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Kultur

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Englisch B2 Conversation and Literature Salman Rushdie "Knife"
Di. 08.09.2026 09:15
Bad Homburg
Salman Rushdie "Knife"

We will read and discuss newspaper articles together and we will start reading the autobiographical book "Knife" by Salman Rushdie. Mr. Rushdie also calls his book "Meditations after an attempted murder". The attempted murder happened in 2022 in upstate New York.

Kursnummer 262G16-30
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Gebühr: 225,00
Töpfern für Erwachsene Für Anfänger und Fortgeschrittene
Di. 08.09.2026 19:00
Für Anfänger und Fortgeschrittene

Hier können Sie kreativ unter Anleitung Ihre eigenen Tonfiguren, Schalen oder Tassen herstellen, im netten Ambiente eines Wintergartens. Es gibt auch drei Drehscheiben, an denen man sich ausprobieren kann. Am besten schauen Sie zu Hause schon mal im Internet nach einigen Ideen, damit Sie gleich loslegen können. Wir arbeiten mit Dreh- und Aufbautechnik, es stehen aber auch verschiedene Gieß- und Gipsformen, z. B. für Kugeln, zur Verfügung. Hinzu kommen Materialkosten von 6,00 Euro pro Kilo Ton inkl. Farbe nach Aufwand (über 100 verschiedene Farben zur Auswahl).

Kursnummer 262E05-60
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Gebühr: 88,00
Nähkurs Für Einsteiger:innen und Fortgeschrittene
Di. 08.09.2026 19:00
Bad Homburg
Für Einsteiger:innen und Fortgeschrittene

In diesem Nähkurs sind alle willkommen, die gerne nähen möchten. Er ist sowohl für Einsteiger:innen als auch für Fortgeschrittene geeignet. Einsteiger:innen beginnen mit einem kleinen einfachen Projekt (Kissen oder kleine Tasche) und können so die Grundlagen des Nähens erlernen. Anschließend wird ein eigenes Objekt nach Wunsch gearbeitet. Fortgeschrittene arbeiten individuell an ihrem Wunschobjekt und können so ihre Kenntnisse erweitern, indem ich Sie gerne mit meiner Erfahrung berate und unterstütze. Während des Kurses werden folgende Kenntnisse vermittelt: – Die Auswahl eines geeigneten Projektes – Erlernen des Umgangs mit der Nähmaschine – Beratung zum Materialeinkauf (Stoff, Knöpfe, Futter etc.) – Umgang mit Fertigschnitten, Anpassen bestehender Schnittmuster – Unterstützung beim Zuschneiden – Optimale Vermittlung der Verarbeitung und des Nähablaufes Im Kursraum sind Nähmaschinen und Bügeleisen vorhanden. Natürlich kann auch die eigene Nähmaschine mitgebracht werden. Mitzubringende Materialien: Schreibutensilien, Näh- und Stecknadeln, Maßband, Schneiderkreide, Schere, Stoff und Baumwollstoffreste, dazu passendes Nähgarn, Kopierfolie, Schnitte (falls vorhanden).

Kursnummer 262E12-51
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Gebühr: 132,00
studium generale – Von der Entstehung des Menschen bis zum 20. Jahrhundert 2. Semester: Ägypten, Kreta, Mykene und Antike 1. Teil
Di. 08.09.2026 19:30
Bad Homburg
2. Semester: Ägypten, Kreta, Mykene und Antike 1. Teil

