Kurse nach Themen
In Remagen hat man Großes vor: eine Ausstellung unter dem Titel „Seelenlandschaften. James Ensor – Claude Monet – Léon Spillaert“ kombiniert belgische und französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Dazu konnte man 55 Gemälde und Skulpturen aus der Phoebus Foundation in Antwerpen und der Sammlung Rau für UNICEF auswählen und zu einem interessanten Dialog Brüssel-Paris zusammenstellen. Das ohnehin bemerkenswerte Museum Bahnhof Rolandseck kann damit Kunst präsentieren, die sonst selten zu sehen ist, da die Werke in keinem Museum dauerhaft ausgestellt sind. Bei einer Tagesfahrt an den unteren Mittelrhein soll der Besuch des Museums und der Ausstellung natürlich im Vordergrund stehen, aber es gibt, eingebettet in die reizvolle Landschaft des engen Rheintals, auch einige Kostbarkeiten aus alten Zeiten zu bewundern. Die werden wir nicht auslassen und daher in Andernach mit seiner eleganten romanischen Liebfrauenkirche, in Sinzig und in Remagen mit seinem bis heute nicht enträtselten romanischen Pfarrhofportal Station machen. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben) Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.
Auf spielerische Weise lernen die Kinder, konzentriert an einem Spiel teilzunehmen, mit Erfolgen und Niederlagen umzugehen und sich an vereinbarte Regeln zu halten. Die Konzentrationsfähigkeit, die sie beim Schach erlernen, ist ein Leben lang nützlich – bei Hausaufgaben ebenso wie später im Berufsleben. Schach fördert die Kreativität: Auf ganz persönliche Art kann man seiner Kreativität durch verschiedene Züge und Taktiken auf dem Schachbrett freien Lauf lassen. Schachspiele sind vorhanden. Der Kurs richtet sich an Kinder ohne bzw. mit sehr geringen Vorkenntnissen. Bei Anmeldung bitte den Namen des Kindes als Teilnehmenden angeben.
Sie wollen nach einer Familienzeit oder einer Krankheit neu in den Beruf einsteigen? Sie sind unzufrieden in Ihrem derzeitigen Beruf, fühlen sich unter- oder überfordert und vermissen Erfüllung? Dieser Kurs hilft Ihnen, Ihren Horizont zu erweitern und zu entdecken, welche Möglichkeiten sich rechts und links der ausgetretenen Pfade bieten. Wir analysieren gemeinsam Ihre Stärken, Interessen und Wünsche. Wir entdecken Potenziale und entwickeln einen individuellen Plan für Ihre berufliche Neuausrichtung. Dabei nutzen wir als Grundlage die bewährte Methode des "TalentKompass NRW".
Wir verarbeiten Millionen Jahre altes Baumharz zu schicken Anhängern. Während der Arbeit erfahren wir Einiges über die Herkunft des Bernsteins aus den Wäldern der Urzeit und seine Entstehung – und wie er uns einen Blick in längst vergangene Lebenswelten ermöglicht. Der Kurs richtet sich an Kinder ab 8 Jahren. Auch interessierte Erwachsene sind willkommen.
