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Agde-Becke, Silvia

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Moderne Literatur im Gespräch - Schatten der Vergangenheit
Montag, 19.02.2024, 18:00 –19:30 Uhr Montag, 18.03.2024, 18:00 –19:30 Uhr Montag, 15.04.2024, ...
Bad Homburg

Die historische Situation, in die wir hineingeboren werden, bestimmt unseren Werdegang mit. Nichts ist besser geeignet als die Literatur, um auszuloten, was Umstände, für die Einzelne keine Verantwortung tragen, an lebensbeeinflussenden Verletzungen verursachen können. Geschichtliche Situationen und den Umgang mit ihnen zu bedenken kann auch Zugänge zur Gegenwart bieten. Folgende Texte werden Grundlage unserer Gespräche über Literatur sein: Mit „Menschenkind“ der Nobelpreisträgerin Toni Morrison kommt die Folgen der Sklaverei in den Blick. Der Holocaust ist das Trauma des 20. Jahrhunderts schlechthin, das in der deutschen Nachkriegsliteratur bis heute viele Spuren hinterlassen hat. Der Roman „Monster“ des israelischen Autors Yishai Sarid wirft die Frage nach dem Erinnern auf. Mit dem Roman „Die Möglichkeit von Glück“ von Anne Rabe wird untersucht, welche Spuren das System der DDR im Leben einer Familie hinterlässt. Abbas Khider erzählt uns in seinem Roman „Der Erinnerungsfälscher“, wie sich Fluchterfahrungen auf Leben und Erinnerung auswirken.

Kursnummer F201110
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Gebühr: 42,00
Dozent*in: Silvia Agde-Becke
Die Großen der Literatur: Franz Kafka (zum 100. Todestag) "Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns." (Franz Kafka an Oskar Pollak, 27. Januar ...
Montag, 22.04.2024, 18:00 –19:30 Uhr Montag, 29.04.2024, 18:00 –19:30 Uhr Montag, 06.05.2024, ...
Bad Homburg
"Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns." (Franz Kafka an Oskar Pollak, 27. Januar ...

100 Jahre nach seinem Tod haben die Texte Kafkas nichts von ihrer Faszination verloren. In beeindruckenden und nicht leicht zu vergessenden Bildern schildert er das Erleben der Menschen in der modernen Gesellschaft mit ihrer Absurdität und Undurchschaubarkeit. Kafka ist einer der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts, der unzählige Schriftsteller beeinflusst hat. Wie sehr manche realen Situationen an seine Texte erinnern zeigt auch, dass in Anlehnung an diese das Adjektiv „kafkaesk“ Eingang in die deutsche Sprache gefunden hat. Wir werden uns an drei Abenden in gemeinsamer Lektüre und im Gespräch mit Texten aus dem Bereich von Franz Kafkas Kurzprosa beschäftigen und sehen, was sie uns heute zu sagen haben. Die Texte werden von der Leiterin ausgewählt und zu den jeweiligen Terminen ausgeteilt. Wir werden versuchen, ihnen durch Vorlesen und im Sprechen darüber näherzukommen.

Kursnummer F201111
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Gebühr: 29,00
Dozent*in: Silvia Agde-Becke
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29.02.24 04:03:32