Der Geist der Goethezeit – Die Ästhetik des Klassischen in vier Teilen Teil III: Johann Wolfgang v. Goethe – Faust I

zurück



Die Metaphysik einer Freiheit zwischen Gelehrtem und Genie – eine Menschheitstragödie.
Faust gehört zum Inbegriff des Geniegedankens im Sturm und Drang. Eingeengt im bürgerlichen Wissenschaftskanon und der bedrückenden Entfremdung aufgeklärter Gesellschaftsstrukturen strebt er nach einem Naturideal, das zu erkennen nur dem Genie vergönnt ist. Faust zerbricht, weil er ein solches sein will, aber bloß Gelehrter ist. Seine Reflexionen über Natur und Freiheit zeigen das metaphysische Verhältnis von Leib und Seele nicht nur der Goethezeit, sondern prägen das philosophische Selbstverständnis v.a. von „Sturm und Drang“ und „Klassik“ wesentlich mit. Eine möglichst abgeschlossene Lektüre des „Faust I“ ist erwünscht.
Um Voranmeldung wird gebeten.


Die Veranstaltungsreihe beleuchtet einige Höhepunkte der Weimarer Klassik. Im Mittelpunkt steht das ästhetisch-literarische Schönheitsideal dieser Zeit, repräsentiert vor allem durch Schiller, Herder und Goethe. Weimar war eine gesponserte Oase inmitten einer fürstlich-aristokratisch beherrschten deutschen Welt. Wer die Utopien dieser Ausnahmewelt bezüglich einer human gebildeten Freiheit verstehen will, kommt um die Klärung der historischen Umstände, in denen die „Klassiker“ in Weimar lebten und arbeiteten, nicht herum.
Auch die Teilnahme an einzelnen Terminen ist möglich und sinnvoll.

Weitere Kurse der Modulreihe



Dieter Dorth Dozent

Studium Germanistik, Philosophie, Geschichte, Politik, Theologie

nach oben
 

Volkshochschule und Musikschule
Bad Homburg

Elisabethenstraße 4–8
61348 Bad Homburg

E-Mail & Internet

E-Mail Senden
Kontaktformular

Telefon & Fax

Telefon Volkshochschule: 06172/23006
Telefon Musikschule: 06172/9257-13
Fax: 06172/23009

Kontakt & Anfahrt

Anfahrt
Öffnungszeiten

© 2020 Konzept, Gestaltung & Umsetzung: ITEM KG