Hundstadt hat eine bemerkenswerte jüngere Vergangenheit; es ist zwar ein recht kleiner Ort, aber mit den meisten Lagern im Usinger Land. Diese bestanden teilweise hintereinander, aber auch parallel zueinander auf verschiedenen Geländebereichen. Ausgang dafür war zuerst der Reichsarbeitsdienst (RAD), der bereits im Juli 1933 in Laubach ein Lager errichtete, das später dann aber nach Hundstadt verlegt wurde. Dessen Bau begann hier Ende März 1935 und wurde dann im Juli 1936 als RAD-Lager „Bemelberg“ eingeweiht, belegt mit der RAD-Abteilung 4/252. In der Nähe dazu wurden weiterhin drei Holzbaracken für die dortige RAD-Führung aufgebaut. – Daneben wurde auf einem anderen größeren Geländeabschnitt von Hundstadt – in Vorbereitung auf den Zweiten Weltkrieg – im Oktober 1937 die „Heeres-Nebenmunitionsanstalt Wilhelmsdorf“ geplant, dessen Bau dort dann im Juli 1938 begann. Zur Unterbringung von ausländischen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, die in der „Muna“ später zur Arbeit eingesetzt werden sollten, entstand daneben dann auch noch ein weiteres Lager mit der zynischen Bezeichnung „Waldfrieden“. Nachdem viele der RAD-Angehörigen zum Kriegsdienst an der Front eingesetzt wurden, wurde auf dem Gelände des RAD-Lagers „Bemelberg“ ein Wehrertüchtigungslager der Hitlerjugend (HJ) eingerichtet, um auch die Jugend auf den späteren Kriegsdienst vorzubereiten. – Und im Zusammenhang mit der Untertageverlagerung vor allem der Propellerproduktion der VDM Luftfahrtwerke an und in den „Hasselborner Tunnel“ wurde dort dann im Frühjahr 1944 noch ein Außenlager des „Arbeitserziehungslagers“ in Frankfurt-Heddernheim errichtet, ein „Konzentrationslager der Gestapo“, bekannt als „KZ Rhein-Main“. Nach dem Ende der Nazi-Herrschaft wurde es von der amerikanischen Armee im April 1945 kurzzeitig in ein Lager für deutsche Kriegsgefangene umgewandelt. Daneben entstand aber auch ein Lager für Displaced Persons (DP), für vom Nazi-Regime verschleppte ausländische Zwangsarbeiter, die wieder zurück in ihre bisherige Heimat oder aber in eine neue wollten. Aus der, nach dem Krieg wieder neu entstandenen Tschechoslowakei kamen im Mai 1946 von dort vertriebene Sudetendeutsche nach Hundstadt, die in alle vier bisher dort existierenden Lager verteilt wurden, unter Einschluss auch der „Muna“. In den nachfolgenden Jahren fanden viele von diesen endgültig in Hundstadt selbst oder aber auch in der näheren Umgebung eine neue Heimat. 1958 folgte dann die vorerst letzte Etappe in der Geschichte der „Muna“: Den dortigen Bewohnern und kleinen Betrieben (einschließlich denen im daneben liegenden Lager „Waldfrieden“) wurden auf Betreiben des Bundesinnenministeriums gekündigt, um in der „Muna Hundstadt“ ein Zentrallager des Bundesgrenzschutzes (BGS) nutzen zu können. Aus diesem wurde dann am 01. Juli 2005 das zentrale „Versorgungslager Hundstadt“ der Bundespolizei, das als einziges Lager bis in die heutige Zeit in Hundstadt verblieben ist. Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus, gefördert von Arbeit und Leben Hessen. Mit freundlicher Unterstützung des Heimat- und Geschichtsvereins Grävenwiesbach.
Frankfurts ältester Kern zählt zu den bedeutendsten historischen Stätten Deutschlands: Karl der Große hielt hier eine der wichtigsten Synoden des Abendlandes ab, deutsche Könige und Kaiser wurden im Dom gewählt und gekrönt. Doch sieht man im heutigen Stadtbild davon nur wenig. Ein Flächenbombardement zerstörte 1944 das größte Fachwerkensemble Deutschlands. Nach Jahrzehnten städtebaulicher Unentschlossenheit wurde das Herz der Altstadt entlang des Krönungswegs wiederaufgebaut – ein ästhetisches wie gesellschaftliches Wagnis. Der Rundgang führt zu den verbliebenen Zeugen der großen Vergangenheit zwischen Dom und Römer und betrachtet das ungewöhnliche Experiment einer Altstadt als Neubauviertel. Die Führung beginnt im Historischen Museum, wo wir auch das große Altstadtmodell der Brüder Treuner sehen werden. Endpunkt: Kaiserdom Sankt Bartholomäus.
Es waren mitunter entscheidende Momente in der Geschichte: 1274 v.Chr. trennen sich Ägypter und Hethiter in einer unentschiedenen Schlacht bei Kadesh und schlossen schließlich Frieden. Der Lyderkönig Krösus lässt sich von Kyros II. 541 v.Chr. strategisch schachmatt setzen, bei Marathon gelingt Miltiades 490 v.Chr. ein legendärer Sieg über die Perser. Der bildreiche Vortrag erklärt die Hintergründe von Alexanders Siegen bei Issos und Gaugamela, die römischen Siege (und Niederlagen) gegen Pyrrhos, Hannibal und die Kelten, Caesars taktische Meisterleistungen sowie die überlieferten großen Waffengänge der Spätantike und Völkerwanderung.
