Hier finden Sie spannende Einblicke in historische Entwicklungen, aktuelle Herausforderungen und ihre Auswirkungen auf unsere Zukunft – informativ, anregend und mit Blick auf das Wesentliche.
Today's event focuses on the idea of unity and interconnectedness as expressed in art, literature, and music. From prehistoric cave paintings to the works of Vincent van Gogh, Hilma af Klint, and Andy Goldsworthy, we will explore how artists have sought to represent the relationship between human beings and the wider world. The session also draws on literary voices such as Walt Whitman and Stefan Zweig, alongside musical works by Gustav Mahler and Arvo Pärt, to trace how different disciplines approach the idea of belonging to a greater whole. ‘The Culture Club‘ is a series for everyone curious about art, culture, and creativity — and who would like to share their thoughts and reflections in English within a relaxed and supportive atmosphere. Each gathering will focus on a theme and begin with a short presentation illustrated by artworks, stories, and cultural examples. Together we will explore ideas that connect different cultures and historical periods — from ancient myths and artefacts to literature, as well as modern art, music, and film. Through these images and stories, we will uncover the threads of connection that bind human life, and discover how art and myth can inspire fresh perspectives on our own experiences. No previous knowledge is required. ‘The Culture Club‘ offers a welcoming space for dialogue, discovery, and creative reflection. Further information about ‘The Culture Club’ and Dr. Petek Göker Erköse can be found HERE .
Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Berliner Graphiker Ludwig Sütterlin entwickelt. In vielen Familien schlummern noch Zeugnisse dieser Schrift aus vergangenen Zeiten: Urkunden, Briefe der Großeltern, Kochrezepte oder Ortschroniken. Doch ohne Vorkenntnisse ist es alles andere als einfach, den Inhalt auch nur ansatzweise zu verstehen. In diesem Einführungskurs erlernen Sie Grundkenntnisse der Sütterlinschrift bzw. verwandter Schriftarten. Teilnehmende, die diese Schrift neu erlernen möchten oder bereits kennen und Erlerntes auffrischen wollen, sind herzlich willkommen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über Befestigungsformen von der Bronzezeit bis zum Ende des Mittelalters. Ein Schwerpunkt liegt auf den spätantiken Entwicklungen, mit denen der Wandel vom Kastell zum Burgus einsetzte. Mit Beginn des Mittelalters entstanden Höhenbefestigungen und Burganlagen, zugeschnitten auf regionale Herrschaftsbereiche. Anhand zahlreicher Beispiele aus dem Orient, dem Mittelmeerraum, Mitteleuropa und auch unserer Region werden Bauformen und ihre Veränderungen erläutert. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden Tipps für eigene Exkursionen sowie markante Beispiele vor unserer Haustür.
Magie war im Alten Ägypten kein geheimnisvoller Zauber, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil von Religion und Alltag. Der Vortrag gibt einen Einblick in Vorstellungen und Praktiken, mit denen Menschen am Nil Krankheit, Unsicherheit und existenziellen Gefahren begegneten. Im Zentrum steht das Konzept Heka als wirksame Kraft zur Beeinflussung der Welt. An ausgewählten Beispielen wird gezeigt, wie eng Magie und Heilkunde verbunden waren und welche Rolle Rituale, Zaubersprüche und Amulette im Diesseits und Jenseits spielten. Der Vortrag ordnet das Phänomen kulturhistorisch ein und vermittelt zentrale Zusammenhänge.
Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Eines der schönsten Feste Ostfrankreichs ist das Fest zu Ehren des lothringischen Landespatrons, des heiligen Nikolaus. Unzählige Veranstaltungen unterschiedlichster Art sind ihm gewidmet und den Höhepunkt dieser Festivitäten bildet das Défilé de St-Nicolas. Es ist der abendliche Einzug des Heiligen mit einem phantasievollen Umzug von Musikgruppen, Künstlern, Artisten und aufwendig gebauter Wägen. Auf Europas wohl schönstem Barockplatz, der Place Stanislas, endet er mit dem Gruß des Patrons vom Rathausbalkon, einer Lichtshow und einem Feuerwerk. Phantasievoller und volkstümlicher kann man einen Heiligen wohl kaum ehren. Bei einer dreitägigen Fahrt nach Nancy soll es aber nicht nur um dieses Ereignis gehen, auch die Stadt selbst mit ihren schönen Jugendstilbauten, dem alten Herzogspalast und der großen Kathedrale wird bei dieser Gelegenheit erkundet. Auf dem Weg nach Nancy unterbrechen wir die Fahrt in Metz, wo die Kathedrale und das Centre Pompidou auf jeden Fall einen Halt rechtfertigen. Außerdem lockt die grandiose gotische Wallfahrtskirche zu Ehren des Heiligen Nikolaus ins Nachbarstädtchen St-Nicolas-de-Port und auch das unweit gelegene Toul wird uns ebenfalls einen Abstecher wert sein. REISETERMIN: Fr., 04.12. – So., 06.12.2026 ABFAHRT: Zustieg in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 8:00 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben) vom Busbahnhof Bad Homburg, Bahnhofsvorplatz: 8:30 Uhr ABLAUF DER REISE (Änderungen vorbehalten): Freitag, 04. Dezember 2026 Von Bad Homburg geht es über die Autobahn auf kürzestem Wege nach Metz. Dort interessieren vor allem zwei Ziele: zum einen das Centre Pompidou, das eine Ausstellung mit höchst originellen Werken des italienischen Multi-Künstlers Maurizio Catellan präsentiert, und zum anderen die Kathedrale Saint-Etienne, die mittelalterliche Kirche mit dem größten Bestand an Glasfenstern von der Gotik bis zu Chagall in Europa. Danach begeben wir uns ins Herz Lothringens nach St-Nicolas-de-Port. Die kleine Stadt um die riesige Wallfahrtskirche feiert natürlich auch Lothringens Landespatron, aber wir wollen uns in erster Linie die sehr elegante gotische Hallenkirche, die Reliquien des beliebten Heiligen birgt, ansehen. Danach geht es nach Nancy und nach dem Bezug der Zimmer wartet in einem der schönsten Jugendstilrestaurants Frankreichs, der Brasserie L’Excelsior, ein Abendessen auf uns. Samstag, 05. Dezember 2026 Nancy feiert heute den ganzen Tag den heiligen Nikolaus und wir feiern mit. Zuvor widmen wir uns aber der Stadt, die mit ihren Plätzen zu den schönsten Barockstädten Europas zählt und natürlich auch mit den Werken der Ecole de Nancy glänzt. Bei einem Rundgang lernen wir das Herz der Stadt kennen, schauen in das Museum der Schönen Künste mit seiner Gemäldegalerie und besuchen das Jugendstilmuseum in der Villa des Unternehmers und Mäzens Eugène Corbin. Nach Einbruch der Dunkelheit wohnen wir dem großen Defilee des heiligen Nikolaus bei, einem Umzug mit vielen Künstlern, Artisten und phantasievollen Wagen, der mit dem Gruß des Nikolaus vom Rathausbalkon und einem Feuerwerk vom Dach desselben endet. Sonntag, 06. Dezember 2026 Zwei Höhepunkte hat Lothringen noch für uns: wir besuchen die Villa des berühmten Jugendstilkünstlers Louis Majorelle und sehen uns in der alten Bischofsstadt Toul mit ihrer großartigen Kathedrale um. Danach geht es über die Autobahn zurück nach Bad Homburg. ENTHALTENE LEISTUNGEN: - 2 Übernachtungen mit Frühstücksbüfett im Hotel Mercure Nancy Centre Gare - Ortstaxe Nancy - 3-Gang-Abendessen mit einem Glas Wein, Wasser und Kaffee in der Brasserie L’Excelsior in Nancy - Fahrt mit einem Reisebus der Firma Pitz (Offenbach) - Alle Straßensteuern und Parkgebühren - Eintritte: Centre Pompidou Metz, Museum der Schönen Künste Nancy, Villa Majorelle Nancy, Museum der Schule von Nancy - Audiosysteme für die ganze Reise - Lokale Führungen im Centre Pompidou und im Museum der Schönen Künste Nancy - Stadtführungen in Metz, Nancy und Toul sowie Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Thomas Huth HOTEL: Hotel Mercure Nancy Centre Gare 11 Rue Raymond Poincaré, 54000 Nancy REISEPREIS PRO PERSON: 672 Euro im Doppelzimmer; 799 Euro im Einzelzimmer Mindestteilnehmerzahl: 20 Reiserücktrittsversicherung: Abschluss – mit oder ohne Selbstbeteiligung – auf Anfrage über rundum kultur möglich (Mail: info@rundum-kultur.de / Tel.: 069 50696715) Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.: 06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars. Die VHS ist Vermittler der Reise und trägt das Anmeldeverfahren.
