Aktuelle Kursstarts
Wer Walt Disney nur als geistigen Vater von Mickey Maus und Donald Duck kennt, weiß nur das Wenigste über einen begnadeten Zeichner und Filmemacher, der als einziger Künstler mit 36 „Oscars“ ausgezeichnet wurde. Nicht zuletzt mit seinen revolutionären Ideen für Zeichentrickfilme legte der 1901 geborene Walt Disney den Grundstein für ein bis heute erfolgreiches Unterhaltungs-Imperium. Wir folgen dem Werdegang eines Mannes, der in seinem Wirken immer die drei Persönlichkeiten vereinte, denen er seinen kreativen Erfolg zuschrieb: den Träumer, den Realisten und den Kritiker. Und wir feiern ein Wiedersehen mit den großen Filmerfolgen von „Schneewittchen“ über „Fantasia“ bis zum „Dschungelbuch“, dem letzten Film, an dem Walt Disney noch persönlich beteiligt war.
In den Böden hessischer Wälder und Felder schlummern zahlreiche Orte, an die sich längst keiner mehr erinnern kann. Im europäischen Spätmittelalter (etwa 1300-1500) wurden in Nord- und Mitteleuropa unzählige Siedlungen verlassen. Auch im Taunus verschwanden in dieser Zeit einige Dörfer. Die Gründe dafür lassen sich heute nur ansatzweise rekonstruieren. Klimatische Veränderungen, Hungersnöte und nicht zuletzt die Pest sind mögliche Erklärungen für dieses Phänomen… Von solchen wüstgefallenen Orten zeugen heute allenfalls steinerne Ruinen, wie die Landsteiner Kirchenruine. In den meisten Fällen existieren nur noch ihre Namen in mittelalterlichen Urkunden. Felix Burghardt und Alexander Maser gehen diesem Phänomen auf den Grund und geben Anreize, wie man sich auch selbst auf Spurensuche begeben kann. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.
Sie gelten als die Wegbereiter Roms: die Etrusker. Ein immer noch mit zahlreichen Rätseln behaftetes antikes Volk zwischen Nord- und Mittelitalien, deren heutige Kenntnis sich ausschließlich über Schriftquellen und reiches archäologisches Material zusammensetzt. Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über die Anfänge und die Blüte der Etrusker aus der Villanova-Kultur heraus bis hin zum Aufgehen in der römischen Eroberung Italiens. Auch die Entwicklung der lateinischen Sprache und Schrift sowie die neuesten archäologischen Entdeckungen werden angesprochen.
Reiseveranstalter: rundum Kultur, Frankfurt Die Floraliën in Gent ist die wohl großartigste Blumenkunstschau der Welt und mit ihrem Ursprung im Jahr 1809 auch eine der ältesten Veranstaltungen dieser Art. 2026 findet sie nach einer längeren Pause wieder statt und wird wie eh und je das Publikum begeistern. Da möchten wir nicht fehlen und nehmen das Ereignis zum Anlass, uns ein paar Tage in Belgiens Kunstlandschaft umzuschauen. Vom Standquartier in der schönen alten Stadt Mecheln besuchen wir in Gent nicht nur die Floraliën, sondern auch den berühmten Genter Altar und die prächtige, mittlerweile bestens restaurierte Altstadt dieser im Mittelalter so reichen und bedeutenden Stadt. Antwerpen wird mit seinem aufwendig restaurierten Königlichen Museum der Schönen Künste und der Kathedrale mit ihren großformatigen Rubensbildern ebenso auf unser Agenda stehen wie die Hauptstadt Brüssel, wo wir uns neben der Stadt im Allgemeinen dem Jugendstil im Besonderen widmen wollen. Darüber sei aber auch unser Standort Mecheln nicht vergessen: Dort werden wir Bekanntschaft mit der belgischen Bierkultur, der gotischen Rombouts-Kathedrale und der berühmten Manufaktur De Wit machen. REISETERMIN: Fr., 08.05. – Di., 12.05.2026 REISEPREIS PRO PERSON: 1.189 Euro im Doppelzimmer; 1.359 Euro im Einzelzimmer ABFAHRT vom Busbahnhof Bad Homburg, Bahnhofsvorplatz: 8:00 Uhr Zustieg in Frankfurt-Süd (Diesterwegplatz) um 7:30 Uhr ist möglich (wenn gewünscht, bitte bei Anmeldung angeben). ABLAUF DER REISE (Änderungen vorbehalten): Freitag, 8. Mai 2026 Von Bad Homburg erreichen auf direktem Weg Mecheln. Dort wollen wir uns zunächst der Manufaktur De Wit widmen. Die Manufaktur in einem ehemaligen Klosterhof ist eine der wichtigsten Anlaufstellen für die Restaurierung historischer Teppiche, aber