Die iranische Künstlerin Sahar Ajdamsani vereint in ihrer Arbeit Gesang, Malerei und Poesie. Ihr Weg ist geprägt von dem Mut, trotz staatlicher Verbote ihre Stimme zu erheben. Wegen ihres Engagements für Menschenrechte und Meinungsfreiheit musste sie ihr Heimatland verlassen und lebt heute im Exil in Deutschland. Im Gespräch berichtet sie von ihrem künstlerischen Schaffen und den Erfahrungen einer Frau, der das Singen verboten war. Mit ihren Gedichten und Liedern eröffnet sie an diesem Abend einen unmittelbaren Zugang zu ihrer Kunst und ihrer Geschichte. Moderation: Laura Volk Der Abend ist Teil der Reihe „keller.geist.reich. Menschen, Themen und Gespräche“: In der Oktave7 spukt´s nicht: Hier begegnen sich spannende Themen und ein neugieriges Publikum. Lebendig, überraschend, nie ganz vorhersehbar – aber immer geistreich. Unter dem Titel ‚keller.geist.reich‘ laden wir zu besonderen Abenden in den Usinger Untergrund: Von Lesung bis Musik, von Film bis Diskussion: Wir schaffen Raum für Austausch und gute Gespräche. Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung Hochtaunus, Stadt Usingen und vhs Bad Homburg. Ohne Voranmeldung. Einlass ab 18:30 Uhr.
Gegründet von Alexander dem Großen entwickelte sich Alexandria rasch zu einer der bedeutendsten Städte der Antike. Mit dem Museion, der berühmten Universität mit Bibliothek, dem Leuchtturm auf Pharos und als Schmelztiegel griechischer, ägyptischer und orientalischer Einflüsse wurde die Stadt für zwei Jahrhunderte zum geistigen und kulturellen Zentrum des Mittelmeerraums.
Asteroideneinschläge, gewaltige Vulkanausbrüche und plötzliche Klimaschwankungen haben den Lauf der Erdgeschichte immer wieder verändert. Der Vortrag zeigt, wie solche Ereignisse entstehen, welche Folgen sie für das Leben auf unserem Planeten hatten – und welche Risiken auch heute bestehen. Dabei geht es nicht nur um globale Katastrophen, sondern auch um Naturphänomene wie Starkregen oder Überschwemmungen, die unsere Region betreffen können. Vorgestellt wird, wie Forschung und Technik helfen, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und Schäden zu mindern.
Dieses magische Wochenende bietet eine Einführung in verschiedene Sparten der Zauberkunst. Techniken und Kunststücke mit Karten, Münzen, Seilen und das Gedankenlesen werden vermittelt und geübt. Die Kunststücke können auf einer Bühne oder im engen Kreis am Tisch vorgeführt werden. Damit dies gelingt, behandeln wir Präsentationstechniken, Kommunikation und Bühnenpräsenz. Die Kunststücke können schon nach dem Wochenende vorgeführt werden. Bitte ein Sakko/Blazer mitbringen. Die Requisiten sind in der Kursgebühr inbegriffen.
Viele Frauen spüren irgendwann den Wunsch, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Sei es eine lang gehegte Idee, eine Leidenschaft, die im Alltag zu kurz kam oder der Traum, den nächsten Lebensabschnitt bewusst selbst zu gestalten. Häufig entsteht dieser Wunsch genau dann, wenn die Kinder größer werden oder man merkt: Der bisherige Job erfüllt mich nicht mehr. Doch was hält uns oft zurück? Gesellschaftliche Prägungen („Sei lieber vorsichtig, Sicherheit geht vor“), Zweifel am eigenen Können („Bin ich gut genug?“) oder die Sorge, sichtbar zu werden und damit auch angreifbar. Gerade Frauen neigen dazu, sich klein zu machen, statt selbstbewusst ihre Ideen zu zeigen. In diesem fünfstündigen Workshop setzen wir uns mit beiden Seiten auseinander: Praktisch: Wie starte ich nebenberuflich? Wie finde ich Kunden? Wie positioniere ich mich klar? Psychologisch: Welche inneren Blockaden und Glaubenssätze hindern mich daran, loszugehen? Wie überwinde ich diese Hürden und werde sichtbar? Der Workshop lebt von der aktiven Teilnahme: Jede Teilnehmerin bringt ihre Ideen ein, erhält Feedback, erarbeitet erste Schritte und nimmt konkrete Impulse für ihren eigenen Weg mit. Inhalte u. a.: Von der Idee zum ersten Konzept: Struktur finden und klein anfangen Gesellschaftliche & innere Hindernisse erkennen und überwinden Positionierung: Wer bin ich, wofür stehe ich, wen möchte ich erreichen? Erste Schritte in Sichtbarkeit und Kundengewinnung Austausch, Inspiration & Motivation in der Gruppe Die Dozentin ist Psychologin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Psychologische Beraterin mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen in belastenden Beziehungsmustern. .