Begeben Sie sich mit Stadtführer Andreas Hofmann auf einen nächtlichen Spaziergang durch die Gassen Usingens. Er schlüpft in die Rolle des ehemaligen Turmwächters Hanns Christian Zinckeisen, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Usingen seinen Dienst versah. Begleitet wird er dabei von der Magd Sybilla, die ihm humorvoll auf die Finger schaut und Acht gibt, dass niemand vom Wege abkommt. Lassen Sie sich überraschen von wissenswerten Fakten und zahlreichen Anekdoten, die die beiden mit im Gepäck haben. In Zusammenarbeit mit der Stadt Usingen und dem Geschichtsverein Usingen. Hinweis: Weitere von der Stadt Usingen angebotene Veranstaltungen und Termine finden Sie unter www.mein-usi.de .
Dieses Wochenseminar nimmt Sie mit auf eine Zeitreise – vom Urknall bis in die ferne Zukunft. Wie begann alles mit der Entstehung von Sternen? Wie entwickelten sich aus einfachen Atomen kleine Lebewesen – und schließlich der Mensch? Entdecken Sie, wie das Universum immer komplexer wurde und warum wir von Jägern und Sammlern zu einer digitalen Zivilisation wurden. Dabei folgt das Seminar dem interdisziplinären Ansatz der Big History. Statt sich auf einzelne Fachgebiete zu beschränken, verbindet Big History Erkenntnisse aus Astrophysik, Biologie, Archäologie, Geschichte und anderen Wissenschaften, um die großen Entwicklungslinien der Natur und Menschheit sichtbar zu machen. Dieser von Historikern wie David Christian entwickelte wissenschaftliche Ansatz betrachtet die Geschichte des Universums als ein zusammenhängendes Ganzes – interdisziplinär, fundiert und mit einer Perspektive, die neue Denkanstöße gibt. Wir erkunden, wie Sterne und Galaxien entstehen, warum Schwarze Löcher existieren und welche Naturgesetze das Universum prägen. Wir klären, wie das erste Leben auf der Erde entstand und welche Evolutionssprünge zur Vielfalt komplexer Organismen führten. Und wir betrachten die Menschheitsgeschichte – von frühen Kulturen bis zu den Herausforderungen der Zukunft. Welche Meilensteine prägten unsere Entwicklung? Warum ist das Verständnis von Jäger- und Sammlerkulturen auch heute noch relevant? Welche Faktoren könnten unsere Zukunft bestimmen? Dieses Seminar richtet sich an alle, die Wissenschaft, Philosophie und die großen Zusammenhänge unserer Existenz besser verstehen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Matthias Brust-Braun ist Informatiker mit Schwerpunkt Computerlinguistik. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Astrophysik, Kosmologie und Biotechnologie. Insbesondere forscht und publiziert er im Bereich der Big History. Hinweis: Die Stornofrist für Kurse, die als Bildungsurlaub angeboten werden, endet vier Wochen vor Kursbeginn!
Nach der Zerstörung Karthagos 146 v. Chr. und der Annexion des Nachbarkönigreichs Numidien im 1. Jh. n. Chr. entstanden in Nordafrika die Provinzen Numidia und Africa proconsularis, die rasch romanisiert wurden. Rom profitierte vom landwirtschaftlichen Reichtum, der durch schriftliche und archäologische Quellen gut belegt ist. Zahlreiche gut erhaltene Ruinenstätten wie Cherchel, Dougga und Sbeitla zeugen vom Wohlstand der Region unter römischer Herrschaft. Carthago wurde unter Caesar neu gegründet und entwickelte sich zur Metropole. Der reich bebilderte Vortrag führt in die römische Vergangenheit der heutigen Staaten Libyen, Tunesien und Algerien.