STUDIUM GENERALE Die wichtigsten Epochen der Geschichte von der Entstehung des Menschen bis zum 20. Jahrhundert werden von allen Seiten beleuchtet: Medizin, Geschichte, Kunst, Musik, Literatur, Theologie, Recht, Technik, Philosophie und Wissenschaft sind Themen der einzelnen Vorlesungen. Jeden Dienstag ein neuer Aspekt der Epoche, jedes Semester eine neue Epoche. Das studium generale der Volkshochschule Bad Homburg wendet sich an alle, die als junge Leute einen weiten Blick in die Welt der Geschichte, Kultur und der Wissenschaften werfen, als Berufstätige über ihre Spezialisierung hinausblicken und ihre Allgemeinbildung erweitern oder als nicht (mehr) Berufstätige sich Wissensgebieten zuwenden möchten, mit denen sie sich „schon immer mal“ beschäftigen wollten. Die Dozentinnen und Dozenten kommen von Hochschulen, Universitäten, Museen und aus der Praxis. Anmeldungen sind auch während des laufenden Semesters möglich. Konzept und Organisation: Gero Fuhrmann Kontakt: hgfuhrmann@t-online.de Tel.: 0170 3 49 4040 2. Semester ÄGYPTEN, KRETA, MYKENE und ANTIKE, 1. Teil Eröffnungsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Dienstag, 08. September 2026, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek, Dorotheenstraße 24 Raoul Schrott liest aus seiner Übersetzung der Ilias von Homer   Es war die Geburtsstunde des studium generale: Am 1. Februar 2011 las Raoul Schrott in der Stadtbibliothek Bad Homburg zur Eröffnung aus seiner viel diskutierten Übersetzung von Homers Ilias. Der Abend ist für die damaligen Teilnehmenden unvergesslich: Die neue Übersetzung, aus der Schrott vortrug, war in einer Sprache verfasst, die uns Heutigen verständlich macht, warum Homers Epos sich seit über 2500 Jahren schriftlich - und davor schon Jahrhunderte lang mündlich - erhalten hat. Im Vortrag von Raoul Schrott wurde die Ilias zu einem begeisternden Leben erweckt.  15 Jahre später wollen wir das Semester zur Antike mit der gleichen Lesung eröffnen. Einfach, weil es so schön war. Allerdings mit einer kleinen Änderung seiner Übersetzung, die den Text in einem völlig neuen Licht zeigt.   Zum Autor Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. 2023 hatte er die Ernst-Jandl-Dozentur der Universität Wien inne. Bei Hanser erschien u.a. »Erste Erde« (Epos, 2016), »Politiken & Ideen« (Essays, 2018), »Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal« (Roman, 2019), »Inventur des Sommers« (Über das Abwesende, 2023) und zuletzt das einzigartige Buchprojekt »Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit« (2024) sowie „Zeitgeist. Ein Plädoyer für die Menschlichkeit“ (2026).  15.09. Priv.-Doz. Alexander Ilin-Tomich Herrschaft, Verwaltung und Gesellschaft im alten Ägypten zur Pharaonenzeit Vieles, wofür das alte Ägypten berühmt ist – von den Pyramiden bis zu Tempeln und Gräbern der Spätzeit – ist auf die effiziente Verwaltung und Organisation auf unterschiedlichen Ebenen zurückzuführen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Macht der Pharaonen, Verwaltungsstrukturen sowie die erkennbaren Berufsgruppen der ägyptischen Gesellschaft vom Alten Reich bis zur Spätzeit (2686–332 v. Chr.): Priester, Militär, Beamte und Landarbeiter. Er liefert zudem Einblicke in die Ideologie des göttlichen Königtums, aktuelle Forschungsmeinungen zum Staatsbegriff in Anwendung auf Altägypten sowie die Pflichten und Abgaben, denen die Mehrheit der Ägypter unterlag. Der Referent ist Privatdozent für Ägyptologe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Personennamen, Bildproduktion – sowohl im großen Format (z. B. Stelen) als auch in kleinem (z. B. Skarabäen) – sowie Verwaltung und Chronologie. Derzeit leitet er in Mainz zwei DFG-Projekte zu Skarabäen der Dritten Zwischenzeit und zur Tradierung der Opferformel. Im Sommersemester vertritt Alexander Ilin-Tomich die Professur für Ägyptologie an der Universität Heidelberg.  22.09. Dr. Nadine Gräßler Zwischen Göttern und Gräbern. Religion und Totenkult im alten Ägypten Prachtvolle Gräber, aufwendig präparierte und kunstvoll gestaltete Mumien sowie umfangreiche, geheimnisvolle religiöse Texte zeugen von einer Kultur, in der Religion und Tod untrennbar miteinander verknüpft waren. Der Vortrag lädt zu einer Reise in die Gedankenwelt der alten Ägypter ein und geht der Frage nach, wie sie Leben, Sterben und das Jenseits verstanden. Anhand aussagekräftiger archäologischer, materieller und schriftlicher Zeugnisse wird aufgezeigt, wie eng religiöse Vorstellungen und Totenkult mit gesellschaftlichen Strukturen und dem altägyptischen Weltbild verbunden waren. Zugleich wird deutlich, dass diese Konzepte keineswegs statisch blieben, sondern sich im Verlauf der mehr als 3000-jährigen Geschichte des alten Ägypten immer wieder wandelten und neu ausgestaltet wurden. Die Referentin war wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs Ägyptologie am Institut für Altertumswissenschaften der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Sie wurde mit einer Arbeit über Konzepte des Auges im Alten Ägypten promoviert.  20.10. Prof. Dr. Kathrin Gabler Mit dem Reliefbildhauer Jpuy einen Blick hinter die Kulissen werfen: Die Arbeitersiedlung Deir el-Medine in Theben-West im Neuen Reich Deir el-Medine gilt als wissenschaftlicher Sonderfall in der Ägyptologie, der mit einem gigantischen erhaltenen Quellenkorpus einen einzigartigen Einblick in die Sozialgeschichte des Alten Ägypten gewährt. In der Arbeitersiedlung auf dem thebanischen Westufer lebten in der 18., 19. und 20. Dynastie (1550 bis 1070 v. Chr.) diejenigen Arbeiter und ihre Familien, die die Gräber im Tal der Könige und im Tal der Königinnen anfertigten, zu welchen der Reliefbildhauer Ipuy zählt. Der Vortrag beleuchtet exemplarisch den Mikrokosmos um die Familie des Reliefbildhauers und lässt einen Blick hinter die Kulissen in das alltägliche Leben der Bewohner:innen in der späten Bronzezeit werfen. Die Dozentin ist seit Juli 2024 Professorin für Ägyptologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, wo sie ihre Forschungsinteressen und -schwerpunkte Theben, Deir el-Medine, Hieratistik, Prosopographie und Materialstudien aktiv in die Lehre einbringt. Sie leitet seit 2021 das Projekt zu TT 217 – the Tomb of the Sculptor Ipuy in Context (Kooperation mit IFAO Kairo) und seit 2026 das Colossi of Memnon and Amenhotep III Temple Conservation Project (Kooperation mit DAI Kairo). Nach dem Studium und der Promotion in München und Leiden war Kathrin Gabler fast zehn Jahre außerhalb Deutschlands in Forschung und Lehre an den Standorten Basel, Kopenhagen, Kairo, Oxford und Uppsala tätig.  27.10. Prof. Dr. Diamanis Panagiotopoulos Die Minoer Auf der Insel Kreta entstand um 2000 v. Chr. die erste Hochkultur auf europäischem Boden, die bei den modernen Betrachtern noch immer Staunen hervorruft und die Wissenschaft vor zahlreiche Rätsel stellt. Die Minoer errichteten monumentale Paläste in einer von Erdbeben gefährdeten Region, entwickelten verschiedene Schriftsysteme, schmückten ihre Räume mit herrlichen Wandmalereien, förderten das Kunsthandwerk und dominierten mit ihren Schiffen das ägäische Meer. Im Vortrag wird die Erfolgsgeschichte dieses Inselvolkes, seine Gesellschaftsstruktur und sein prägender Einfluss auf die Mittelmeerwelt nachgezeichnet, wobei die neuesten Erkenntnisse der Forschung einbezogen werden.  03.11. Prof. Dr. Diamantis Panagiotopoulos Die Mykener Der Vortrag beschäftigt sich mit den Mykenern als einer Kultur an der Schwelle der historischen Zeit. Neben einem kurzen Überblick über die wichtigsten Wendepunkte ihrer geschichtlichen Entwicklung werden Leitaspekte ihrer materiellen Kultur, Schriftlichkeit und ihres Beziehungsnetzes mit anderen Kulturregionen inner- und außerhalb der Ägäis behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf aktuellen archäologischen Neufunden und neuen Interpretationsansätzen, die zeigen, inwiefern sich traditionelle Forschungsmeinungen bestätigen oder revidieren lassen. Der Dozent lehrt seit 2003 als Professor am Institut für Klassische Archäologie und Byzantinische Archäologie in Heidelberg. Seit 2018 ist Panagiotopoulos Vorstandsmitglied und stellvertretender Direktor des Heidelberg Center for Cultural Heritage. Er forscht unter anderem zur ägäischen Bronzezeit und dabei vor allem zu Siegelpraxis, Administration, sozialen Strukturen und der Ikonographie. Weiterhin setzt sich Panagiotopoulos mit Themen wie der kulturellen Interaktion im östlichen Mittelmeer, archäologischer Theoriebildung, historischen Landschaften sowie Strategien zur Bewahrung und Erschließung des kulturellen Erbes auseinander. Seine letzte Publikation ist das Handbuch „Das minoische Kreta“ (Stuttgart 2021).  10.11. Prof. Dr. Kai Trampedach Aufbruch zu neuen Ufern – die große griechische Kolonisation (8.-6. Jh. v. Chr.) Die sogenannte große griechische Kolonisation war eine historisch bedeutsame und folgenreiche Bewegung, die dazu führte, daß im Laufe von gut zwei Jahrhunderten, zwischen dem 8. und dem 6. vorchristlichen Jahrhundert, ungefähr 230 griechische Städte an den Küsten des Mittelmeeres und des Schwarzen Meeres entstanden. Im 4. Jahrhundert konnte Platon von den Griechen sagen, daß sie ums Mittelmeer säßen wie Frösche um einen Teich. Nach einer kurzen Erörterung des Begriffs der „Kolonisation“ und der Quellenproblematik geht der Dozent auf die Gründe für die Auswanderung, die Herkunft und Rekrutierung der Siedler, die Auswahl des Siedlungsplatzes sowie den Siedlungsbeginn und die Stadtgründung ein. Anhand von ausgewählten Beispielen beleuchtet er zudem die Beziehungen der neuen Städte zur indigenen Bevölkerung, zu den griechischen Nachbar- und Mutterstädten und den pan-hellenischen Heiligtümern, bevor er abschließend nach Rückwirkungen der Kolonisationsbewegung auf das griechische Mutterland fragen wird.   