Der Geist der Goethezeit – Die Ästhetik des Klassischen in vier Teilen Teil II: Inbegriffe des Schönen – Die Ästhetik der deutschen Klassik

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Das Schönheitsideal der Weimarer Klassik, wie es etwa in ihrer reichen Lyrik und den großen Dramen Wirklichkeit wurde, ist letztlich rein philosophisch. Wahre Kunst wird als Nachahmung des größten Kunstwerks, der Natur, verstanden, und zugleich als die historisch sich wandelnde Lehrmeisterin der Menschen. Die Auffassung von Kunst als einem philosophischen Kind sowohl der lebendigen Natur als auch der sich verändernden historischen Umstände bei Herder, Goethe, Schiller und Karl Philipp Moritz ist der gemeinsame Ausdruck einer pantheistischen Naturphilosophie, deren Urvater in der Klassik neu entdeckt wird: Baruch de Spinoza.
Der Begriff des „Klassischen“, das philosophische Naturbild der Goethezeit und das Ideal einer menschlichen Freiheit in der Kunst erfahren eine ebenso anschauliche wie kurzweilige Darstellung.
Um Voranmeldung wird gebeten.


Die Veranstaltungsreihe beleuchtet einige Höhepunkte der Weimarer Klassik. Im Mittelpunkt steht das ästhetisch-literarische Schönheitsideal dieser Zeit, repräsentiert vor allem durch Schiller, Herder und Goethe. Weimar war eine gesponserte Oase inmitten einer fürstlich-aristokratisch beherrschten deutschen Welt. Wer die Utopien dieser Ausnahmewelt bezüglich einer human gebildeten Freiheit verstehen will, kommt um die Klärung der historischen Umstände, in denen die „Klassiker“ in Weimar lebten und arbeiteten, nicht herum.
Auch die Teilnahme an einzelnen Terminen ist möglich und sinnvoll.

Weitere Kurse der Modulreihe



Dieter Dorth Dozent

Studium Germanistik, Philosophie, Geschichte, Politik, Theologie

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