Was kann Design gesellschaftlich bewirken? Die Führung durch die Ausstellung "How to Design a Revolution" im Museum Angewandte Kunst führt in das Chile der frühen 1970er Jahre. Unter Präsident Salvador Allende entstand dort ein außergewöhnlicher Reformprozess – eine seltene Verbindung aus Demokratie, Sozialpolitik und Gestaltung. Gezeigt wird, wie Grafik- und Industriedesign gezielt genutzt wurden: etwa mit Plakaten für kollektives Handeln oder funktionalen Alltagsprodukten für breite Bevölkerungsschichten. Ein besonderer Blickfang ist die Rekonstruktion des futuristischen Cybersyn-Kontrollraums, mit dem Produktion und staatliche Betriebe vernetzt werden sollten. Im Anschluss bleibt Zeit zur individuellen Museumsbesichtigung, auch der Präsentation „Elementarteile“.
Asteroiden, Supervulkane, abrupte Klimasprünge: Naturgewalten haben die Erdgeschichte mehrfach grundlegend verändert. Der erste Abend beleuchtet große Umbrüche und fragt, wann ökologische Systeme kippen. Der zweite richtet den Blick auf heutige Risiken – von Extremwetter bis Starkregen – und diskutiert, was Forschung, Frühwarnsysteme und Technik leisten können. Wie verletzlich ist unsere Zivilisation – und womit müssen wir realistisch rechnen?
Wie wurden Farben hergestellt, womit gebunden und warum waren sie oft haltbarer als moderne Anstriche? Ein Blick auf historische Farbwelten zwischen Handwerk, Chemie und überraschenden Nebenwirkungen. Was Dinge uns erzählen, wenn man genau hinschaut: Ein Restaurator aus der Praxis erklärt an konkreten Beispielen, wie Materialien altern, warum Spuren entstehen – und was sie über ihre Zeit verraten.
Israel und Deutschland verbindet eine historisch belastete, politisch besondere Beziehung. Der Vortrag zeichnet nach, wie sich aus den schwierigen Anfängen der 1950er-Jahre und der Aufnahme diplomatischer Beziehungen 1965 schrittweise eine Partnerschaft entwickelte – begleitet von Kontroversen um Rüstungsexporte, politischer Verantwortung und der von Angela Merkel geprägten Formel der „Staatsräson“. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen im Nahen Osten und ihrer Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft in Deutschland fragt der Abend, wie sich dieses besondere Verhältnis heute einordnen lässt.
Kaum zu glauben, aber wahr: Johann Wolfgang von Goethe hätte die Fotografie noch kennenlernen können. Denn sechs Jahre vor seinem Tod gelang dem heute weitgehend unbekannten Nicéphore Niépce das erste Bild, das man als Foto bezeichnen kann. Sogar dieses erste „geschossene“ Foto – eine Heliografie – ist bis heute erhalten. Es zeigt den Blick aus seinem Arbeitszimmer, die Belichtungszeit dauerte allerdings eine halbe Ewigkeit. Über Daguerre und Talbot entwickelte sich daraus die Fotografie, wie viele Generationen sie kannten – heute weitgehend abgelöst durch digitales Fotografieren. Der Vortrag erzählt die Geschichte der Fotografie von ihren Anfängen bis in die Gegenwart und stellt bekannte Fotograf:innen wie Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Edward Steichen, Bernd und Hilla Becher oder Andreas Gursky vor.
In Zusammenarbeit mit der StadtBibliothek sowie dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bad Homburg v.d. Höhe Kolumbien zählt zu den vielfältigsten Ländern Südamerikas. Andenhochland, tropischer Regenwald und Karibikküste prägen Landschaft und Leben ebenso wie lebendige Städte und eine reiche kulturelle Mischung. In den vergangenen Jahren hat sich das Land stark verändert und ist für viele Reisende neu interessant geworden. An diesem Abend stellt Ihnen Federico Marín-Vargas sein Heimatland vor. In Bad Homburg und Umgebung sind Menschen aus allen fünf Kontinenten zu Hause. In dieser Reihe stellen einige von ihnen sich und ihr Land auf kreative Weise vor. Die Abende sind alles andere als trockene Landeskunde – lassen Sie sich überraschen!