Der Referent ist Professor für Alte Geschichte (unter besonderer Berücksichtigung der griechischen Geschichte) an der Universität Heidelberg. Seine Publikationen beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Verhältnis von Philosophie bzw. Religion/Theologie einerseits und Politik andererseits sowie mit der politischen Anthropologie in der Antike. Konkrete Forschungsfelder sind die athenische Demokratie, die Geschichte des Apollon-Heiligtums von Delphi und des dortigen Orakels, Judäa in hellenistischer und römischer Zeit sowie politische Rituale und Hagiographie in der Spätantike.   17.11. Dr. David Toalster Stadt - Land - Polis Die Polis war in der Antike ab dem frühen 9. Jahrhundert der für Griechenland typische Stadtstaat. Als politisch autonome Gemeinschaft besaß sie eine eigene Verfassung, Rechtsprechung und Regierung, wobei diese anfänglich oft aristokratisch geprägt war. Sowohl Wehrfähigkeit als auch Wirtschaft basierten auf der Teilhabe der Bürger. Zentrale Elemente der Polis waren die Agora (Marktplatz) und die Akropolis (Burg). Trotz der aus der Selbständigkeit (Autarkie) resultierenden politischen Zersplitterung einte die griechischen Stadtstaaten eine gemeinsame Sprache, Religion und Kultur. Die Polis bildete den Kern des griechischen Lebens und prägt mit Begriffen wie „Politik“ noch bis heute unser Verständnis von Staat und Gesellschaft. Der Dozent arbeitet als Lehrkraft an einer Schule für hochbegabte Minderleister sowie als Lehrbeauftragter für antike und mittelalterliche Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. In seiner Freizeit widmet er sich dem Schreiben von Büchern und der Malerei.  24.11. Prof. Dr. Anja Klöckner Von der Anschauung zur Anbetung - die Griechen und ihre Götter(bilder) Ob beim gemeinsamen Essen oder beim Sport, auf dem Marktplatz oder im Theater - die Menschen im antiken Griechenland waren auch außerhalb der großen öffentlichen Heiligtümer im ständigen Kontakt mit ihren Göttern. Dabei spielten die Götterbilder eine zentrale Rolle. Sie waren nicht nur künstlerischer Ausdruck religiöser Vorstellungen, sondern auch Medien für die individuelle und kollektive Erfahrung göttlicher Präsenz. Der Vortrag führt anhand anschaulicher Beispiele in die Welt der Götterkulte ein und visualisiert die verschiedenen Formen religiöser Kommunikation der griechischen Antike. Prof. Dr. Anja Klöckner wurde 2004 habilitiert mit der Arbeit ‚Bilder des Unsichtbaren. Griechische Weihreliefs als Medien religiöser Kommunikation‘. Nach Lehrtätigkeiten in Saarbrücken und Greifswald war sie Visiting Scholar am Getty Research Institute in Los Angeles und ab 2007 Professorin für Klassische Archäologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2016 lehrt sie an der Universität Frankfurt. Sie beschäftigt sich vorrangig mit visuellen Medien der Antike, griechischer und römischer Sepulkralkultur, sakralen Räumen und deren Ästhetisierung sowie mit griechischen Weihreliefs.  01.12. PD Dr. Marion Bolder-Boos Von Kanaan nach Gibraltar – die Phönizier zwischen Ost und West Von den Phöniziern geht eine besondere Faszination aus. In antiken Schriftquellen werden sie wahlweise als ehrbare Handelspartner, verkommene Götzenanbeter, vorzügliche Künstler, treulose Barbaren, fortschrittliche Erfinder oder gierige Gauner beschrieben. Ihr Mutterland liegt überwiegend auf dem Gebiet des heutigen Libanon sowie den angrenzenden Staaten Syrien und Israel. Die berühmteste phönizische Stadt liegt jedoch nicht in der Levante, sondern an der nordafrikanischen Mittelmeerküste: Karthago. Auch etliche weitere, zum Teil bis heute bestehende Städte im zentralen und westlichen Mittelmeerraum weisen ein phönizisches Erbe auf. Im Vortrag soll ein Überblick über die Geschichte und Kultur der Phönizier gegeben werden, der anhand einiger Fallbeispiele auch die phönizische Expansion von ihrem Ursprungsland bis zur iberischen und nordafrikanischen Atlantikküste umfasst. Die Dozentin wurde im Fach Klassische Archäologie an der Technischen Universität Darmstadt mit einer Arbeit über „Phönizische Siedlungen im zentralen und westlichen Mittelmeerraum von der Gründung bis ins 6. Jh. v. Chr. habilitiert. Sie hatte Vertretungsprofessuren in Eichstätt, Leipzig und Bonn inne und leitet zur Zeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein DFG-Projekt zu römischen Kultstätten im republikanischen Italien.  08.12. apl. Prof. Dr. Lilian Maul-Balensiefen Die Werke der Bildhauerkunst in der griechischen Antike: Wozu waren sie eigentlich da? Figürliche Skulpturen bebilderten und belebten in der griechischen Welt die öffentlichen Räume und trugen so maßgeblich zu deren Erscheinungsbild bei. Aus Holz, Ton, Metall oder Stein plastisch geformt, stellten sie einzeln oder in Gruppen Menschen, Gottheiten, Tiere und Mischwesen dar. Das Hervorbringen einer überaus wirkmächtigen Plastik ist eine der Hochleistungen der griechischen Kultur in der Zeit vom 8. bis zum 1. Jh. v. Chr. Der Vortrag behandelt anhand repräsentativer Beispiele die politischen, religiösen und sozialen Funktionen, die den Werken der griechischen Bildhauerkunst zukamen. Er fragt danach, was in solchen Bildern über die formale Gestalt und das dargestellte Thema hinaus noch zu erkennen war. Dabei richtet er den Blick auf die engen Bezüge, die zwischen der Formensprache und Bildthematik auf der einen und dem Aufstellungs- oder Anbringungsort der Skulpturen auf der anderen Seite bestanden. Er wird – so das übergeordnete Ziel – Statuen und Reliefs zum Sprechen bringen über das Leben, Handeln und Denken der Menschen, die sich im antiken Griechenland mit Werken der Plastik umgaben, kurzum deren kulturgeschichtliches Aussagepotential aufzeigen. Die Dozentin habilitierte sich im Fach Klassische Archäologie an der FU Berlin. Sie lehrte dort sowie an den Universitäten in München, Cottbus, Saarbrücken und Gießen. Seit 2008 unterrichtet sie an der Universität Heidelberg, wo sie zur Außerplanmäßigen Professorin ernannt wurde. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie u. a. an der kommentierten Neuedition der Schriften von J. J. Winckelmann beteiligt, der hierzulande als der Begründer der Klassischen Archäologie gilt. Neben der Geschichte des Faches gehören die griechische und römische Ikonographie, insbesondere Bildwerke mit mythologischen Darstellungen, die Bezüge zwischen Skulptur und Architektur sowie die öffentlichen Bibliotheken Roms zu ihren zentralen Forschungsinteressen.  15.12. Dieter Dorth Politische Philosophie der Antike Im 5. Jhdt. v. Chr. begann in der griechischen Antike das philosophische Nachdenken über die Politik. Das folgende 4. Jahrhundert erlebt die Kontroverse Platon / Aristoteles - die Suche nach Gerechtigkeit als ideale theoretische Konstruktion gegen das im Empirisch-Konkreten Gegebene. Im Mittelpunkt dieser Überlegungen stehen u.a. Natur und Ursprung des Staates, das Wesen der Gerechtigkeit, der Gesellschaftsvertrag und die Rolle des Individuums in der politischen und sozialen Gemeinschaft. Prominent sind dabei Sokrates, Platon und Aristoteles in der griechischen, Marcus Tullius Cicero in der römischen Antike. Der Referent war Fachbereichsleiter Geisteswissenschaften und IT an der Volkshochschule des Main-Taunus-Kreises. Seine Interessen gelten der Vermittlung historischer, philosophischer und literaturgeschichtlicher Themen.  19.01. Dr. Florian Leitmeir Klänge der Vergangenheit – Eine musikarchäologische Spurensuche von der Frühzeit des Menschen bis in die griechische Archaik Das Erzeugen von Musik und Klängen zählt zu den frühesten Kulturtechniken der Menschheit. Ausgehend von den Flöten der jüngeren Altsteinzeit werden wir uns auf eine Reise über die frühen Hochkulturen bis ins archaische Griechenland begeben und mit den archäologischen Überresten von Musik und Klang auseinandersetzen. Der grundlegende Einblick in die musikarchäologische Forschung wird dabei auch mit Rekonstruktionen antiker Musikinstrumente von der Steinzeit über Ägypten, den Vorderen Orient und Griechenland hörbar untermalt. Nach Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek und Lehrtätigkeit am Institut für Klassische Archäologie München ist der Dozent seit 2012 als Akademischer Oberrat wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen das antike Porträt, Antikenrezeption und antike Musik.  26.01. Dr. Volker Benad-Wagenhoff Bewässerungstechnik in der Antike Die Wasserversorgung größerer Siedlungen wird in der Antike zu einer technischen Herausforderung. Die benötigten Mengen müssen meist aus größerer Entfernung herangeführt werden. Der Vortrag beschreibt die dafür errichteten Bauwerke und Systeme an markanten Beispielen (Jerusalem, Samos, Arles) und skizziert die damit verbundenen messtechnischen und baulichen Probleme. Dr. phil. Dipl.-Ing. Volker Benad-Wagenhoff war bis 2014 Konservator am Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim und ist seit 2017 in Projektarbeit und als externer Kurator für das Gutenberg-Museum Mainz tätig. Veröffentlichungen zur Geschichte der industriellen Fertigungstechnik, der Massenproduktion, der frühneuzeitlichen Münztechnik und der Drucktechnik in Europa und Asien. Abschlusskonzert in der Erlöserkirche 2. Februar 2027 um 19:30 Uhr Acis und Galatea Oper von Georg Friedrich Händel Das Libretto von John Gay stützt sich auf die Legende von Acis, Galatea und Polyphem, wie sie Ovid in seinen Metamorphosen aus der griechischen Mythologie überliefert hat. Auch hier endet die Auseinandersetzung von Göttern und Menschen tragisch für den Menschen – Polyphem, Sohn des Poseidon, erschlägt seinen Rivalen um Galatea – und erst durch Acis‘ Verwandlung in eine ewig sprudelnde Quelle kann Händel die Oper in einem Freudengesang enden lassen.   Mitwirkende: Vokalsolisten Kammerchor der Erlöserkirche Barockorchester Leitung: Susanne Rohn Eintritt 30,00 (ermäßigt 20,00) Euro - Für Teilnehmer des studium generale frei. Tickets nur an der Abendkasse und im Internet auf der Seite der Erlöserkirche.  

