Häusern der Siedlungen. An diesem Abend geht es aber nicht nur um beeindruckende Bilder, sondern auch um die Begegnungen mit den Grönländern und ihrer spannenden, zum Teil sehr bewegenden Geschichte.

Kursnummer 262D05-70
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Gebühr: 10,00
Libyen – Schätze der Sahara ERFAHRUNGEN – die Reisefilm-Serie von Bernd Reeb
Do. 19.11.2026 19:15
Bad Homburg
ERFAHRUNGEN – die Reisefilm-Serie von Bernd Reeb

Der Film führt in den Südwesten Libyens, in die Sahara-Region Fezzan. Im Djebel Akakus befindet sich die bedeutendste Felskunst-Region Nordafrikas: bis zu 10.000 Jahre alte Malereien und Gravuren zeugen von einer Zeit der Savannen, Seen und reichen Tierbestände. Sie dokumentieren eindrucksvoll den Wandel von einer grünen Landschaft zur heutigen Wüste. Inmitten hoher Dünen liegen die Mandara-Seen – stille Oasen der Ewigkeit

Kursnummer 262D05-72
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Gebühr: 10,00
Indien verstehen: Von frühen Hochkulturen bis Gandhi
Sa. 21.11.2026 09:15
Bad Homburg

Indien ist mehr als ein Land – es ist ein Subkontinent der Kulturen, Religionen, Imperien und Ideen. Dieses Kompaktseminar vermittelt einen gut verständlichen Überblick über mehr als 4000 Jahre Geschichte: von frühen Hochkulturen über prägende religiöse und philosophische Traditionen bis zur Kolonialzeit unter dem British Empire und der Unabhängigkeit unter Mahatma Gandhi. Im Fokus stehen zentrale Umbrüche und Kontinuitäten, die das heutige Indien prägen. Beleuchtet werden politische, gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Entwicklungen.

Kursnummer 262D05-29
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Gebühr: 26,00
Einführung in die ägyptischen Hieroglyphen: Sprache und Zeichen einer Hochkultur
Sa. 21.11.2026 14:00
Bad Homburg

Hieroglyphen sind weit mehr als alte Schriftzeichen – sie öffnen ein Fenster in die Welt des alten Ägypten. Der Kurs vermittelt, wie dieses komplexe Schriftsystem entstand und funktionierte. Anhand ausgewählter Inschriften von Tempeln und Gräbern wird gezeigt, welche Geschichten und Bedeutungen sich hinter den Zeichen verbergen. Die Teilnehmenden versuchen sich selbst an einfachen Beispielen – ein Einblick in Sprache und Kultur einer faszinierenden Zivilisation. Die Ägyptologin Dr. Nadine Gräßler war 15 Jahre lang wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Altertumswissenschaften der Universität Mainz, wo sie momentan das Studienbüro für überfachliche Studiengänge leitet.

Kursnummer 262D05-13
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Gebühr: 29,00
Warum früher alles länger hielt – und was daran stimmt Geschichte hinter den Dingen
Mi. 25.11.2026 19:00
Bad Homburg
Geschichte hinter den Dingen

War früher wirklich alles besser gebaut? Der Vortrag ordnet gängige Mythen ein und zeigt, welche Materialien und Techniken tatsächlich langlebig waren – und wo wir uns heute selbst im Weg stehen. Was Dinge uns erzählen, wenn man genau hinschaut: Ein Restaurator aus der Praxis erklärt an konkreten Beispielen, wie Materialien altern, warum Spuren entstehen – und was sie über ihre Zeit verraten.

Kursnummer 262D05-32
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Gebühr: 12,00
The Culture Club (3): Art, Myth and Creative Reflections Oneness in Art, Literature, and Nature
Do. 26.11.2026 19:00
Bad Homburg
Oneness in Art, Literature, and Nature

Today's event focuses on the idea of unity and interconnectedness as expressed in art, literature, and music. From prehistoric cave paintings to the works of Vincent van Gogh, Hilma af Klint, and Andy Goldsworthy, we will explore how artists have sought to represent the relationship between human beings and the wider world. The session also draws on literary voices such as Walt Whitman and Stefan Zweig, alongside musical works by Gustav Mahler and Arvo Pärt, to trace how different disciplines approach the idea of belonging to a greater whole. ‘The Culture Club‘ is a series for everyone curious about art, culture, and creativity — and who would like to share their thoughts and reflections in English within a relaxed and supportive atmosphere. Each gathering will focus on a theme and begin with a short presentation illustrated by artworks, stories, and cultural examples. Together we will explore ideas that connect different cultures and historical periods — from ancient myths and artefacts to literature, as well as modern art, music, and film. Through these images and stories, we will uncover the threads of connection that bind human life, and discover how art and myth can inspire fresh perspectives on our own experiences. No previous knowledge is required. ‘The Culture Club‘ offers a welcoming space for dialogue, discovery, and creative reflection. Further information about ‘The Culture Club’ and Dr. Petek Göker Erköse can be found HERE .

