Aktuelle Kursstarts
Der Taunus und Frankreich teilen sich eine lange und wechselvolle Geschichte. Erste verbindende Elemente finden sich bereits vor über 2.000 Jahren, als die Gebiete als Teil verschiedener Provinzen zum Römischen Reich gehörten. Von den Hugenotten über die Ausläufer der Französischen Revolution bis hin zu den Weltkriegen im 20. Jahrhundert – die Beziehung zu Frankreich hat eine bewegte Vergangenheit. Der beständige Austausch im Herzen von Europa verlief nicht immer friedlich, führte aber doch mit der Zeit zu einem immer stärkeren Zusammenwachsen: Seien es Sprache, Stadtgründungen, Rechtssystem oder Freiheitskämpfe – in der hessischen Geschichte ist Frankreich heute nicht wegzudenken. In diesem Vortrag begeben sich Felix Burghardt und Alexander Maser auf eine kleine Rundfahrt durch die hessisch-französische Geschichte mit einem Fokus auf die Taunusregion. Interessierte können aber unbesorgt sein, denn einer von beiden kann auch kein Französisch. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.
Ein Reiskorn auf dem Schachbrett, das sich Feld für Feld verdoppelt – am Ende entstehen unvorstellbar große Zahlen. Solche Beispiele zeigen, wie sehr Zahlen unsere Vorstellungskraft herausfordern. Der Vortrag verbindet anschauliche Gedankenexperimente mit der Geschichte der Zahlen: von frühen Zahlensystemen über die Einführung der Null bis zu grundlegenden Ideen der Mathematik. Auch das Unendliche wird thematisiert – verbunden mit der Frage, ob es nur ein Unendliches gibt oder gar mehrere. „Alles ist Zahl“, meinte Pythagoras. Zahlen sind dabei längst nicht nur Werkzeuge, sondern auch ein Schlüssel zum Verständnis der Welt.
Vorgestellt werden die Ergebnisse intensiver Quellenforschung in deutschen, britischen, israelischen und amerikanischen Archiven über Orte im Taunus, die im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle spielten. Die Bauwerke und Infrastruktur dieser Orte sind u. a. durch Zwangsarbeit von Häftlingen aus Konzentrationslagern entstanden. Anhand von konkreten Beispielen wird das menschenverachtende Nazi-Programm der „Vernichtung durch Arbeit“ dargestellt. Im Einzelnen wird berichtet über das KZ-Außenlager „Tannenwald“ neben Schloß Kransberg (Stammlager: Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar/Thüringen), damals als Teil des ehemaligen Führerhauptquartiers „Adlerhorst“ ein Hauptquartier von Himmler und Göring; weiterhin über das KZ-Außenlager Merzhausen auf dem ehemaligen Flugplatz des Führerhauptquartiers (SS-Sonderlager/KZ Hinzert im Hunsrück) und über das KZ-Außenlager Hundstadt am Hasselborner Tunnel („Arbeitserziehungslager“ der Gestapo in Frankfurt-Heddernheim). Veranstalter: Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus, gefördert von Arbeit und Leben Hessen in Zusammenarbeit mit der vhs Hochtaunus sowie der VHS Bad Homburg. Anmeldungen nimmt die vhs Hochtaunus entgegen (Tel.: 06171/5848-0, www.vhs-hochtaunus.de ).