Kursnummer 262D01-01
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Gebühr: 255,00
Führung: Eine Stadt will hoch hinaus – Frankfurt und seine Skyline
Mi. 09.09.2026 14:00
Frankfurt, Treffpunkt: Am Eurozeichen der alten Europäischen Zentralbank (Neue Mainzer Straße am Willy-Brandt-Platz)

Wie einst die Geschlechtertürme San Gimignanos die Macht der vornehmen Patrizier bezeugten, künden Frankfurts Hochhäuser von der Macht des Geldes. Dabei ist oft bemerkenswerte Architektur entstanden und es lohnt sich, neben dem eindrucksvollen Gesamtbild die einzelnen Wolkenkratzerindividuen eines genaueren Blickes zu würdigen. Wir erkunden die beiden wichtigsten Hochhausviertel entlang der Neuen Mainzer Straße und rund um die Festhalle und verfolgen die Entwicklung dieses Bautyps von den Sechzigerjahren bis zur gerade vollendeten Hochhausgruppe Frankfurt Four. Aktuelle Projekte wie der im Bau befindliche Central Business Tower und die spektakuläre Bebauung des Matthäus-Areals werden ebenfalls Thema sein. Zum Abschluss dieses „Skyline Walks“ begeben wir uns auf den aussichtsreichen Dachgarten des Skyline Plaza.

Kursnummer 262D03-11
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Gebühr: 19,00
Nähkurs Für Einsteiger:innen und Fortgeschrittene
Mi. 09.09.2026 19:00
Bad Homburg
Für Einsteiger:innen und Fortgeschrittene

In diesem Nähkurs sind alle willkommen, die gerne nähen möchten. Er ist sowohl für Einsteiger:innen als auch für Fortgeschrittene geeignet. Einsteiger:innen beginnen mit einem kleinen einfachen Projekt (Kissen oder kleine Tasche) und können so die Grundlagen des Nähens erlernen. Anschließend wird ein eigenes Objekt nach Wunsch gearbeitet. Fortgeschrittene arbeiten individuell an ihrem Wunschobjekt und können so ihre Kenntnisse erweitern, indem ich sie gerne mit meiner Erfahrung berate und unterstütze. Während des Kurses werden folgende Kenntnisse vermittelt: – Die Auswahl eines geeigneten Projektes – Erlernen des Umgangs mit der Nähmaschine – Beratung zum Materialeinkauf (Stoff, Knöpfe, Futter, etc.) – Umgang mit Fertigschnitten, Anpassen bestehender Schnittmuster – Unterstützung beim Zuschneiden – Optimale Vermittlung der Verarbeitung und des Nähablaufes Mitzubringende Materialien: Schreibutensilien, Näh- und Stecknadeln, Maßband, Schneiderkreide, Schere, Stoff und Baumwollstoffreste, dazu passendes Nähgarn, Kopierfolie, Schnitte (falls vorhanden). Im Kursraum sind Nähmaschinen und Bügeleisen vorhanden. Natürlich kann auch die eigene Nähmaschine mitgebracht werden.

Kursnummer 262E12-52
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Gebühr: 132,00
Goldschmieden
Do. 10.09.2026 09:15
Bad Homburg

Die Teilnehmenden lernen, Schmuck nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und auszuarbeiten. Es werden traditionelle Verarbeitungstechniken von Edelmetallen erlernt. Nach eigenen oder fremden Entwürfen werden Ohrringe, Broschen, Ringe sowie kleine Colliers gearbeitet. Vorhandene Werkzeuge bitte mitbringen! Es entstehen Kosten für Werkzeuge und Material (ca. 150,00 Euro).

Kursnummer 262E03-75
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Gebühr: 184,00
Goldschmieden
Fr. 11.09.2026 09:15
Bad Homburg

Die Teilnehmenden lernen, Schmuck nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und auszuarbeiten. Es werden traditionelle Verarbeitungstechniken von Edelmetallen erlernt. Nach eigenen oder fremden Entwürfen werden Ohrringe, Broschen, Ringe sowie kleine Colliers gearbeitet. Vorhandene Werkzeuge bitte mitbringen! Es entstehen Kosten für Werkzeuge und Material (ca. 150,00 Euro).

Kursnummer 262E03-76
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Gebühr: 184,00
Englisch B2 English Literature Salman Rushdie "Knife"
Fr. 11.09.2026 09:15
Bad Homburg
Salman Rushdie "Knife"

We'll read and talk about the autobiographical book "Knife" by Salman Rushdie. Mr. Rushdie also calls his book "Meditations after an attempted murder". The attempted murder happened in 2022 in upstate New York.

Kursnummer 262G16-35
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Gebühr: 120,00
Herzkunst – Malen von Herzen Für Kinder von 6-10 Jahren (Kleingruppe)
Sa. 12.09.2026 11:00
Bad Homburg
Für Kinder von 6-10 Jahren (Kleingruppe)

Farben entdecken, Formen ausprobieren und der eigenen Fantasie freien Lauf lassen: In diesem liebevoll begleiteten Kreativkurs dürfen Kinder spielerisch malen, gestalten und experimentieren – ganz ohne Leistungsdruck. Im Mittelpunkt steht nicht das „perfekte“ Ergebnis, sondern die Freude am kreativen Prozess. In ruhiger und wertschätzender Atmosphäre werden die Kinder ermutigt, ihren eigenen Ausdruck zu finden und ihrer Kreativität zu vertrauen. Der Kurs richtet sich an Kinder, die gerne malen und gestalten und sich kreativ entfalten möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Bitte nach Möglichkeit einen Malkittel oder ältere Kleidung mitbringen, damit unbeschwert mit Farben gearbeitet werden kann. In der Kursgebühr sind Materialkosten in Höhe von 18 Euro enthalten.