Sie haben das Spiel der Könige gerade erst erlernt oder Sie kennen die Grundregeln und wollen sich nach langjähriger Unterbrechung mit diesem komplexen und wunderschönen Spiel geistig fit halten? In diesem Kurs werden Sie Ihre Spielstärke schrittweise verbessern können. Neben den Grundregeln der Eröffnung werden wir uns mit taktischen Motiven wie Gabeln, Spießen, Abzügen, Opfern und elementaren Endspielen beschäftigen. Ausflüge in die Schachgeschichte, beispielsweise der Siegeszug des Computers, Onlineschach oder aktuelle Themen im Spitzenschach können unsere spielerischen Übungen auflockern. Das nötige Spielmaterial wird gestellt.
In ihrem Vortrag zeigt Franziska Mohaupt, wie Kultureinrichtungen mehr als nur Orte der Kunst sein können– sie haben das Potenzial, gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten. Die Referentin zeigt, wie Klimaschutz in den Alltag von Kultureinrichtungen integriert werden kann, sei es durch nachhaltige Strukturen, ressourcenschonendes Arbeiten oder durch thematische Impulse in der Programmarbeit. Die kostenlose Webinar-Reihe „Klima und Wir“ ist Teil des Projekts „vhs goes green 2“ und vermittelt praxisnahes Wissen zu Klimawandel, Nachhaltigkeit und umweltbewusstem Handeln. Sie wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klima. Der Vortrag wird über die Plattform Slido übertragen. Sie gelangen über den folgenden Link zur Veranstaltung: https://app.sli.do/event/eCg3ZVbRfdkjepF7u8oD9Y/live/polls
Demokratien weltweit geraten unter Druck – auch in Deutschland. Während sich Populismus und Gleichgültigkeit ausbreiten, geraten zunehmend die Grundlagen unserer Demokratie ins Wanken. Dirk Neubauer, ehemaliger Bürgermeister von Augustusburg und bis 2024 Landrat in Mittelsachsen, kennt diese Entwicklungen aus nächster Nähe. Nach massiven Bedrohungen von rechts trat er von seinem Amt zurück. Heute engagiert er sich weiterhin für Bürgerbeteiligung, politische Verantwortung und eine lebendige Streitkultur. Aus seinen Büchern „Das Problem sind wir“ (DVA) und „Rettet die Demokratie“ (Rowohlt) stellt er Gedanken rund um Macht, Ohnmacht und die Chance einer echten Erneuerung zur Diskussion. Neubauer spricht über politische und gesellschaftliche Erfahrungen – und lädt das Publikum zum Mitdenken und Mitreden ein. Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. In Kooperation mit dem WIR-Vielfaltszentrum sowie der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.
In diesem Vortrag lernen Sie die Grundzüge des Erbrechts kennen und Sie erfahren, welche Gestaltungsmöglichkeiten Sie haben. Weitere Themen sind die richtige Erstellung eines Testaments, Regelungen zum Pflichtteilsrecht und zur Erbschaftssteuer sowie Möglichkeiten der Steuerersparnis.
Zwei Monate Abenteuer pur: Mit dem Rucksack quer durch Südamerika – von den Königspinguinen Feuerlands über stürmische Wanderungen in den Bergen des Torres del Paine, Fitz Roy und Cerro Torre zu den eisblauen Gletschern Patagoniens. Gewaltige Iguazú-Wasserfälle, die Farben der Atacamawüste, die Weite des Salar de Uyuni, Adrenalin auf der Death Road, Regenwaldabenteuer im Amazonas und herzliche Begegnungen. Begleiten Sie Hansjörg Best auf eine fesselnde Bilder- und Filmreise bis zu Panamas Karibikküste.
