Aktuelle Kursstarts
Was verbirgt sich hinter der alten Handwerkskunst Blaufärben? Diese Färbetechnik ist weltweit eine der ältesten Methoden, um Textilien einzufärben und hat sich zeitgleich in vielen Kulturen unserer Erde entwickelt. Jede Kultur hat im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Methoden entwickelt, um die Stoffe auch zu mustern. In diesem Kurs können mitgebrachte Textilien auf verschiedene Arten gefaltet, gepresst und abgebunden werden. Im Anschluss erfolgt die Färbung in einem Farbbad nach historischem Rezept mit echtem Indigo oder dem heimischen Färberwaid. So entstehen ganz persönlich gestaltete Unikate. Gefärbt werden können Shirts, Hemden, Blusen, Tücher, Kissenbezüge etc. (maximal 4 bis 5 Teile/Person). Große Teile, wie Tischdecken oder Bettbezüge, können in diesem Kurs nicht gefärbt werden. Die Textilien sollten aus Leinen, Baumwolle, Seide, Schafwolle oder auch Viskose bestehen. Synthesefasern wie Polyamid oder Polyacryl färben sich nicht an, Mischgewebe lassen sich nur bedingt einfärben. Die Ware muss sauber, fleckfrei und nicht weichgespült sein. Weichgespülte Textilien oder Neuware bitte vorher mindestens einen Tag mit Waschsoda einweichen und bei 60°C, am besten im Öko-Waschgang, waschen. Mitzubringende Materialien: Arbeitskleidung Es entstehen zusätzlich Materialkosten in Höhe von 10,00 Euro pro Person
Taucht ein in die kreative Welt des Häkelns! Die Volkshochschule bietet einen unterhaltsamen Häkelkurs für Kinder ab 9 Jahren an. Die Kinder lernen mit mir in gemütlicher Atmosphäre, wie man mit Spaß und Phantasie wunderschöne Häkelprojekte gestaltet. Der Kurs ist für Anfänger:innen geeignet, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Aber auch Fortgeschrittene können in meinem Kurs noch etwas lernen. Melden Sie Ihr Kind jetzt an und lassen Sie es die Freude am Handarbeiten entdecken! Vorhandenes Material wie z. B. Häkelnadeln in verschiedenen Größen, Wolle etc. kann gerne mitgebracht werden. Es fallen zusätzlich Materialkosten von 7,00 Euro an.
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken. Gesprächsgäste: Lisa Trebs, Tim Eisenlohr, Moderation: Miriam Menzel Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990. Angesprochen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Reihe ist es, Wissen zu vermitteln, Verständigung zwischen Ost und West zu fördern und Gesprächsangebote zu schaffen, die zur konstruktiven Auseinandersetzung über gemeinsame Herausforderungen der Gegenwart anregen.
Achtsam fotografieren bedeutet, innere Motive zu entdecken. Wir nehmen Motive mit allen Sinnen wahr und verwandeln das Gefühl in Bilder. Fotografie wird zum Mittel, unsere Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu lenken, unser Beobachtungsvermögen zu schärfen und uns von gewohnten Konzepten und Ablenkungen zu lösen. Achtsames Fotografieren ist ein Prozess der Entschleunigung und eröffnet einen neuen Zugang zum Motiv. Dafür braucht es eine Kamera, Zeit und den Wunsch, die innere Stille zu genießen, die dem achtsamen Fotografieren innewohnt. Nach einem Einführungsabend in der VHS fotografieren wir am 2. Abend in der Bad Homburger Altstadt und im Schlosspark bewusst und fokussiert. Anhand verschiedener Aufgaben richten wir unseren Blick aufs Motiv, die Ergebnisse besprechen wir am letzten Abend. Voraussetzung: Fotografische Grundkenntnisse. Bitte mitbringen: digitale Kamera mit vollgeladenem Akku und leerer Speicherkarte oder analoge Kamera mit leerem Film.