Kursnummer 262A22-50
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Gebühr: 62,00
Waldworte - Kreatives Schreiben in der Natur
17.10.26 und 18.10.26, jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr
Bad Homburg

Der Wald steckt voller Eindrücke, doch wie lassen sie sich in Worte fassen? Auf einer gemeinsamen Wanderung verbinden wir Naturerfahrung mit kreativem Schreiben. Mit einfachen Schreibübungen, kleinen Ritualen und Impulsen aus der Natur entstehen Texte, Gedichte oder kurze Gedankenstücke. Dabei geht es nicht um „richtig“ oder „falsch“, sondern um Ausdruck und Wahrnehmung. Die Gruppe wird zur Resonanzfläche für unterschiedliche Eindrücke und Perspektiven. Am Ende nehmen Sie neue Schreibideen und einen kleinen Werkzeugkasten für kreatives Schreiben im Alltag mit. Treffpunkt: Christuskirche Berliner Siedlung, Stettiner Straße 48, 61348 Bad Homburg v.d. Höhe Herr Guggenbichler ist Sozialpädagoge, Wildnis-und Erlebnispädagoge sowie Natur- und Landschaftsführer.

Kursnummer 262E30-50
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Gebühr: 22,00
Gemeinsam unterwegs: Internationale Wanderung
So. 13.09.2026 15:00
Neu-Anspach

Spazierengehen und ins Gespräch kommen: Bei dieser leichten Wanderung treffen sich Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen – und alle, die hier zuhause sind. Die Strecke (ca. 7–8 km) ist gut machbar. Unterwegs gibt es Zeit für Austausch, beim gemeinsamen Picknick können mitgebrachte Snacks geteilt werden – gerne auch etwas Landestypisches aus der eigenen Küche. Bitte Getränk und Besteck mitbringen. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung erforderlich. In Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung internationaler Beziehungen Neu-Anspach e.V. (VzFiB).

Kursnummer 262D03-16
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Gebühr: kostenlos
Bücher, die bewegen: Literatur gemeinsam entdecken im Lesekreis Wehrheim
So. 13.09.2026 15:00
Wehrheim

Sie lesen gerne Romane und moderne Belletristik? Lesen ist Ihr Hobby? Sie würden gerne mit anderen Gleichgesinnten über Ihre Lieblingsbücher reden? Dann sind Sie hier richtig! Jeden Monat lesen wir gemeinsam ein Buch und plaudern darüber in lockerer Runde. Es geht um den Spaß am Lesen und darüber, sich auszutauschen und andere Bücherfreunde kennenzulernen. Die Dozentin wird für die ersten beiden Termine die Lektüre vorgeben, anschließend suchen wir gemeinsam unsere neuen Romane aus, gerne auch Krimis, historische Romane etc. Die Bücher: „Neujahr“ von Julia Zeh (im September, erschienen 2018 bei Luchterhand Verlag), „Dreimeterdreißig“ von Jaqueline Scheiber (im Oktober, erschienen 2025 bei Leykam Verlag). Bitte besorgen Sie sich und lesen Sie die Romane zeitnah vorab, damit wir sie bei den Treffen besprechen können!

Kursnummer 262D08-52
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Gebühr: 55,00
Aquarellieren – Faszination Farbe
Mo. 14.09.2026 14:00
Bad Homburg

Sie lernen grundlegende und experimentelle Techniken des Aquarellierens kennen. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, ein Bildthema wirkungsvoll zu gestalten. Anhand von Bildbeispielen versuchen wir, unsere eigene Ausdrucksform zu finden und die verschiedenen Techniken in individuelle Aussagen umzusetzen. Bitte mitbringen: Aquarellfarben, Pinsel, Papier. Materialbesprechung in der ersten Stunde.

Kursnummer 262E01-60
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Gebühr: 197,00
Moderne Literatur im Gespräch - Texte aus Lateinamerika
Montag, 14.09.2026, 18:00 –19:30 Uhr Montag, 05.10.2026, 18:00 –19:30 Uhr Montag, 16.11.2026, ...
Bad Homburg

Lateinamerika ist ein Kulturraum mit vielfältigen Ressourcen und auch Problemen, beides verankert in der Geschichte und in der Gegenwart. Wie spiegelt sich das in der gegenwärtigen Literatur? Dieser Frage gehen wie anhand von vier Romanen nach, die unterschiedliche Länder und Erfahrungen zum Gegenstand haben. Miguel Beonnefoy, Der Traum des Jaguars (2024) Miguel Bonnefoy nimmt uns mit in die Geschichte Venezuelas. Bei diesem Familienroman fühlt man sich an die Zeiten des magischen Realismus erinnert, als die Literatur Lateinamerikas auch bei uns einen breiten Leserkreis fand. Rodrigo Hasbún, Die Affekte (2015) Rodrigo Hasbún zeichnet die Geschichte der Familie Ertl nach und erinnert damit daran, dass aus Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unterschiedliche Flüchtlinge und Auswanderer in Lateinamerika ankamen. Alia Trabuco Zerán, Mein Name ist Estela (2022) Aus der Ich-Perspektive erzählt Alia Trabuco Zerán von der beklemmenden Situation einer Hausangestellten in einem reichen Haushalt. Aura Xilonen, Gringo Champ (2015) In einem rasant geschriebenen Roman macht uns Aura Xilonen mit der Lage derer bekannt, die von Mexiko aus die Grenze in die USA illegal übertreten haben.

Kursnummer 262D08-62
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Gebühr: 44,00
Chinesische Malerei Kleingruppe
Di. 15.09.2026 19:00
Bad Homburg
Kleingruppe

In diesem Kurs tauchen wir in die Welt der chinesischen Malerei ein – eine Kunst, die Achtsamkeit und meditative Konzentration fördert. Nach einer Einführung in Pinsel, Tusche und Papier üben wir Haltung und Pinselführung und gestalten klassische Motive wie Bambus, Blütenzweige, Lotosblumen und Landschaften. Zum Abschluss wagen wir uns auch an freie, „nicht chinesische“ Motive wie Stillleben oder Porträts.. Bitte mitbringen: chinesische oder europäische Pinsel verschiedener Größen, Zeitungspapier als Unterlage und Übungsmaterial, Wasser- oder Aquarellfarben, ein weißer Teller oder eine Porzellanpalette o. Ä. Chinesisches Papier und Tusche werden zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt.

Kursnummer 262E01-52
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Gebühr: 63,00
Aquarellieren – Faszination Farbe
Mi. 16.09.2026 09:00
Usingen

Sie lernen grundlegende und experimentelle Techniken des Aquarellierens kennen. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, ein Bildthema wirkungsvoll zu gestalten. Anhand von Bildbeispielen versuchen wir, unsere eigene Ausdrucksform zu finden und die verschiedenen Techniken in individuelle Aussagen umzusetzen. Bitte mitbringen: Aquarellfarben, Pinsel, Papier. Materialbesprechung in der ersten Stunde.

Kursnummer 262E01-61
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Gebühr: 192,00
Bunte Blätter – die Bücher dieses Herbstes
Mi. 16.09.2026 19:30
Neu-Anspach

„Ich teile alle Bücher in zwei Sorten ein: solche, die mir gefallen, und solche, die mir nicht gefallen. Ein anderes Kriterium habe ich nicht!“ (Anton Tschechow) Das soll das Motto unseres Kurses sein. Aus dem Meer der Neuerscheinungen wählen wir gemeinsam lesenswerte Lektüre. Die Schriftstellerin Virginia Woolf schrieb einmal, sie denke, der Himmel bestehe aus ununterbrochenem Lesen – eine wunderbare Vorstellung. Es gibt nur sehr wenige Beschäftigungen im Leben, die so unterhaltsam, abwechslungsreich, spannend, lustig oder auch traurig und berührend sein können wie das Lesen eines richtig guten Buches. Diese Blätter wollen wir auflesen. Die Veranstaltung findet alle vierzehn Tage statt.