auch der Herstellung moderner textiler Kunstwerke. Wir bekommen einen Einblick in die Werkstätten und die Teppichsammlung. Ein Stadtrundgang macht uns mit der schönen Altstadt, in der unser Hotel liegt, bekannt, bevor wir dasselbe beziehen und den Tag mit einer Brauereibesichtigung nebst lokaltypischem Abendessen ausklingen lassen. Samstag, 9. Mai 2026 Der heutige Tag ist Gent gewidmet. Erster Anlaufpunkt werden die Hallen der Floraliën sein. Bei einem individuellen Rundgang erleben wir anspruchsvollste künstlerische Blumenarrangements in seltener Perfektion. Bei einem Rundgang durch das historische Zentrum sehen wir die alte flandrische Grafenburg, die berühmten alten Kais, den „Mammelokker“ und selbstverständlich als zweiten Höhepunkt des Tages das Wunderwerk der Brüder van Eyck, den Altar der Anbetung des Lammes. Danach geht es zurück nach Mecheln. Sonntag, 10. Mai 2026 Nach wenigen Kilometern erreichen wir Belgiens Hauptstadt Brüssel. Die Fülle des Sehenswerten zwingt zu einer Auswahl. Zunächst aber widmen wir uns der Stadt als „Gesamtkunstwerk“. Dazu zählt natürlich die Grand Place, das königliche Viertel auf dem Koudenberg, die höchst ungewöhnliche Kirche Sacre Cœur auf dem Kockelberg und der gewaltige Justizpalast. Besondere Aufmerksamkeit wollen wir noch dem Magritte-Museum widmen, das neben vielen originalen Werken des Surrealisten auch eine große Zahl von Filmen des Meisters präsentiert. Rückfahrt ins Hotel nach Mecheln Montag, 11. Mai 2026 Belgiens Tor zur Welt ist unbestritten Antwerpen. Heute ist es wieder einer der bedeutendsten Hafenstädte Europas, fast so wie im späten Mittelalter, als es die wichtigste und reichste Hafenstadt Nord-und Westeuropas war. Davon künden heute noch zahlreiche Bauwerke wie die Kathedrale mit ihren fantastischen Rubens-Werken, eine der größten Kirchen der Welt, sowie eine Reihe stolzer Bürgerhäuser. Wir lernen die Stadt bei einer Kombination aus Rundfahrt und -gang kennen. Höhepunkt wird aber sicher der Besuch des Königlichen Museums der Schönen Künste sein. Nach gut 10 Jahren Renovierung ist es seit drei Jahren wieder geöffnet und zeigt einen Teil seiner fast 8.000 Gemälde umfassenden Sammlung. Zurück zur letzten Nacht in Mecheln. Dienstag, 12. Mai 2026 Die Rückfahrt unterbrechen wir für einen Rundgang durch die älteste Universitätsstadt Belgiens Löwen. Herausragend unter den vielen prächtigen historischen Bauten ist vor allem das Rathaus, das eher wie ein riesiger Reliquienschrein aussieht, als dass es den allgemeinen Vorstellungen von einem Rathaus entspricht. Außerdem besichtigen wir eine Einrichtung, die für die historischen Niederlande sehr wichtig war: einen Beginenhof. In Löwen gibt es nicht nur den größten, sondern auch den am besten erhaltenen dieser Höfe. Danach auf direktem Wege nach Bad Homburg. HOTEL: ****Novotel Centrum in Mecheln (https://novotelmechelencentrum.com-hotel.com/de/ ) Van Beethovenstraat 1, 2800 Mechelen, Belgien ENTHALTENE LEISTUNGEN: - 4 Übernachtungen und Frühstücksbüffet im ****Novotel Centrum in Mecheln - Fahrt mit dem Reisebus der Firma Pitz - Durchgängige Reiseleitung und örtliche Führungen (sofern erlaubt) durch den Kunsthistoriker Thomas Huth - Eintritte und Führungen laut Programm - Abendessen und kleine Bierprobe in der Brauerei Het Anker Mecheln Nicht enthaltene Leistungen: ! Die Bettensteuer der Stadt Mecheln wird auf dem Rückweg in bar eingesammelt. Ihre Höhe für das Jahr 2026 steht noch nicht exakt fest ! MINDESTTEILNEHMERZAHL: 18 Reiserücktrittsversicherung: Abschluss – mit oder ohne Selbstbeteiligung – auf Anfrage über rundum kultur möglich (Mail: info@rundum-kultur.de / Tel.: 069 50696715) Änderungen vorbehalten. Anmeldungen bitte schriftlich. Das Anmeldeformular steht anbei zum Download bereit, wir schicken es Ihnen aber auch gerne zu (mohn@vhs-badhomburg.de, Tel.: 06172/9257-18). Es gelten die AGB des Reiseveranstalters (rundum Kultur, Frankfurt) – siehe S. 2 des Anmeldeformulars. Die VHS ist Vermittler der Reise und trägt das Anmeldeverfahren.