Die Sütterlin-Schrift wurde 1911 von dem Berliner Graphiker Ludwig Sütterlin entwickelt. In vielen Familien schlummern noch Zeugnisse dieser Schrift aus vergangenen Zeiten: Urkunden, Briefe der Großeltern, Kochrezepte oder Ortschroniken. Doch ohne Vorkenntnisse ist es alles andere als einfach, den Inhalt auch nur ansatzweise zu verstehen. In diesem Einführungskurs erlernen Sie Grundkenntnisse der Sütterlinschrift bzw. verwandter Schriftarten. Teilnehmende, die diese Schrift neu erlernen möchten oder bereits kennen und Erlerntes auffrischen wollen, sind herzlich willkommen.
In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hessen e.V. Die Hypothekenzinsen sind nun seit mehreren Jahren auf einem relativ hohen Niveau, so dass sich die Frage stellt: „Kann ich mir trotzdem eine Immobilie leisten?“ „Verbraucher:innen müssen bei der Budgetplanung gut kalkulieren. „Welche monatliche Rate kann ich mir dauerhaft leisten? Wie hoch muss ich tilgen, dass der Kredit bis zur Rente abbezahlt ist.“, so Gudrun Römhild, Beraterin für Immobilienfinanzierung bei der Verbraucherzentrale Hessen. „Ist das Eigenheim finanzierbar oder rückt der Traum in weite Ferne?“ Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden hängt entscheidend von einer gut durchdachten Finanzierungsplanung ab. Die richtige Belastungsgrenze von Anfang an, ist der entscheidende Baustein einer guten Finanzierung. Diese und viele Fragen mehr beantwortet Gudrun Römhild, Beraterin für Finanzdienstleistungen der Verbraucherzentrale Hessen.
Die frisch geernteten Knollen von Kartoffeln und Süßkartoffel sind im Herbst besonders lecker und nährstoffreich. In diesem Kurs bekommen sie die ihnen zustehende Beachtung und werden nicht als Sättigungsbeilage oder Dickmacher abgetan. Wir werden sie mit Gemüse und Milchprodukten kombinieren und u.a. schmackhafte Gerichte wie Suppen, Gratins, Aufläufe und Strudel kochen. Freuen sie sich auf vielfältige vegetarische Gerichte. Kosten für Lebensmittel, Getränke und Rezeptmappe in Höhe von 21,00 Euro sind in der Kursgebühr enthalten. Bitte Schürze, Geschirrhandtücher und Behälter für nicht verzehrte Speisen mitbringen.
Der Taunus und Frankreich teilen sich eine lange und wechselvolle Geschichte. Erste verbindende Elemente finden sich bereits vor über 2.000 Jahren, als die Gebiete als Teil verschiedener Provinzen zum Römischen Reich gehörten. Von den Hugenotten über die Ausläufer der Französischen Revolution bis hin zu den Weltkriegen im 20. Jahrhundert – die Beziehung zu Frankreich hat eine bewegte Vergangenheit. Der beständige Austausch im Herzen von Europa verlief nicht immer friedlich, führte aber doch mit der Zeit zu einem immer stärkeren Zusammenwachsen: Seien es Sprache, Stadtgründungen, Rechtssystem oder Freiheitskämpfe – in der hessischen Geschichte ist Frankreich heute nicht wegzudenken. In diesem Vortrag begeben sich Felix Burghardt und Alexander Maser auf eine kleine Rundfahrt durch die hessisch-französische Geschichte mit einem Fokus auf die Taunusregion. Interessierte können aber unbesorgt sein, denn einer von beiden kann auch kein Französisch. Auch in ihrem Geschichtspodcast „Hesstory“ (www.hesstory.de ) behandeln sie regelmäßig historische Themen mit Hessenbezug, dabei blicken sie auch über den „Bembelrand“ auf die deutsche und europäische Geschichte.