Kursnummer 262D08-64
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Gebühr: 52,00
Schreibwerkstatt: Erinnerungen an das eigene Leben
Do. 17.09.2026 15:30
Bad Homburg

Dieser Kurs möchte längst Zurückliegendes, aber auch erst kürzlich Erlebtes in die Gegenwart zurückholen, es aufschreiben und ihm eine literarische Form geben. Beispiele aus der autobiografischen Literatur und Sachtexte über das Ich-Schreiben helfen dabei, Beweggründe und Methoden des Erzählens über sich selbst kennenzulernen und sie für das eigene Schreiben zu erschließen. Zu den Kursinhalten gehört auch, erzähltem Leben Gerüst und Struktur bis hin zur Buchform zu geben. Der Kurs steht Anfängerinnen und Anfängern wie Fortgeschrittenen offen.

Kursnummer 262E30-52
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Gebühr: 138,00
Eine kleine Geschichte der Zauberkunst keller.geist.reich. Menschen, Themen und Gespräche
Do. 17.09.2026 19:00
Usingen
keller.geist.reich. Menschen, Themen und Gespräche

Bei der Zauberkunst ging es längst nicht immer um reine Unterhaltung. Im 18. Jahrhundert waren Zaubertricks Mittel der Täuschung und des Betrugs der breiten Bevölkerung. Von Aufklärern wie Johann Christian Wiegleb hingegen wurden naturwissenschaftliche Anleitungen zu Zaubertricks veröffentlicht, um die Gesellschaft vom Joch des Aberglaubens zu befreien. Der Zauberkünstler und Historiker Convin Splettsen nimmt das Publikum mit auf eine spannende Reise in die Geschichte der Magie. In seiner Vortragsperformance kombiniert er wissenschaftlichen Vortrag, Zauberkunst und szenische Lesung, um Geschichte lebendig werden zu lassen. Der Abend ist Teil der Reihe „keller.geist.reich. Menschen, Themen und Gespräche“: In der Oktave7 spukt´s nicht: Hier begegnen sich spannende Themen und ein neugieriges Publikum. Lebendig, überraschend, nie ganz vorhersehbar – aber immer geistreich. Unter dem Titel ‚keller.geist.reich‘ laden wir zu besonderen Abenden in den Usinger Untergrund: Von Lesung bis Musik, von Film bis Diskussion: Wir schaffen Raum für Austausch und gute Gespräche. Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung Hochtaunus, Stadt Usingen und vhs Bad Homburg. Einlass ab 18:30 Uhr.

Kursnummer 262D05-50
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Gebühr: 5,00
Ohne Voranmeldung. Tickets an der Abendkasse erhältlich
Café philosophique – Gesprächsrunde zu großen und kleinen Fragen
Sa. 19.09.2026 10:00
Bad Homburg

Was ist Philosophie – und welchen Platz kann sie im Alltag haben? Dieser Frage gehen wir im offenen Gespräch nach. In lockerer Atmosphäre tauschen wir Gedanken aus, stellen Fragen, hören zu und denken gemeinsam weiter. Neue Interessierte sind willkommen, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Kurze Impulse aus klassischen und aktuellen Texten geben Denkanstöße, im Mittelpunkt stehen die eigenen Fragen und Erfahrungen. Geplante Themen: - Seneca: Über die Ausgeglichenheit der Seele (19.9.) - Religion und Sozialismus (24.10.) - Politische Philosophie (7.11.) - Was ist Gerechtigkeit? (12.12.)

Kursnummer 262D05-25
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Gebühr: 53,00
Führung: Das Quarzitwerk im Köpperner Tal Hinter den Kulissen: Orte und Geschichten
Sa. 19.09.2026 10:00
Friedrichsdorf
Hinter den Kulissen: Orte und Geschichten

Viele haben die helle Felswand im Wald aus der Ferne gesehen. Von außen kaum zu erahnen sind jedoch die gewaltigen Dimensionen des Quarzitwerks. Die Führung bietet die seltene Gelegenheit, das Gelände aus nächster Nähe kennenzulernen. Das 1899 gegründete Werk ist heute der größte Quarzitbruch Europas. Das Gestein, das auch andernorts im Taunus vorkommt, ist zwischen Köppern und Wehrheim besonders homogen und aufgrund seiner Zusammensetzung unter anderem hitzebeständig und vielseitig nutzbar. Sie erfahren mehr über Geologie, Industriegeschichte und moderne Rohstoffgewinnung: von Sprengungen und Großmaschinen bis zur Verarbeitung des hellen, harten Gesteins. Es gibt im Taunus versteckte Orte, die man auf gewöhnlichem Wege kaum erreicht. Spannendes und Einzigartiges liegt oft im Verborgenen, fernab der üblichen Wege. Auch schätzen kreative Köpfe für ihr Schaffen häufig ein stilles Kämmerlein, ihr eigenes Atelier oder andere Rückzugsorte. Die vhs lädt Sie ein, diese besonderen Orte und Menschen kennenzulernen. Entdecken Sie ihre Geschichten und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen – ermöglicht durch die, die sich dort auskennen und ihre Türen für uns öffnen.

Kursnummer 262D03-20
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Gebühr: 10,00
Führung: Das Quarzitwerk im Köpperner Tal Hinter den Kulissen: Orte und Geschichten
Sa. 19.09.2026 11:30
Friedrichsdorf
Hinter den Kulissen: Orte und Geschichten

Viele haben die helle Felswand im Wald aus der Ferne gesehen. Von außen kaum zu erahnen sind jedoch die gewaltigen Dimensionen des Quarzitwerks. Die Führung bietet die seltene Gelegenheit, das Gelände aus nächster Nähe kennenzulernen. Das 1899 gegründete Werk ist heute der größte Quarzitbruch Europas. Das Gestein, das auch andernorts im Taunus vorkommt, ist zwischen Köppern und Wehrheim besonders homogen und aufgrund seiner Zusammensetzung unter anderem hitzebeständig und vielseitig nutzbar. Sie erfahren mehr über Geologie, Industriegeschichte und moderne Rohstoffgewinnung: von Sprengungen und Großmaschinen bis zur Verarbeitung des hellen, harten Gesteins. Es gibt im Taunus versteckte Orte, die man auf gewöhnlichem Wege kaum erreicht. Spannendes und Einzigartiges liegt oft im Verborgenen, fernab der üblichen Wege. Auch schätzen kreative Köpfe für ihr Schaffen häufig ein stilles Kämmerlein, ihr eigenes Atelier oder andere Rückzugsorte. Die vhs lädt Sie ein, diese besonderen Orte und Menschen kennenzulernen. Entdecken Sie ihre Geschichten und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen – ermöglicht durch die, die sich dort auskennen und ihre Türen für uns öffnen.

Kursnummer 262D03-21
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Gebühr: 10,00
Bibliotheken der Antike
Sa. 19.09.2026 14:00
Bad Homburg

Ein großer Teil des Wissens der griechischen und römischen Antike befand sich in namhaften Bibliotheken wie Ephesos, Pergamon, Herculaneum und Rom. Die größte von ihnen in Alexandria ist über Jahrhunderte bis zur Zerstörung durch christlichen Fanatismus (391 n. Chr.) der Mittelpunkt aller Bildung im Mittelmeerraum. Abgerundet wird die mit vielen Bildern veranschaulichte Reise durch die Welt antiken Wissens mit der Darstellung spätantiker Bildungsmetropolen wie Nova Roma (Constantinopolis), Berytos (Beirut) und Karthago.

