Prunk, Prostitution und einige Probleme – Eine Erkundung des Frankfurter Bahnhofsviertels

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Freitag, 30. April 2021 15:00–17:00 Uhr

Kursnummer L101154
Dozent Thomas Huth
Datum Freitag, 30.04.2021 15:00–17:00 Uhr
Gebühr 12,00 EUR
Ort

Treffpunkt: Frankfurt Hauptbahnhof, vor der zentralen Eingangshalle des Hauptbahnhofs unter der großen Uhr

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Als 1888 der Frankfurter Hauptbahnhof seinen Betrieb aufnahm, war er der größte Kopfbahnhof der Welt und wurde rasch zum Vorbild für zahlreiche Bahnhofsneubauten nicht nur in Deutschland. Für die architektonische Gestaltung dieses Meilensteins auf dem Weg zur mobilen Gesellschaft wählte man den Stil der Renaissance, des Aufbruchs, und als solcher wollte sich der Bahnhofsbau auch für die Stadtentwicklung Frankfurts verstanden wissen.
In nur wenigen Jahren füllte sich das einst landwirtschaftlich genutzte Galgenfeld zwischen dem neuen Bahnhof und den alten Bahnhöfen an der Taunus- und Gallusanlage mit großbürgerlichen Wohnbauten, die den Drang zu dekorativem Überschwang, wie er in der wilhelminischen Ära typisch war, aufs Prächtigste materialisierten. So entstand bis zum Ersten Weltkrieg das begehrteste Frankfurter Wohn-, Hotel- und Büroviertel.
Heute mag man das angesichts der extremen „Mischnutzung“ des Bahnhofsviertels kaum mehr glauben, denn das feine Bürgertum ist in diesem Viertel schon seit langem eine aussterbende Spezies. Das Viertel ist das multikulturellste der Stadt, wird täglich von zehntausenden Pendlern durchströmt und vereint auf engstem Raum mit Banken, Prostitution, Drogenkonsum, Hochbegabtenschule, Künstlerateliers, Wohnheimen für Wohnungslose und teuren Eigentumswohnungen scheinbar unvereinbares.
Im Preis enthalten ist die Nutzung eines Audio-Systems.


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