Wie nachhaltiger Weinbau schmeckt – neue Sorten, neue Chancen, neue Aromen Der Klimawandel und der Wunsch nach nachhaltigerem Weinbau verändern die Rebsortenlandschaft. Immer mehr Winzer:innen pflanzen sogenannte „Zukunftsreben“ – pilzwiderstandsfähige (PIWI-)Sorten, die deutlich weniger Pflanzenschutz benötigen und zugleich spannende geschmackliche Perspektiven eröffnen. Doch wie schmecken Souvignier Gris, Cabernet Blanc oder Sauvignac wirklich? Und wie schlagen sie sich im Vergleich zu ihren klassischen Vorbildern wie Chardonnay, Sauvignon Blanc oder Spätburgunder? In diesem Kurs entdecken Sie die neue Generation von Rebsorten im Glas – innovativ, aromatisch vielfältig und überraschend eigenständig. Praxis: Verkostung von 8-9 Weinen mit spannenden Sorten wie Souvignier Gris, Cabernet Blanc, Sauvignac, Pinotin und Muscaris. In der Kursgebühr sind 40,00 Euro für Wein, Gläser und Brot enthalten.
Begleiten Sie mich auf eine Selbstreflektion. Dieser Kurs ermöglicht es, eine anstehende Entscheidung durch ein Selbstcoaching zu betrachten. Mit den Übungen wird eine Analyse der Situation und der Entscheidungsmöglichkeiten erreicht. Es können Impulse für die eigene Entscheidung gewonnen werden. Ziel soll es außerdem sein, die kennengelernten Methoden bei künftigen Entscheidungen in Eigenregie anwenden zu können. Wir nutzen die Bewegung (Spaziergang), um die Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten – raus aus dem Trott. Auch für Neulinge zum Reinschnuppern geeignet. Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk. Treffpunkt: Friedrich-Stengel-Straße 13 (im Wendehammer), Wohngebiet Schleichenbach, 61250 Usingen Die Dozentin ist systemischer Coach.
Was ist Philosophie – und welchen Platz kann sie im Alltag haben? Dieser Frage gehen wir im offenen Gespräch nach. In lockerer Atmosphäre tauschen wir Gedanken aus, stellen Fragen, hören zu und denken gemeinsam weiter – gern auch zu Themen, die die Teilnehmenden selbst einbringen. Neue Interessierte sind willkommen, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Kurze Impulse aus klassischen und aktuellen Texten geben Denkanstöße, im Mittelpunkt stehen die eigenen Fragen und Erfahrungen. Schwerpunktthema am 1. Termin (9. Mai): “Individualismus und Gesellschaft”
Eine Symptomaufstellung kann schnell sichtbar machen, welche unbewussten Mechanismen zu Ihren Beschwerden geführt haben. Das Symptom hat eine bestimmte Aufgabe bzw. Botschaft, die helfen soll, etwas zu verändern bzw. aufzulösen. Vielleicht sind Sie einem Familienmitglied treu und wiederholen dessen Leid. Vielleicht haben Sie ein Thema, das Ihnen nicht bewusst ist. Das Symptom wird Ihnen mitteilen, warum es bei Ihnen ist und was genau es braucht, um wieder gehen zu können. Durch die Symptomaufstellung kann der Sinn (die gute Absicht) der Krankheit erkannt und der Weg zur Gesundung herausgefunden werden. Die Aufstellung erfolgt nach dem Ansatz von Dr. Virginia Satir. Die Dozentin ist Diplom-Sozialpädagogin und systemische Therapeutin.