In der östlichen Taunusregion gab es während des Zweiten Weltkrieges Stätten, die für das Kriegsgeschehen eine besondere Bedeutung hatten, die aber heute fast niemand mehr kennt. Auch unsere nähere Heimat war in das strategische Denken und Handeln des Nationalsozialismus einbezogen. Mit diesem Vortrag soll eine dieser Stätten des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte und deren Bedeutung dem Vergessen entrissen werden. Schloss Kransberg war 1939/40 als Dependance vom Führerhauptquartier „Adlerhorst“ und als Hauptquartier „Heinrich“ für „Reichsführer-SS“ Himmler, Reichsaußenminister von Ribbentrop und Reichskanzleiminister Lammers vorgesehen. Während der „Ardennenoffensive“ im Dezember 1944 wurde es dann jeweils als Hauptquartier mit der Tarnbezeichnung „Tannenwald“ von Himmler und „Reichsmarschall“ Göring genutzt. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges sollten hier zudem noch Häftlinge vom Außenkommando „Tannenwald“ des Konzentrationslagers Buchenwald 1944/45 einen Fluchtstollen in das Bergmassiv unter Schloss Kransberg treiben. Nach Kriegsende wurde hier 1945/46 das anglo-amerikanische Vernehmungszentrum „Dustbin“ für deutsche Wissenschaftler und Techniker eingerichtet, danach zog dort unter anderem eine Filiale der „Organisation Gehlen“ und des späteren Bundesnachrichtendienstes ein. Anschließend waren noch Teile der deutschen Luftwaffe und des V. Corps der US Armee im Schloss Kransberg untergebracht, bevor es ab Ende 1994 wieder zivil genutzt werden konnte. Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus, gefördert von Arbeit und Leben Hessen in Zusammenarbeit mit der vhs Hochtaunus sowie der VHS Bad Homburg.
Der Workshop bietet einen Einblick in die Methode der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in Verbindung mit Elementen der Mediation – der selbstbestimmten außergerichtlichen Konfliktbeilegung – und fördert die innere Haltung zu einer wertschätzenden Kommunikation. Interessant für alle, die Techniken der Konfliktbewältigung und -vermeidung selbst erlernen und zukünftig selbstständig und erfolgreich anwenden möchten. Erlernen Sie die Methode der gewaltfreien Kommunikation, drücken Sie zukünftig Ihre Gefühle und Bedürfnisse ohne Vorwurf anderen gegenüber aus und erleben Sie die positive Reaktion auf Ihr Verhalten. Die Dozentin ist Assessorin jur. und Mediatorin (FernUniversität Hagen).
Verbringen Sie einen Tag im alten Rom! Das Seminar verbindet Einblicke in Geschichte, Kultur und Alltag mit einem leichten Zugang zur lateinischen Sprache. Auch wer sein Schul-Latein längst vergessen hat, ist hier richtig: Gemeinsam nehmen wir einen kurzen Originaltext in den Blick und entdecken die Sprache im Kontext ihrer Zeit.
Bäche und ihre Auen sind Lebensadern der Landschaft. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, bremsen Hochwasser ab und fördern die Grundwasserbildung. Doch vielerorts wurden Fließgewässer begradigt und in feste Bahnen gezwungen. Im Bizzenbachtal zeigt der NABU Wehrheim, wie sich Bachläufe, Teiche und Feuchtgebiete wieder naturnah entwickeln können. Die Teilnehmenden erfahren mehr über den ökologischen Wert solcher Lebensräume, über gesetzliche Vorgaben und über die Herausforderungen, die eine intensiv genutzte Kulturlandschaft mit sich bringt. In Zusammenarbeit mit dem NABU Wehrheim.
Digitale Kommunikation kann schnell zu Missverständnissen führen und die ständige Erreichbarkeit sorgt für zusätzlichen Stress. In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie mit der wertschätzenden Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg Missverständnisse vermeiden und klar kommunizieren – ganz ohne die typischen Stolpersteine der digitalen Welt. Wir vermitteln Ihnen Techniken zur Stressbewältigung und Entspannung, um die digitale Reizüberflutung zu reduzieren. Mit einfachen Körperübungen, Naturerlebnissen und Breathwalk in der Natur – einer effektiven Kombination aus bewusstem Gehen und Atemübungen – erfahren Sie, wie Sie Körper und Geist wieder in Balance bringen. Sie verbringen einen Teil der Seminareinheiten im Wald, um Stress loszulassen und neue Energie zu tanken. Dieser Kurs bietet Ihnen wertvolle Werkzeuge, um den digitalen Alltag entspannter zu gestalten und Ihre Kommunikationsfähigkeiten nachhaltig zu verbessern. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und eine Gymnastikmatte mit. Für den Breathwalk ist normale körperliche Fitness und Beweglichkeit erforderlich. Wir laufen Strecken zwischen drei und sechs Kilometern. Am Seminarort steht kein WLAN zur Verfügung. Zusatzkosten: 5,00 Euro für Kopien (im Kurs zu zahlen) Die Anerkennung als Bildungsurlaub nach dem Hessischen Bildungsurlaubsgesetz ist beantragt.
