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Bilder, die bleiben: Wie Pressefotografie unsere Sicht auf die Welt prägt

Veranstaltungsreihe

Fotos halten Momente fest, die zu Symbolen ihrer Zeit wurden. Die Reihe stellt Fotograf:innen vor, deren Arbeiten weit über den Augenblick hinauswirken – als Zeugnisse politischer Umbrüche, sozialer Veränderungen und menschlicher Schicksale. Ihre Bilder beeinflussen bis heute, wie wir Geschichte sehen, erinnern und verstehen.

In Kooperation mit Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus. Gefördert von Arbeit und Leben Hessen.

 

Mo., 27. April – Fr., 12. Juni 2026

Ausstellung: Prag in der Wendezeit – Alltag, Aufbruch, Atmosphäre einer Stadt im Wandel
Fotografien von Andreas Varnhorn 


Im Herbst 1988 reiste der junge Fotograf Andreas Varnhorn nach Prag – ein Jahr vor der „Samtenen Revolution“. Seine Kamera hielt Straßen, Gesichter und Szenen des Alltags fest – in einer Zeit, in der sich bereits Wandel ankündigte. 1993 kehrte er zurück und dokumentierte erneut das Leben der Menschen in einer Zeit voller Veränderungen.
Die Aufnahmen zeigen die tschechoslowakische Hauptstadt zwischen Melancholie und Aufbruch: rollende Bierfässer und flanierende Passanten im Zentrum, Tristesse im Vorort und Plakate mit westlicher Werbung. Varnhorns Bilder sind Momentaufnahmen einer Stadt kurz vor und nach einem historischen Umbruch – leise, eindringlich und von großem dokumentarischen Wert.
Die Ausstellung kann im Foyer der VHS zu den Öffnungszeiten kostenfrei besucht werden.

 

25.06.26 05:29:32