Kursnummer 262D05-46
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Gebühr: 10,00
Sütterlin: Die altdeutsche Schrift lesen und verstehen. Eine Einführung
Mi. 02.12.2026 19:00
Bad Homburg

Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Berliner Graphiker Ludwig Sütterlin entwickelt. In vielen Familien schlummern noch Zeugnisse dieser Schrift aus vergangenen Zeiten: Urkunden, Briefe der Großeltern, Kochrezepte oder Ortschroniken. Doch ohne Vorkenntnisse ist es alles andere als einfach, den Inhalt auch nur ansatzweise zu verstehen. In diesem Einführungskurs erlernen Sie Grundkenntnisse der Sütterlinschrift bzw. verwandter Schriftarten. Teilnehmende, die diese Schrift neu erlernen möchten oder bereits kennen und Erlerntes auffrischen wollen, sind herzlich willkommen.

Kursnummer 262D05-11
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Gebühr: 38,00
Burgen – Geschichte und Schicksal eines Bauwerks
Mi. 02.12.2026 19:00
Bad Homburg

Der Vortrag gibt einen Überblick über Befestigungsformen von der Bronzezeit bis zum Ende des Mittelalters. Ein Schwerpunkt liegt auf den spätantiken Entwicklungen, mit denen der Wandel vom Kastell zum Burgus einsetzte. Mit Beginn des Mittelalters entstanden Höhenbefestigungen und Burganlagen, zugeschnitten auf regionale Herrschaftsbereiche. Anhand zahlreicher Beispiele aus dem Orient, dem Mittelmeerraum, Mitteleuropa und auch unserer Region werden Bauformen und ihre Veränderungen erläutert. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden Tipps für eigene Exkursionen sowie markante Beispiele vor unserer Haustür.

Kursnummer 262D05-75
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Gebühr: 10,00
Magie im Alten Ägypten: Wie Rituale und Amulette schützen sollten
Do. 03.12.2026 19:00
Bad Homburg

Magie war im Alten Ägypten kein geheimnisvoller Zauber, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil von Religion und Alltag. Der Vortrag gibt einen Einblick in Vorstellungen und Praktiken, mit denen Menschen am Nil Krankheit, Unsicherheit und existenziellen Gefahren begegneten. Im Zentrum steht das Konzept Heka als wirksame Kraft zur Beeinflussung der Welt. An ausgewählten Beispielen wird gezeigt, wie eng Magie und Heilkunde verbunden waren und welche Rolle Rituale, Zaubersprüche und Amulette im Diesseits und Jenseits spielten. Der Vortrag ordnet das Phänomen kulturhistorisch ein und vermittelt zentrale Zusammenhänge.

Kursnummer 262D05-78
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Gebühr: 10,00
Studienreise: Nancy feiert Lothringens Patron und natürlich sich selbst
Fr. 04.12.2026 00:00

Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Eines der schönsten Feste Ostfrankreichs ist das Fest zu Ehren des lothringischen Landespatrons, des heiligen Nikolaus. Unzählige Veranstaltungen unterschiedlichster Art sind ihm gewidmet und den Höhepunkt dieser Festivitäten bildet das Défilé de St-Nicolas. Es ist der abendliche Einzug des Heiligen mit einem phantasievollen Umzug von Musikgruppen, Künstlern, Artisten und aufwendig gebauter Wägen. Auf Europas wohl schönstem Barockplatz, der Place Stanislas, endet er mit dem Gruß des Patrons vom Rathausbalkon, einer Lichtshow und einem Feuerwerk. Phantasievoller und volkstümlicher kann man einen Heiligen wohl kaum ehren. Bei einer dreitägigen Fahrt nach Nancy soll es aber nicht nur um dieses Ereignis gehen, auch die Stadt selbst mit ihren schönen Jugendstilbauten, dem alten Herzogspalast und der großen Kathedrale wird bei dieser Gelegenheit erkundet. Auf dem Weg nach Nancy unterbrechen wir die Fahrt in Metz, wo die Kathedrale und das Centre Pompidou auf jeden Fall einen Halt rechtfertigen. Außerdem lockt die grandiose gotische Wallfahrtskirche zu Ehren des Heiligen Nikolaus ins Nachbarstädtchen St-Nicolas-de-Port und auch das unweit gelegene Toul wird uns ebenfalls einen Abstecher wert sein. REISETERMIN: Fr., 04.12. – So., 06.12.2026 ABFAHRT: Zustieg in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 8:00 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben) vom Busbahnhof Bad Homburg, Bahnhofsvorplatz: 8:30 Uhr ABLAUF DER REISE (Änderungen vorbehalten): Freitag, 04. Dezember 2026 Von Bad Homburg geht es über die Autobahn auf kürzestem Wege nach Metz. Dort interessieren vor allem zwei Ziele: zum einen das Centre Pompidou, das eine Ausstellung mit höchst originellen Werken des italienischen Multi-Künstlers Maurizio Catellan präsentiert, und zum anderen die Kathedrale Saint-Etienne, die mittelalterliche Kirche mit dem größten Bestand an Glasfenstern von der Gotik bis zu Chagall in Europa. Danach begeben wir uns ins Herz Lothringens nach St-Nicolas-de-Port. Die kleine Stadt um die riesige Wallfahrtskirche feiert natürlich auch Lothringens Landespatron, aber wir wollen uns in erster Linie die sehr elegante gotische Hallenkirche, die Reliquien des beliebten Heiligen birgt, ansehen. Danach geht es nach Nancy und nach dem Bezug der Zimmer wartet in einem der schönsten Jugendstilrestaurants Frankreichs, der Brasserie L’Excelsior, ein Abendessen auf uns. Samstag, 05. Dezember 2026 Nancy feiert heute den ganzen Tag den heiligen Nikolaus und wir feiern mit. Zuvor widmen wir uns aber der Stadt, die mit ihren Plätzen zu den schönsten Barockstädten Europas zählt und natürlich auch mit den Werken der Ecole de Nancy glänzt. Bei einem Rundgang lernen wir das Herz der Stadt kennen, schauen in das Museum der Schönen Künste mit seiner Gemäldegalerie und besuchen das Jugendstilmuseum in der Villa des Unternehmers und Mäzens Eugène Corbin. Nach Einbruch der Dunkelheit wohnen wir dem großen Defilee des heiligen Nikolaus bei, einem Umzug mit vielen Künstlern, Artisten und phantasievollen Wagen, der mit dem Gruß des Nikolaus vom Rathausbalkon und einem Feuerwerk vom Dach desselben endet. Sonntag, 06. Dezember 2026 Zwei Höhepunkte hat Lothringen noch für uns: wir besuchen die Villa des berühmten Jugendstilkünstlers Louis Majorelle und sehen uns in der alten Bischofsstadt Toul mit ihrer großartigen Kathedrale um. Danach geht es über die Autobahn zurück nach Bad Homburg. ENTHALTENE LEISTUNGEN: - 2 Übernachtungen mit Frühstücksbüfett im Hotel Mercure Nancy Centre Gare - Ortstaxe Nancy - 3-Gang-Abendessen mit einem Glas Wein, Wasser und Kaffee in der Brasserie L’Excelsior in Nancy - Fahrt mit einem Reisebus der Firma Pitz (Offenbach) - Alle Straßensteuern und Parkgebühren - Eintritte: Centre Pompidou Metz, Museum der Schönen Künste Nancy, Villa Majorelle Nancy, Museum der Schule von Nancy - Audiosysteme für die ganze Reise - Lokale Führungen im Centre Pompidou und im Museum der Schönen Künste Nancy - Stadtführungen in Metz, Nancy und Toul sowie Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Thomas Huth HOTEL: Hotel Mercure Nancy Centre Gare 11 Rue Raymond Poincaré, 54000 Nancy REISEPREIS PRO PERSON: 672 Euro im Doppelzimmer; 799 Euro im Einzelzimmer Mindestteilnehmerzahl: 20 Reiserücktrittsversicherung: Abschluss – mit oder ohne Selbstbeteiligung – auf Anfrage über rundum kultur möglich (Mail: info@rundum-kultur.de / Tel.: 069 50696715) Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.: 06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars. Die VHS ist Vermittler der Reise und trägt das Anmeldeverfahren.

Kursnummer 262D02-25
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Gebühr: 672,00
Anmeldungen bitte schriftlich, Formular-Download im Info-Block unten
Nachtwächterführung in Usingen Ein abendlicher Streifzug durch die Stadtgeschichte
Mi. 09.12.2026 18:00
Ein abendlicher Streifzug durch die Stadtgeschichte

Begeben Sie sich mit Stadtführer Andreas Hofmann auf einen nächtlichen Spaziergang durch die Gassen Usingens. Er schlüpft in die Rolle des ehemaligen Turmwächters Hanns Christian Zinckeisen, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Usingen seinen Dienst versah. Begleitet wird er dabei von der Magd Sybilla, die ihm humorvoll auf die Finger schaut und Acht gibt, dass niemand vom Wege abkommt. Lassen Sie sich überraschen von wissenswerten Fakten und zahlreichen Anekdoten, die die beiden mit im Gepäck haben. In Zusammenarbeit mit der Stadt Usingen und dem Geschichtsverein Usingen. Hinweis: Weitere von der Stadt Usingen angebotene Veranstaltungen und Termine finden Sie unter www.mein-usi.de .

Kursnummer 262D03-32
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Gebühr: kostenlos
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