Kursnummer 262D05-19
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Gebühr: 48,00
Salsa, Bachata und Merengue ohne Tanzpartner Workshop für Einsteiger
Sa. 19.09.2026 15:00
Bad Homburg
Workshop für Einsteiger

Mitreißende Rhythmen, temperamentvolle Musik und lateinamerikanische Lebensfreude stehen im Mittelpunkt dieses Workshops. In drei Stunden erhalten Sie einen ersten Einblick in Salsa, Bachata und Merengue und lernen grundlegende Schritte sowie typische Bewegungen kennen. Der Workshop eignet sich als Schnupperangebot zum Ausprobieren und den anschließenden Grundkurs zu buchen, kann aber ebenso als eigenständiger Einführungskurs besucht werden. Spaß an Bewegung, Musik und gemeinsames Tanzen stehen im Vordergrund. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.. Bequeme Kleidung und Schuhe mit guter Bewegungsfreiheit werden empfohlen.

Kursnummer 262E40-65
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Gebühr: 20,00
Flamenco: Sevillanas Flamencas - Fortgeschrittene
Mi. 23.09.2026 18:00
Bad Homburg

Traditionell sind die Sevillanas ein schneller Paartanz mit gegenüber aufgestellten, überwiegend spiegelverkehrt und in den Schrittfolgen synchron agierenden Tanzpartnern, formal streng geregelten Platzwechseln und nur gelegentlichem Körperkontakt. Auf Volksfesten wird der Tanz mangels männlicher Tanzpartner bisweilen allein von Frauen ausgeführt. Für diesen Kurs benötigen Sie gute Laune und Lust mit anderen Menschen zu tanzen. Auch sollten Sie schon ein paar Grundschritte beherrschen. Flamencokleidung oder -schuhe sind nicht notwendig, aber Schuhe, in denen man gut tanzen und sich drehen kann. Falls Sie bei der VHS bisher noch keinen Flamenco-Unterricht besucht haben, kontaktieren Sie bitte unbedingt vor der Anmeldung zur Einstufung die VHS / Fachbereich Tanz.

Kursnummer 262E40-58
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Gebühr: 34,00
Patina oder Schaden? Wie Alter sichtbar wird Geschichte hinter den Dingen
Mi. 23.09.2026 19:00
Bad Homburg
Geschichte hinter den Dingen

Ab wann gilt eine Oberfläche als beschädigt, wann als historisch wertvoll? Anhand typischer Materialien geht es um Alterung, Gebrauchsspuren und die Frage, warum „neu machen“ oft mehr zerstört als erhält. Was Dinge uns erzählen, wenn man genau hinschaut: Ein Restaurator aus der Praxis erklärt an konkreten Beispielen, wie Materialien altern, warum Spuren entstehen – und was sie über ihre Zeit verraten.

Kursnummer 262D05-31
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Gebühr: 12,00
The Culture Club (1): The Loom of Life: Weaving, Threads, and Time Art, Myth and Creative Reflections
Do. 24.09.2026 19:00
Bad Homburg
Art, Myth and Creative Reflections

Weaving has long served as a powerful metaphor for connection and destiny, from the Greek Fates to medieval tapestries and modern literature. In this session, we explore how threads and patterns in art and myth reflect the interwoven nature of human experience. Through selected examples from ancient Mesopotamia, Greek mythology, and later artistic traditions, we will consider how artists and storytellers have engaged with ideas of time, continuity, and change – and how these themes resonate across cultures. ‘The Culture Club‘ is a series for everyone curious about art, culture, and creativity — and who would like to share their thoughts and reflections in English within a relaxed and supportive atmosphere. Each gathering will focus on a theme and begin with a short presentation illustrated by artworks, stories, and cultural examples. Together we will explore ideas that connect different cultures and historical periods — from ancient myths and artefacts to literature, as well as modern art, music, and film. Through these images and stories, we will uncover the threads of connection that bind human life, and discover how art and myth can inspire fresh perspectives on our own experiences. No previous knowledge is required. ‘The Culture Club‘ offers a welcoming space for dialogue, discovery, and creative reflection. Further information about ‘The Culture Club’ and Dr. Petek Göker Erköse can be found HERE .

Kursnummer 262D05-44
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Gebühr: 10,00
Nähen lernen I am Wochenende: Grundlagen
Fr. 25.09.2026 18:00
Bad Homburg

Als NähanfängerInnen erlernen Sie die ersten systematischen Schritte an der Nähmaschine: Aufbau der Maschine; Einfädeln; Garn aufspulen, Sticharten, Stichbreite und -länge einstellen usw. Es wird vermittelt, wie Sie geradeaus und Ecken nähen, den Zickzackstich anwenden, einfache Nähte und Säume arbeiten- und schon geht es an ein erstes kleines genähtes Übungsstück, z.B. einen kleinen Kissenbezug oder Beutel, den Sie dann als erstes Erfolgserlebnis mit nach Hause nehmen können. Bitte Arbeitsutensilien mitbringen: Nur wenn gewünscht eigene Nähmaschine mit Anleitung; Werkzeuge: Stoff- und Papierschere(n), Steck- und Nähnadeln, Kreide oder Markierstift, Maßband, Stoff(reste) und Nähgarn zum Üben, wenn vorhanden. Es fallen zusätzlich Materialkosten in Höhe von 6,00 Euro an. Weiter darüber hinaus gehende Materialien können im Kurs erworben werden.

Kursnummer 262E12-53
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Gebühr: 45,00
Besser lesen mit Literaturwissenschaft
Freitag, 25.09.2026, 18:00 - 21:00 Uhr Samstag, 21.11.2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Bad Homburg

Wie lesen wir, und könnten wir besser lesen? Oder zumindest anders? Der Kurs „Besser lesen mit Literaturwissenschaft” versucht, eine Antwort auf diese Fragen in gemeinsamem Gespräch über Bücher zu geben. Wer privat liest, liest anders, als Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftler lesen; nicht besser oder schlechter, sondern einfach anders. Die Literaturwissenschaft versucht in der Diskussion herauszufinden, welche Bedeutung – für das Leben, die Gesellschaft, die Literatur oder andere Sinnfelder – ein Text hat: Sie diskutiert offen, mit direktem Bezug zum Text, auf der Suche nach Einigung über die Textbedeutung. PD Dr. Tim Lanzendörfer, Amerikanist an der Goethe-Universität Frankfurt, versucht, das literaturwissenschaftliche Lesen als Möglichkeit zu vermitteln, mit der man auch – anders – über Bücher reden kann. Gemeinsam werden wir uns Bücher aussuchen und mit literaturwissenschaftlichem Zugriff diskutieren, um etwas über Herangehensweisen und Nützlichkeit von Literaturwissenschaft zu erfahren. Lesen können wir vieles, von Klassikern der deutschen oder amerikanischen Literatur wie Faust oder Moby Dick zu Gegenwartsliteratur von Frank Schätzing bis Monika Maron, von Dan Brown bis Toni Morrison. Was wir lesen, entscheiden wir gemeinsam. Die Veranstaltung ist kostenfrei. PD Dr. Tim Lanzendörfer, Amerikanist an der Goethe-Universität Frankfurt

Kursnummer 262D08-56
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Gebühr: kostenlos
Töpfern an der Scheibe Intensivkurs
Fr. 25.09.2026 19:00
Bad Homburg
Intensivkurs

Dieser Kurs bietet optimale Möglichkeiten, sich mit dem Drehen intensiv auseinander zu setzen und Freude am schnellen Arbeiten mit Ton zu erleben. Anfänger:innen erlernen das Drehen mit seinen vielen kleinen Schritten: zuerst das Zentrieren, dann Aufbrechen, Hochziehen und das Formen von Gefäßen. Für Fortgeschrittene besteht die Möglichkeit, kleine Serien, größere Gefäße oder Deckelgefäße zu fertigen. Es entstehen Kosten für Ton, Glasuren und Brennen. Bitte Arbeitskleidung mitbringen!

