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Was verbirgt sich hinter der alten Handwerkskunst Blaufärben? Diese Färbetechnik ist weltweit eine der ältesten Methoden, um Textilien einzufärben und hat sich zeitgleich in vielen Kulturen unserer Erde entwickelt. Jede Kultur hat im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Methoden entwickelt, um die Stoffe auch zu mustern. In diesem Kurs können mitgebrachte Textilien auf verschiedene Arten gefaltet, gepresst und abgebunden werden. Im Anschluss erfolgt die Färbung in einem Farbbad nach historischem Rezept mit echtem Indigo. So entstehen ganz individuell gestaltete Unikate. Gefärbt werden können Shirts, Hemden, Blusen, Tücher, Kissenbezüge etc. (maximal 4 bis 5 Teile/Person). Sie sollten aus Naturfasern wie Leinen, Baumwolle, Seide, Schafwolle oder auch Viskose bestehen. Synthesefasern wie Polyamid oder Polyacryl färben sich nicht an, Mischgewebe lassen sich nur bedingt einfärben. Die Textilien sollten sauber, fleckfrei und nicht weichgespült sein. Neuware bitte vorher mindestens einen Tag einweichen und bei 60 Grad, am besten im Öko-Waschgang, waschen. Mitzubringende Materialien: Gummihandschuhe und Arbeitskleidung Es entstehen zusätzlich Materialkosten in Höhe von 10,00 Euro pro Person
Bäche und ihre Auen sind Lebensadern der Landschaft. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, bremsen Hochwasser ab und fördern die Grundwasserbildung. Doch vielerorts wurden Fließgewässer begradigt und in feste Bahnen gezwungen. Im Bizzenbachtal zeigt der NABU Wehrheim, wie sich Bachläufe, Teiche und Feuchtgebiete wieder naturnah entwickeln können. Die Teilnehmenden erfahren mehr über den ökologischen Wert solcher Lebensräume, über gesetzliche Vorgaben und über die Herausforderungen, die eine intensiv genutzte Kulturlandschaft mit sich bringt. In Zusammenarbeit mit dem NABU Wehrheim.
Seit langem wird diskutiert, wann und auf welchen Wegen das Christentum erstmals nach Germanien kam. Bereits 180 n. Chr. erwähnte Bischof Irenäus von Lyon christliche Gemeinden in den römischen Provinzen Ober- und Niedergermanien – danach aber blieb es still. Erst ein spektakulärer Fund aus Nida (Frankfurt-Heddernheim) liefert neue Hinweise. Der Kurs zeichnet ein Bild davon, wie die Anfänge der „Christianisierung“ im römischen Germanien ausgesehen haben könnten.
Ende des 7. Jahrhunderts begannen angelsächsische Missionare im Frankenreich zu wirken – obwohl Chlodwig und die Franken bereits 496 zum katholischen Glauben übergetreten waren und es längst eine kirchliche Struktur mit Bistümern und Bischöfen gab. Warum hielten die Angelsachsen eine neue Mission dennoch für notwendig? Wie reagierten die Franken auf diese Einflüsse? Und welche Teile der Führungsschicht sahen darin eher eine Bedrohung, welche eine Chance? Der Kurs geht diesen Fragen nach.
In Zusammenarbeit mit dem LSC Bad Homburg e.V. Mit einem Segelflugzeug kann man ohne Motorkraft weite Strecken zurücklegen und große Höhen erreichen. In diesem Kurs lernen Sie, wie dies physikalisch möglich ist: Welche natürlichen Kräfte halten ein Flugzeug in der Luft? Und wie funktionieren Flugzeuginstrumente und Steuerung? Zudem erfahren Sie das Wichtigste über Meteorologie und Navigation als Grundlage für jeden Flug. Wir schauen uns an, wie die Ausbildung zum Segelflugpiloten abläuft und wie Segelflug als Leistungssport funktioniert. Zum Schluss können Sie das Erlernte bei zwei Starts im Doppelsitzer mit einem Fluglehrer auf dem Flugplatz Neu-Anspach praktisch ausprobieren. Die fünf Termine dienen der Theorie und Information, ein sechster, zusätzlicher Flugtermin wird im Kurs jeweils individuell zwischen Teilnehmenden und Luftsportclub vereinbart. Er ist in der Gebühr enthalten. Die VHS haftet nicht für Unfälle, Teilnahme auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum LSC Bad Homburg e.V. finden Sie unter https://lsc-badhomburg.de/verein .