Acht bis neun ausgesuchte Weine, ebenso viele Geschichten dahinter. An diesem Abend lernen Sie eine Generation kennen, die den deutschen Weinbau gerade neu erfindet – mit klarer Haltung, eigenem Stil und einem Qualitätsverständnis, das sich von dem ihrer Vorgänger deutlich unterscheidet. Was treibt junge Winzerinnen und Winzer heute an? Manche arbeiten radikal terroirbezogen, andere konsequent ökologisch, wieder andere suchen neue stilistische Ausdrucksformen jenseits eingefahrener Pfade. Gemeinsam ist ihnen: Sie hinterfragen, was Qualität im Weinbau wirklich bedeutet – im Weinberg, im Keller und im Glas. Anhand ausgewählter Weingüter und ihrer Weine wird an diesem Abend spürbar, wie sich dieser Wandel schmecken lässt. Sie erfahren, woran man die Handschrift der neuen Generation erkennt, was hinter Begriffen wie Präzision, Herkunftsschärfe und Nachhaltigkeit steckt – und warum deutsche Weine gerade so spannend sind wie seit Langem nicht mehr. Für alle, die Wein nicht nur trinken, sondern verstehen möchten – und die deutschen Winzerinnen und Winzern von morgen schon heute begegnen wollen. Praxis:Verkostung von 8 - 9 sorgfältig ausgewählten Weinen aus deutschen Spitzenlagen. In der Kursgebühr sind 40,00 Euro für Wein, Gläser und Brot enthalten.
Namen wie Franz Marc, August Macke und Wassily Kandinsky stehen bis heute für den „Blauen Reiter“. Weniger bekannt sind die Künstlerinnen, die diese Avantgardebewegung mitprägten und wichtige Impulse für die Moderne gaben. Das Landesmuseum Wiesbaden widmet ihnen nun erstmals eine eigene Ausstellung. Der Vortrag gibt Einblick in die gezeigten Werke und stellt zentrale Positionen dieser Künstlerinnen vor.
Warum gehen Zimmerpflanzen trotz guter Pflege ein? In diesem praxisorientierten Workshop geht es um Standortwahl, richtiges Gießen, Düngen und um typische Pflegefehler. Anhand konkreter Beispiele werden häufige Schadbilder erklärt und einfache Diagnosemethoden vorgestellt. Der Kursleiter zeigt mit Pflanzen, Messgeräten und Tools, wie man Probleme erkennt und gezielt gegensteuert. Eine eigene „Problempflanze“ kleiner oder mittlerer Größe kann mitgebracht und gemeinsam besprochen werden. Ziel ist ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse von Zimmerpflanzen – kompakt, alltagstauglich und direkt umsetzbar. Nach Kursende erhalten Sie als digitales Extra ein Anti-Pflanzenpanik-Set für zu Hause. Mit kompakter Kurs-Zusammenfassung und praktischem Zimmerpflanzen-Check bleiben Sie auch bei späteren Pflanzenfragen nicht allein. So lösen gelbe Blätter, braune Spitzen, Schädlinge & Co. künftig kein Rätselraten mehr aus – und Sie finden mit Ihren Sorgenblättern wieder zurück zum Wohlfühl-Dschungel.
In diesem Kurs erwerben Sie grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Microsoft Word. Sie lernen, Texte zu erstellen und zu bearbeiten, Absätze zu strukturieren sowie grundlegende Formatierungen sicher anzuwenden. Darüber hinaus üben Sie den sinnvollen Aufbau einfacher Dokumente und das Einfügen von Grafiken. Der Kurs richtet sich an Einsteigerinnen und Einsteiger ohne Vorkenntnisse, die Word im beruflichen oder privaten Kontext nutzen möchten. Jeder Person steht ein eigener Computerarbeitsplatz zur Verfügung. Voraussetzung: Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC.
L’action de cette courte nouvelle, écrite par Vercors (Jean Bruller) en 1942 et publiée clandestinement, commence en juin 1940. La France vient de capituler et les Allemands occupent le pays. Dans la maison d’un bourg où habitent un vieil homme et sa nièce, une chambre est réquisitionnée pour un officier allemand, Werner von Ebrennac. Dès son arrivée, il tente d’établir le contact, mais le vieil homme et sa nièce décident d’un commun accord de ne jamais lui adresser la parole. Le texte très dense et très nuancé aborde de nombreux thèmes, comme par exemple, celui de la Résistance (avec ou sans majuscule), de la conscience ou de la dignité. Les participant.e.s recevront, comme d’habitude, quelques semaines avant l’atelier littéraire une feuille de route pour se préparer.