Kursnummer 262E05-59
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Gebühr: 120,00
Exkursion: Geländedenkmäler um die Saalburg Spurensuche im Gelände: Limes und Wallanlagen
Sa. 26.09.2026 10:00
Treffpunkt: Haupteingang Saalburg
Spurensuche im Gelände: Limes und Wallanlagen

Die Saalburg dürfte fast jeder schon einmal besucht haben. Doch finden sich in den Wäldern im Umfeld des alles überstrahlenden Römerkastells gleich mehrere eher unbekannte, jedoch hochinteressante archäologische Denkmäler, Unter anderem werden wir uns im Rahmen der Exkursion die Preußenschanze, die Gickelsburg, die Limesanlagen zwischen Saalburg und Lochmühle sowie die Schanze beim Kloster Thron ansehen. Bitte Proviant und festes Schuhwerk mitnehmen.

Kursnummer 262D03-26
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Gebühr: 20,00
Tagesfahrt: Meiningen – eine Residenz wie eine Theaterkulisse
So. 27.09.2026 08:00
Bad Homburg

Das Jahr 1680 war für die kleine Stadt Meiningen im Werratal ein bis heute im Stadtbild erlebbarer historischer Wendepunkt. Nach einer Erbteilung im Hause Wettin wurde es Residenzstadt eines neugebildeten Herzogtums und von der Herzogsfamilie bis zu deren Abdankung 1918 repräsentativ zu einer „Musenresidenz“ umgeformt. Das macht heute mit der Elisabethenburg, dem Hoftheater und den einstigen Regierungsgebäuden den besonderen Charme der kleinen „fränkischen“ Stadt in Thüringen aus. Im Rahmen einer Tagesfahrt lernen wir neben der Stadt auch die Elisabethenburg, die wunderbare Kulissensammlung aus der Zeit des großen „Theaterherzogs“ und die stattliche Liebfrauenkirche kennen. Unweit von Meiningen liegt Kühndorf mit seiner einzigartigen Burg aus der Blütezeit der Johanniter. Wir werden von der Besitzerfamilie, die seit Jahrzehnten die einst sehr ruinöse Anlage liebevoll restauriert, durch die wichtigsten Bauten geführt. Und sollte es möglich sein, was leider nicht immer der Fall ist, werden wir auch vor unserem Abschied aus Thüringen noch einen Blick in die Wehrkirche in Rohr werfen – ein malerischer Bau mit einer Krypta aus der Zeit der Karolinger. Abfahrt in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). Abfahrt in Bad Homburg (Bahnhofsvorplatz / Busbahnhof) um 8:00 Uhr.

Kursnummer 262D02-60
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Gebühr: 126,00
Brasilianische Rhythmen – Livemusik mit Geovany da Silveira
Mi. 30.09.2026 19:00
Bad Homburg

Rhythmus, Begegnung und ein Hauch Brasilien: Der brasilianische Musiker Geovany da Silveira bringt traditionelle und moderne Stücke aus seiner Heimat auf die Bühne. Die Musik schafft einen entspannten Rahmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und andere Kulturen kennenzulernen. Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen. Veranstalter: WIR-Vielfaltszentrum und Büro für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe sowie VHS Bad Homburg

Kursnummer 262D10-42
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Gebühr: kostenlos
(ohne Voranmeldung)
Korbflechten
Fr. 02.10.2026 18:00
Bad Homburg

Rechts rum, links rum und wieder rechts… Wie kann man Körbe ganz einfach selbst flechten? Das erfahren Sie in diesem Kurs. Ein Profi zeigt Schritt für Schritt, wie aus Peddigrohr ein schöner, stabiler Korb entsteht – ganz ohne Vorkenntnisse. Dieser Kurs ist eine großartige Möglichkeit, Ihre kreativen Fähigkeiten zu entdecken. Es ist eine entspannende und lohnende Aktivität, die Ihnen helfen kann, Stress abzubauen und Ihre künstlerische Seite zu entfalten. Erleben Sie, wie Sie während der Arbeit eine ganz besondere Bindung zu Ihrem entstehenden Werk aufbauen. Der fertige Korb ist zugleich Schmuckstück und praktischer Alltagshelfer. Es fallen zusätzlich Materialkosten von 9,00 Euro an.

Kursnummer 262E03-57
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Gebühr: 20,00
Führung: Selig dank Emma – Seligenstadt
Sa. 03.10.2026 10:30

Vor beinahe 1200 Jahren gründete Einhard, der Biograph Karls des Großen, ein Kloster im Ort „Ober-Mühlheim“. Von dieser Gründung hat der größte Teil der Abteikirche alle Zeiten bis heute überdauert und damit ist sie der größte karolingische Kirchenbau nördlich der Alpen. Das Kloster selbst hat als Mönchsgemeinschaft die Säkularisation nicht überstanden, die Klostergebäude aber sehr wohl. Bei einem Rundgang durch die Stadt vor den Toren des Klosters werden wir von der kaiserlichen Pfalz am Main bis zum schmucken Marktplatz den historischen Kern der Stadt erkunden und dabei auch erfahren, dass sie ihren schönen Namen angeblich dem Ausspruch Karls des Großen, „selig sei die Stadt genannt, in der ich meine Emma wiederfand“, verdankt.

Kursnummer 262D03-28
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Gebühr: 19,00
Kreative Ferienwoche Für Kinder von 7–12 Jahren
Mo. 05.10.2026 09:00
Bad Homburg
Für Kinder von 7–12 Jahren

Entdeckt eine Welt der Kreativität in meinem Kurs „Kreative Woche“!  In der ersten Woche der Herbstferien erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm mit Basteln, Sticken, Malen und vielem mehr. Es werden u. a. Traumfänger, Stickbilder, Schlüsselanhänger, Dekoartikel und Bilder gestaltet. Der eigenen individuellen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt – es gibt nur leichte Anleitungen. Bitte Malkittel sowie Verpflegung für zwei Pausen mitbringen. Der Kurs fördert Fantasie und Kreativität und macht viel Spaß. Es fallen zusätzlich Materialkosten von 17,00 Euro an.

Kursnummer 262A91-50
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Gebühr: 176,00
Nähen lernen II am Wochenende – Grundlagen / Aufbau
Fr. 16.10.2026 18:00
Bad Homburg

Für alle, die im Einführungskurs bereits den Umgang mit der Nähmaschine erlernt haben oder vergleichbare Grundkenntnisse mitbringen und nun weiternähen möchten. Sie gewinnen mehr Sicherheit an der Nähmaschine und erlernen neue Nähtechniken, wie z. B. Verstürzen, eine aufgesetzte Tasche aufnähen. Dazu passend wird ein (kleines) Übungsprojekt hergestellt z.B. ein Einkaufsbeutel, ein Täschchen oder ähnliches. Bekannt sollten sein: Grundlagen aus Nähen lernen I (dies wird nicht mehr detailliert behandelt), Werkzeuge, Nähmaschine, Anwendung der Sticharten, Nähte und Versäuberung, Bügeln, Saumverarbeitung; Kenntnisse über textile Flächen/Zuschnitt Bitte Arbeitsutensilien mitbringen: Nur wenn gewünscht eigene Nähmaschine mit Anleitung, Werkzeuge: Stoff- und Papierschere(n), Steck- und Nähnadeln, Kreide oder Markierstift, Maßband, Stoff(reste) und Nähgarn zum Üben, wenn vorhanden. Es fallen zusätzlich Materialkosten in Höhe von 11,00 Euro pro Person an. Weiter darüber hinaus gehende Materialien können im Kurs erworben werden.

Kursnummer 262E12-54
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Gebühr: 46,00
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17.06.26 17:15:20