Bis ins frühe 19. Jahrhundert markierte der Eschenheimer Turm das Ende der Stadt; jenseits lagen Weingärten, Obstwiesen und Sommersitze der Patrizier. Pioniere der Besiedlung waren die „Sommerhäuser“ wohlhabender Frankfurter, bis in die 1920er Jahre hatte sich die Bebauung bis zum Hauptfriedhof vorgeschoben. Dabei entstand mit dem Holzhausenviertel ein eindrucksvolles Villen- und Mietshausquartier, geplant von Architekten wie May, Weber und Pützer. Zwischen Eschenheimer Landstraße und Oeder Weg führt der Spaziergang zu den „Schweizerhäusern“, erzählt von der Freimaurergeschichte und widmet sich den schönsten Häusern rund um das Holzhausenschlösschen, dem letzten erhaltenen Frankfurter Patriziersitz. Die Führung endet an der Deutschen Nationalbibliothek.
Seit dem 01.09.2008 müssen alle Einbürgerungswilligen nachweisen, dass sie Kenntnisse über die deutsche Rechts- und Gesellschaftsordnung und über die deutschen Lebensverhältnisse besitzen. Diesen Nachweis erbringen Sie über den Einbürgerungstest, den Sie bei der VHS ablegen können. Die Anmeldung für eine Teilnahme am Einbürgerungstest muss bis spätestens zum 16.02.2026 erfolgen. Onlineanmeldungen sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich, bitte melden Sie sich persönlich in der VHS an. Zur Anmeldung sowie zur Prüfung bitte einen Pass / Ausweis mit Foto mitbringen!
Seit dem 01.09.2008 müssen alle Einbürgerungswilligen nachweisen, dass sie Kenntnisse über die deutsche Rechts- und Gesellschaftsordnung und über die deutschen Lebensverhältnisse besitzen. Diesen Nachweis erbringen Sie über den Einbürgerungstest, den Sie bei der VHS ablegen können. Die Anmeldung für eine Teilnahme am Einbürgerungstest muss bis spätestens zum 16.02.2026 erfolgen. Onlineanmeldungen sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich, bitte melden Sie sich persönlich in der VHS an. Zur Anmeldung sowie zur Prüfung bitte einen Pass / Ausweis mit Foto mitbringen!
Der Wandel von Jäger- und Sammlergruppen hin zu Ackerbau und Viehzucht gehört zu den größten Umbrüchen der Menschheitsgeschichte. Diese „Neolithische Revolution“ setzte vor über 10.000 Jahren im Vorderen Orient ein – mit tiefgreifenden Folgen für Gesellschaft, Kultur und Lebensweise. Dort entstand bereits vor rund 12.000 Jahre die älteste bekannte Kultstätte der Welt – errichtet von Gemeinschaften, die noch nicht Landwirtschaft betrieben. Der Vortrag ordnet diese epochalen Veränderungen in ihren kulturellen und zeitlichen Rahmen ein und zeigt, wie aus ihnen die Grundlagen späterer Zivilisationen hervorgingen.
Seit dem 01.09.2008 müssen alle Einbürgerungswilligen nachweisen, dass sie Kenntnisse über die deutsche Rechts- und Gesellschaftsordnung und über die deutschen Lebensverhältnisse besitzen. Diesen Nachweis erbringen Sie über den Einbürgerungstest, den Sie bei der VHS ablegen können. Die Anmeldung für eine Teilnahme am Einbürgerungstest muss bis spätestens zum 16.02.2026 erfolgen. Onlineanmeldungen sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich, bitte melden Sie sich persönlich in der VHS an. Zur Anmeldung sowie zur Prüfung bitte einen Pass / Ausweis mit Foto mitbringen!
