Burghardt, Felix
Unser gutes Recht begleitet uns tagein, tagaus. Es beschützt, es straft, es richtet und nicht selten gibt es uns große Rätsel auf, etwa: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich – aber was soll das eigentlich bedeuten? Und wie sieht es so neben, hinter oder unter dem Gesetz aus? Wie damit umgehen, wenn Recht und Gerechtigkeit miteinander übereinstimmen sollen, es aber nicht tun? Und erspart der Blick ins Gesetz tatsächlich immer dummes Geschwätz, wie es eine Juristenwahrheit sagt, oder geht es damit gerade erst los? Felix Burghardt macht sich auf eine literarische Spurensuche; vom Paragraphendschungel bis zu den Irrgärten der Justiz. Die Lesung „Fast alles, was Recht ist“ wagt einen Einblick in die juristische Welt – sowohl aus der Perspektive derjenigen, die sie geschaffen haben, als auch aus der derjenigen, die sie zu erleiden haben. Mal ernst, mal augenzwinkernd führt der Streifzug durch eine Vielzahl literarischer Formate: von Romanauszügen, Briefen und Kurzgeschichten über Novellen und Flugschriften bis hin zur Justizpoesie selbst, denn gerade Juristen neigen nicht selten zu prosaischen Stilblüten. Goethe, Kafka, Flaubert und Kleist kommen im Lauf der Veranstaltung zu Wort, aber ebenso Heinrich Heine, Mark Twain und auch das eine oder andere Gericht, das sich literarisch verewigt hat. Denn schon der amerikanische Rechtsanwalt Clarence Seward Darrow hielt fest, dass in jedem Juristen das Wrack eines Poeten stecke – und traf es damit ziemlich gut.
Der Taunus und Frankreich teilen sich eine lange und wechselvolle Geschichte. Erste verbindende Elemente finden sich bereits vor über 2.000 Jahren, als die Gebiete als Teil verschiedener Provinzen zum Römischen Reich gehörten. Von den Hugenotten über die Ausläufer der Französischen Revolution bis hin zu den Weltkriegen im 20. Jahrhundert – die Beziehung zu Frankreich hat eine bewegte Vergangenheit. Der beständige Austausch im Herzen von Europa verlief nicht immer friedlich, führte aber doch mit der Zeit zu einem immer stärkeren Zusammenwachsen: Seien es Sprache, Stadtgründungen, Rechtssystem oder Freiheitskämpfe – in der hessischen Geschichte ist Frankreich heute nicht wegzudenken. In diesem Vortrag begeben sich Felix Burghardt und Alexander Maser auf eine kleine Rundfahrt durch die hessisch-französische Geschichte mit einem Fokus auf die Taunusregion. Interessierte können aber unbesorgt sein, denn einer von beiden kann auch kein Französisch. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.
Der Taunus und Frankreich teilen sich eine lange und wechselvolle Geschichte. Erste verbindende Elemente finden sich bereits vor über 2.000 Jahren, als die Gebiete als Teil verschiedener Provinzen zum Römischen Reich gehörten. Von den Hugenotten über die Ausläufer der Französischen Revolution bis hin zu den Weltkriegen im 20. Jahrhundert – die Beziehung zu Frankreich hat eine bewegte Vergangenheit. Der beständige Austausch im Herzen von Europa verlief nicht immer friedlich, führte aber doch mit der Zeit zu einem immer stärkeren Zusammenwachsen: Seien es Sprache, Stadtgründungen, Rechtssystem oder Freiheitskämpfe – in der hessischen Geschichte ist Frankreich heute nicht wegzudenken. In diesem Vortrag begeben sich Felix Burghardt und Alexander Maser auf eine kleine Rundfahrt durch die hessisch-französische Geschichte mit einem Fokus auf die Taunusregion. Interessierte können aber unbesorgt sein, denn einer von beiden kann auch kein Französisch. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.