Seit dem 01.09.2008 müssen alle Einbürgerungswilligen nachweisen, dass sie Kenntnisse über die deutsche Rechts- und Gesellschaftsordnung und über die deutschen Lebensverhältnisse besitzen. Diesen Nachweis erbringen Sie über den Einbürgerungstest, den Sie bei der VHS ablegen können. Die Anmeldung für eine Teilnahme am Einbürgerungstest muss bis spätestens zum 16.02.2026 erfolgen. Onlineanmeldungen sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich, bitte melden Sie sich persönlich in der VHS an. Zur Anmeldung sowie zur Prüfung bitte einen Pass / Ausweis mit Foto mitbringen!
Sacred in myth and inspiring in art, trees symbolize wisdom, resilience, and transformation. Through stories, books, and artworks, we explore how cultures across time have turned to nature as a mirror of human life. ‚The Culture Club‘ is a new series for everyone curious about art, culture, and creativity — and who would like to share their thoughts and reflections in English within a relaxed and supportive atmosphere. Each gathering will focus on a theme and begin with a short presentation illustrated by artworks, stories, and cultural examples. Together we will explore ideas that connect different cultures and historical periods — from ancient myths and artefacts to literature, as well as modern art, music, and film. Through these images and stories, we will uncover the threads of connection that bind human life, and discover how art and myth can inspire fresh perspectives on our own experiences. No previous knowledge is required. ‚The Culture Club‘ offers a welcoming space for dialogue, discovery, and creative reflection.
Der Kurs richtet sich an Oberstufenschüler:innen, die sich auf das Landesabitur im Fach Mathematik vorbereiten. Die Teilnehmenden verbessern ihre Kenntnisse in Analysis, linearer Algebra und analytischer Geometrie. Dazu werden im Kurs unter professioneller Anleitung zahlreiche Übungsaufgaben aus dem Stoff des Mathematik-Grundkurses erarbeitet und Fragen geklärt. Der Kurs orientiert sich an dem im Stark-Verlag herausgegebenen Arbeitsheft zur Abiturvorbereitung (Grundkurs 2026, ISBN 9783849063207).
In einer zunehmend digitalen Welt ist es wichtig, nicht nur den materiellen Nachlass zu regeln, sondern auch, was mit meinem digitalen Eigentum geschehen soll. Was passiert etwa mit meinem E-Mail-Konto, wer hat Zugriff darauf? Welche Daten über mich sind in sozialen Medien oder bei Online-Händlern gespeichert? Erfahren Sie in diesem Seminar, welche Probleme bei mangelnder Vorbereitung drohen, wie Sie Ihre Daten sinnvoll verwalten und Ihren digitalen Nachlass organisieren können, um Ihre digitale Identität zu schützen und für Ihre Angehörigen zu erhalten. Themen: die Bedeutung des digitalen Nachlasses potenzielle Probleme bei fehlender Vorbereitung praktische Strategien zur Organisation von Online-Konten und digitalen Zugangsdaten
10… 9… 8… der Countdown läuft, 3… 2… 1… und los geht’s – unsere Reise durchs Sonnensystem! Gemeinsam fliegen wir vorbei an Mond, Venus und Merkur bis hin zur Sonne, dem Mars und den äußeren Planeten, bis zum Rand unserer kosmischen Heimat. Steig ein in unser Fantasieraumschiff und sei dabei, wenn du schon immer mehr über Planeten, Monde, Kometen und Sonne wissen wolltest.
Wie weit ist es von Deutschland nach Afrika? Wo liegt eigentlich New York? Auf einer großen Weltkarte am Boden erkunden die Kinder spielerisch Länder, Städte und Kontinente. Sie lösen Rätsel, finden Orte und üben, mit Karte und Kompass umzugehen. Dabei erfahren sie Spannendes über unsere Erde und lernen, sich gemeinsam zu orientieren. Wissen, Bewegung und Teamgeist machen diesen Kurs zu einem echten Abenteuer rund um den Globus.
Der Vagusnerv ist einer der bedeutendsten Nerven des Parasympathikus. Wenn er nicht funktioniert, ist Regeneration entscheidend gestört. Er spielt nicht nur hinsichtlich der körperlichen Ebene und Homöostase eine wichtige Rolle, sondern ist auch im Hinblick auf unsere sozialen Handlungsweisen, unser Erleben und in der zwischenmenschlichen Kommunikation sehr wichtig. Ebenso bedeutsam ist er in der Verarbeitung von Stressgeschehen. Lernen Sie neunzehn Wege, um eigenständig Ihren Ruhenerv täglich in Balance zu halten und Ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Dozentin ist NLP-Lehrtrainerin und Emotionscoach.
Improvisation heißt, dem Moment zu vertrauen! Wenn Pläne scheitern und alles anders läuft, entsteht Raum für Kreativität und Überraschung. Das Improvisationstheater lebt genau davon: spontane Entscheidungen, aus denen berührende, witzige und unvergessliche Szenen entstehen – auf der Bühne wie im Leben. In diesem Workshop erleben Sie die Freude am Improvisieren, stärken Achtsamkeit und Spontaneität und entdecken neue Seiten an sich selbst. Frei nach dem Motto: „Scheiter heiter und mach weiter!“ – mit Leichtigkeit, Humor und Offenheit für das Unerwartete. Die Dozentin ist Theaterpädagogin (BuT), Sozialpädagogin (BuT), Spoken Word Künstlerin (fraeuleinimproesie.de), Improvisationsschauspielerin und -trainerin.
Der Botanische Garten der Stadt Frankfurt erblüht gerade im Frühling in voller Pracht. Im noch laublosen Buchenwald sind es die zauberhaften Frühblüher Schlüsselblume, Lerchensporn und Co., im Ostasien-Bereich die frühen Rhododendren und herrlich bunte Primeln. Viele Stauden und Gehölze nutzen die frühe Jahreszeit und bieten den hungrigen Bienen erste Nahrung an, um sie zur Bestäubung anzulocken. Der Duft der Zaubernüsse und Winterblüte begleiten uns bei einem Rundgang durch den ältesten botanischen Garten in der Stadt.
Johannes Kepler (1571–1630) war mehr als ein genialer Astronom. Sein Leben spiegelt die Spannungen einer Zeit zwischen Glaube und Wissenschaft, Umbruch und Verfolgung. Der Vortrag zeichnet den Weg eines Suchenden nach – vom armen Schüler in Württemberg bis zum kaiserlichen Hofmathematiker in Prag. Dabei werden Keplers persönliche Krisen, sein unerschütterlicher Forschergeist und seine humanistische Weltsicht lebendig.
In den Böden hessischer Wälder und Felder schlummern zahlreiche Orte, an die sich längst keiner mehr erinnern kann. Im europäischen Spätmittelalter (etwa 1300-1500) wurden in Nord- und Mitteleuropa unzählige Siedlungen verlassen. Auch im Taunus verschwanden in dieser Zeit einige Dörfer. Die Gründe dafür lassen sich heute nur ansatzweise rekonstruieren. Klimatische Veränderungen, Hungersnöte und nicht zuletzt die Pest sind mögliche Erklärungen für dieses Phänomen… Von solchen wüstgefallenen Orten zeugen heute allenfalls steinerne Ruinen, wie die Landsteiner Kirchenruine. In den meisten Fällen existieren nur noch ihre Namen in mittelalterlichen Urkunden. Felix Burghardt und Alexander Maser gehen diesem Phänomen auf den Grund und geben Anreize, wie man sich auch selbst auf Spurensuche begeben kann. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.
„Ich bin dann mal weg“, sagte Hape Kerkeling, machte sich auf den weiten Pilgerweg nach Nordwestspanien und schrieb anschließend einen Bestseller darüber. Nicht zu Fuß, sondern mit der Eisenbahn steuerte Günter Holle dasselbe Ziel an. Von Frankfurt aus führte ihn seine Reise über Bordeaux, das Baskenland und die Kantabrische Küste bis ans Ziel – mit Stationen in Bilbao, Santander, Oviedo und La Coruña. Auf dem Rückweg erlebte er Europas Hochgeschwindigkeitsstrecken über Madrid, Barcelona, Avignon, Lyon und Straßburg. An diesem Abend berichtet er von Städten, Landschaften und Begegnungen auf einer ungewöhnlichen Pilgerfahrt.
Durch die Jahrhunderte gibt es spannende Vorfälle zu berichten – mit aufgeklärten und weniger aufgeklärten Mordfällen, von Lebedamen, aufregenden Autos, Immobilienskandalen, aufsehenerregenden Raubmorden und vielem mehr. Die Krimitour durch Frankfurt rückt Straftaten aus unterschiedlichen Zeiten in den Blickpunkt, die vielfältiger nicht sein können. Die Tour beginnt am Café Hauptwache und endet auf dem Römerberg.